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SEO-Beratung beauftragen: Worauf Sie vor dem Kauf achten

SEO-Beratung beauftragen: Woran Sie professionelle Arbeit erkennen, was Angebote enthalten sollten, was die Kosten bestimmt und wie der Einstieg gelingt.

Ihre Website soll über Google Kunden gewinnen, und Sie haben beschlossen, dafür jemanden zu beauftragen, der sich auskennt. Dann liegen die Angebote auf dem Tisch, und alle klingen gleich: „Keyword-Recherche“, „technische Optimierung“, „Content-Unterstützung“. Wer arbeitet wirklich, und wer verkauft nur ein hübsch formuliertes Paket? Den Unterschied zwischen professioneller und amateurhafter SEO-Beratung machen nicht die Werkzeuge, sondern die greifbaren Ergebnisse, die Sie am Ende jedes Monats in der Hand halten. Ich arbeite als unabhängiger Berater remote und zeige Ihnen in diesem Beitrag, worauf Sie achten, was Sie schriftlich verlangen und wie Sie anfangen sollten, wenn Sie SEO-Beratung beauftragen, ganz ohne Fachwissen.

Was kaufen Sie eigentlich, wenn Sie SEO beauftragen?

Suchmaschinenoptimierung (SEO) sorgt dafür, dass Ihre Seite bei Google und anderen Suchmaschinen für die richtigen Menschen erscheint, und zwar in dem Moment, in dem sie nach dem suchen, was Sie anbieten. Wenn Sie dafür bezahlen, zahlen Sie im Kern für drei Dinge: Diagnose, Umsetzung und Nachverfolgung. Die Diagnose klärt, warum Ihre Seite zurückliegt. Die Umsetzung behebt die gefundenen Probleme und baut fehlende Seiten. Die Nachverfolgung zeigt Monat für Monat, ob das Ganze etwas gebracht hat. Fehlt einer der drei Teile, ist die Leistung nur halb so viel wert.

Amateurhafte Arbeit besteht meist nur aus einem Ausschnitt der Umsetzung. Jemand übergibt eine Liste mit Suchbegriffen, ergänzt ein paar Blogbeiträge und rät, abzuwarten, bis Google „es bemerkt“. Eine Diagnose gibt es nicht, weil niemand geprüft hat, woran Ihre Seite wirklich hängt. Nachverfolgung gibt es auch nicht, weil vorher niemand festgelegt hat, was man überhaupt messen will. Nach drei Monaten ist das Geld weg, und Sie haben nichts in der Hand, was zeigt, was geschehen ist.

Bei professioneller Arbeit hat jede Phase ein Ergebnis, das Sie lesen können. Das Ergebnis der Diagnose ist eine schriftliche Seitenanalyse: Welche Seiten laden langsam, welche sehen auf dem Handy kaputt aus, für welche Ihrer Leistungen gibt es gar keine Seite, welche Seiten sieht Google nicht. Das Ergebnis der Umsetzung sind behobene Probleme und veröffentlichte Seiten. Das Ergebnis der Nachverfolgung ist ein Monatsbericht in einer Sprache, die Sie verstehen.

Vergleich amateurhafter und professioneller SEO-Arbeit anhand der gelieferten Ergebnisse

Ein Punkt verdient Sorgfalt: Professionell heißt nicht teuer und nicht zwingend groß. Ein Einzelberater kann ebenso gut oder schlecht arbeiten wie eine große Agentur. Entscheidend ist, dass sich die Arbeit erklären und prüfen lässt. Wenn Sie fragen „Was haben Sie getan?“ und keine klare Antwort bekommen, stimmt etwas nicht, so glänzend die Präsentation auch war.

