SEO··17 Min. Lesezeit

B2B SEO Agentur beauftragen: Geschäftskunden über Google

B2B-SEO beauftragen: Was Einkaufsteams bei Google suchen, wie Sie Anfragen statt Besucher messen und worauf es bei Angebot, Umfang und Ablauf ankommt.

Sie brauchen keine tausend Kunden im Monat. Wenige passende Auftraggeber pro Jahr, jeder mit einem langfristigen, wertvollen Auftrag, können für Ihr Unternehmen genügen. Das Problem: Genau diese wenigen Einkäufer geben bei der Lieferantensuche etwas bei Google ein, und auf dem Bildschirm erscheint nicht Ihre Seite, sondern die Ihres Wettbewerbers. Hier setzt B2B-SEO an. Ziel ist nicht eine große Besuchermenge, sondern dass die richtigen Unternehmen Sie finden, wenn sie suchen. Ich bin als Einzelberater für SEO tätig und arbeite remote; auf meiner Seite zur SEO-Beratung beschreibe ich meine Arbeit, in diesem Beitrag gehe ich gezielt auf Unternehmen ein, die an andere Unternehmen verkaufen.

Wie sucht ein Geschäftskunde anders als ein Privatkunde?

Wer ein Restaurant für heute Abend sucht, geht anders vor als ein Betrieb, der einen neuen Lieferanten braucht. Das Erste ist in Minuten erledigt, das Zweite kann Wochen dauern. Dieser Unterschied bestimmt, wie Ihre Website aufgebaut sein sollte.

Drei Merkmale prägen den Geschäftskunden. Erstens entscheidet selten eine Person allein. Wer die Suche eingibt, ist vielleicht im Einkauf, doch die technische Spezifikation liest ein Ingenieur, das Budget verantwortet die Leitung, die Vertragsbedingungen prüft jemand anderes. Ihre Website muss jeder dieser Personen antworten. Zweitens ist ein Fehler teuer. Wer den falschen Lieferanten wählt, muss das intern erklären; deshalb suchen Einkäufer nach beruhigenden Details wie Zertifikaten, Kapazität, Lieferzeiten und Erfahrung mit ähnlichen Aufträgen. Drittens dauert der Prozess. Ein Besucher kommt heute auf Ihre Seite und fragt drei Wochen später an. Dazwischen vergleicht er Sie mit anderen und kehrt mehrmals zurück.

Vergleich der Suche von Privatkunden und Geschäftskunden: wer entscheidet, wie lange die Recherche dauert und welche Angaben zählen

Darum sind viele Besucher im B2B oft keine gute Nachricht. Kommen täglich hundert Personen und keiner fragt an, zieht die Seite das falsche Publikum an. Kommen drei Personen und zwei senden eine ernsthafte Anfrage, leistet die Seite ihre Arbeit. B2B-SEO soll dieses zweite Bild möglich machen.

Was gibt ein Einkaufsteam tatsächlich bei Google ein?

B2B-Suchanfragen lassen sich meist in drei Gruppen einteilen, und jede braucht auf Ihrer Website eine eigene Seite.

Suchen, die ein Problem beschreiben. Der Käufer kennt weder Sie noch Ihren Wettbewerber, hat aber ein Anliegen. Zum Beispiel „Staubkontrolle in der Fertigung“ oder „Fehler bei der Lagerinventur“. Hier geht es nicht ums Verkaufen, sondern darum, als Quelle wahrgenommen zu werden, die die Frage gut beantwortet. Wer diese Antwort liest, erinnert sich an Sie, wenn aus dem Anliegen ein Kauf wird.

Suchen nach Lösung oder Produkt. „Hersteller Industriefilter“, „Softwareentwicklung für Unternehmen“, „Edelstahlrohr Lieferant“. Der Käufer weiß nun, was er will, und sammelt Optionen. Ihre Seite muss auf den ersten Blick sagen, was Sie tun, für wen und wie.

