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Google Platz eins: SEO beauftragen, was die Leistung umfasst

Was eine SEO-Leistung für die erste Google-Seite umfasst, welche Suchanfragen sich lohnen, warum Ranking-Garantien misstrauisch machen und wie Sie Angebote vergleichen.

„Bringen Sie mich auf die erste Seite von Google.“ Diesen Satz höre ich häufiger als fast jeden anderen. Ich verstehe ihn gut: Sie geben Ihr eigenes Gewerbe bei Google ein, die Konkurrenz taucht auf, Sie nicht. Doch in dem Satz stecken zwei versteckte Fragen. Erste Seite bei welcher Suche? Und wer macht die Arbeit, auf welche Weise? In diesem Beitrag erkläre ich, was es wirklich heißt, jemanden mit SEO für die erste Google-Seite zu beauftragen, was die Arbeit umfasst und worauf Sie beim Vergleich von Angeboten achten sollten. Wie ich arbeite, steht ausführlich auf meiner Seite zur SEO-Beratung.

Was bedeutet „erste Seite“ eigentlich?

Erstens gibt es die eine feste erste Seite nicht. Zwei Personen, die dieselben Wörter in zwei Städten auf zwei Geräten eingeben, können leicht unterschiedliche Ergebnisse sehen. Google berücksichtigt, wo die suchende Person ist, was sie früher gesucht hat und womit sie sucht. Wenn jemand sagt „ich bin auf Platz eins“, heißt das oft „ich bin auf Platz eins auf meinem eigenen Rechner“. Das ist kein verlässliches Maß.

Zweitens besteht die erste Seite längst nicht mehr nur aus zehn blauen Links. Oben können Anzeigen stehen, bei manchen Suchen ein Kartenfeld, fertige Antwortkästen und eine Liste verwandter Fragen. Manchmal steht darüber noch eine von KI geschriebene Zusammenfassung. Wenn Sie „erste Seite“ sagen, meinen Sie eigentlich „die Stelle, an der mein Kunde mich bemerkt“. Das Ziel so zu beschreiben, ist der erste Schritt zur richtigen Entscheidung.

Drittens bezahlt die erste Seite allein noch keine Rechnungen. Landet ein Besucher auf Ihrer Seite und findet nicht, was er sucht, fasst kein Vertrauen oder sieht nicht, wie er Sie erreicht, ist er schnell wieder weg. Eine gute Leistung denkt deshalb den ganzen Weg vom Ranking bis zum klingelnden Telefon mit.

Wer bestimmt die Reihenfolge?

Die Reihenfolge bestimmt Google. Weder ich noch ein anderer Berater noch irgendeine Agentur kann sie direkt ändern. Möglich ist, Ihre Website bei den Dingen zu stärken, auf die Google schaut: Lädt sie schnell? Ist sie auf dem Smartphone sauber lesbar? Beantwortet sie wirklich, was Menschen suchen? Erwähnen andere vertrauenswürdige Stellen Sie? Daran lässt sich arbeiten. Das Ergebnis kann niemand kaufen. Behalten Sie diesen Unterschied im Kopf, wenn Sie ein Versprechen lesen.

Für welche Suchanfragen lohnt sich die erste Seite?

Nicht jede Suche ist gleich viel wert. Angenommen, Sie führen eine Umzugsfirma. Wer nur „Umzug“ eingibt, überlegt vielleicht noch, was er tun soll: Er sucht kostenlose Tipps oder schreibt eine Hausarbeit. Wer „Umzugsfirma Hamburg Dreizimmerwohnung“ eingibt, hat einen Termin, eine Wohnung und wartet auf Angebote. Für die zweite Suche auf der ersten Seite zu stehen, ist viel mehr wert.

Sie können Suchen grob in drei Gruppen teilen. Erstens Informationssuchen, etwa „Geschirr für den Umzug verpacken“. Zweitens Vergleichssuchen, etwa „Umzugsfirma auswählen“. Drittens kaufnahe Suchen, etwa „Umzugsfirma Hamburg“ oder „Umzug Angebot anfordern“. Wenn Sie eine Leistung für die erste Seite beauftragen, sollte bewusst entschieden sein, in welche Gruppe das Geld fließt. Denken Sie an den Weg des Kunden statt an einzelne Wörter: Er informiert sich, vergleicht, entscheidet. Wenn Ihre Website ihn an jeder Station abholt, gewinnen Sie.

