Ihre beste Werbung sind die Gärten, die Sie bereits angelegt haben, doch sehen die in der Regel nur Nachbarn und Passanten. Gleichzeitig tippt jemand „Garten neu anlegen lassen“ bei Google ein und klickt auf einen Wettbewerber, dessen Website schlicht auf genau diese Suche ausgerichtet wurde. In diesem Beitrag erkläre ich ohne Fachchinesisch, warum viele Websites von Garten- und Landschaftsbau-Firmen keine neuen Aufträge bringen und wie eine SEO-Beratung das ändern kann. SEO heißt nichts anderes als: dafür zu sorgen, dass Ihre Seite bei Google zur richtigen Zeit der richtigen Person gezeigt wird.
Vorab ganz offen: SEO ist kein Zauberknopf, und ich verspreche weder Platzierungen noch eine bestimmte Zahl an Kunden. Was ich tun kann, ist Ihre Seite für Google und für Besucher verständlich zu machen, Seiten für die Suchen aufzubauen, die für Sie zählen, und Ihnen jeden Monat zu zeigen, was sich getan hat. Der Gartenbau eignet sich dafür gut, denn Sie besitzen bereits das beste Rohmaterial: Ihre fertigen Projekte.
Wer sucht einen Gartenbauer, und wonach?
„Den Gartenbau-Kunden“ gibt es nicht. Drei oder vier unterschiedliche Auftraggeber suchen mit unterschiedlichen Worten und unterschiedlichen Sorgen, und Ihre Seite muss jedem einzeln antworten.
Hausbesitzer. Sie entscheiden meist einmal, mit eigenem Geld und eigenem Geschmack. Das Haus ist neu oder der Garten war jahrelang vernachlässigt. Gesucht wird „Garten neu anlegen“, „Terrasse und Beete planen“, „Rollrasen verlegen“ oder „Gartenbeleuchtung“. Eine Preisliste suchen diese Leute nicht. Sie wollen wissen: Hat diese Firma schon etwas wie meinen Garten gebaut? Dafür brauchen sie Fotos, aber auch ein paar Sätze darunter: Wie sah die Fläche aus, was wurde gewünscht, was wurde gemacht?
Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften. Bei einer Wohnanlage entscheidet nicht eine Person, sondern Verwalter und Beirat. Die Suchen klingen eher nach „Grünpflege Wohnanlage“, „Gartenpflege für Hausverwaltung“ oder „Pflege der Außenanlagen“. Entscheidend ist Verlässlichkeit: Kommt die Firma zu festen Zeiten, was genau erledigt sie, wie wird berichtet? Wer Sie auswählt, muss die Wahl oft vor einem Beirat vertreten und sucht deshalb eine Seite, auf die er verweisen kann: „So arbeitet diese Firma.“
Bauträger und Generalunternehmer. Wer ein Neubauprojekt betreut, braucht jemanden für Zuwegungen, Gemeinschaftsgrün und den Feinschliff rund um die Gebäude. Gesucht wird etwa „Außenanlagen Neubau“ oder „Landschaftsbau für Bauträger“. Viele hören Firmennamen zuerst von Bekannten, aber sobald ein Name fällt, wird er bei Google eingegeben und die Seite geöffnet. Was Ihre Seite in diesem Moment zeigt, ist der erste Eindruck.
Büros, Hotels und Gewerbe. Wer regelmäßige Pflege der Außenflächen braucht, sucht einen verlässlichen Dienstleister mit Vertrag. Beschreiben Sie Ihre Pflegearbeit nicht eigens, wirken Sie wie eine Firma, die nur neue Gärten baut.
Die Lehre aus dieser Tabelle ist einfach: Vier Kunden lesen nicht dieselbe Seite. Steht auf Ihrer Startseite nur „Alles rund um Ihren Garten“, sprechen Sie keinen von ihnen direkt an, und Google weiß nicht, bei welcher Suche es Sie zeigen soll.
Jahreszeit und Timing
Gartensuchen folgen dem Kalender. Wenn es wärmer wird, steigen Suchen nach Gartengestaltung, Rasen und Bewässerung; im Herbst rücken Schnitt, Pflege und Winterschutz nach vorn. Das heißt nicht, dass Ihre Seite zum Frühling fertig werden sollte. Sie sollte schon Monate vorher online sein, denn Google braucht Zeit, eine neue Seite zu finden und ihr zu vertrauen. Wer die Hochsaison füllen will, bereitet die Seiten gegen Ende des Winters vor. Wie schnell es geht, ist von Seite zu Seite verschieden, deshalb nenne ich keine Termine.