Suchen, die ein Unternehmen prüfen. „Firmenname Erfahrungen“, „Firmenname Referenzen“, „zertifizierter Lieferant“. Der Käufer hat eine Auswahlliste und überprüft sie. Klare, widerspruchsfreie Angaben zu Zertifikaten, Referenzen und Kontakt entscheiden diese Phase.

Die meisten B2B-Websites denken nur an die zweite Gruppe, und dann auch noch mit allgemeinen Sätzen wie „Wir bieten Qualitätslösungen“. Käufer suchen nicht nach „Qualität“. Sie suchen nach Maß, Werkstoff, Kapazität, Region oder Branche. Je genauer die Suche, desto näher ist die Person am Kauf. Im B2B ist deshalb eine selten gesuchte, aber sehr präzise Anfrage oft mehr wert als eine beliebte, vage.

Geschäftskunden suchen zudem häufig in ihrer eigenen Sprache. Wenn Sie exportieren oder an Unternehmen im Ausland verkaufen, ist eine fehlende Seite in der Sprache des Zielmarkts ein Verlust für sich. Dazu mehr in den Fragen am Ende.

Wie fällt die Entscheidung auf der Ergebnisseite?

Auf der Ergebnisseite schaut ein Käufer meist auf die ersten drei oder vier Treffer und entscheidet nach Titel und Kurzbeschreibung. Er sieht drei Arten von Ergebnissen: die Seite eines Herstellers, einen Katalog zum PDF-Download und eine Marktplatz- oder Verzeichnisseite, auf der viele Anbieter nebeneinander stehen.

Beispiel-Suchergebnisse für die Suche nach einem zertifizierten Edelstahlrohr-Lieferanten mit drei Treffern: Herstellerseite, PDF-Katalog und Marktplatz

Warum fällt der erste Treffer im Beispiel auf? Sein Titel sagt, was das Unternehmen tut und was man findet: Kapazität und Zertifikate. Die Beschreibung beantwortet die Frage des Käufers direkt. Der zweite Treffer versteckt seine Informationen in einer Datei. Suchmaschinen lesen PDF-Dateien teilweise, doch der Käufer erkennt vor dem Download nicht, was darin steht. Der dritte sagt über die Firma gar nichts.

Die Arbeit, die hier hilft, ist unspektakulär, aber wirksam: Für jede Produkt- oder Leistungsgruppe eine eigene Seite mit Fließtext anlegen und Titel sowie Beschreibung mit den Wörtern formulieren, die Käufer wirklich benutzen. Den PDF-Katalog können Sie behalten; dieselben Angaben sollten aber zusätzlich als Seite auf Ihrer Website stehen. Auch ein Eintrag auf Marktplätzen ist nicht verboten. Nur sollte Ihre eigene Website ebenfalls stark sein, denn ob er Sie wirklich beauftragt, entscheidet der Käufer meist erst nach einem Blick auf Ihre eigenen Seiten.

Welche Seiten und Angaben Ihre Website braucht

Öffnet ein Geschäftskunde eine Seite, will er in etwa einer halben Minute drei Dinge verstehen: Passt dieses Unternehmen zu meinem Bedarf, ist es vertrauenswürdig, und wie nehme ich Kontakt auf? Bauen Sie die Seite entsprechend auf.

Empfohlener Aufbau einer Produktseite: für wen, technische Übersicht, Zertifikate, Ablauf, Referenzen und Anfrageformular

Die Bausteine der Reihe nach.

Für wen. Nennen Sie in der ersten Zeile, welcher Branche, welcher Unternehmensgröße und welchem Bedarf Sie dienen. „Wir bedienen alle Branchen“ schafft kein Vertrauen. „Für Lebensmittelhersteller mit Kühlkettenbedarf“ schon.

Technische Übersicht. Maße, Werkstoffe, Kapazität, kompatible Systeme. Legen Sie diese nicht in ein Bild oder PDF, sondern als Fließtext auf die Seite. Suchmaschinen und KI-gestützte Suchwerkzeuge können Text lesen, und der Käufer kann ihn in seine interne Mail kopieren.