Was Sie nicht kaufen

Ehrlich gesagt kann keine SEO-Leistung einen bestimmten Platz oder eine bestimmte Zahl neuer Kunden garantieren. Google entscheidet über die Ergebnisse, und niemand kann sich eine Position kaufen. Ein Fachmann kann dafür sorgen, dass Ihre Seite sich gegenüber Google und Ihren Kunden klarer darstellt, und den Fortschritt messbar machen. Wer sagt „Wir bringen Sie auf Seite eins“, kennt entweder die Suche nicht oder möchte es Ihnen nicht sagen. Darauf komme ich bei den Warnzeichen zurück.

Für wen eignet sich diese Leistung?

Nicht jedes Unternehmen braucht SEO zur selben Zeit. Besonders lohnend ist sie in diesen Situationen:

  • Sie haben eine Website, über Google kommen aber kaum Kunden.
  • Sie möchten nicht von einem Werbebudget abhängen, das jeden Monat neu fließen muss.
  • Wettbewerber wie Praxen, Hotels, Handwerksbetriebe oder Dienstleister erscheinen ständig vor Ihnen.
  • Sie haben schon einmal SEO eingekauft, nichts gesehen und sind nun skeptisch.

Die letzte Gruppe ist besonders wichtig. Ging eine frühere Erfahrung schlecht aus, lag es meist nicht daran, dass „SEO nicht funktioniert“, sondern daran, dass ohne Diagnose und ohne Nachverfolgung gearbeitet wurde. Damit sich das nicht wiederholt, finden Sie unten, worauf es im neuen Angebot ankommt.

Gemeinsam ist den Betrieben, die profitieren: Ihre Kunden tippen vor dem Kauf etwas in Google ein. Wenn Menschen nach „Heizung Notdienst“, „Zahnreinigung“, „Steuerberater für Selbstständige“ oder „Hochzeitslocation“ suchen, kann das Geschäft mit SEO wachsen. Kommen Ihre Kunden dagegen nur über Empfehlungen und persönliche Bekanntschaft, ist SEO womöglich nicht der Hauptkanal, und ein guter Berater sagt Ihnen das offen.

Was sollte ein Angebot schriftlich enthalten?

Beim Vergleich schaut man selbstverständlich auf den Preis, aber er sollte nicht das Erste sein, was Sie prüfen. Zuerst zählt, ob das Angebot benennt, was geliefert wird. Ein gutes Angebot lässt Sie Folgendes nachlesen.

Eine Analyse Ihrer Seite. Vor oder gleich zu Beginn des Angebots sollte jemand Ihre tatsächliche Seite angesehen haben. Sie sollten einen Satz hören wie „Ich habe Ihre Seite geprüft, es gibt drei große Probleme.“ Ein Pauschalpreis, der ohne Blick auf die Seite genannt wird, zeigt, dass die Leistung für alle gedacht ist, nicht für Sie.

Die angepeilten Suchbegriffe und ihre Begründung. Die Suchen gehören aufgelistet, jede mit einem Grund. Es geht nicht um die beliebtesten Begriffe, sondern um die, bei denen Ihre Kunden kurz vor dem Kauf stehen. Ein Begriff, den Tausende im Monat eintippen, von denen aber niemand bei Ihnen kauft, wirkt beeindruckend und bringt nichts.

Ein Arbeitsplan nach Priorität. Was in den ersten drei Monaten geschieht, sollte der Reihe nach stehen. Erst fallen die Hindernisse, dann kommen Inhalte, dann der Vertrauensaufbau. Wenn alles gleichzeitig geschehen soll, gibt es keinen Plan.

Was nicht enthalten ist. Ein Angebot sollte auch sagen, was es ausspart. Gehört der Neubau einer Website dazu? Anzeigenbetreuung? Social Media? Jede unklare Position wird später zum Streit darüber, was „extra“ kostet.

Wie berichtet wird. Wann der Bericht kommt und was er enthält, sollte von Anfang an feststehen. Ein guter Bericht sagt: Das wurde diesen Monat getan, bei diesen Suchen sind Sie gestiegen, diese Seite blieb schwächer als erwartet, und nächsten Monat tun wir Folgendes.