In der eigenen Region sichtbar werden: Ortsseiten
Gartenbau ist ein lokales Geschäft. Sie fahren zum Grundstück, bringen Material und Mitarbeiter mit, und Aufträge aus großer Entfernung sind für die meisten Firmen weder praktisch noch lohnend. Darum hängen Kunden ihren Ort an die Suche: „Gartenbau Neustadt“, „Landschaftsbau Umgebung Seeufer“, „Gartenpflege im Norden der Stadt“. Arbeiten Sie dort, nennen aber auf Ihrer Seite den Ort nie, hat Google kaum einen Grund, Sie für diese Suche zu zeigen.
Die Lösung sind eigene Seiten für die Orte, in denen Sie tätig sind, mit echtem Inhalt. Hier passieren die meisten Fehler: Man kopiert denselben Text für jeden Ort und tauscht nur den Ortsnamen aus. Google wertet solche Seiten als wenig wertvoll, und ein Kunde, der überall denselben Satz liest, glaubt ihn nicht. Jede Ortsseite sollte etwas enthalten, das nur für diesen Ort gilt:
- Projekte, die Sie dort abgeschlossen haben, mit Fotos
- Die tatsächlichen Bedingungen vor Ort: Boden, Hanglage, Wind, Schatten alter Bäume und wie sie die Pflanzenwahl beeinflussen
- Wünsche, die in dieser Gegend häufig sind, bei Privatgärten wie bei Wohnanlagen
- An welchen Tagen Sie dort für einen Vor-Ort-Termin erreichbar sind, falls das stimmt
Für einen Ort, in dem Sie nie gearbeitet haben, würde ich keine Seite anlegen. Das wäre nicht ehrlich, und Sie könnten die Anfragen von dort gar nicht bedienen.
In den Suchergebnissen sieht der Unterschied so aus: Ein allgemeiner Titel wie „Unsere Leistungen im Gartenbau“ verspricht nichts. Direkt daneben steht ein Treffer mit „Garten neu anlegen“, der fertige Projekte zeigt, und der bekommt den Klick. Passt der Titel zur Suche, ist das die erste Voraussetzung, überhaupt angeklickt zu werden.
Ihr Karteneintrag
Manche Kunden besuchen Ihre Website gar nicht. Sie sehen Ihre Firma in den Kartenergebnissen und rufen an. Deshalb sollte Ihr Google-Unternehmensprofil die richtige Adresse, Öffnungszeiten, das Einsatzgebiet und echte Fotos enthalten. Das können Sie selbst pflegen. Ein guter Anfang ist, dass die Angaben dort mit denen auf der Website genau übereinstimmen: Eine abweichende Telefonnummer oder eine andere Schreibweise des Firmennamens verunsichert Google und Kunden. Auch Bewertungen sollten Sie nicht links liegen lassen. Einen zufriedenen Kunden höflich um eine Bewertung zu bitten, kostet nichts und ist ein starkes Vertrauenszeichen.
Projektgalerien: Fotos, die Google nicht lesen kann
Das häufigste Problem auf Gartenbau-Seiten: Die Fotos sind großartig, aber die Seite besteht nur aus Fotos. Sie selbst lesen bei einem Garten Pflaster, Bepflanzung und Beleuchtung mit einem Blick. Google kann den Inhalt eines Fotos längst nicht so gut verstehen wie Sie; geholfen wird ihm durch Text auf der Seite. Eine Galerie ohne Worte ist für Google fast eine leere Seite.
Die Lösung muss nicht aufwendig sein. Für jedes Projekt reicht eine kurze Seite:
- Ein Titel mit Projektart und Ort, etwa „Familiengarten mit Terrasse, Neustadt“
- Der Ausgangszustand und der Wunsch des Kunden in zwei, drei Sätzen
- Eine kurze Liste der Arbeiten: Bodenarbeiten, Pflanzung, Bewässerung, Beleuchtung, Wege und Beläge, Bereich rund um den Pool
- Vorher-nachher-Fotos aus demselben Blickwinkel
- Kurze Beschreibungen zu den Fotos und sprechende Dateinamen
- Unten ein deutlicher Weg zur Terminanfrage
Veröffentlichen Sie Name oder genaue Adresse eines Kunden nur mit Erlaubnis. Ort und Projektart genügen meist und sind sicherer. Viele Hausbesitzer möchten ihre Adresse nicht im Internet sehen, und dieses Gespür ist selbst ein Vertrauenszeichen.
