Wer eine Marke anmelden möchte, hat es oft eilig: Ein Unternehmen steht kurz vor der Gründung, ein Produkt soll bald auf den Markt, oder ein Dritter nutzt plötzlich denselben Namen. Diese Person gibt bei Google zum Beispiel „Markenanwalt Markenanmeldung beauftragen“ ein, wirft einen Blick auf die ersten Treffer und ruft bei einem davon an. Ob Ihre Website unter diesen ersten Treffern steht, entscheidet darüber, ob bei Ihnen das Telefon klingelt. Deshalb ist SEO-Beratung für Patentanwälte und Markenkanzleien kein Schmuck, sondern einer der Wege, auf denen Mandanten Sie finden können. In diesem Beitrag geht es darum, wer wonach sucht, was Vertrauen schafft, was häufig schiefgeht und wie die Zusammenarbeit mit mir abläuft. Rechtliche Beratung gebe ich nicht; es geht allein darum, wie sichtbar und verständlich Ihre Website ist.
Was sieht jemand mit dringendem Bedarf auf dem Bildschirm?
Wer in Eile ist, liest keine langen Aufsätze. Er überfliegt drei oder vier Treffer und sucht Antworten auf wenige Fragen: Was macht diese Kanzlei konkret? Passt das zu meiner Lage? Wie erreiche ich sie, und wann bekomme ich eine Antwort? Der Treffer, der diese drei Fragen am schnellsten beantwortet, wird angeklickt.
Die folgende Darstellung zeigt, wie eine solche Suche aussehen könnte. Die Domains sind frei erfunden; es geht um die Logik der Ergebnisseite.
Der allgemeine Infoartikel beantwortet „Was ist eine Marke?“, doch die suchende Person weiß das längst und braucht Hilfe. Verzeichnisse reihen dutzende Kanzleien aneinander, ohne dass sich eine abhebt. Eine einzelne Seite, die eine Leistung klar beschreibt und den Kontaktweg offen zeigt, fällt in diesem Umfeld deutlich auf. Aufgabe der Suchmaschinenoptimierung ist, dass genau diese Seite existiert und bei der passenden Suche erscheint.
Hinzu kommt der Zeitpunkt. Wer es eilig hat, sucht oft früh morgens oder spät abends und meistens am Handy. Lädt Ihre Seite dort langsam, oder startet ein Tipp auf die Telefonnummer keinen Anruf, wechselt die Person zum nächsten Treffer. Die technische Seite einer Website zählt deshalb mindestens so viel wie der Text.
Gleiches Thema, andere Suchen, andere Absicht
Nicht jede Suche, in der „Marke“ vorkommt, stammt von einem möglichen Mandanten. Die Absicht lässt sich meist an der Form der eingegebenen Wörter ablesen, und diese Unterscheidung bestimmt, welche Seite was sagen soll.
Die Tabelle zeigt zwei verschiedene Welten. Wer „Marke anmelden wie“ oder „Markenrecherche“ eingibt, will in der Regel lernen und ist noch nicht bereit, jemanden anzurufen. Ihm hilft ein guter Ratgeberartikel. Er lässt die Person Sie kennenlernen, sodass sie sich später an Sie erinnert. Wer „Markenanmeldung Kanzlei“ oder „Marke dringend anmelden“ sucht, vergleicht Anbieter oder will sofort loslegen. Dieser Person gehört keine Informationsflut vorgesetzt, sondern eine Seite, die Leistungsumfang und Kontaktweg zeigt.
Ein häufiger Fehler ist, alle diese Suchen auf eine einzige Seite zu laden. Dann entsteht weder ein Ratgeber noch eine Leistungsseite. Mein Vorschlag ist einfach: eine Seite, die die Leistung selbst beschreibt, dazu einige Artikel, die häufige Fragen beantworten. Die Artikel verlinken auf die Leistungsseite, damit, wer zum Lernen kam, weiß, wohin er gehen kann, sobald er bereit ist.