Ehrliche Erwartungen. Wer vorsichtig über Zeit und Ergebnis spricht, kennt meist sein Handwerk. Bei SEO zeigt sich die Wirkung oft erst nach einigen Monaten. Wer sofortige Resultate verspricht, führt Sie womöglich in die Irre.

Checkliste mit sechs Punkten, die in einem SEO-Angebot schriftlich stehen sollten

Fragen für den Vergleich mehrerer Anbieter

Holen Sie zwei oder drei Angebote für dieselbe Aufgabe ein, stellen Sie allen dieselben Fragen und legen Sie die Antworten nebeneinander:

  1. Was müssen Sie wissen, bevor Sie meine Seite ansehen, und was brauchen Sie von mir?
  2. Was genau passiert im ersten Monat, und was halte ich danach in der Hand?
  3. Auf welche Suchbegriffe zielen Sie, und warum gerade diese?
  4. Wie erhalte ich Berichte, und was steht darin?
  5. Wem gehören Seite, Inhalte und Zugänge, wenn wir uns trennen?
  6. Welche Entscheidungen oder Materialien brauchen Sie unterwegs von mir?

Die fünfte Frage ist entscheidend. Inhalte, Seitenzugang und Analysekonten müssen immer bei Ihnen bleiben. Wenn Sie nach der Trennung von einem Berater nicht mehr an Ihre eigene Seite kommen, war die Zusammenarbeit von Beginn an falsch aufgesetzt.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit mir ab?

Ein offener Ablauf gehört zu den besten Zeichen für eine vertrauenswürdige Leistung. Ich führe die Arbeit in fünf Schritten durch, und nach jedem Schritt haben Sie etwas in der Hand.

Erste Prüfung. Ich sehe mir Ihre Seite und Ihre Wettbewerber an und sage Ihnen, wo man beginnen sollte. Zu diesem Zeitpunkt will ich Ihnen nichts verkaufen; es geht darum, den Zustand der Seite klar zu sehen.

Plan und Angebot. Was in den ersten drei Monaten geschieht, lege ich Ihnen schriftlich und nach Priorität vor. So wissen Sie, wofür Sie bezahlen, und der Plan bleibt bei Ihnen.

Korrekturen. Zuerst entferne ich die Hindernisse auf der Seite: langsame Seiten, Bereiche, die auf dem Handy kaputt wirken, Seiten, die Google nicht sieht. Sie wirken meist am schnellsten, denn selbst gute Inhalte haben es auf einer Seite mit Hindernissen schwer.

Inhalte und Vertrauensaufbau. Für die gewählten Suchen entstehen Seiten und Beiträge, die die Fragen Ihrer Kunden beantworten, dazu Arbeit, die Ihre Seite glaubwürdiger macht.

Messen und berichten. Jeden Monat werten wir die Ergebnisse gemeinsam aus und passen den Plan an. Läuft etwas nicht wie erwartet, verschweige ich es nicht, sondern suche die Ursache und ändere die Richtung.

Die fünf Schritte der Zusammenarbeit mit dem Berater von der Prüfung bis zum Bericht

Zur Leistung gehören Seitenanalyse, das Finden der richtigen Suchbegriffe, technische Korrekturen, Inhaltsarbeit, Wettbewerbsbeobachtung und ein Monatsbericht. Darüber hinaus verspreche ich nichts. Anzeigenbetreuung zum Beispiel ist nicht Teil davon, und das sage ich lieber gleich zu Beginn.

Wie suchen Kunden in Ihrer Branche?

Ein gutes SEO-Projekt beginnt mit Branchenwissen, denn das Kundenverhalten unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb. Wer einen Schlüsseldienst im Notfall sucht, sieht das nächstgelegene Ergebnis auf der Karte und ruft sofort an; eine Seite liest er nie. Wer eine Innenarchitektin sucht, schaut wochenlang, vergleicht Referenzen und schreibt mehrere Büros an. Wer einen Steuerberater sucht, liest zuerst Beiträge nach dem Muster „Wie funktioniert das?“ und sucht dann jemanden, dem er vertrauen kann. Diese drei Menschen lassen sich nicht mit derselben Seitenstruktur erreichen.