Die Galerie aufteilen
Haben Sie viele Projekte, stapeln Sie sie nicht in einer endlosen Galerie. Trennen Sie nach Art: Privatgärten, Wohnanlagen und Gemeinschaftsflächen, Gewerbeflächen, Dachgärten und Terrassen. So geht ein Verwalter, der „Grünpflege Wohnanlage“ sucht, nicht zwischen Privatgärten unter, und ein Hausbesitzer sieht keine Großanlage und denkt, das sei nichts für ihn. Außerdem wird jede Art zu einer eigenen Seite, die auf ihre eigene Suche antwortet.
Tempo der Fotos
Gartenbau-Seiten sind oft voller schwerer Fotos. Eine Seite, die am Handy lange lädt, verliert den Besucher in den ersten Sekunden, und Google berücksichtigt das. Fotos vor dem Hochladen für das Web zu verkleinern und nur den sichtbaren Teil der Seite zu laden, macht eine Seite spürbar schneller. Das gehört bei mir zu den ersten technischen Korrekturen. Sie müssen mir nur sagen: „Am Handy lädt es langsam.“
Die Terminanfrage: aus Besuchern Kunden machen
Besucher allein bringen keine Aufträge. Im Gartenbau ist der Vor-Ort-Termin die Tür zum Verkauf: Der Kunde will Sie auf dem Grundstück sehen, messen und sprechen. Die Frage, die jede Seite Ihrer Website beantworten muss, lautet: Was tut der Besucher, um einen Termin anzufragen?
Was ich oft sehe:
- Das Formular hat ein Dutzend Felder und abschreckende Fragen wie „Wie hoch ist Ihr Budget?“. Drei Felder reichen meist: Name, Telefon, Ort. Dazu ein kurzes Notizfeld.
- Die Telefonnummer steht auf der Seite, aber ein Tippen darauf startet keinen Anruf. Wer mit dem Handy kommt, muss die Nummer antippen können.
- Es gibt einen Messenger-Link, doch niemand erfährt, wann geantwortet wird. Ein ehrliches „Ich melde mich meist innerhalb eines Tages“ klärt die Erwartung.
- Der Button für die Terminanfrage steht nur auf der Startseite. Menschen entscheiden sich beim Lesen einer Projektseite, also gehört der Button auch dorthin.
- Nach dem Absenden steht nirgends, was passiert. Klarheit wie „Sie hören innerhalb eines Werktags von mir“ und ob der Termin kostenlos oder kostenpflichtig ist, senkt die Hemmung. Ob er kostenlos ist, entscheiden Sie; wichtig ist, dass es offen dasteht.
Auch die Grenze von SEO möchte ich benennen: Den Ablauf Ihres Formulars zu gestalten oder Ihr Telefon abzunehmen, ist nicht meine Aufgabe, das gehört zum Betrieb Ihrer Firma. Ich konzentriere mich darauf, Seiten aufzubauen, die Besucher bringen, die schon nahe am Anruf sind, und darauf, dass der Weg zur Anfrage dort gut sichtbar ist.
Angenommen, ein kleiner Betrieb, der Privatgärten anlegt
Angenommen, ein Gartenbauer mit zwei Mitarbeitern schließt pro Jahr einige Privatgärten ab. Es gibt eine Website. Auf der Startseite steht „Gartengestaltung, Rasen, Bewässerung, Beleuchtung“, und eine Galerieseite zeigt zwanzig Fotos ohne einen einzigen Satz darunter. Wer „Garten neu anlegen lassen“ googelt, findet diese Seite nirgends. Die meisten neuen Kunden kommen über Empfehlungen, und der Inhaber ist damit zufrieden, aber in Monaten ohne Empfehlung steht die Arbeit still.