Zertifikate und Normen. Schreiben Sie auf, welche Zertifikate Sie besitzen, was sie abdecken und ob sie aktuell sind. Nennen Sie kein Zertifikat, das Sie nicht haben. Das ist unredlich, und ein Geschäftskunde, der nachprüft, springt ab. Hilfreich ist auch, in einfachen Worten zu erklären, was ein Zertifikat bedeutet, denn nicht jeder Einkäufer kennt jede Norm.

Ablauf und Lieferung. Was nach dem Angebot geschieht: Muster, Freigabe, Fertigung oder Installation, Lieferung. Auch ohne genaue Zahlen können Sie den Zeitplan als Spanne beschreiben. Unsicherheit mögen Geschäftskunden am wenigsten.

Referenzen und häufige Fragen. Nennen Sie Kunden, bei denen Sie die Erlaubnis haben, oder zumindest Branchen und Auftragsarten. Füllen Sie den Fragenteil mit dem, was ein Einkaufsteam wirklich fragt: Mindestbestellmenge, Zahlungsbedingungen, Muster, Ersatzteile, Support.

Anfrageformular. Halten Sie es kurz. Zehn Felder lassen Interessenten abspringen. Name, Firma, E-Mail und eine kurze Beschreibung des Bedarfs genügen oft. Lassen Sie auch Telefonnummer und E-Mail sichtbar, denn manche Käufer füllen kein Formular aus, sondern rufen an.

Anfragen statt Besucher: Was sollten Sie messen?

Der häufigste Irrtum im B2B ist, den Erfolg von SEO an der Besucherzahl zu messen. Die Zahl steigt, der Bericht sieht gut aus, aber das Telefon bleibt still. Dafür gibt es zwei mögliche Gründe: Es kommt das falsche Publikum, oder das richtige Publikum kommt und wird nicht überzeugt. In beiden Fällen sagt die Besucherzahl allein nicht, was los ist.

Tabelle zum Vergleich der Kennzahlen: Besucherzahl, Anfrageformular, Telefon und E-Mail, Suchbegriff und Anfragen mit Abschluss

Sinnvoller ist folgender Blick. Zuerst schaut man, bei welchen Suchanfragen Sie angezeigt und angeklickt werden; das zeigt die Richtung der Käufer. Dann betrachtet man die Anfragen über Formular, Telefon oder E-Mail und möglichst, über welche Seite oder Suche jede kam. Zuletzt geht es darum, welche dieser Anfragen zu einem Abschluss führte, und das zeigen nur Ihre eigenen Unterlagen. Weil dieses letzte Glied bei Ihnen liegt und nicht bei mir, bitte ich Sie, diese Angaben für den Bericht zu teilen; sonst wissen wir nicht, wie viele Aufträge tatsächlich entstanden sind.

Noch etwas gilt im Geschäftskundenvertrieb: Der erste Kontakt ist oft nicht der erste Besuch. Ein Käufer hat Sie vielleicht vor einer Woche in einem Beitrag gesehen und später Ihren Firmennamen direkt gesucht. Ob Ihr Name gesucht wird, ist deshalb ein indirektes Signal. Das sind natürlich Schätzungen; manches lässt sich nicht genau messen, und das schreibe ich im Bericht offen. Platzierungen oder Umsätze verspreche ich nicht, denn das kann in diesem Feld niemand seriös.

So arbeite ich mit Ihnen

Der Ablauf, den ich auf meiner Seite zur SEO-Beratung beschreibe, gilt auch im B2B. Der Unterschied liegt darin, welche Suchanfragen und welche Seiten ich nach vorn stelle.

Ablauf der Zusammenarbeit mit mir: erste Prüfung, Plan und Angebot, Korrekturen, Inhalte und Stärkung, Messung und Bericht

Erste Prüfung. Ich schaue mir Ihre Website und Ihre Wettbewerber an und sage Ihnen, wo man am besten anfängt. Im B2B frage ich: Wer steht vor einem Einkaufsteam gegen Sie, bei welchen Suchen erscheint er, und was fehlt Ihnen? Manchmal ist es ein technisches Problem, manchmal fehlt schlicht die Seite, die Ihr Produkt erklärt.

