Ihr Shop ist online, die Produkte sind eingepflegt, die Fotos sehen gut aus. Trotzdem kommen fast alle Bestellungen über bezahlte Anzeigen oder Social Media. Wer nach Ihren Produkten sucht, sieht die Konkurrenz, nicht Sie. Meist liegt das nicht an mangelndem Einsatz, sondern daran, dass der Shop sich gegenüber Suchmaschinen nie richtig erklärt hat. Ich arbeite als freier SEO-Berater aus der Ferne und erkläre hier, was eine Beauftragung für Shopify SEO konkret umfasst, welche Shopify-typischen Stolpersteine es gibt und woran Sie entscheiden, ob und wen Sie beauftragen. Wenn Sie über Ihren eigenen Shop sprechen möchten, finden Sie auf meiner Seite zur SEO-Beratung, wie ich arbeite.
Warum ein Shopify-Shop nicht automatisch Besucher aus der Suche bekommt
Shopify macht es leicht, einen Shop zu eröffnen. Das heißt aber nicht, dass der Shop leicht zu finden ist. Bei den meisten Shops, die ich mir ansehe, ist das Bild ähnlich: Produktseiten sind vorhanden, enthalten aber kaum Text, den eine Suchmaschine verwerten kann. Kategorieseiten bestehen nur aus einem Raster von Produkten. Die Produktbeschreibungen stammen vom Hersteller und stehen wortgleich bei Dutzenden anderer Händler.
Dazu kommt, dass Käufer nicht alle gleich suchen. Eine Person tippt „Damen Lederportemonnaie“ und ist bereit, Shops zu vergleichen. Eine andere fragt „Schuhgröße richtig messen“ und kauft noch nicht, merkt sich aber vielleicht den Shop mit der guten Antwort. Eine dritte gibt Ihren Markennamen ein und will nur zu Ihnen. Jede dieser Situationen braucht eine andere Seite und anderen Inhalt. Wenn Ihre Produktseiten nur die dritte Person bedienen, gehen die ersten beiden an die Konkurrenz.
Im folgenden Beispiel konkurrieren zwei Seiten desselben Shops um dieselbe Suche. Die Kategorieseite mit Titel und Beschreibung fällt auf. Die einzelne Produktseite zeigt nur einen Namen und keine Beschreibung.
Shopify selbst ist nicht das Problem. Richtig eingerichtet arbeitet es gut mit Suchmaschinen zusammen. Schwierig wird es durch Standardeinstellungen, die niemand geprüft hat, durch Themes, die über Jahre angepasst wurden, und durch Apps, die hinzukamen und nie ganz entfernt wurden. Jedes Problem wirkt für sich klein, zusammen drücken sie den Shop nach unten.
Stolpersteine, die typisch für Shopify sind
Diese Punkte begegnen mir bei der Prüfung von Shops am häufigsten. Kein Shop hat alle, und herauszufinden, welche bei Ihnen vorkommen, ist der Sinn der Prüfung.
Dasselbe Produkt unter mehreren Adressen. Shopify kann für ein Produkt eine direkte Adresse und eine weitere über die Kategorie erzeugen. Auch die Wahl von Farbe oder Größe kann die Adresse verändern. Die meisten Themes enthalten einen Hinweis, der Google die eigentliche Adresse nennt, doch jedes Theme muss einzeln geprüft werden, weil manche es falsch machen. Dann entscheidet Google selbst, und die Ranking-Kraft verteilt sich auf mehrere Seiten.
Feste Adressstruktur. Shopify nutzt vorgegebene Bestandteile für Produkte, Kategorien, Seiten und Blog. Sie lassen sich nicht entfernen, und das ist auch nicht nötig. Beeinflussen können Sie den letzten Teil jeder Adresse. Eine sprechende Endung sagt Google und Kunden etwas, ein zufälliger Code nichts.
Kategorieseiten ohne Inhalt. Die meisten Suchen, die zu Käufen führen, betreffen eine Produktart: „handgemachte Keramiktasse“ oder „Baby-Strampler aus Bio-Baumwolle“. Die passende Seite dafür ist meist nicht ein einzelnes Produkt, sondern die Kategorie, die diese Produktart bündelt. Hat die Kategorieseite keinen Text, muss Google ihr Thema aus den Produktnamen erraten. Eine kurze Einleitung und eine Kaufberatung öffnen diese Seiten für Suchanfragen.