Beispiel einer Suchergebnisseite für eine Umzugsfirma: Die Seite mit den genannten Einsatzgebieten fällt auf, die Startseite ohne Details bleibt zurück

Breite Begriffe und Suchen mit Kaufabsicht

Der Ein-Wort-Name Ihrer Branche ist vielleicht der meistgesuchte Begriff Ihres Feldes. Aber die meisten, die ihn eintippen, sind nicht Ihre Kunden, und die Konkurrenz dort sind nicht kleine Betriebe, sondern riesige Portale, Ratgeber und Lexikonseiten. Dort die erste Seite zu erreichen, ist sehr schwer, und selbst wenn es gelingt, klingelt das Telefon nicht unbedingt. Längere, genauere Suchen tippen weniger Menschen ein, aber diese Menschen wissen, was sie wollen.

Deshalb beantworte ich die Frage „welche Suche streben wir an“ zuerst, indem ich mir ansehe, was Ihre Kunden tatsächlich eingeben. Manchmal unterscheiden sich der Fachbegriff, den Sie benutzen, und die Alltagswendung Ihres Kunden. Sie schreiben vielleicht „Sanierung“, der Kunde tippt „Bad erneuern“. Steht nur der erste Begriff auf Ihrer Website, findet Sie bei der zweiten Suche niemand.

Vergleich von leerem und sinnvollem Ziel: ein sehr breiter Einzelbegriff gegenüber einer Suche mit Leistung und Ort

Lokale Suchen funktionieren etwas anders

Bei Betrieben, die ein Gebiet bedienen, etwa Friseur, Zahnarztpraxis, Umzugsfirma oder Werkstatt, suchen Kunden meist in der Nähe. Google ändert die Ergebnisse je nach Standort der suchenden Person. Das Ziel „erste Seite“ sollte deshalb stadt- oder stadtteilweise gedacht werden. Ein Betrieb, der im ganzen Land auf die erste Seite will, aber nur eine Stadt bedient, verschwendet Budget und Geduld. Klar zu sagen, wo Sie arbeiten, hilft Google und dem Kunden.

Was umfasst eine Ranking-Leistung wirklich?

Einen Zauberknopf gibt es nicht. Die Arbeit besteht aus einer Reihe von Aufgaben, die in sinnvoller Reihenfolge erledigt werden, um Ihre Website bei dem gesuchten Thema zu stärken. Bei mir gliedert sich das so.

Zuerst die Prüfung Ihrer Website. Ich prüfe Ihre Website von oben bis unten und liste Punkt für Punkt auf, warum Google Sie zurückhält. Diese Liste ist die Landkarte dessen, was zu tun ist. Arbeit ohne Prüfung gleicht Medikamenten ohne Arztbesuch.

Dann das Finden der richtigen Suchbegriffe. Ich recherchiere, was Ihre Kunden tatsächlich bei Google eingeben, und wähle die Suchanfragen aus, die Ihnen Aufträge bringen. Diese Auswahl treffen wir im Gespräch, denn welche Ihrer Leistungen sich für Sie am meisten lohnt, wissen Sie am besten.

Danach die technischen Korrekturen: langsame Seiten, Bereiche, die auf dem Smartphone kaputt aussehen, Seiten, die nicht öffnen, und weitere Probleme, auf die Google achtet. Sie wirken oft am schnellsten, denn so gut der Inhalt auch ist, in ein verschlossenes Haus kommt niemand.

Der vierte Schritt ist die Arbeit an den Inhalten: Ihre Leistungsseiten stärken und Beiträge schreiben, die die Fragen Ihrer Kunden beantworten. Kunden stellen vor dem Kauf Fragen. Geben Sie die Antworten, lernen Google und Kunde Sie kennen.

Fünftens der Blick auf die Konkurrenz: Ich schaue, was die Wettbewerber vor Ihnen anders machen, und passe den Plan an. Zuletzt der monatliche Bericht: Jeden Monat schreibe ich in einfachen Worten, was gemacht wurde, bei welchen Suchanfragen Sie aufgestiegen sind und was als Nächstes ansteht.