In diesem hypothetischen Fall liefe es so: Zuerst wird die Seite geprüft, und es wird klar, warum die Galerie nichts aussagt. Dann werden die Suchen gewählt: Garten neu anlegen, Terrasse, Gartenbeleuchtung und die zwei, drei Orte, in denen der Betrieb wirklich arbeitet. Die zwanzig Fotos werden nach Projekt in sieben oder acht kurze Projektseiten aufgeteilt, jede mit Ort, Arbeiten und Kundenwunsch. Die Startseite wird schlanker, und auf jeder Seite steht eine Terminanfrage. Nichts davon verspricht neue Kunden binnen eines Monats, aber es legt den Grund, den Google braucht, um diesen Betrieb den richtigen Suchen zuzuordnen.
Häufige Fehler auf Gartenbau-Websites
Diese Fehler sehe ich immer wieder. Alle lassen sich beheben, und die meisten sind nicht teuer.
Alles auf eine Seite packen. Wenn Gestaltung, Pflege, Bewässerung, Rasen, Poolumgebung, Dachgärten und Beleuchtung gemeinsam auf einer Seite stehen, kann Google nicht entscheiden, wofür es Sie zeigt. Jede Hauptleistung gehört auf eine eigene Seite mit eigenen Antworten.
Leistungen nennen, aber nicht, wie Sie arbeiten. „Hochwertiges Material, erfahrenes Personal, pünktliche Fertigstellung“ steht auf jeder Firmenseite. Ein Besucher lernt daraus nichts. Ein Satz wie „Bevor ich die Bewässerung plane, sehe ich mir das Gefälle des Grundstücks an“ klingt nach jemandem, der sein Handwerk kennt.
Die Pflege verstecken. Neuanlagen wirken glänzend, doch Hausverwaltungen und Gewerbekunden suchen laufende Pflege. Wenn Sie pflegen, öffnet eine eigene Seite dafür einen stetigeren Auftragsstrom.
Die falschen Wörter für Pflanzen und Leistungen. Menschen suchen mit Alltagsnamen, nicht mit botanischen. Schreiben Sie in der Sprache des Kunden und setzen Sie bei Bedarf eine kurze Erklärung in Klammern dahinter.
Eine veraltete Seite. Ist Ihr neuestes Projekt ein Foto von vor drei Jahren, fragt sich ein Besucher, ob die Firma noch arbeitet. Schon ein paar neue Projekte pro Jahr halten die Seite lebendig.
Ein unklarer Ablauf. „Fragen Sie nach einem Angebot“ heißt nicht, dass Sie einen Preis nennen müssen, aber den Ablauf sollten Sie erklären: Termin vor Ort, Aufmaß, Angebot, Ausführung, Übergabe. Fünf Schritte in einfacher Sprache machen aus einem zögernden Besucher einen Anrufer.
Eine eigene Sprache für Verwaltungen und Bauträger
Hausbesitzer können Sie gefühlvoll ansprechen: „Der Garten, den Sie sich vorstellen“. Ein Bauträger oder ein Beirat vergleicht. Die Seiten für sie sollten Folgendes nach vorn stellen:
- Größere oder mehrteilige Projekte, die Sie abgeschlossen haben, und welche Art von Fläche es war, nicht nur der Name des Auftraggebers
- Ihre Arbeitsweise: in wie vielen Abschnitten, in welcher Reihenfolge, wer Ansprechperson ist
- Bei laufender Pflege, wie oft Sie kommen und wie Sie berichten
- Nachweise, Versicherungen und Sicherheitsfragen, die Sie wirklich haben; erfinden Sie niemals eine Urkunde, Auszeichnung oder Referenz
Bauträger hören von Ihnen oft zuerst durch Bekannte, nicht über Ihre Seite, doch wer entscheidet, schaut danach auf die Seite. Deshalb sollten die Seiten für dieses Publikum ruhig und sachlich sein. Verzichten Sie auf große Versprechen und beschreiben Sie schlicht, was Sie tun.
So läuft die Zusammenarbeit mit mir
Ich beschreibe, wie ich eine SEO-Zusammenarbeit führe, damit Sie wissen, was Sie einkaufen. Ich arbeite allein, die Person, mit der Sie sprechen, macht also auch die Arbeit.
1. Erste Prüfung. Ich sehe mir Ihre Seite und Ihre Wettbewerber im Gartenbau an und sage, wo wir anfangen sollten. Oft ergibt das schon eine kurze Liste von Korrekturen, die nicht warten müssen.