Deshalb stellt ein guter Fachmann im ersten Monat Fragen: Wie finden Kunden Sie heute, welche Leistung bringt Ihnen am meisten, in welchen Städten oder Stadtteilen arbeiten Sie, welche Fragen stellen Menschen, bevor sie sich entscheiden? Ein Plan ohne diese Antworten bleibt allgemein, und allgemeine Pläne liefern selten.

Auch der Blick auf eine Ergebnisseite mit Kundenaugen ist lehrreich. In der Darstellung unten erscheinen zwei Praxisseiten bei derselben Suche. Die erste hat eine eigene Seite für Implantate: Sie erklärt den Ablauf, beantwortet häufige Fragen und macht die Terminvereinbarung leicht. Die zweite hat nur eine allgemeine Startseite. Wen klickt der Suchende an? Meist die erste, weil sie verspricht, seine eigentliche Frage zu beantworten.

Darstellung eines Suchergebnisses mit einer Seite mit eigener Leistungsseite und einer ohne

Branchen mit eingeschränkter Werbung, etwa Gesundheit und Recht, verlangen zusätzliche Sorgfalt. Inhalte sollten dort regelkonform und informativ sein und kein Ergebnis versprechen. Auf solchen Seiten halte ich es für richtig, nichts über Behandlungs- oder Verfahrensausgang zu versprechen, keine medizinische oder rechtliche Beratung zu geben und lediglich zu erklären, was eine Leistung ist und wie der Ablauf aussieht. Welche Formulierung zu Ihren Berufsregeln passt, entscheiden Sie oder Ihre Berufsvertretung.

Angenommen, ein regionaler Heizungsbetrieb

Angenommen, Sie führen einen kleinen Heizungs- und Sanitärbetrieb in einer Mittelstadt. Sie haben eine Website, doch auf der Startseite steht alles zusammen: Einbau, Wartung, Reparatur, Notdienst. Die meisten Anrufe kommen über Mundpropaganda. Als Erstes schaut ein SEO-Projekt darauf, was Kunden tatsächlich eintippen. „Wärmepumpe einbauen lassen“, „Heizung warten“ und „Heizung ausgefallen heute“ tragen unterschiedliche Absichten. Das erste ist ein geplanter Kauf, das letzte ein dringender Bedarf.

Der Plan sähe hier so aus: eine Seite je Leistung, die Einsatzgebiete klar benannt, eine Telefonnummer, die sich auf dem Handy mit einem Tipp anrufen lässt, und ein aufgeräumter Karteneintrag. Das ist ein erdachtes Beispiel und keine Geschichte eines echten Kunden. Es zeigt aber die Logik: Die Arbeit richtet sich nach dem Verhalten Ihrer Kunden, nicht nach einer Vorlage.

Woran erkennen Sie unseriöse SEO-Angebote?

Dieser Abschnitt hilft Kaufinteressierten am meisten. Hören Sie eine der folgenden Aussagen, halten Sie inne und überlegen Sie neu.

„Ich garantiere Platz eins.“ Die Rangfolge liegt bei Google. Eine solche Garantie ist entweder unwahr oder an einen sehr unbekannten Begriff geknüpft; für etwas, das niemand sucht, auf Platz eins zu stehen ist leicht und bringt Ihnen nichts.

„Was ich tue, erkläre ich nicht, vertrauen Sie mir.“ Die Erklärung für Arbeit an Ihrer Seite mit Ihrem Geld steht Ihnen zu. Wer nicht erklären kann oder will, ist sich seiner Arbeit nicht sicher.

Ein Festpreis ohne Blick auf die Seite. Ein fertiges Paket kann für manche Aufgaben vernünftig sein, doch ein verbindliches Budget, das blind genannt wird, deutet darauf hin, dass die Arbeit nicht auf Ihre Seite zugeschnitten wird.