Checkliste mit sechs Punkten zum Umfang einer SEO-Leistung: Prüfung, richtige Suchen, technische Korrekturen, Inhalte, Konkurrenzbeobachtung und Monatsbericht

Was nicht dazugehört

Ehrlicherweise muss ich auch sagen, was nicht auf dieser Liste steht. Die Verwaltung bezahlter Anzeigen gehört nicht zu dieser Leistung; Werbung ist eine eigene Aufgabe. Auch die Betreuung Ihrer Social-Media-Konten ist nicht enthalten. Ich verspreche keine Platzierung, ich garantiere keine Ergebnisse und ich verspreche keine Umsätze. Was ich zusagen kann, ist, klar aufzuschreiben, was ich tue, und Ihnen jeden Monat zu zeigen, was passiert ist. Was auf einer Leistungsseite nicht steht, sollten Sie nicht als versprochen ansehen; fragen Sie bei jedem Angebot genauso nach.

Warum es wichtig ist, die Kostentreiber zu kennen

In diesem Beitrag nenne ich keine Zahlen, denn die Kosten hängen vom Umfang ab, und es gibt keinen Preis für alle. Wer aber weiß, wovon sie abhängen, kann Angebote sinnvoller vergleichen.

Der erste Faktor ist der heutige Zustand der Website. Eine gut aufgebaute, schnelle Seite braucht wenig Arbeit, eine, die jahrelang nicht angefasst wurde, muss erst aufgeräumt werden. Der zweite ist die Konkurrenz in Ihrem Feld. Wo Hunderte Firmen um dieselbe Suche konkurrieren, dauert die Arbeit länger; in einer engen Spezialisierung geht es schneller. Der dritte ist die Zahl der Suchanfragen und die Größe des Gebiets: Eine Leistung in einem Stadtteil ist nicht dasselbe wie zehn Leistungen in der ganzen Stadt. Der vierte ist der Inhaltsbedarf, also wie viele Seiten geschrieben werden müssen und wie viel Recherche nötig ist. Der fünfte ist die Laufzeit und wie oft berichtet wird.

Schauen Sie bei Angeboten nicht nur auf den Preis, sondern darauf, was der Preis abdeckt. Ein sehr niedriges Angebot bedeutet oft wenig Arbeit oder Schablonenarbeit. Ein sehr hohes kann Dinge enthalten, die Sie gar nicht brauchen. Die richtige Frage lautet nicht „was kostet es?“, sondern „was genau wird dafür getan?“.

Warum Sie bei Garantien vorsichtig sein sollten

Sätze wie „Garantie für die erste Seite“ oder „Platz eins in einem Monat“ sind im Umlauf. Seien Sie vorsichtig. Der Grund ist einfach: Die Reihenfolge bestimmt Google, und niemand kann an dessen Stelle entscheiden. Damit jemand eine Platzierung garantieren kann, müsste er entweder behaupten, das Ergebnis zu steuern, was nicht stimmt, oder er müsste eine sehr leichte Suche anpeilen, die Ihnen nichts nützt.

Ein Beispiel: Wer Ihren Firmennamen eingibt, findet Sie ohnehin. Wenn jemand „Platz eins garantiert“ sagt, meint er vielleicht Ihren eigenen Namen oder eine Wendung, die niemand sucht. Technisch wird das Versprechen gehalten, nützt Ihrem Betrieb aber nichts. Fragen Sie deshalb immer, für welche Suche das Versprechen gilt.

Das zweite Risiko sind Abkürzungen für schnelle Ergebnisse. Links in Massen kaufen, sinnlose Seiten erzeugen, fremde Inhalte kopieren: Das kann kurz Ergebnisse zeigen, aber wenn Google es bemerkt, kann es Ihre Seite abstrafen. Dann zahlen Sie die Rechnung, nicht der, der die Leistung verkauft hat. Deshalb ist die Antwort auf „wie machen Sie das?“ wichtiger als jedes Ergebnisversprechen.

Das dritte Risiko ist, dass Sie keinen Zugang zu Ihren eigenen Konten haben. Ihre Domain, Ihre Google-Konten und Ihre Website-Zugänge sollten immer bei Ihnen bleiben. Wenn die Zusammenarbeit endet, darf nichts als Geisel zurückbleiben.

Warnsignale bei Ranking-Versprechen: garantierter Platz, vages Paket, Massenlinkkauf, keine Berichte, verweigerter Kontozugang

Was lässt sich also zum Ergebnis sagen?

