Lokales SEO··16 Min. Lesezeit

Google Unternehmensprofil einrichten lassen: Worauf achten?

Google Unternehmensprofil einrichten lassen: Was die Leistung umfassen sollte, warum das Konto Ihnen gehören muss und wie Sie Betrugsanrufe erkennen.

Ihr Betrieb soll bei Google Maps auftauchen, und nun überlegen Sie: selbst einrichten, einen Bekannten fragen oder das Google Unternehmensprofil einrichten lassen? Vielleicht hat auch schon jemand angerufen und sich als „Google“ ausgegeben. Ein Eintrag ist an sich keine Hexerei, aber wer ihn falsch anlegen lässt, hat am Ende womöglich keine Kontrolle über das eigene Profil. Ich bin Ümit Kırkoç, selbstständiger Webdesigner und SEO-Berater, und arbeite remote. In diesem Beitrag erkläre ich, was zu einer guten Einrichtung gehört, warum das Konto auf Sie laufen muss und welche Anrufe Sie ignorieren sollten. Alles, was nach dem Eintrag kommt, deckt meine lokale SEO-Beratung ab.

Was „auf der Karte stehen“ bedeutet

Wenn jemand „Klempner in der Nähe“ oder „Apotheke geöffnet“ ins Handy tippt, zeigt Google über den normalen Treffern eine kleine Karte mit einigen Betrieben. Diesen Block nennt man Local Pack, also die lokale Trefferbox. Damit Sie dort überhaupt infrage kommen, braucht Google einen Datensatz zu Ihrem Betrieb. Dieser Datensatz ist das Google Unternehmensprofil, früher „Google My Business“ genannt; viele suchen noch unter diesem Namen.

Das Profil leistet zweierlei. Es setzt eine Stecknadel auf die Karte, sodass Menschen sich den Weg anzeigen lassen können. Und es zeigt Telefonnummer, Öffnungszeiten, Fotos und Bewertungen direkt in den Suchergebnissen, wie ein kleines Schaufenster, das Ihnen gehört. Das funktioniert auch ohne eigene Website; wenn Sie eine haben, ergänzen sich beide.

Eine Unterscheidung ist beim Einkauf wichtig: Einen Eintrag anlegen und ihn gut pflegen sind zwei verschiedene Aufgaben. Das Anlegen öffnet die Tür. Was drinnen steht, entscheidet, ob sich jemand für Sie statt für den Nachbarbetrieb entscheidet. Wer weiß, welches von beiden er bezahlt, vermeidet viele Missverständnisse.

Möglicherweise gibt es schon einen Eintrag

Viele Betriebe stehen auf der Karte, ohne je etwas angelegt zu haben. Google erzeugt Einträge teils aus öffentlichen Daten, ein Kunde hat Ihre Adresse vorgeschlagen, oder ein Vormieter hat vor Jahren einen angelegt. Der erste Schritt lautet deshalb nie „legen wir einen neuen an“, sondern: nachsehen, was es gibt, und den Eintrag beanspruchen, wenn er Ihnen gehört. Wer diese Prüfung auslässt, riskiert zwei Einträge für einen Betrieb, was beide schwächt.

Was eine gute Einrichtung umfassen sollte

Sie müssen die Technik nicht kennen, um eine Leistung zu beurteilen. Es genügt, die richtigen Fragen zu stellen. Sind die Antworten schwammig, ist es die Leistung auch.

Checkliste für die Einrichtung eines Google Unternehmensprofils: eigenes Konto, passende Kategorie, Bestätigung an Sie, einheitliche Angaben und Inhaberrolle bei der Übergabe

Am Anfang steht die Prüfung auf bestehende oder doppelte Einträge. Dann folgt die Kategorie, die stärkste Einstellung überhaupt, weil sie Google sagt, zu welchen Suchen Sie gehören. „Restaurant“ und „Pizzeria“ sind nicht dasselbe, ebenso wenig „Kfz-Werkstatt“ und „Reifenhändler“. Eine falsche Kategorie bringt die falschen Leute oder gar keine.

Danach kommen die Angaben: Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, eine kurze Beschreibung und die Leistungen, die Sie wirklich anbieten. Dann Fotos. Echte Bilder vom Eingang und ein, zwei vom Innenraum schaffen mehr Vertrauen als ein nackter Eintrag. Zuletzt die Bestätigung, auf die ich weiter unten eingehe.