Herstellertexte. Wer über einen Großhändler oder per Dropshipping verkauft, übernimmt oft den Text des Herstellers. Derselbe Text steht dann bei Hunderten Shops. Sieht Google dieselben Worte immer wieder, hat es keinen Grund, ausgerechnet Sie nach vorn zu setzen.
Gewicht der Apps. Apps sind die Stärke von Shopify, doch jede fügt den Seiten Code hinzu. Bewertungen, Pop-ups, Countdowns, Versandleisten: Die Seite wird langsamer. Ein langsamer Shop verliert Käufer und fällt in der Suche zurück. Auch der Code gelöschter Apps, der im Theme zurückbleibt, ist ein Problem.
Tote Links nach Adressänderungen. Benennen Sie ein Produkt um oder ändern die Adresse einer Kategorie, ohne die alte weiterzuleiten, sehen Besucher dort „Seite nicht gefunden“, und die Stärke, die die alte Adresse aufgebaut hatte, geht verloren. Eine Weiterleitung einzurichten ist einfach, wird aber vergessen.
Automatisch erzeugte Seitentitel. Manche Themes bauen den Titel aus Shopname und Produktname. Das reicht oft nicht. Ein Titel, der den gesuchten Begriff enthält und zum Klicken einlädt, muss meist von Hand geschrieben werden.
Die Tabelle fasst die Stolpersteine zusammen: woran man sie erkennt und wie man sie behebt.
Was Shopify SEO als Leistung umfasst
Shopify-SEO-Beratung bedeutet nicht, „ein paar Keywords einzutragen“. So sieht die Arbeit aus, die ich auf meiner Leistungsseite beschreibe, übertragen auf einen Onlineshop.
Prüfung des Shops
Ich gehe Ihren Shop von oben bis unten durch und liste in verständlicher Sprache auf, warum Google Sie zurückhält. Technische Hindernisse, Seiteninhalte, Ladezeit und das Vorgehen der Wettbewerber werden getrennt betrachtet. Ergebnis ist eine Liste, die Sie verstehen können, nach Wichtigkeit geordnet.
Die richtigen Suchen finden
Ich recherchiere, was Ihre Kunden wirklich bei Google eingeben. Shops machen oft einen von zwei Fehlern: Entweder sie setzen auf einen sehr breiten, hart umkämpften Begriff (die Produktart in einem Wort), oder auf einen Namen, den nur das Unternehmen selbst benutzt. Ich wähle die Suchanfragen aus, die Ihnen Geschäft bringen können, passend zu Ihrem Sortiment und zur aktuellen Stärke Ihres Shops.
Technische Korrekturen
Langsame Seiten, Seiten, die auf dem Handy fehlerhaft aussehen, dasselbe Produkt unter mehreren Adressen, tote Links: Ich beseitige, was für Google wichtig ist. Das sind oft die schnellsten Hebel, aber wie rasch der Effekt sichtbar wird, kann niemand seriös versprechen.
Inhalte für Kategorien und Produkte
Kategorieseiten bekommen eine Einleitung und eine Kaufberatung, Produktseiten Beschreibungen, die zu Ihrem Produkt passen. Wenn Fragen zu Größe, Material, Pflege, Versand und Rückgabe im Shop beantwortet werden, hilft das in der Suche wie an der Kasse. Außerdem erstelle ich Blogbeiträge, die Kundenfragen beantworten.
Wettbewerbsbeobachtung und Monatsbericht
Ich schaue, was die Shops vor Ihnen anders machen, und passe den Plan an. Jeden Monat berichte ich verständlich, was getan wurde, bei welchen Suchen Sie aufgestiegen sind und was als Nächstes ansteht.