Die ehrliche Antwort: Nach dem Start sehen Sie, was sich ändert, aber wann und wie weit Sie aufsteigen, kann vorher niemand wissen. Je nach Branche, Website und Konkurrenz ist das unterschiedlich. Ich lege Ihnen den Plan für die ersten drei Monate schriftlich vor, und wir werten jeden Monat gemeinsam aus, was sich getan hat. Das ist ein viel ehrlicherer Rahmen als „dieser Platz bis zu diesem Datum“.

Wie Sie Angebote und Firmen vergleichen

Haben Sie zwei oder drei Angebote eingeholt, legen Sie sie nebeneinander und prüfen diese Fragen. Ist der Umfang schriftlich festgehalten? Ein Begriff wie „Komplettpaket SEO“ sagt nichts; es sollte dastehen, welche Arbeit in welcher Reihenfolge geschieht. Wurden die Ziel-Suchen mit Ihnen besprochen? Wenn dieses Gespräch nie stattfand, wurde das Angebot für alle erstellt, nicht für Ihren Betrieb. Gibt es ein Ergebnisversprechen? Dann fragen Sie, worauf es beruht. Wie und wie oft erhalten Sie Berichte? Wer behält Ihre Konten? Falls Sie dieselbe Arbeit später an jemand anderen übergeben müssen, können Sie nachvollziehen, was getan wurde?

Dazu kommt die Frage, wer die Arbeit tatsächlich macht. In größeren Strukturen sind die Person im Vertrieb und die Person, die arbeitet, oft verschieden. Ich arbeite allein, Ihr Gesprächspartner ist also der, der die Arbeit macht. Das ist nicht für jeden Betrieb ein Vorteil, aber wenn es Ihnen wichtig ist, sollten Sie es wissen. Eine Person kann nur begrenzt viele Aufträge annehmen; fragen Sie deshalb offen nach Terminlage und Auslastung.

Vergleichstabelle für Angebote: Umfang, Ziel-Suchen, Erfolgsversprechen, Berichte und Kontozugang mit soliden und zweifelhaften Beispielen

Ist es sinnvoll, Referenzen zu verlangen?

Ja, aber aus dem richtigen Blickwinkel. Wichtiger als die Zahl der Kunden ist, ob ein Anbieter beschreiben kann, mit welchem Problem diese Kunden kamen und was getan wurde. Hat er in einem Feld gearbeitet, das Ihrem nahekommt, können Sie fragen, an welchen Suchen gearbeitet wurde. Kann er es nicht erklären, hat er die Arbeit womöglich nicht verstanden.

Wie der Ablauf in der Praxis aussieht

Den Ablauf von Anfang an zu kennen, nimmt Sorgen. Mein Vorgehen hat fünf Schritte.

Der erste Schritt ist die erste Prüfung: Ich sehe mir Ihre Website und Ihre Wettbewerber an und sage Ihnen, wo man am besten anfängt. Zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Verpflichtung; es geht darum, ein Bild zu gewinnen.

Der zweite ist Plan und Angebot: Ich lege Ihnen schriftlich vor, was in den ersten drei Monaten in welcher Reihenfolge passiert. Sie sehen, wofür wie viel Zeit eingeplant ist.

Der dritte sind die Korrekturen: Zuerst räume ich die Hindernisse auf der Website aus dem Weg, denn sie wirken am schnellsten. Es hat keinen Sinn, einen Raum zu verschönern, bevor die Tür aufgeschlossen ist.

Der vierte sind Inhalte und Stärkung: Für die angestrebten Suchanfragen entstehen Seiten und Beiträge, und der Ruf Ihrer Website wird gestärkt. Dieser Teil dauert am längsten.

Der fünfte ist Messung und Bericht: Jeden Monat werten wir die Ergebnisse gemeinsam aus und passen den Plan entsprechend an. Manches läuft nicht wie erwartet, dann ändert sich der Plan. Flexibilität gehört zum Prozess.

Der Ablauf der Zusammenarbeit mit mir: erste Prüfung, Plan und Angebot, Korrekturen, Inhalte und Stärkung, Messung und Bericht

Wenn Ihre Branche strenge Werberegeln hat

In Bereichen wie Gesundheit und Recht ist bei den Inhalten besondere Sorgfalt nötig. Für diese Berufe gibt es Regeln zu Werbung und Außendarstellung, die sehr ins Detail gehen können. Ich zitiere diese Regeln nicht Punkt für Punkt; bitte klären Sie sie mit Ihrer Berufsorganisation. Meine Linie lautet: regelkonforme, informierende Inhalte ohne Erfolgsversprechen. Ich gebe keine medizinische oder rechtliche Beratung und schreibe keine Sätze wie „diese Behandlung heilt Sie“ oder „wir gewinnen Ihren Fall“.