Plan und Angebot. Ich lege Ihnen schriftlich vor, was in den ersten drei Monaten in welcher Reihenfolge passiert. Sie sehen, welche Seiten entstehen, welche technischen Probleme behoben werden und was warten kann. Sie bezahlen nichts, was Sie nicht wollten.

Korrekturen. Zuerst räume ich die Hindernisse auf der Website aus dem Weg: langsame Seiten, Tabellen, die auf dem Smartphone nicht lesbar sind, Seiten, die Google nicht erreicht. Sie wirken oft am schnellsten.

Inhalte und Stärkung. Für die angestrebten Suchanfragen entstehen Produkt- und Leistungsseiten sowie Beiträge, die Käuferfragen beantworten. Auch der Ruf Ihrer Website wird gestärkt. Im Geschäftskundenbereich heißt das: Ihre Stellung in der Branche und überprüfbare Fakten werden auf der Website sichtbar.

Messung und Bericht. Jeden Monat berichte ich in einfacher Sprache, was getan wurde, bei welchen Suchen Sie aufgestiegen sind und was als Nächstes kommt. Wir werten das gemeinsam aus und passen den Plan an.

Ich arbeite allein. Wer das Angebot schreibt, die Arbeit macht und den Bericht erstellt, ist dieselbe Person: ich. Der Vorteil sind kurze Wege, der Nachteil, dass ich nicht viele Projekte gleichzeitig annehmen kann. Deshalb nehme ich nur eine begrenzte Zahl auf einmal an.

Wovon hängen die Kosten für B2B-SEO ab?

Eine Zahl nenne ich nicht, weil sie stark vom Umfang abhängt. Wenn Sie aber wissen, welche Faktoren die Kosten beeinflussen, können Sie Angebote besser vergleichen.

Zustand der Website. Eine technisch gesunde Seite und eine, die von Grund auf repariert werden muss, bedeuten nicht gleich viel Arbeit.

Vielfalt an Seiten und Produkten. Ein Unternehmen mit drei Produktgruppen und eines mit Hunderten Artikeln haben sehr verschiedenen Inhaltsbedarf.

Anzahl der Sprachen. Wer exportiert, hat pro Markt eine eigene Aufgabe, denn es geht nicht nur um Übersetzung, sondern darum, die Begriffe zu finden, die Käufer in diesem Land benutzen.

Wettbewerb in Ihrem Feld. Wo viele starke Mitbewerber sind, kann ein längerer und intensiverer Einsatz nötig sein.

Dauer und Intensität der Zusammenarbeit. Eine einmalige Prüfung und eine monatliche Betreuung sind verschiedene Posten.

Erstellung von Inhalten. Ich brauche Informationen von Ihnen, weil Sie Ihr Produkt am besten kennen. Wie viel technischen Inhalt Sie selbst schreiben und wie viel ich aufbaue, wirkt sich ebenfalls auf die Kosten aus.

Prüfen Sie bei einem Angebot, ob jeder dieser Punkte darin eine Entsprechung hat. Ein Angebot, das „monatliche SEO-Arbeit“ nennt, aber nicht sagt, was darin steckt, lässt sich nicht vergleichen.

Worauf Sie beim Vergleich von Angeboten und Anbietern achten

Wenn Sie von mehreren Personen oder Firmen Angebote einholen, helfen diese Kriterien.

Checkliste für ein B2B-SEO-Angebot: Käufersuchen passend zur Branche, schriftliche Prioritäten, keine Garantien, Berichte mit Anfragen, klarer Ansprechpartner

Erstens: Versteht das Angebot Ihre Branche? Wenn es eine konkrete Vorstellung davon gibt, was Ihre Käufer suchen, ist das ein gutes Zeichen; eine Vorlage, die an jedes Unternehmen geht, ist ein schlechtes. Zweitens: Stehen die Aufgaben schriftlich und nach Priorität da? Statt einer vagen „SEO-Arbeit“ wollen Sie sehen, was in den ersten drei Monaten geschieht. Drittens: Wird ein Ranking oder Umsatz garantiert? Eine Garantie deutet auf jemanden hin, der entweder nicht weiß, wie das funktioniert, oder Ihnen nicht die Wahrheit sagt. Viertens: Endet der Bericht bei Besucherzahlen, oder wird er zusammen mit den Anfragen gelesen? Fünftens: Wer ist Ihr Ansprechpartner? Ist die Person, die verkauft, nicht diejenige, die arbeitet, sollten Sie das von Anfang an wissen.