So arbeite ich mit Ihnen
Der Ablauf hat fünf Schritte. Zuerst sehe ich mir Ihre Website und Ihre Wettbewerber an und sage Ihnen, wo wir beginnen sollten. Dann erhalten Sie einen schriftlichen Plan für die ersten drei Monate, nach Priorität geordnet, damit Sie wissen, was warum geschieht. Im dritten Schritt beseitige ich die Hindernisse im Shop, denn sie wirken am schnellsten. Danach entstehen Seiten und Beiträge für die angepeilten Suchen, und das Vertrauen in Ihre Website wird gestärkt. Zuletzt werten wir jeden Monat die Ergebnisse gemeinsam aus und aktualisieren den Plan.
Für die erste Prüfung brauche ich keinen Zugang zum Admin-Bereich; der öffentliche Shop genügt. Setzen wir Änderungen gemeinsam um, sprechen wir an diesem Punkt über einen begrenzten Zugang.
Wie eine starke Kategorieseite aufgebaut ist
In einem Shopify-Shop ist die Kategorieseite oft die Seite mit dem größten Ertrag, weil sie zu Suchen nach einer Produktart passt. Trotzdem bestehen die meisten aus einem Titel und einem Raster. Eine starke Kategorieseite hat diese Bausteine.
- Eine Hauptüberschrift. Sie enthält den Begriff, den Menschen tatsächlich eingeben. Interne Namen wie „Kollektion Eins“ oder „Neuheiten“ sagen der Suche nichts.
- Eine kurze Einleitung. Sie sagt in zwei, drei Sätzen, was Sie verkaufen und für wen. Sie muss nicht lang sein und sollte nicht aufgeblasen wirken.
- Das Produktraster. Klare Fotos, Namen und Lagerstatus.
- Eine Kaufberatung. Die Punkte, bei denen Käufer zögern: Größe, Material, Pflege. Das hilft bei der Entscheidung und zeigt Google, dass die Seite echte Information bietet.
- Häufige Fragen. Kurze Antworten zu Versand, Rückgabe, Umtausch und produktspezifischen Details.
Das müssen Sie nicht für jede Kategorie umsetzen. Beginnen Sie mit denen, die realistisch Umsatz bringen können, die übrigen folgen später.
Wie Käufer je nach Shop-Art suchen
Die Antwort auf „Wie suchen Kunden?“ hängt vom Produkt ab.
Mode und Bekleidung. Gesucht wird meist Produktart plus Merkmal: „Leinenhemd Herren“, „Hose High Waist“. Größe, Stoff und Waschhinweise entscheiden. Klar formulierte Rückgabebedingungen schaffen Vertrauen.
Handgemachtes und Boutique-Ware. Käufer interessieren sich für Geschichte und Material. Begriffe wie „handgemacht“, „natürlich“ und „Geschenk“ kommen in Suchen vor, helfen aber nur, wenn der Inhalt sie belegt. Wie der Artikel entsteht und wie man ihn pflegt, macht einen echten Unterschied.
Kosmetik und Nahrungsergänzung. Hier ist Vorsicht nötig. Aussagen zu Gesundheit und Körper sind reguliert. Ich verspreche in den Texten keine Wirkung; der Inhalt erklärt regelkonform, was das Produkt ist und wie es angewendet wird, und enthält keine medizinischen Aussagen.
Wohnen und Deko. Maße und Passform entscheiden. Suchen wie „Teppich fürs Wohnzimmer“ hängen am Raum, deshalb kann es sich lohnen, Kategorien nach Raum oder Verwendung aufzubauen.
Ersatzteile und technische Produkte. Käufer suchen nach Modellnummer oder nach dem Gerät, das sie besitzen. Angaben zur Kompatibilität müssen klar und auffindbar sein.
Bei jedem Shop lerne ich dieses Verhalten zuerst kennen und baue dann die Seiten darum herum auf. Bei der Prüfung erarbeite ich es aus den Shops der Wettbewerber und den Fragen der Kunden.
Ihr Shop in KI-Antworten
Menschen stellen Produktfragen heute nicht nur bei Google, sondern auch an KI-Assistenten. Deren Antworten nennen Shops entweder direkt oder ziehen sie als Quelle heran. Niemand kann garantieren, welcher Shop genannt wird, doch es ist bekannt, was die Chancen verbessert: klare und einheitliche Angaben zu Material, Größe, Pflege, Versand und Rückgabe; ein Shop, der deutlich sagt, wer er ist und was er verkauft; und echte Antworten auf Kundenfragen.