Bei „Patentanwalt in der Nähe“ ist die Absicht etwas anders. Die Person möchte eine Erfindung oder Produktidee schützen und sucht Fachleute. Hier wiegt Vertrauen schwerer, denn das Thema ist komplex und die technischen Einzelheiten sind ihr fremd. Wenn Sie in einfachen Worten beschreiben, mit welchen Arten von Vorgängen Sie sich befassen, denkt sie: „Hier bin ich richtig.“
Welche weiteren Suchen führen auf die Website einer Kanzlei?
Auf die Seite einer Markenkanzlei gelangen nicht nur Menschen, die „Anmeldung“ eintippen. Auch diese Fragen sind echte Suchen:
- Gibt es schon eine ähnliche oder gleiche Marke, und wie wird das geprüft?
- Was passiert nach der Anmeldung, und wie lange kann es dauern? (Eine feste Dauer nenne ich hier nicht; es genügt zu sagen, dass sie variieren kann.)
- Wer sollte Inhaber der Marke sein: eine Privatperson oder ein Unternehmen?
- Braucht man Schutz auch in anderen Ländern?
- Was lässt sich tun, wenn jemand meine Marke ohne Erlaubnis nutzt?
Diese Fragen rechtlich zu beantworten ist Ihre Arbeit. Meine Arbeit ist, dass sie auf Ihrer Website auffindbar, verständlich und geordnet stehen. Jede Frage kann einen eigenen kurzen Artikel bekommen, oder unter der Leistungsseite entsteht ein Bereich mit häufigen Fragen. Was passt, hängt davon ab, was Ihre Mandanten tatsächlich fragen. Die Fragen, die Sie am Telefon hören, sind die Fragen, die Ihre Website beantworten sollte.
Vertrauenssignale: Warum sollte ein Mandant Ihnen vertrauen?
Eine Markenanmeldung bedeutet für die Betroffenen Geld und die Zukunft ihres Unternehmens. Sie handeln deshalb vorsichtig. Sie sehen viele Angebote, die günstig und schnell versprechen, und versuchen zu erkennen, welche seriös sind. Ihre Website sollte die Informationen liefern, die diese Unsicherheit verringern.
Ich gehe die Punkte einzeln durch.
Es muss klar sein, wer arbeitet. Ihr Name, Ihre Berufsbezeichnung und Ihre Arbeitsweise gehören auf die Seite. „Ein Team, eine Kanzlei“ ohne Details weckt Zweifel. Arbeiten Sie allein, schreiben Sie das offen; das ist Klarheit, keine Schwäche.
Der Leistungsumfang muss einfach erklärt sein. „Markenberatung“ reicht nicht. Schreiben Sie, was Sie übernehmen, was nicht, und mit welchen Arten von Anmeldungen Sie sich befassen. Wer sagt, was er nicht macht, stärkt das Vertrauen in das, was er macht.
Der Ablauf muss sichtbar sein. Menschen wollen vorher wissen, was beim Anruf passiert: wie das Erstgespräch verläuft, welche Unterlagen sie mitbringen sollen, auf welchem Weg die Korrespondenz läuft. Steht das auf der Seite, greift auch der zögerliche Interessent eher zum Hörer.
Kontaktdaten müssen überall übereinstimmen. Adresse, Telefon und E-Mail auf Ihrer Website sollten mit denen in Ihrem Google-Unternehmensprofil und in anderen Verzeichnissen identisch sein. Schon kleine Abweichungen erwecken den Eindruck von Uneinheitlichkeit, bei Menschen wie bei Suchmaschinen.
Es darf kein Erfolgsversprechen geben. Sätze wie „Ihre Anmeldung wird garantiert eingetragen“ sind unzutreffend und beschädigen das Vertrauen. Für regulierte Berufe gelten Regeln zu Werbung und Außendarstellung. Diese Regeln lege ich nicht für Sie aus; ich bitte Sie, die Vorgaben Ihrer Kammer oder Ihres Berufsverbands zu prüfen. Was ich auf der Website tue, ist eine Wortwahl aufzubauen, die sich in diesem Rahmen hält: ohne Versprechen, mit überprüfbaren Angaben.