In meiner Arbeit heißt Profil einrichten: Kategorie, Leistungen, Öffnungszeiten, Fotos und Beschreibung vollständig und korrekt machen. Dass Name, Adresse und Telefonnummer überall im Netz gleich aussehen, gehört für mich zur selben Aufgabe, denn widersprüchliche Angaben verringern das Vertrauen von Google in Sie. Auf Ihrer Website sollten außerdem eine anklickbare Telefonnummer, eine Karte und eine Routenplanung stehen, damit niemand suchen muss.

Was eine Leistung nie versprechen sollte

Liest man „garantiert Platz eins auf der Karte“ oder „in einer Woche unter den ersten drei“, schließt man besser die Seite. Die lokale Platzierung hängt davon ab, wo der Suchende steht, von Ihrer Kategorie, den Bewertungen und der Vollständigkeit des Profils. Keine Einrichtung kann eine Position zusichern. Ein ehrlicher Anbieter sagt: Ich baue das Profil sauber auf, und wir verbessern es mit der Zeit.

Kontoinhaberschaft: der wichtigste Punkt

Dies ist der wichtigste Abschnitt, denn hier beginnen die meisten Probleme. Ein Unternehmensprofil gehört zu einem Google-Konto, und wer dort die Rolle „Inhaber“ hat, kontrolliert es. Inhaber können Angaben ändern, den Eintrag löschen und andere Verwalter hinzufügen oder entfernen.

Legt die Person, die Ihr Profil einrichtet, es in ihrem eigenen Konto an, wird sie zum Inhaber. Sie sind zwar im wirklichen Leben der Betriebsinhaber, haben online aber nichts zu sagen. Gibt es Streit oder hört die Person auf, brauchen Sie womöglich ihre Erlaubnis, um Ihre eigene Telefonnummer zu ändern. Die Inhaberschaft zurückzuholen ist selbst für Fachleute mühsam, und der Ausgang ist offen.

Die richtige Lösung ist einfach: Das Profil liegt in Ihrem Konto, und der Experte hilft als Verwalter, den Sie eingeladen haben. Diesen Zugriff können Sie jederzeit entziehen.

Tabelle, wem was gehören sollte: Google-Konto, Inhaberrolle, Angaben eintragen, Bestätigungscode und Verwalter hinzufügen

So prüfen Sie es selbst

Melden Sie sich nach der Übergabe mit Ihrem eigenen Konto an und öffnen Sie das Profil. Stehen Sie als Inhaber da? Gibt es in der Nutzerliste Adressen, die Sie nicht kennen? Dann fragen Sie, wer das ist und warum. Ein seriöser Anbieter zeigt das offen. Wer sagt „das Passwort behalte ich lieber, dann regle ich Probleme“, sendet ein ernstes Warnsignal.

So gehe ich auch selbst vor: Das Konto bleibt Ihres, ich trage Angaben mit Ihrer Freigabe ein, und am Ende sehen wir gemeinsam nach, wie die Zugriffe aussehen. Dass Betriebsinhaber jederzeit an ihr eigenes Profil kommen, ist für mich Voraussetzung der Zusammenarbeit.

Passwörter und Codes bleiben bei Ihnen

Ihr Kontopasswort und jeder Code, der auf Ihr Handy kommt, gehören nicht in fremde Hände. Braucht ein Experte Zugriff, bittet er darum, als Verwalter hinzugefügt zu werden, nicht um Ihr Passwort. Kommt ein Code, geben Sie ihn selbst ein oder nennen ihn in einem Gespräch, bei dem Sie dabei sind.

So läuft die Bestätigung ab

Google will sicher sein, dass der Betrieb wirklich an dem Ort existiert. Deshalb müssen Sie bestätigen. Die Möglichkeiten ändern sich mit der Zeit und je nach Betriebsart; üblich sind ein Code per Anruf oder SMS, eine E-Mail, eine Postkarte an Ihre Adresse oder eine kurze Videoprüfung. Welche Variante angeboten wird, entscheidet Google, weder Sie noch ein Dienstleister können sie wählen.

Zwei praktische Hinweise. Erstens geht die Bestätigung an Ihr Telefon und Ihre Adresse; das Versprechen, Sie müssten „gar nichts tun“, ist daher entweder ungenau oder ein Zeichen, dass etwas ohne Ihr Wissen läuft. Zweitens: Wer zu den Kunden fährt, statt sie zu empfangen, etwa Installateure oder Umzugsfirmen, kann die Adresse ausblenden und stattdessen ein Servicegebiet anzeigen. Das ist wichtig, wenn Ihre Privatadresse nicht öffentlich sein soll. Klären Sie das vor dem Anlegen, nicht danach.