2. Plan und Angebot. Ich lege die Arbeit der ersten drei Monate schriftlich nach Priorität vor. Sie sehen, welche Suchen wir anpeilen, welche Seiten geschrieben und welche technischen Probleme gelöst werden. Sie müssen das Angebot nicht annehmen, wissen aber, was Sie bekommen.
3. Korrekturen. Zuerst räume ich die Hindernisse auf der Seite weg. Langsame Seiten, eine kaputte Darstellung am Handy, Links, die nicht öffnen, und dieselben Inhalte an mehreren Stellen haben den schnellsten Effekt.
4. Inhalte und Autorität. Für die gewählten Suchen entstehen Leistungs- und Ortsseiten sowie Beiträge, die die Fragen Ihrer Kunden beantworten. Von Ihnen brauche ich Projektfotos und kurze Notizen; Sie haben die Gärten gebaut, die richtigen Informationen liegen bei Ihnen, und ich bringe sie in eine Form, die Kunden und Google lesen können. Auch Schritte, die das Ansehen Ihrer Seite stärken, gehören in diese Phase.
5. Messen und berichten. Jeden Monat berichte ich in einfacher Sprache, was getan wurde, bei welchen Suchen Sie auftauchen und was als Nächstes kommt. Danach passen wir den Plan gemeinsam an.
Den vollen Umfang finden Sie auf meiner Seite zur SEO-Beratung. Ich verspreche nichts, was dort nicht steht. Grundstücke für Sie zu besichtigen, Formularanfragen zu beantworten oder Werbung zu schalten gehört zum Beispiel nicht zu diesem Angebot.
Was den Preis bestimmt, und wie Sie Angebote vergleichen
Zahlen nenne ich hier nicht, denn es gibt keine Zahl, die für alle passt. Wenn Sie aber wissen, was den Preis prägt, vergleichen Sie Angebote klüger.
Der Ausgangszustand Ihrer Seite. Eine saubere, schnelle Seite und eine unübersichtliche, jahrelang vernachlässigte Seite erfordern sehr unterschiedlich viel Arbeit. Nach der Prüfung sage ich Ihnen offen, was Sie haben.
Anzahl der Leistungsseiten und Orte. Eine Firma, die in drei Orten arbeitet, und eine, die in zehn tätig ist, unterscheiden sich in der Zahl der Seiten und im Schreibaufwand.
Konkurrenz. In Ballungsräumen gibt es viele Gartenbau-Firmen. Je stärker die Wettbewerber bei Ihrer Suche sind, desto länger dauert die Arbeit.
Umfang der Inhalte. Projektseiten, Leistungsseiten und Frage-Antwort-Beiträge kosten Mühe. Wie viele Informationen und Fotos Sie liefern können, beeinflusst ebenfalls die Zeit.
Dauer und Rhythmus. Eine einmalige Bereinigung und eine laufende monatliche Betreuung sind verschiedene Modelle.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
Vergleichen Sie Angebote nicht nur nach Preis, sondern auch nach diesen Kriterien:
- Gibt es einen schriftlichen Plan? „Wir optimieren Ihre Seite“ ist kein Plan. Was getan wird, in welcher Reihenfolge und wann berichtet wird, sollte auf Papier stehen.
- Wird ein Ranking garantiert? Kein seriöser SEO-Berater kann eine Position bei Google garantieren, denn die Platzierung bestimmt Google. Seien Sie bei einem solchen Versprechen vorsichtig.
- Versucht der Anbieter, Sie zu verstehen? Fragt er nach dem Gartenbau, nach Ihren Einsatzgebieten und nach Projekten, auf die Sie stolz sind? Ein Angebot, das Ihre Branche nie anspricht, ist ein Standardpaket.
- Ist der Bericht verständlich? Ein Bericht voller Diagramme und Abkürzungen hilft Ihnen nicht, die Arbeit zu verstehen. Was getan wurde und was daraus folgte, sollte einfach geschrieben sein.
- Wer hat die Zugänge? Sie sind Eigentümer Ihrer Seite und Ihrer Google-Konten. Diesen Zugang dürfen Sie bei einer Trennung nicht verlieren.