Angenommen ... zwei erfundene Situationen

Die beiden folgenden Szenarien sind ausgedacht; sie sollen zeigen, wie so eine Entscheidung aussehen kann.

Angenommen, Sie führen eine kleine Umzugsfirma und wollen mit „Umzugsfirma Hamburg“ auf die erste Seite. Beim Blick auf die Website steht alles auf einer einzigen Seite, die Gebiete, in die Sie fahren, sind nicht genannt, und die Fotos sind so groß, dass die Seite auf dem Smartphone langsam öffnet. Dann sind die ersten Aufgaben, die Seite schneller zu machen und je Gebiet eine Seite zu bauen. Danach kommen Beiträge zu Fragen wie „Umzugsfirma auswählen“ und „Hausrat richtig verpacken“. Ergebnisse brauchen Zeit, aber jeden Monat sehen Sie, wo Sie bei welcher Suche stehen.

Angenommen, Sie führen ein Steuerbüro, und jemand sagt Ihnen „Platz eins in zwanzig Tagen, garantiert“. Auf die Frage, wie, antwortet er „unsere Methode“ und will keinen Zugang zu den Konten geben. Es gibt keine einzige schriftliche Zeile zum Umfang. Der beste Schritt ist nicht zu streiten, sondern zu fragen: garantiert für welche Suche? Bleibt die Antwort vage, haben Sie genug Grund, nicht zu vertrauen.

Wann Sie diese Leistung nicht brauchen

Nicht jeder Betrieb braucht SEO, und das sage ich ohne Weiteres. Kommen Ihre Kunden ohnehin durch Empfehlungen und suchen Sie bei Google keine Kunden, ist die Leistung nicht dringend. Ist Ihr Kalender bereits voll und Sie können keine neuen Aufträge annehmen, eilt es ebenfalls nicht. Haben Sie Ihre Website noch gar nicht gebaut, ist die erste Aufgabe, sie ordentlich aufzubauen; SEO ist keine Dekoration, die später dazukommt, doch auf einem Bau ohne Fundament lässt sich auch nichts aufsetzen.

Bezahlte Werbung ist manchmal die bessere Wahl: eine sehr kurze Aktion, eine Veranstaltung über wenige Wochen oder ein Verkauf, der sofort Ergebnisse braucht, passt besser zu Anzeigen als zu Ranking-Arbeit. SEO ist eine langfristige Investition und nicht für kurzfristigen Bedarf gedacht.

Entscheidungsschema: Finden Kunden Sie bei Google bereits, zuerst messen; finden sie Sie nicht, mit einer Prüfung beginnen

Selbst machen oder an eine Fachperson geben?

Manches können und sollten Sie selbst tun. Ihre Firmenangaben einheitlich schreiben, Ihre Leistungen auf der Website in einfachen Worten beschreiben, Kundenfragen notieren und beantworten, zufriedene Kunden um eine Bewertung bitten: Das steht an erster Stelle. Dafür brauchen Sie kein technisches Wissen, nur Ihr Geschäft zu kennen.

An Fachleute gehören die technischen Aufgaben: herausfinden, warum die Seite langsam ist, klären, warum Google Ihre Seiten nicht sieht, Suchbegriffe recherchieren und einen Plan bauen, messen, was die Konkurrenz tut. Das lässt sich lernen, kostet aber Zeit, und Ihre Zeit ist meist im eigenen Geschäft besser angelegt.

Es gibt auch einen Mittelweg: die erste Prüfung an eine Fachperson geben und aus der entstandenen Liste das auswählen, was Sie selbst erledigen können. Über diese Möglichkeit können wir beim Angebot sprechen.

Häufige Fehler

Der erste Fehler ist, sich auf ein einziges Wort zu fixieren. Betriebsinhaber suchen meist nach dem Namen ihrer Branche, aber Kunden benutzen andere Wörter. Der zweite ist, SEO bezahlen zu wollen, ohne die Website in Ordnung zu bringen; ist das Fundament fehlerhaft, ist das Geld verloren. Der dritte ist, Ergebnisse binnen weniger Wochen zu erwarten. Der vierte ist, keine Berichte zu verlangen; zahlen, ohne zu sehen, was getan wurde, ist eine Investition im Blindflug. Der fünfte ist, Konten an jeden abzugeben, der ein kostenloses oder billiges Angebot macht. Der sechste ist, Beiträge massenhaft von KI erzeugen zu lassen und ungelesen zu veröffentlichen, genau die Art Inhalt, die Google nicht schätzt.