Scheitert die Bestätigung, bleiben Sie ruhig. Oft liegt es an einer Adresse, die anders geschrieben ist als registriert, oder an fehlenden Fotos. Herauszufinden, warum ein Profil hängt, und es zu korrigieren, gehört zu dem Wertvollsten, was ein Experte leisten kann.

Betrugsanrufe und Nachrichten erkennen

Einträge ziehen leider auch Leute an, die Betriebe direkt anrufen. Das übliche Skript: Der Anrufer sagt „Ich rufe von Google an, Ihr Eintrag wird gleich gelöscht, handeln Sie jetzt.“ Oder „Ihr Profil ist nicht bestätigt, gegen Gebühr schieben wir Sie nach ganz oben.“ Manchmal kommt es als SMS oder E-Mail mit der Bitte, auf einen Link zu klicken.

Die Wirklichkeit: Für einen Eintrag verlangt Google am Telefon keine Zahlung und setzt Betriebe nicht unter Zeitdruck. Hinweise zu Ihrem Profil sehen Sie in dem Konto, mit dem Sie sich anmelden, und in Ihrer hinterlegten E-Mail.

Warnzeichen bei Betrugsanrufen: Drängen, Löschdrohung, Frage nach Passwort oder Code, Eintrag im fremden Konto, Platzgarantie

Ein schneller Test

Drängt Sie die Person oder sagt „entscheiden Sie jetzt“, halten Sie inne. Fragt sie nach Passwort, Bestätigungscode oder Zugangsdaten, legen Sie auf. Bietet sie an, das Profil anzulegen und „später zu übertragen“, während sie das Konto behält, denken Sie an den Abschnitt zur Inhaberschaft. Garantiert sie eine Platzierung, trauen Sie ihr nicht, denn das kann niemand.

Im Zweifel beenden Sie das Gespräch und recherchieren selbst über einen Kanal, den Sie kennen. Mit jemandem zu sprechen, der Referenzen hat, kostet nichts; eine übereilte Entscheidung oft viel.

Nicht jedes Problem ist Betrug

Manche Schwierigkeiten kommen von freundlichen, gutmeinenden Menschen. Ein Bekannter legt Ihren Eintrag im eigenen Konto an und vergisst ihn. Eine Agentur hält das Profil für ihr eigenes und gibt es nicht heraus. Deshalb lohnt es sich, die Inhaberschaft vor Beginn schriftlich oder wenigstens per Nachricht zu klären. Sie verdächtigen niemanden, Sie schützen sich.

Was Kunden in Ihrem Profil sehen wollen

Gelistet zu sein reicht nicht. Das Profil muss einem Besucher das Gefühl geben: „Da kann ich hingehen.“ Wie das gelingt, hängt von der Branche ab.

Bei dringenden Aufträgen wie Schlüsseldienst, Abschleppdienst oder Notdienst entscheiden Menschen schnell. Eine richtige Telefonnummer und die Info, ob gerade geöffnet ist, sind alles. Bei Terminleistungen wie Friseur, Zahnarzt oder Tierarzt lesen Menschen Bewertungen und schauen Fotos an; kaum jemand bucht ein Geschäft ohne beides. Bei Restaurants und Cafés stehen Speisekarte, Fotos und Öffnungszeiten vorn. In regulierten Bereichen wie Gesundheit und Recht sollte der Ton ruhig und regelkonform bleiben, ohne Ergebnisversprechen; auch die Profilbeschreibung verzichtet dort besser auf große Behauptungen.

Suchergebnis-Vergleich eines vollständigen und eines unvollständigen Unternehmensprofils: Öffnungszeiten, Leistungen, echte Fotos und Bewertungen

Im Beispiel erscheinen zwei Betriebe bei derselben Suche. Einer zeigt Öffnungszeiten, Leistungen und echte Fotos, der andere nur einen Namen. Der Suchende entscheidet in Sekunden. Wenn eine Einrichtung genau diesen Unterschied schafft, ist sie ihr Geld wert. Setzt sie nur eine Stecknadel und geht, haben Sie die halbe Arbeit gekauft.

Bewertungen und Antworten

Bewertungen kommen nach der Einrichtung, sollten aber von Anfang an eingeplant werden. Zufriedenen Kunden das Bewerten leicht zu machen und zu wissen, wie man auf eingehende Bewertungen antwortet, prägt das Profil für Monate. Eine ruhige, höfliche Antwort auf eine schlechte Bewertung schreckt neue Kunden meist nicht ab, sondern zeigt, dass Sie sie ernst nehmen. Gekaufte Bewertungen empfehle ich nicht; Google kann sie erkennen, und der Vertrauensverlust lässt sich schwer reparieren.