Sie können auch um ein konkretes Beispiel für bearbeitete Websites oder geleistete Arbeit bitten. Manchmal dürfen aus Vertraulichkeitsgründen keine Namen fallen; das ist normal. Erklären können sollte die Person trotzdem, was gemacht wurde.

Angenommen, ... zwei erfundene Beispiele

Die beiden Szenarien unten sind keine echten Kunden, sondern Annahmen, die das Thema greifbar machen sollen.

Angenommen, Sie stellen als kleiner Betrieb Maschinenersatzteile her. Sie haben eine Website, aber Ihre Produkte stehen nur in einem PDF-Katalog. Die meisten Aufträge kommen über Messen und persönliche Kontakte. Ihre Besucherzahl ist niedrig, doch ein einziger Besucher kann einen guten Auftrag bringen. Meine Prioritäten wären hier: je Teilegruppe eine eigene Seite mit Maßen und Kompatibilität als Fließtext, Inhalte, die „zu welcher Maschine passt das“ beantworten, und ein kurzes Anfrageformular. Ich würde nicht versuchen, die Besucherzahl zu steigern, sondern bei den Teilebegriffen der Käufer sichtbar zu werden. Nach drei Monaten schauten wir nicht auf „wie viele kamen“, sondern auf „wie viele kamen mit einer Teilefrage“.

Angenommen, Sie sind eine Softwareberatung, und Ihre Kunden sind mittelgroße Unternehmen. Ihre Leistungen sind auf einer Seite zusammengefasst, Branchenbereiche gibt es nicht. Sucht ein Käufer nach „Warenwirtschaft Software für den Einzelhandel“, findet er Sie nicht. Hier kämen zuerst eine Seite je Branche, jeweils mit einem echten Geschäftsproblem und einer Beschreibung Ihrer Arbeitsweise. Können Sie keine Referenzen nennen, schließt eine Seite, die erklärt, wie Sie arbeiten und was nach dem Erstgespräch passiert, einen Teil der Vertrauenslücke. Ein Ergebnis lässt sich nicht garantieren, aber der Käufer bekommt die Informationen, die er braucht, um Sie kennenzulernen und auf eine Auswahlliste zu setzen.

Häufige Fehler auf B2B-Websites

Alles auf eine Seite packen. Eine Seite, die Leistungen, Produkte und Branchen zusammen beschreibt, erscheint bei nichts deutlich. Jedes Hauptthema braucht eine eigene Seite.

In der Wir-Sprache schreiben. Den Käufer interessiert nicht, wann die Firma gegründet wurde, sondern wie sein Problem gelöst wird. Beginnen Sie die Seite in seinen Worten.

Angaben in Bildern oder PDFs vergraben. Maßtabellen, Kapazitätsangaben und Zertifikate sollten auch als Fließtext auf der Seite stehen.

Eine Website, die auf dem Smartphone nicht funktioniert. Ein Einkäufer sucht manchmal unterwegs. Laufen Tabellen über und lässt sich das Formular nicht benutzen, geht die Anfrage verloren.

Sich mit einer Sprache begnügen. Wer exportiert und dessen Zielkäufer in ihrer Sprache suchen, kommt mit einer englischen Seite womöglich nicht aus.

Nur Besucher berichten. Denken Sie daran, dass es um Anfragen geht. Werden Anfragen aus Formular, Telefon und E-Mail nicht festgehalten, erfahren Sie nie, ob SEO wirkt.