Verweigerte Zugänge. Analysekonto, Search Console und Seitenverwaltung sollten Ihnen gehören. Kommen Sie nicht heran, liegen Ihre Betriebswerte in fremder Hand.

Berichte nur aus Diagrammen. Diagramme sehen gut aus, sind aber keine Information, solange niemand sie erklärt. „Die Besucher sind mehr geworden“ reicht nicht; es muss dastehen, über welche Suche, auf welche Seite und mit welchem Nutzen für das Geschäft.

Versprechen gekaufter oder massenhafter Links. Verweise von anderen Seiten gehören zu SEO, doch das Versprechen von Hunderten Links in kurzer Zeit ist eine riskante Methode und kann Ihrer Seite schaden.

Fünf Warnsätze, die man von einem unseriösen SEO-Anbieter hören kann

Häufige Fehler

Auch Kunden machen eigene Fehler, und es hilft, sie zu kennen:

  • Zu früh Ergebnisse erwarten. SEO ist keine Anzeige, die heute startet und morgen zahlt. Es braucht Geduld, doch diese Geduld sollte durch einen schriftlichen Plan sichtbar werden.
  • Nur die Startseite im Blick haben. Kunden kommen meist über Leistungsseiten; die Startseite kann nicht alles tragen.
  • Ohne Erklärung der Branche beginnen. Kennt der Fachmann Ihr Geschäft nicht, weiß er auch nicht, welcher Kunde wertvoll ist. Sagen Sie ihm, welche Leistung Ihnen am meisten einbringt.
  • Nur nach dem Preis wählen. Das günstigste Angebot enthält oft die wenigste Arbeit.
  • Keine Inhalte beisteuern. Ein Fachmann kann Texte schreiben, aber nicht Ihre Berufserfahrung, die Fragen Ihrer Kunden oder Ihre Fotos erfinden. Ohne Ihren Beitrag wird die Arbeit langsam.

Angenommen, ein neuer Onlineshop

Angenommen, Sie haben gerade einen Onlineshop für handgemachte Seife eröffnet. Sie haben sechzig Produkte, alle auf einer einzigen Kategorieseite. Schlägt ein Berater vor, zu jedem Produkt tausend Wörter zu schreiben, ist das meist ineffizient. Besser ist zunächst zu sehen, welche Suchen Menschen zum Kauf führen: „Naturseife“, „Seifen-Geschenkset“, „Seife für empfindliche Haut“. Danach entstehen Kategorieseiten rund um diese Suchen, die Produktbeschreibungen orientieren sich an den Fragen der Käufer, und die Ladezeit der Seite wird geprüft. Auch das ist ein ausgedachtes Szenario; es soll zeigen, dass die passende Leistung nach den Suchen der Kunden geplant wird und nicht nach der Zahl der Produkte.

Was bestimmt die Kosten einer SEO-Beratung?

Zahlen nenne ich hier nicht, weil die Kosten von Ihrer Seite und Ihrem Ziel abhängen. Wer aber weiß, was sie bestimmt, liest Angebote richtig. Fünf Faktoren zählen.

Umfang der Seite. Eine Visitenkartenseite mit zehn Unterseiten und ein Shop mit Hunderten Produkten erfordern nicht denselben Aufwand. Je mehr Seiten zu prüfen sind, desto größer werden Diagnose und Korrekturen.

Wettbewerb. Wie stark sind Ihre Konkurrenten, und wie lange sind sie schon dabei? In einer wenig umkämpften lokalen Suche kommen Ergebnisse mit weniger Aufwand, in einer stark umkämpften braucht es einen längeren und breiteren Plan.

Leistungsumfang. Soll nur technisch repariert werden oder gehören auch Inhalte und Nachverfolgung dazu? Eine Diagnose kann einmalig sein, Inhalte und Berichte brauchen Kontinuität.

Laufzeit. Ein kurzes Projekt und eine langfristige Betreuung werden unterschiedlich aufgesetzt. Überlegen Sie früh, ob Sie dauerhafte Unterstützung möchten.