So arbeite ich mit Ihnen

Ich halte den Ablauf kurz und transparent. Zuerst sehe ich mir Ihren Ist-Zustand an: ob ein Profil existiert und wie die Wettbewerber vor Ort aussehen. Dann richte ich Profil und Website her, ergänze Fehlendes und korrigiere Falsches. Der dritte Schritt sind Bewertungen und Inhalte: Ich starte den Bewertungsfluss und veröffentliche Seiten für die Orte, in denen Sie tätig sind. Der vierte ist die Auswertung: Jeden Monat berichte ich, wie viele Menschen Sie auf der Karte gesehen, angerufen und nach der Route gefragt haben.

Der Arbeitsablauf in vier Schritten: Ist-Zustand, Profil und Website, Bewertungen und Inhalte, monatliche Auswertung

In jeder Phase bleibt das Konto Ihres. Ich arbeite remote, per Telefon, Nachricht und E-Mail. Schritte, die in Ihrer Hand bleiben müssen, etwa die Eingabe eines Bestätigungscodes, erledigen wir gemeinsam mit Ihrer Freigabe.

Wie lange dauert es?

Eine feste Zeit kann ich nicht nennen, denn der längste Teil liegt nicht bei mir. Bestätigungsart, ob Google Ihre Adresse schon kennt, und die Prüfung durch Google beeinflussen das Tempo. Erfahrungsgemäß senken vollständig und einheitlich vorbereitete Angaben das Risiko von Wartezeiten, und die Arbeit an Bewertungen und Website nach der Bestätigung dauert deutlich länger als der Eintrag selbst.

Selbst machen oder beauftragen?

Ehrlich gesagt: Haben Sie einen Standort mit klarer Adresse, können Sie das Profil auch selbst einrichten. Die Schritte bei Google sind verständlich. Mit Zeit und Geduld brauchen Sie niemanden neben sich, wenn der Code kommt.

Vergleich Selbermachen und Experte beauftragen: ein Standort mit einfachen Leistungen gegenüber mehreren Filialen, gesperrten oder doppelten Profilen

Beauftragen lohnt sich, wenn Sie mehrere Filialen haben, umgezogen sind, auf der Karte ein alter oder doppelter Eintrag steht, Ihr Profil gesperrt wurde oder nach dem Eintrag auch Bewertungen, Website und Inhalte aufgebaut werden müssen. Einen Betrieb in die richtige Kategorie zu setzen und mit einheitlichen Angaben im Netz zu verteilen, erfordert mehr Sorgfalt, als es aussieht. Sie zahlen nicht fürs Klicken, sondern dafür, Fehler zu vermeiden und den nächsten Schritt zu kennen.

Für wen die Arbeit passt

Wie auf meiner Leistungsseite beschrieben, passt meine lokale SEO-Arbeit zu Praxen, Kliniken und Tierärzten, zu Restaurants, Cafés und Kosmetiksalons, zu Werkstätten, Installateuren, Handwerks- und Umzugsbetrieben sowie zu Unternehmen mit mehreren Standorten. Wenn Ihre Kunden mit „in der Nähe“ suchen, gehören Sie dazu.

Wovon die Kosten abhängen

Zahlen nenne ich hier nicht, weil der Umfang so unterschiedlich ist, aber ich kann sagen, was die Kosten bestimmt. Erstens, ob es ein Profil ist oder mehrere Filialen. Zweitens, ob Sie bei null anfangen oder einen doppelten Eintrag, eine veraltete Adresse oder ein gesperrtes Profil reparieren müssen. Drittens, ob Sie nur den Eintrag wollen oder auch einen Bewertungsablauf, Ortsseiten und monatliche Berichte. Viertens, wer Fotos und Beschreibungen vorbereitet.

Beim Vergleich von Angeboten schauen Sie nicht nur auf die Summe. Was ist enthalten, was nicht, einmalig oder monatlich, und wer behält das Konto? Lassen Sie sich das schriftlich geben. Ein sehr günstiges Angebot hat womöglich einen engen Umfang oder unklare Bedingungen; ein sehr teures enthält vielleicht Dinge, die Sie nicht brauchen.