Das mag wie eine eigene Leistung wirken, ist aber ein Nebenprodukt sauberer Kategorie- und Produktinhalte. Dieselbe Information wirkt bei Google und in KI-Antworten.
Selbst machen oder beauftragen?
Ehrlich gesagt können Sie einen Teil selbst erledigen. Produkttitel und Beschreibungen überarbeiten, Fotos sprechende Namen geben und kurze Einleitungen für Kategorien schreiben liegt in der Hand des Shopinhabers. Ist Ihr Shop klein und haben Sie Zeit, ist das ein guter Anfang.
Hilfe lohnt sich in einigen Fällen: Sie wissen nicht, wo Sie festhängen; Sie vermuten technische Probleme durch Theme oder Apps; Sie haben Hunderte Produkte und können nicht einschätzen, was zuerst kommt; oder Sie haben es schon versucht und nichts gesehen. Ein Berater löst nichts per Zauberei, erledigt aber die richtige Arbeit in der richtigen Reihenfolge und schont Ihre Zeit. Die eigene Zeit in Produktentwicklung und Kunden zu stecken, ist oft die größte Ersparnis.
Was die Kosten bestimmt und wie Sie Angebote vergleichen
Zahlen nenne ich hier nicht, weil die Kosten für Shopify SEO von Shop zu Shop stark schwanken. Die wichtigsten Faktoren:
- Größe des Sortiments: Eine Boutique mit wenigen Produkten bedeutet nicht denselben Aufwand wie ein Shop mit vielen.
- Ausgangslage: Bei vielen technischen Problemen ist die erste Phase aufwendig.
- Zahl der Sprachen und Märkte: Jede Sprache braucht eigene Aufmerksamkeit.
- Inhaltsbedarf: Wie viele Kategorien und Produktseiten neu geschrieben werden müssen.
- Wettbewerb: Dominieren starke Shops Ihre Produktart, ist die Arbeit länger und intensiver.
- Laufzeit der Zusammenarbeit und Häufigkeit der Berichte.
Beim Vergleich von Angeboten achten Sie auf Folgendes. Erstens: Verlangen Sie einen schriftlichen Leistungsumfang, also was getan wird und was nicht. Zweitens: Wurde das Angebot nach einem Blick auf Ihren Shop erstellt, oder ist es eine Vorlage für alle? Drittens: Vorsicht bei Garantien wie „Platz eins bei Google“ oder „mehr Umsatz“; das kann niemand seriös zusagen. Viertens: Kann die Person erklären, welche Seiten sich wie ändern, und berichtet sie verständlich? Fünftens: Welchen Zugang zu Ihrem Shop braucht sie, und lassen sich Änderungen zurücknehmen?
Fragen Sie auch: Was wird für mich erledigt, und was wird von mir erwartet? SEO ist gemeinsame Arbeit, und das Produktwissen liegt meist bei Ihnen.
Zwei hypothetische Szenarien
Angenommen, Sie führen einen kleinen Shop für handgefertigte Ledertaschen. Die Produkte sind schön, doch fast alle Besucher kommen aus sozialen Netzwerken. Die Prüfung zeigt: Die Produktbeschreibungen sind Herstellertext, die Kategorieseiten haben keine Einleitung, und die Seiten laden langsam wegen Code, den eine alte App hinterlassen hat. Der Plan ist einfach: zuerst den bremsenden Code entfernen, dann für die wenigen Kategorien mit Verkaufspotenzial Einleitung und Kaufberatung schreiben und die Produktbeschreibungen eigenständig formulieren. Wann Ergebnisse kommen, wird nicht versprochen, doch der Shop ist nun bereit für die Suche.
Ein anderer Fall: Angenommen, Sie verkaufen Heimtextilien in zwei Sprachen. Die Seiten in Ihrer Hauptsprache laufen gut, aber die zweite Sprache wird mit der Hauptsprache verwechselt, und Google zeigt Besuchern die falsche Version. Hier müssen die Spracheinstellungen und die Verknüpfung der Versionen korrigiert werden, und jede Sprache braucht eigene Kategoriebeschreibungen. In diesem Shop ist die erste Aufgabe nicht Inhalt, sondern die Sprachstruktur.