- Ist die Vertragslaufzeit angemessen? Angebote, die Sie lange binden und keinen Ausweg lassen, verdienen Zurückhaltung.
Wann Sie kein SEO brauchen
Ehrlich gesagt braucht nicht jeder SEO. In diesen Fällen würde ich Ihnen raten, es jetzt nicht zu tun:
- Sie sind durch Empfehlungen und Stammkunden ausgelastet und haben keine Kapazität für zusätzliche Nachfrage. Erst die Kapazität zu klären, ist sinnvoller.
- Ihre Seite hat kaum Inhalt, und Sie haben noch nicht einmal Projektfotos gesammelt. Besser ist es, zuerst Material anzusammeln und die Grundlage der Seite zu legen, bevor Sie zu SEO übergehen.
- Ihr Einsatzgebiet ist sehr klein und jeder kennt Sie schon. Ein gepflegter Karteneintrag und einige gute Projektseiten können genügen.
- Ihr Budget erlaubt nur Ergebnisse binnen eines Monats. SEO braucht Zeit; wenn kurzfristige Nachfrage gebraucht wird, sollten andere Wege geprüft werden.
Trifft eines davon auf Sie zu, versuche ich nicht, Ihnen SEO zu verkaufen, sondern sage Ihnen, was zuerst zu tun ist.
Selbst machen oder an einen Profi geben
Manches können und sollten Sie selbst tun: Ihr Google-Unternehmensprofil ausfüllen, Projekte regelmäßig fotografieren, Kunden um Bewertungen bitten und Telefonnummer und Adresse überall gleich schreiben. Das kann nur jemand, der Ihren Betrieb kennt.
Zum Profi gehört dies: herausfinden, welche Suchen Ihnen Aufträge bringen, die technischen Probleme der Seite finden und beheben, Seiten in einer Struktur aufbauen, die Google versteht, Wettbewerber beobachten und jeden Monat das Ergebnis messen. Das kostet Zeit und Routine, man erledigt es nicht nebenbei, während man in einem Garten arbeitet.
Angenommen, ein mittelgroßer Betrieb für Wohnanlagen
Angenommen, ein Landschaftsbau-Betrieb mit fünfzehn Beschäftigten übernimmt vor allem die Grünpflege von Wohnanlagen. Alle Kunden kommen durch Mundpropaganda. Die Seite hat nur eine Unterseite „Leistungen“, die Pflege wird nicht gesondert beschrieben, und es gibt keine einzige Referenz. Wenn der Beirat einer neuen Wohnanlage „Grünpflege Wohnanlage“ googelt, taucht der Betrieb nicht auf.
In diesem hypothetischen Beispiel ist der erste Schritt eine eigene Seite zur Pflege von Wohnanlagen: was die Arbeit umfasst, wie die Besuche organisiert sind, wie der Beirat informiert wird, was je Jahreszeit getan wird. Der zweite Schritt ist ein kurzer Referenzabschnitt, der allgemein beschreibt, welche Arten von Anlagen betreut werden, ohne Namen zu nennen. Der dritte ist eine Seite „So läuft eine Betreuung ab“, die ein Beirat weiterreichen kann. Am Ende steht statt der Terminanfrage ein Button wie „Gespräch für den Beirat anfragen“, in einer Sprache, die ein Verwalter kennt. Auch hier wird nichts garantiert, aber die Verwalterin oder der Verwalter, die suchen, finden, was sie brauchen, um diesen Betrieb als ernsthaften Kandidaten zu sehen.
Für wen das passt, und für wen nicht
SEO ist sinnvoll für Gartenbau-Betriebe, die eine Website haben, aber über Google keine Kunden gewinnen, die nicht von einem Werbebudget abhängig sein wollen, die genug Projektmaterial gesammelt haben, deren Einsatzgebiete klar sind und die Kapazität haben, eingehende Anfragen zu bearbeiten. Auch wer schon SEO eingekauft hat und keine Ergebnisse sah, kann für einen zweiten Blick kommen; wir gehen dann durch, was getan wurde und was fehlte.
Es gibt auch ungeeignete Fälle: wer Ergebnisse in derselben Woche erwartet, wer eine Ranking-Garantie sucht und wer noch gar keine Seite hat, sondern zuerst eine bauen muss.