Angebote und Anbieter vergleichen

Holen Sie mehrere Angebote ein, stellen Sie allen dieselben Fragen. An der Klarheit der Antworten erkennen Sie, wie die Zusammenarbeit läuft.

In welchem Google-Konto wird das Profil angelegt, und stehe ich als Inhaber darin? Wer erledigt die Bestätigung und wie? Wird zuerst nach einem bestehenden Eintrag gesucht? Wie wird über Kategorie und Leistungen entschieden? Was erhalte ich am Ende, und gibt es Berichte? Was passiert nach Vertragsende, behalte ich den Zugriff?

Achten Sie auch darauf, wie offen jemand über Referenzen und Arbeitsweise spricht. Wer mit einer Einzelperson arbeitet, hat den Ansprechpartner und die ausführende Person in einem, hängt aber vom Kalender dieser Person ab. Größere Strukturen haben mehr Hände, doch manchmal sieht man die Person, die arbeitet, nie. Entscheiden Sie, was zu Ihnen passt.

Ein Wort zu Werkzeugen

Manche Anbieter nutzen Sammeltools, die einen Eintrag auf einmal in viele Verzeichnisse schieben. Das kann nützlich sein, aber das Werkzeug trifft keine Entscheidungen für Sie. Entscheidend ist, unter welchem Konto die Einträge angelegt werden und ob sie bei Vertragsende an Sie übergeben werden. Die Frage lautet nicht „welches Tool?“, sondern „auf wessen Namen laufen diese Einträge?“

Häufige Fehler

Den Fehler sehe ich am häufigsten: Name, Adresse und Telefonnummer sind überall anders geschrieben, auf dem Schild so, auf der Website anders, im Profil wieder anders. Google bemerkt das. Zweitens die falsche Kategorie; viele starten mit etwas Allgemeinem und schauen nie wieder nach. Drittens veraltete Öffnungszeiten, vergessen an Feiertagen, in der Sommerpause oder bei einem Umzug, sodass Kunden vor verschlossener Tür stehen.

Ein vierter Fehler ist, Schlagwörter in den Firmennamen zu packen, etwa „Müller Kfz – Günstigste Autoreparatur der Stadt“. Google kann das als Verstoß werten und das Profil sperren. Der Name sollte der auf Ihrem Schild sein. Fünftens: erfundene Bewertungen von Mitarbeitern oder Verwandten. Sechstens: ein Konto vom Vorbesitzer nie zu prüfen; manche entdecken Jahre später, dass ein früherer Mitarbeiter noch Verwalter ist.

Wann Sie diese Leistung nicht brauchen

Nicht jeder Betrieb muss auf die Karte. Wenn Ihre Kunden nur Bekannte oder Großabnehmer sind und niemand „in der Nähe“ nach Ihrem Angebot sucht, ist ein Eintrag vielleicht keine Priorität. Wer nur online verkauft und nie Besucher empfängt, darf von der Karte wenig erwarten. Arbeiten Sie von zu Hause und möchten die Adresse nicht veröffentlichen, ist ein Servicegebiet oder der Verzicht auf den Eintrag eine legitime Entscheidung.

Ist Ihr Eintrag gesund, gehört er Ihnen und sind die Angaben aktuell, müssen Sie keine Leistung neu einkaufen. Dann bleiben Bewertungen beantworten und gelegentlich Fotos erneuern. Etwas zu verkaufen, das Sie nicht brauchen, halte ich für falsch; ich sage das im ersten Gespräch offen.

Stellen Sie sich zwei Situationen vor

Stellen wir uns vor, Sie führen ein kleines Café und auf der Karte steht ein Eintrag unter dem Namen des Vorbesitzers. Legen Sie einen neuen an, entstehen Doppelungen. Der richtige Weg: den bestehenden Eintrag finden, beanspruchen, Namen und Zeiten korrigieren, Fotos hinzufügen und dann die Gewohnheit aufbauen, um Bewertungen zu bitten. In diesem erfundenen Fall liegt der Wert nicht im Anlegen, sondern im richtigen Umgang mit dem alten Eintrag.

Stellen wir uns vor, Sie leiten einen Umzugsbetrieb mit drei Standorten, und jeden hat ein Verwandter vom eigenen Handy angelegt. Nun weiß niemand genau, wem welches Profil gehört, und ein Standort zeigt eine alte Nummer. Hier beginnt die Arbeit mit einer Bestandsaufnahme: welcher Eintrag in wessen Konto, welche doppelt, welche korrekt. Dann führen Sie die Inhaberschaft in einem Firmenkonto zusammen und gleichen die Angaben ab. Schwierig ist nicht das Anlegen, sondern das Entwirren, und das einem Experten zu geben, spart Zeit.