Häufige Fehler
- Erst Inhalte, dann Prüfung. Blogbeiträge zu schreiben, bevor die Hindernisse gefunden sind, ist, als fülle man Wasser in einen löchrigen Eimer.
- Alle Seiten gleichzeitig verbessern wollen. Arbeit ohne Prioritäten bringt verstreute Ergebnisse.
- Von einer App alles erwarten. SEO-Apps erleichtern manches, schreiben aber nicht Ihre Inhalte und bringen zusätzliches Gewicht mit.
- Herstellertexte unverändert lassen.
- Adressen ändern, ohne weiterzuleiten.
- Seiten für leicht abweichende Begriffe vervielfachen. Das ermüdet Käufer und Google.
- Zu früh Ergebnisse erwarten. SEO ist keine Anzeige, die sofort angeht; Wirkung baut sich meist über Monate auf.
- Nicht messen. Ohne zu wissen, welche Suchen Besucher bringen und welche davon bestellen, entscheiden Sie nach Gefühl.
Wann Sie diese Leistung nicht brauchen
Nicht jeder Shop braucht jetzt SEO. In diesen Fällen ist Abwarten oft die bessere Wahl:
- Ihr Umsatz hängt ganz an Bestandskunden, Wiederholungsbestellungen oder Großabnehmern, und Sie wollen auf anderem Weg wachsen.
- Ihr Shop ist sehr neu, und Sortiment, Preise und Lieferung sind noch nicht gefestigt. Zuerst muss das Geschäft stimmen.
- Ihre Produkte werden nur über Ihren Markennamen gesucht, und dort sind Sie bereits zu finden.
- Ein kompletter Relaunch oder ein Plattformwechsel steht fest. Erledigen Sie zuerst diesen.
- Sie können Zeit oder Budget für laufende Arbeit nicht einplanen. SEO ist keine einmalige Einstellung, sondern braucht Kontinuität.
In solchen Fällen verkaufe ich Ihnen nichts Unnötiges, sondern sage Ihnen, wann Sie wiederkommen sollten.
Wie wir das Ergebnis messen
Shopinhaber schauen oft nur auf „Welchen Platz habe ich?“. Der Platz allein bedeutet noch keinen Umsatz. In meinen Berichten sehe ich, auf welchen Seiten Besucher aus der Suche landen, bei welchen Suchen Ihr Shop erscheint, welche Produkte von dort in den Warenkorb gelegt und welche Bestellungen abgeschlossen werden. So unterscheiden wir „Besucher steigen, aber niemand kauft“ von „wenige kommen, aber die meisten kaufen“. Im zweiten Fall lautet die Antwort nicht mehr Besucher, sondern häufiger bei den richtigen Suchen zu erscheinen; im ersten muss die Seite besser überzeugen.
Dafür müssen Suchdaten und Bestellverfolgung in Ihrem Shop richtig eingerichtet sein. In vielen Shops sind sie nur halb fertig, deshalb gehört es zu den Aufgaben im ersten Monat, die Messung verlässlich zu machen. Ohne Daten wissen Sie nicht, ob es gut läuft.
Wenn Sie in mehreren Sprachen oder Ländern verkaufen
Mit Shopify können Sie einen Shop für mehrere Sprachen und Märkte betreiben. Das wirft neue SEO-Fragen auf: Hat jede Sprache eine eigene Adresse? Sind die Seiten als Versionen derselben Seite miteinander verknüpft? Sind die Produktbeschreibungen wirklich an die Sprache angepasst, oder blieb eine automatische Übersetzung unverändert stehen? Unbearbeitete Maschinenübersetzung belastet Leser und Suchmaschinen. Ich prüfe dann, welche Märkte tatsächlich Umsatz bringen, und bringe diese zuerst in Ordnung. Alle Märkte gleichzeitig anzugehen, bringt nichts.