Bewertungen und Referenzen nur mit Erlaubnis. Name, Identität und Angelegenheit eines Mandanten können der Verschwiegenheit unterliegen. Ohne Zustimmung zeigen Sie sie nicht. Wenn Sie Bewertungen zeigen wollen, nutzen Sie nur echte, mit Einwilligung abgegebene.
Wie baut man eine Leistungsseite zur Markenanmeldung auf?
Die Seite, die Ihre Leistung zur Markenanmeldung beschreibt, sollte Ihnen die meisten Anfragen bringen. Ich empfehle den folgenden Aufbau; er ist ein Gerüst, keine Vorlage zum Kopieren.
Titel und Überblick. Sagen Sie oben in zwei Sätzen, was Sie tun und für wen Sie arbeiten, etwa „Vorbereitung und Begleitung von Markenanmeldungen für Unternehmen und Gründer“. Diese Zeile verrät Besuchern wie Suchmaschine, worum es auf der Seite geht.
Leistungsumfang. Nennen Sie, welche Phasen einer Anmeldung Sie übernehmen: Vorrecherche, Vorbereitung des Antrags, Begleitung des Verfahrens und so weiter. Schreiben Sie auch, was beim Mandanten bleibt. Diese Trennung verhindert spätere Unterschiede in den Erwartungen.
Ablauf. Zeigen Sie einen schlichten Schritt-für-Schritt-Ablauf, etwa „zuerst ein kurzes Gespräch, dann das Sammeln der nötigen Angaben, dann die Vorbereitung der Anmeldung“. Eine genaue Dauer müssen Sie nicht nennen; ehrlich zu sagen, dass sie von der Arbeitsweise des Amtes abhängt, genügt.
Häufige Fragen. Schreiben Sie die Fragen auf, die Sie am Telefon am häufigsten hören, mit kurzen Antworten. Dieser Bereich hilft nicht nur dem Mandanten, sondern auch den Suchmaschinen, die Seite richtig zu verstehen.
Kontakt. Telefon, E-Mail und Formular gehören an einen Ort und nicht ans Seitenende. Wer in Eile ist, soll nicht bis unten scrollen müssen. Am Handy muss ein Tipp auf die Telefonnummer einen Anruf starten.
Auch die Länge zählt. Eine sehr kurze Seite schafft kein Vertrauen, eine künstlich gedehnte ermüdet. Sie sollte so lang sein, wie nötig ist, um die Fragen des Mandanten zu beantworten.
Regelkonforme Inhalte in einem Beruf mit beschränkter Werbung
Beim Schreiben für juristische und verwandte Bereiche helfen zwei Grundsätze. Erstens: keine Ergebnisse versprechen. „Schnellste Eintragung“, „problemloses Ergebnis“ und „sichere Lösung“ geben die Wirklichkeit nicht wieder, denn das Ergebnis bestimmen nicht Sie, sondern das zuständige Amt und die Umstände des einzelnen Falls. Zweitens: keine Einschätzung zu Einzelfällen. Ein Blogbeitrag informiert allgemein; er sagt nicht „in Ihrem Fall passiert Folgendes“. Das offen auf der Seite zu schreiben, etwa „die Angaben auf dieser Seite sind allgemein und ersetzen keine individuelle Beratung“, ist dem Leser gegenüber ehrlich und für Sie ein sicherer Rahmen.
Das letzte Wort zur Regelkonformität haben Sie. Was Ihre berufsrechtlichen Vorgaben zur Werbung untersagen, ist auch auf Ihrer Website untersagt. Beim Schreiben erinnere ich Sie daran und lege den Entwurf, wo nötig, Ihnen zur Freigabe vor; ob eine Aussage der Regel entspricht, entscheiden Sie. Diese Arbeitsteilung beugt unangenehmen Überraschungen vor.