Schnelle Ergebnisse erwarten. So wie Geschäftskunden langsam entscheiden, baut sich auch die Wirkung von SEO über die Zeit auf. Wer in den ersten Wochen eine Flut von Anfragen erwartet, wird enttäuscht.

Ein Zertifikat herausstellen, das Sie nicht besitzen. Geschäftskunden prüfen nach. Fliegt es einmal auf, leidet die Glaubwürdigkeit der ganzen Seite.

Wann Sie B2B-SEO nicht brauchen

Ehrlich gesagt braucht nicht jedes B2B-Unternehmen SEO.

Entscheidungsschema, ob B2B-SEO jetzt nötig ist: ja, wenn Kunden bei Google suchen; sonst zuerst Direktvertrieb

Kommen alle Ihre Kunden über persönliche Kontakte, Empfehlungen oder Messen und geht keiner von ihnen zu Google, um einen Lieferanten zu finden, ist es sinnvoller, in den Direktvertrieb zu investieren als in SEO. Ist Ihr Markt sehr eng und Ihre Käufer sind wenige große Unternehmen, die Sie ohnehin kennen, bleibt der erwartbare Nutzen aus der Suche begrenzt; dann ist das direkte Gespräch oft der kürzere Weg.

Haben Sie noch keine Website oder eine sehr veraltete, bringen Sie zuerst die Seite in Ordnung, denn SEO baut darauf auf. Fehlt Ihnen jemand, der Anfragen beantwortet und ans Telefon geht, gehen Anfragen auch dann verloren, wenn sie ankommen; bauen Sie zuerst diese Grundlage auf. Und wenn Sie ausschließlich über Ausschreibungen oder öffentliche Vergaben verkaufen, läuft der Prozess anders, und die Suche kann nur unterstützen.

Das zu sagen, kostet mich vielleicht einen Auftrag, aber eine Zusammenarbeit mit falschen Erwartungen zehrt an uns beiden.

Selbst machen oder an einen Spezialisten geben?

Manches können und sollten Sie selbst tun. Ihre Produkte und Leistungen kennen Sie am besten. Technische Richtigkeit, Angaben zu Zertifikaten und die Erlaubnis, Referenzen zu nennen, kommen von Ihnen. Ihr Vertrieb kennt die Antworten auf häufige Fragen besser als ich. Diese Informationen festzuhalten, ist der wertvollste Beitrag zu SEO.

Einen Spezialisten brauchen Sie dort, wo es darum geht, herauszufinden, welche Begriffe Käufer wirklich benutzen, die technischen Hindernisse einer Website zu finden, zu klären, warum Wettbewerber vorn liegen, und das Geleistete über die Zeit zu messen. Das erfordert Werkzeuge und Erfahrung, und Fehler fallen schwer auf.

Ein praktischer Weg: Lassen Sie zuerst eine kurze Prüfung machen, sehen Sie, wie viel Sie selbst leisten können, und entscheiden Sie dann über den Rest. So beginne ich meist auch selbst. Ich sage Ihnen von Anfang an, was ich von Ihnen brauche und was ich übernehme.

Häufige Fragen

Was unterscheidet B2B-SEO von normalem SEO?

Die Werkzeuge sind dieselben, das Ziel ist ein anderes. Normales SEO will oft ein breites Publikum erreichen. B2B-SEO will, dass eine begrenzte Zahl der richtigen Unternehmen Sie bei der richtigen Suche findet. Deshalb liegt das Gewicht stärker auf spezifischen Suchanfragen, technischen Inhalten und Vertrauensangaben.

Auch das Erfolgsmaß ändert sich: Statt Besucherzahlen zählen Angebotsanfragen und qualifizierte Kontakte.

Soll ich eine B2B-SEO-Agentur oder einen Einzelberater beauftragen?

Beides hat Vor- und Nachteile. In einer großen Agentur übernehmen verschiedene Spezialisten verschiedene Teile, Ihr Ansprechpartner ist aber oft ein Vertriebs- oder Kundenbetreuer. Beim Einzelberater sind Angebotsgeber und Ausführender dieselbe Person, und die Wege sind kurz; dafür ist die Zahl der gleichzeitigen Aufträge begrenzt. Ich arbeite allein und nehme deshalb nur wenige Projekte gleichzeitig an.