Fragen an sich selbst, bevor Sie anfangen
Schreiben Sie sich nach der Lektüre diese Fragen auf; Ihre Antworten sind Ihr Fahrplan:
- Welche Art Auftrag verdient bei Ihnen am meisten: Privatgarten, Pflege von Wohnanlagen, Gewerbeflächen, Neubau?
- In welchen Orten arbeiten Sie wirklich, und haben Sie dort Projekte, die Sie fotografisch zeigen können?
- Können Sie zusätzliche Nachfrage bewältigen?
- Welche Seite Ihrer Website antwortet heute auf welche Suche?
- Wie viele Schritte braucht ein Kunde, der Sie anrufen möchte?
Fehlt Ihnen auf einige Fragen die Antwort, ist auch das eine Information, und wir ergänzen sie in der ersten Prüfung gemeinsam.
Häufige Fragen
Braucht eine Gartenbau-Firma wirklich SEO?
Kommen Ihre Kunden über Empfehlungen, ist es heute vielleicht nicht zwingend. Doch auch ein Empfohlener schaut am Ende bei Google nach. Außerdem liegt die Empfehlungskette nicht in Ihrer Hand, die Nachfrage über Google dagegen ist eine stetige Tür. SEO öffnet diese zweite Tür.
Wie sollte die Website einer Gartenbau-Firma aussehen?
Eine schlichte, schnelle Seite, die am Handy gut lesbar ist und für jede Hauptleistung eine eigene Seite hat, genügt. Projektseiten, Einsatzorte, eine kurze Beschreibung Ihrer Arbeitsweise und ein sichtbarer Weg zur Terminanfrage auf jeder Seite sind das Grundgerüst. Aufwendige Animationen sind nicht nötig.
Wie gewinnt ein Gartenbauer mehr Kunden über Google?
Entscheiden Sie zuerst, wen Sie ansprechen: Hausbesitzer, Hausverwaltungen oder Bauträger. Jede Gruppe braucht eigene Seiten und eine eigene Sprache. Danach veröffentlichen Sie Fotos fertiger Projekte zusammen mit kurzen Texten zu Ort und ausgeführten Arbeiten.
Wie lange dauert es bis zu Ergebnissen?
Das kann ich nicht sicher sagen, es hängt vom Zustand Ihrer Seite, der Konkurrenz und der geleisteten Arbeit ab. Google braucht Zeit, neue Seiten zu finden und ihnen zu vertrauen. Ich berichte jeden Monat, was getan wurde und bei welchen Suchen sich etwas bewegt hat, verspreche aber weder Termine noch Positionen.
Brauche ich für jeden Ort eine eigene Seite?
Nein, nur für Orte, in denen Sie wirklich tätig sind. Jede Seite braucht echte Informationen zu diesem Ort. Denselben Text mit ausgetauschtem Ortsnamen zu kopieren, funktioniert nicht und kann schaden.
Muss ich Kunden fragen, bevor ich Projektfotos veröffentliche?
Ja, besonders bei Privathäusern. Nur Ort und Projektart ohne Namen und genaue Adresse zu nennen, genügt oft. Trotzdem ist es höflich und sicher, den Hausbesitzer vorher zu informieren.
Was ist der Unterschied zwischen SEO und Google-Werbung?
Bei Werbung sind Sie sichtbar, solange Sie zahlen; hören Sie auf, endet auch das Ergebnis. SEO braucht Zeit, aber die aufgebauten Seiten können lange Aufträge bringen. Beides lässt sich kombinieren; was passt, hängt von Budget und Erwartung ab.
Kann ich das selbst machen?
Einen Teil ja: Unternehmensprofil, Fotoroutine, Bewertungen sammeln. Herauszufinden, welche Suchen Aufträge bringen, technische Probleme zu lösen und Wettbewerber zu beobachten, erfordert Können und Zeit. Was bei Ihnen bleibt und was zu mir kommt, klären wir in der ersten Prüfung.
Möchten Sie wissen, wo Sie mit der Website Ihrer Gartenbau-Firma anfangen sollten, schaue ich mir Ihre Seite und Ihre Wettbewerber an und erstelle einen klaren Fahrplan. Was die Arbeit umfasst, lesen Sie auf meiner Seite zur SEO-Beratung, und über den Kontaktbereich können Sie mir schreiben und eine erste Prüfung anfragen.