Zahl der Sprachen. Läuft Ihre Seite in mehreren Sprachen, braucht jede ihre eigene Recherche und eigene Inhalte, was den Umfang deutlich erweitert.

Tabelle mit fünf Faktoren, die die Kosten einer SEO-Beratung bestimmen, und der passenden Frage dazu

Fragen Sie beim Vergleich lieber „Was deckt dieser Preis ab?“ als „Was ist günstiger?“. Zwei Angebote können gleich aussehen, obwohl das eine ein Plan für Ihre Seite und das andere eine Vorlage ist. Scheuen Sie sich nicht, nach dem Preis zu fragen, aber klären Sie zuerst den Umfang; ein Preis ohne Umfang sagt wenig.

Wann Sie keine SEO-Beratung brauchen und was Sie selbst tun können

Ehrlich gesagt braucht nicht jeder eine professionelle SEO-Beratung. In diesen Fällen ist sie womöglich noch nicht der richtige Schritt:

  • Ihre Seite fehlt oder ist sehr alt. Stehen Ihre Leistungen nicht auf eigenen Seiten, wirkt die Seite auf dem Handy kaputt oder nicht vertrauenswürdig, muss sie zuerst aufgebaut oder erneuert werden. SEO baut auf diesem Fundament auf.
  • Ihr Betrieb ist sehr klein und lebt von Empfehlungen. Wenn Kunden Sie nicht suchen, sondern über Bekannte finden, ist das Budget womöglich anderswo besser angelegt.
  • Sie brauchen diese Woche Umsatz. Wer sofort Kunden braucht, kommt mit Anzeigen oder direkter Ansprache schneller voran. SEO ist eine langfristige Investition.
  • Ihr Angebot ist noch unklar. Ist nicht klar, was Sie verkaufen, fällt auch die Ausrichtung auf Suchen schwer.

Entscheidungsablauf, um zu beurteilen, ob SEO-Beratung gerade nötig ist

Was Sie selbst erledigen können

Manches schaffen Sie ohne Fachmann. Dazu zählen: den Google-Unternehmensprofileintrag vollständig ausfüllen, Telefonnummer, Adresse und Öffnungszeiten überall gleich schreiben, Kunden um Bewertungen bitten und für jede Leistung eine kurze, klare Seite verfassen. Das kostet nichts, und bei vielen Betrieben kommt die erste Verbesserung genau von hier.

Einen Experten brauchen Sie für den Rest: die Diagnose, warum die Seite zurückliegt, das Auffinden und Beseitigen technischer Hindernisse, die Recherche, welche Suchen Aufträge bringen, und die richtige Messung des Fortschritts. Das kostet Zeit und Werkzeugkenntnis. Für die meisten Inhaber ist es teurer, sich das nebenbei beizubringen, als es abzugeben.

Eine praktische Faustregel: Die Grundlagen selbst erledigen, die Diagnose und den langfristigen Plan einem Fachmann übergeben.

Der erste Schritt

Sind Sie bereit zu entscheiden, ist der erste Schritt eine erste Prüfung. Sie teilen mir ein paar Fakten zu Ihrer Seite, Ihrem Geschäft und Ihrem Ziel mit. Ich sehe mir Ihre Seite und Ihre Wettbewerber an und sage Ihnen, wo man beginnen sollte. Eine Verpflichtung gibt es dabei nicht. Danach erstelle ich auf Wunsch einen schriftlichen Plan samt Angebot; falls nicht, haben Sie trotzdem ein klares Bild davon, wo Ihre Seite steht.

Damit es schneller geht, halten Sie bereit: die Adresse Ihrer Website, die zwei oder drei Leistungen, die am meisten einbringen, die Städte oder Regionen, in denen Sie arbeiten, zwei oder drei Wettbewerberseiten, die Sie im Blick haben, und, falls Sie schon Geld für SEO ausgegeben haben, was versucht wurde. Fehlende Angaben sind kein Problem; das meiste tragen wir gemeinsam zusammen.