Häufige Fragen

Was macht eine Einrichtung des Google Unternehmensprofils?

Sie sorgt dafür, dass Ihr Betrieb mit richtiger Kategorie, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten auf der Karte erscheint, damit Menschen in der Nähe Sie finden und die Route erhalten. Eine gute Leistung hört nicht beim Anlegen auf, sondern umfasst einheitliche Angaben und stützt das Profil mit Fotos und Bewertungen.

Das Anlegen ist kostenlos, warum soll ich dafür zahlen?

Google verlangt fürs Anlegen nichts. Sie bezahlen Zeit und eine korrekte Einrichtung. Bei einem Standort und einfachen Anforderungen können Sie es selbst tun. Bei mehreren Filialen, Dubletten, einem gesperrten Profil oder dem Bedarf an Bewertungen und Website-Arbeit kann Hilfe sinnvoll sein.

Bin ich Inhaber des Profils oder der Dienstleister?

Sie sollten es sein. Das Profil gehört in Ihr Google-Konto, der Dienstleister hilft als Verwalter auf Ihre Einladung. Melden Sie sich nach der Übergabe mit Ihrem Konto an und prüfen Sie, ob Sie als Inhaber erscheinen. Das ist der einfachste Beleg für saubere Arbeit.

Was, wenn der Bestätigungscode nicht ankommt?

Google wechselt die Verfahren oft; es kann ein Code per Telefon, E-Mail, Postkarte oder eine Videoprüfung sein. Kommt nichts an, liegt es meist an der Adressschreibweise oder fehlenden Angaben. Die Angaben werden korrigiert und es wird erneut versucht. Geben Sie den Code nie unbeaufsichtigt an Dritte weiter; wenn wir zusammenarbeiten, geben wir ihn gemeinsam in einem Gespräch ein, bei dem Sie dabei sind.

Jemand sagt, er sei von Google und mein Profil werde gelöscht. Was tun?

Legen Sie auf, geben Sie keine Informationen, kein Passwort und keinen Code weiter und zahlen Sie nichts. Google verlangt auf diese Weise keine Gebühren. Gibt es wirklich ein Problem, sehen Sie einen Hinweis, wenn Sie sich in Ihr eigenes Konto einloggen.

Kann jemand Platz eins auf der Karte garantieren?

Nein. Die Platzierung hängt von Standort, Kategorie, Bewertungen und Vollständigkeit ab, und niemand steuert sie allein. Wer garantiert, arbeitet unseriös oder täuscht. Auch ich verspreche weder Platzierungen noch Umsatz; ich kann das Profil sauber aufbauen und den Fortschritt monatlich zeigen.

Ich arbeite von zu Hause. Wird meine Adresse öffentlich?

Nicht zwingend. Wenn Sie zu Kunden fahren, statt sie zu empfangen, können Sie die Adresse ausblenden und ein Servicegebiet zeigen. Kommen Kunden zu Ihnen, muss die Adresse sichtbar sein. Klären Sie das am besten vor dem Anlegen.

Wem gehört das Profil nach Vertragsende?

Lag das Konto von Anfang an bei Ihnen, ändert sich nichts: Sie entfernen den Verwalter, und das Profil bleibt bei Ihnen. Deshalb sollte die Inhaberschaft vor Vertragsabschluss geklärt sein. Wenn ich fertig bin, liegt das Profil in Ihrem Konto und unter Ihrer Kontrolle.

Wenn Sie ein Google Unternehmensprofil einrichten lassen möchten, prüfen Sie zuerst, ob Ihr Betrieb schon einen Eintrag hat, wer das Konto hält und was genau enthalten ist, und lassen Sie sich von drängenden Anrufen nicht beirren. Möchten Sie Ihre Lage gemeinsam durchgehen und sehen, ob ein neuer Eintrag oder eine Bereinigung nötig ist, schreiben Sie mir über die Seite zur lokalen SEO-Beratung; ich sage Ihnen ehrlich, was passt.

Tags

google unternehmensprofil einrichten lassengoogle maps eintrag erstellen lassengoogle business profil einrichtung beauftragengoogle maps eintrag kosten

Werden Sie in Ihrer Region sichtbar

Schreiben Sie mir den Namen Ihres Unternehmens und Ihre Region; ich sage Ihnen, wie Sie derzeit auf der Karte erscheinen und was fehlt.