Die häufigsten Fehler auf Kanzlei-Websites
In diesem Bereich sehe ich immer wieder dieselben Probleme. Die meisten entstehen nicht aus schlechter Absicht, sondern aus Zeitmangel.
Marke, Patent und Design auf einer Seite. Sucht ein Mandant eine Marke, verliert er sich zwischen Patentabsätzen, und umgekehrt. Hat jede Leistung ihre eigene Seite, finden Mandant und Google, was sie suchen. Die Seiten können sich selbstverständlich gegenseitig verlinken.
Telefonnummer und Formular verstecken. Manche Seiten wirken auf den ersten Blick sehr elegant, doch die Kontaktdaten liegen in einer Ecke des Menüs oder ganz unten. Wer es eilig hat, sucht sie nicht, er gibt auf.
Überall derselbe Standardtext. Leistungsbeschreibungen, die von anderen Seiten übernommen oder mit denselben Sätzen verfasst sind, heben Sie nicht ab. Findet eine Suchmaschine gleiche Inhalte an vielen Stellen, kann sie nicht entscheiden, welche sie nach vorn stellt. Die eigene Arbeitsweise in eigenen Worten zu schreiben, ist originell und überzeugender.
Erfolgsversprechen. Ich habe es oben erwähnt; es ist ein Problem für das Berufsrecht und für das Vertrauen.
Langsames oder defektes Mobilerlebnis. Das Formular lässt sich nicht absenden, Schaltflächen sind zu klein zum Antippen, die Seite braucht lange zum Laden. Das sind häufige und meist behebbare technische Probleme.
Nicht sagen, wo und wie Sie arbeiten. Treffen Sie Mandanten persönlich oder arbeiten Sie aus der Ferne? Welche Regionen betreuen Sie? Fehlt diese Angabe, kann der Mandant nicht sicher sein, ob er Sie erreichen kann.
Der Artikelplan beginnt bei den Fragen Ihrer Mandanten
Den Inhaltsplan erfinde ich nicht am Schreibtisch; ich leite ihn aus dem ab, was Sie hören. Die Methode ist einfach: Sie notieren über einige Monate die Fragen, die Mandanten am Telefon, per E-Mail oder im Erstgespräch gestellt haben. Ich vergleiche sie mit den Wendungen, die Menschen wirklich in Suchmaschinen eintippen. Häufig zeigt sich, dass eine Frage, die für Sie Routine ist, viele Menschen beschäftigt und auf Ihrer Website nirgends beantwortet wird.
Jede dieser Fragen kann zu einem kleinen Artikel werden. Aufgabe des Artikels ist nicht, rechtliche Ergebnisse zu erklären, sondern die Person in die richtige Richtung zu führen. Ein guter Artikel tut drei Dinge: Er erklärt in einfachen Worten, warum die Frage wichtig ist, gibt den allgemeinen Rahmen und führt am Ende mit „vereinbaren Sie ein Gespräch zu Ihrer eigenen Situation“ zur Leistungsseite. So wird der Artikel zum ersten Schritt, aus einer informationssuchenden Person einen möglichen Mandanten zu machen.
Die zweite Hälfte des Plans ist die Pflege älterer Inhalte. Abläufe bei Anmeldungen und die Arbeitsweise von Ämtern können sich mit der Zeit ändern. Ein veralteter Artikel führt den Leser in die Irre und senkt die Glaubwürdigkeit der Seite. Deshalb halte ich Datum und Prüfzeitpunkt jedes veröffentlichten Artikels fest, und geänderte Angaben aktualisieren wir mit Ihrer Freigabe. Eine Angabe, bei der ich unsicher bin, nehme ich nicht auf; ich bitte Sie, sie zu bestätigen.