Ein weiterer häufiger Fehler ist, nur auf die Platzierung zu schauen und den Kunden zu vergessen. Auch wenn Sie aufsteigen, bringt es nichts, wenn auf der Seite keine Telefonnummer steht oder das Kontaktformular nicht funktioniert. Gute Arbeit denkt auch daran, was der Besucher tut, wenn er ankommt.

Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bei Google auf die erste Seite zu kommen?

Es wäre nicht ehrlich, vorher eine feste Zeit zu nennen. Der heutige Zustand Ihrer Website, die Konkurrenz in Ihrem Feld und die angestrebten Suchen bestimmen sie. Mein Vorgehen ist, den Plan für die ersten drei Monate schriftlich vorzulegen und jeden Monat gemeinsam auszuwerten.

Verspricht jemand in kurzer Zeit sehr schnelle Ergebnisse, fragen Sie genau nach, wie er das erreichen will.

Soll ich Firmen vertrauen, die Platz eins garantieren?

Nein. Die Reihenfolge bestimmt Google, niemand kann sie kaufen oder garantieren. Wer einen Platz garantiert, peilt entweder eine sehr leichte Suche an oder setzt riskante Methoden ein. Fragen Sie, für welche Suche die Garantie gilt.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und Google-Anzeigen?

Anzeigen sind nur sichtbar, solange Sie zahlen; hören Sie auf, verschwinden sie. SEO braucht Zeit, kann aber, wenn die Arbeit greift, Sichtbarkeit bringen, ohne von einem Werbebudget abzuhängen. Beides sind keine Rivalen: kurzfristig passen Anzeigen eher, langfristig SEO.

Wovon hängen die Kosten ab?

Vom Zustand der Website, der Konkurrenz in Ihrem Feld, der Zahl der Suchanfragen, der Größe Ihres Einsatzgebiets und der Menge der zu schreibenden Inhalte. Deshalb wäre es nicht richtig, allen denselben Betrag zu nennen. Nach einer Prüfung lege ich Ihnen ein schriftliches Angebot vor.

Meine Website ist neu. Sollte ich trotzdem jemanden beauftragen?

Bei einer neuen Website ist es am besten, SEO schon beim Aufbau mitzudenken, denn Seitenstruktur, Überschriften und Tempo lassen sich später schwer ändern. Ist die Website noch nicht fertig, bauen Sie sie zuerst ordentlich und gehen danach an die Inhalte.

Was sehe ich in den Berichten?

Jeden Monat erkläre ich, was getan wurde, bei welchen Suchanfragen Sie aufgestiegen sind und was als Nächstes ansteht. Statt Tabellen voller Fachbegriffe schreibe ich die Ergebnisse auf, die Ihren Betrieb betreffen. Bei Fragen sprechen wir darüber.

Was gilt, wenn ich in einer regulierten Branche wie Gesundheit oder Recht arbeite?

In diesen Bereichen erstelle ich regelkonforme, informierende Inhalte und schreibe keine Erfolgsversprechen. Ich gebe keine medizinische oder rechtliche Beratung. Für die Werberegeln Ihres Berufs halten Sie sich an die Vorgaben Ihrer Berufsorganisation.

Wem gehören Website und Konten, wenn die Zusammenarbeit endet?

Immer Ihnen. Ihre Domain, Ihre Google-Konten und Ihre Website-Zugänge sollten bei Ihnen bleiben. Wenn ein Anbieter sie unter eigener Kontrolle behalten will, ist das ein ernstes Warnsignal.

Der nächste Schritt

Statt „bringen Sie mich auf die erste Seite“ zu sagen, führt die Frage „bei welcher Suche, für welchen Kunden und auf welchem Weg?“ zur richtigen Entscheidung. Wenn Sie Ihre Website gemeinsam ansehen und besprechen möchten, wo man anfängt, schreiben Sie mir über die Seite zur SEO-Beratung oder nehmen Sie direkt Kontakt mit mir auf; nach einer ersten Prüfung sage ich Ihnen offen, wo Sie stehen.

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