Häufige Fragen

Was unterscheidet professionelle von amateurhafter SEO-Beratung?

Der Unterschied liegt in den gelieferten Ergebnissen, nicht in den Werkzeugen. Professionelle Arbeit bringt eine schriftliche Seitenanalyse, auf Ihren Betrieb abgestimmte Suchbegriffe, einen Plan nach Priorität und einen verständlichen Monatsbericht mit. Amateurhafte Arbeit bedeutet oft eine fertige Keyword-Liste und ein vages „Warten Sie ab“.

Was ist beim Beauftragen von SEO das wichtigste Kriterium?

Dass der Anbieter klar erklären kann, was getan wird und warum. Wer Ihre Seite prüft, einen konkreten Plan vorlegt, schriftlich festhält, was enthalten ist und was nicht, und ehrliche Erwartungen statt Garantien nennt, liegt in der Regel richtig.

Kann eine SEO-Beratung einen Platz in Google garantieren?

Nein. Google bestimmt die Rangfolge, und niemand kann sie kaufen. Wer eine Garantie gibt, informiert Sie entweder falsch oder stützt sich auf sehr unbekannte Suchbegriffe. Realistisch ist, die richtigen Dinge zu tun und den Fortschritt Monat für Monat zu messen.

Wie lange dauert es, bis Ergebnisse sichtbar werden?

Das hängt von Ihrer Seite, dem Wettbewerb und dem Umfang der Arbeit ab; oft dauert es einige Monate, bis die Wirkung sichtbar ist. Das Beseitigen technischer Hindernisse zeigt meist früher Wirkung, Inhalte und Vertrauensaufbau wachsen mit der Zeit. Seien Sie vorsichtig bei jedem, der ein genaues Datum nennt.

Worauf achte ich im Angebot vor dem Preis?

Auf den Umfang. Prüfen Sie, ob Ihre Seite angesehen wurde, ob die Zielsuchen aufgelistet sind, ob die Reihenfolge der Arbeit schriftlich vorliegt und wie Berichte ankommen. Erst danach hat der Preis Aussagekraft.

Ist laufende Betreuung oder ein Einmalprojekt besser?

Hat Ihre Seite gravierende technische Probleme, kann eine einmalige Korrektur ein guter Start sein. In umkämpften Branchen, die stetig Inhalte und Nachverfolgung brauchen, ist laufende Arbeit wirksamer. Was zu Ihnen passt, zeigt sich nach der ersten Prüfung.

Ist es sicher, einem Anbieter Zugang zu meiner Seite zu geben?

Mit einem vertrauenswürdigen Fachmann ist Zugang nötig, aber geben Sie ihn kontrolliert. Die Konten sollten immer Ihnen gehören, und Sie sollten den Zugang jederzeit entziehen können. Meiden Sie jeden, der die Hoheit über Ihre Konten behalten will.

Kann ich SEO beauftragen, wenn meine Website fehlt oder veraltet ist?

Meist ist es besser, die Seite zuerst aufzubauen oder zu erneuern. Stehen Ihre Leistungen nicht auf eigenen Seiten oder funktioniert die Seite auf dem Handy schlecht, ist SEO-Aufwand vergeudet. Legen Sie zuerst das Fundament und stärken Sie es dann rund um die Suchen.

Lassen Sie uns vor der Entscheidung sprechen

Wenn Sie wissen möchten, warum Ihre Seite keine Kunden bringt, oder ein vorliegendes Angebot gemeinsam einordnen wollen, schreiben Sie mir. Eine kurze Nachricht zu Ihrer Seite und Ihrem Geschäft genügt, und ich sage Ihnen ehrlich, wo man beginnen sollte. Den Umfang und meine Arbeitsweise sehen Sie auf der Seite zur SEO-Beratung; danach können Sie sich melden, damit wir die erste Prüfung starten.

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