Was Sie vor dem Gespräch vorbereiten können
Damit das erste Gespräch effizient wird, sammeln Sie einige Angaben. Notieren Sie, welche Produkte Ihnen am meisten einbringen, welche dauerhaft lieferbar sind, in welche Länder oder Regionen Sie versenden und wie Ihre Rückgabebedingungen lauten. Wurde schon einmal SEO gemacht, hilft es sehr zu wissen, wer wann was geändert hat, denn eine falsche Einstellung aus früherer Arbeit kann das erste Hindernis der neuen sein.
Machen Sie sich auch Ihre Erwartung klar: Wollen Sie nur mehr Besucher oder mehr Verkäufe bestimmter Produkte? Das ist nicht dieselbe Aufgabe. Allgemeine Ratgeberbeiträge können mehr Besucher bringen, doch die Seiten, die verkaufen, sind meist Kategorie- und Produktseiten. Nennen Sie mir das Ziel am Anfang, baue ich den Plan darum herum.
Häufige Fragen
Was umfasst Shopify SEO genau?
Prüfung des Shops, Auswahl der Suchanfragen, Beseitigung technischer Hindernisse, Inhalte für Kategorien und Produkte, Wettbewerbsbeobachtung und ein Monatsbericht. Den Umfang halte ich je nach Zustand Ihres Shops schriftlich fest.
Unterscheidet sich ein Shopify-SEO-Berater von einem allgemeinen SEO-Berater?
Die Grundlogik ist gleich, doch Shopify hat eigene Themen: die Adressstruktur, das Verhalten der Themes und das Gewicht der Apps. Wer sie kennt, schaut ohne Umwege an die richtige Stelle. Entscheidend ist, dass die Person Ihren Shop wirklich prüft.
Wie lange dauert es bis zu Ergebnissen?
Eine genaue Zeit kann niemand nennen. Technische Korrekturen wirken meist früher, Inhalte später. Wettbewerb, Alter des Shops und Umfang der Arbeit spielen eine Rolle. Platzierungen garantiere ich nicht; im Monatsbericht zeige ich, was sich verändert hat.
Reicht nicht eine SEO-App, die ich installiere?
Apps können die Eingabe von Titeln und Beschreibungen erleichtern, schreiben aber keine Inhalte, wählen nicht die richtigen Suchen aus und lösen keine Theme-Probleme. Außerdem macht jede App die Seiten schwerer. Besser ist es, zuerst zu sehen, was Sie wirklich brauchen.
Ich schalte Anzeigen. Brauche ich trotzdem SEO?
Enden die Anzeigen, enden auch die Besucher. SEO versucht, die Besucher aus der Suche dauerhaft zu steigern. Beides ergänzt sich, doch wie viel Sie in welches stecken, hängt von Ihrem Shop ab.
Muss ich Zugang zu meinem Shopify-Admin geben?
Für die Erstprüfung nicht, Ihr öffentlicher Shop genügt. Setzen wir Änderungen gemeinsam um, vereinbaren wir einen begrenzten Zugang, nur so weit wie nötig. Wer welche Änderung vorgenommen hat, sollte schriftlich festgehalten werden.
Wo fange ich an, wenn ich sehr viele Produkte habe?
Nicht mit allen. Ich beginne mit den Kategorien, die dem Verkauf am nächsten sind, am häufigsten gesucht werden und schon gut laufen. Die anderen folgen der Reihe nach.
Ich wechsle von einer anderen Plattform zu Shopify. Was ist für SEO zu tun?
Vor dem Wechsel sollte eine Liste der alten Adressen erstellt und die Weiterleitung auf die neuen geplant werden. Sonst kann die Sichtbarkeit in den bisherigen Suchen verloren gehen. Vor dem Umzug zu sprechen ist viel einfacher, als danach zu reparieren.
Der nächste Schritt
Haben Sie einen Shop, aber die Suche bringt keine Verkäufe, ist der erste Schritt, den Grund zu erkennen. Schicken Sie mir die Adresse Ihres Shops, und ich erkläre Ihnen verständlich, was ich finde und wo ich beginnen würde. Wie ich arbeite, lesen Sie auf meiner Seite zur SEO-Beratung, und über die Kontaktseite erreichen Sie mich direkt.