Ein guter Test: Fragen Sie, wer die Arbeit macht und wer Ihre Fragen beantwortet.

Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse sehe?

Eine feste Zeit kann ich nicht nennen; sie hängt vom Zustand der Website, der Stärke der Wettbewerber und der geleisteten Arbeit ab. Die Wirkung von Korrekturen zeigt sich meist zuerst, die der Inhaltsarbeit baut sich über die Zeit auf. Im Geschäftskundenvertrieb ist auch der Entscheidungsprozess lang, sodass es zusätzlich dauert, bis aus einer Anfrage ein Abschluss wird.

Deshalb schreibe ich den Dreimonatsplan nach „was wird getan“ und verspreche nicht, wie viel Ergebnis kommt.

Können Sie Platzierungen oder Kunden garantieren?

Nein. Über die Suchergebnisse entscheidet allein Google. Wer eine Garantie gibt, sagt entweder nicht die Wahrheit oder erreicht bei einer sehr engen Wendung eine leichte Platzierung und stellt sie als Erfolg dar. Ich biete einen schriftlichen Arbeitsplan, regelmäßige Berichte und eine ehrliche Einschätzung, was wirkt.

Reicht eine Website in einer Sprache, oder brauche ich weitere Sprachen?

Sitzen Ihre Käufer im Inland, genügt eine Sprache. Exportieren Sie oder verkaufen Sie an Unternehmen im Ausland, macht eine Seite in der Sprache des Zielmarkts einen echten Unterschied, weil ausländische Käufer oft in ihrer eigenen Sprache suchen. Übersetzen allein genügt nicht; man muss die Begriffe finden, die Käufer in diesem Land benutzen.

Oft ist es sinnvoller, die zwei oder drei wichtigsten Märkte auszuwählen und dort zu beginnen.

Wir haben einen PDF-Katalog. Brauchen wir wirklich neue Seiten?

In den meisten Fällen ja. Suchmaschinen lesen Text in einem PDF teilweise, doch der Käufer sieht auf der Ergebnisseite nicht, was die Datei enthält, und zögert vor dem Download. Dieselben Angaben als eine Seite je Produktgruppe auf Ihrer Website erhöhen Auffindbarkeit und Vertrauen. Das PDF müssen Sie nicht entfernen; es kann als Download ergänzend bleiben.

Was gilt, wenn Werbung in unserer Branche eingeschränkt ist?

In Branchen mit begrenzter Werbung wie Gesundheit, Recht oder Finanzen müssen Inhalte den Vorgaben entsprechen. Diese Vorgaben lege ich nicht für Sie aus; maßgeblich ist die Einschätzung Ihrer Berufsvertretung oder Ihres Rechtsbeistands. In den Inhalten verzichte ich auf Ergebnisversprechen und bleibe informativ.

Was muss ich vorbereiten, bevor wir beginnen?

Die Adresse Ihrer Website, eine Liste Ihrer Produkte oder Leistungen, die Kundenarten, die Ihnen die meisten Aufträge bringen, und bekannte Wettbewerber genügen. Führen Sie eine Aufzeichnung der Anfragen aus Formular, Telefon und E-Mail, macht deren Weitergabe den Bericht deutlich aussagekräftiger. Den Rest klären wir in der ersten Prüfung.

Ob das zu Ihrem Unternehmen passt, sehen wir am besten, wenn wir zuerst Ihre Website und Ihre Wettbewerber gemeinsam ansehen; den Leistungsumfang finden Sie auf meiner Seite zur SEO-Beratung, und für eine erste Prüfung schreiben Sie mir gern direkt.

Tags

b2b seo agenturb2b seo beauftragenb2b seo kostenseo für geschäftskundenlieferantensuche

Schauen wir uns Ihre Website an

Schreiben Sie mir Ihre Website-Adresse und bei welchen Suchanfragen Sie erscheinen möchten; ich erkläre Ihnen den aktuellen Stand und was möglich ist.