Angenommen: zwei hypothetische Szenarien
Die folgenden Beispiele sind keine echten Mandanten, sondern erdachte Situationen zur Veranschaulichung.
Erstes Szenario. Angenommen, eine Markenanwältin hat auf ihrer Website nur eine Seite „Über mich“ und eine Seite „Kontakt“. Die Leistungen stehen in einem Absatz: Marke, Patent, Design, Widerspruch. Sucht jemand eine Kanzlei für die Markenanmeldung, gibt diese Seite auf keine Suche eine klare Antwort. Zuerst wird die Leistung zur Markenanmeldung auf eine eigene Seite verlegt, mit Leistungsumfang, Ablauf und häufigen Fragen, und Telefon und Formular werden sichtbar. Danach kommen kurze Artikel zu zwei oder drei Fragen, die Mandanten stellen. Diese Arbeit garantiert keinen Rang, macht die Seite aber zu etwas, das auf eine Suche antworten kann.
Zweites Szenario. Angenommen, die Website eines Patentanwalts ist ansprechend und voller Inhalt, doch die Seiten laden am Handy langsam, und das Kontaktformular meldet auf manchen Geräten einen Fehler. Hier kommt die technische Korrektur vor dem Schreiben. Zuerst werden die Hindernisse beseitigt, dann werden die Inhalte gestärkt. Schon diese Korrekturen allein, ohne Änderung der Inhalte, erleichtern es Besuchern, Kontakt aufzunehmen. Das Ergebnis wird gemessen und berichtet.
Beiden Beispielen ist gemeinsam: erst den wirklichen Zustand der Website sehen, dann Prioritäten setzen. Deshalb beginne ich mit einer Prüfung, statt allen dasselbe Paket anzubieten.
So läuft die Zusammenarbeit mit mir
Den Ablauf halte ich so schlicht wie möglich. Er besteht aus fünf Schritten.
Erste Prüfung. Ich sehe mir Ihre Website und Ihre Mitbewerber an und sage, wo wir anfangen. In dieser Phase erkennen wir, was Ihrer Seite fehlt und bei welchen Suchen statt Ihnen andere erscheinen.
Plan und Angebot. Was in den ersten drei Monaten geschieht, lege ich schriftlich nach Priorität vor. Schriftlich ist wichtig: Es ist klar, was wann passiert, und später bleibt kein Missverständnis.
Korrekturen. Zuerst beseitige ich die Hindernisse auf der Seite: Langsamkeit, Seiten, die sich nicht öffnen, schlechte Handy-Darstellung. Den schnellsten Effekt haben meist diese.
Inhalte und Aufbau. Für die Zielsuchen werden Leistungsseiten und Artikel erstellt, die Mandantenfragen beantworten, und der Ruf Ihrer Website wird gestärkt. Da wir uns in einem Bereich mit sensiblen Regeln bewegen, gehen wir die Texte gemeinsam durch.
Messung und Bericht. Jeden Monat berichte ich in einfacher Sprache, was getan wurde, bei welchen Suchen Sie aufgestiegen sind und was als Nächstes ansteht. Wir werten gemeinsam aus und passen den Plan an.
Ich arbeite aus der Ferne und erledige die Arbeit selbst. Wer mit Ihnen spricht, ist auch die Person, die die Arbeit macht. Die Leistung richtet sich an Betriebe, die eine Website haben, aber über Google keine Mandanten bekommen, die Mitbewerber weiter oben sehen, die nicht von einem Werbebudget abhängig sein wollen oder die schon einmal SEO eingekauft und kein Ergebnis gesehen haben.
Wovon die Kosten abhängen und wie man Angebote vergleicht
Zahlen nenne ich hier nicht, denn die Kosten hängen vom Zustand Ihrer Website und vom Umfang der Arbeit ab. Doch zu wissen, was sie beeinflusst, hilft beim Vergleich von Angeboten.
Die wichtigsten Faktoren sind: der aktuelle Zustand der Seite (wie viel technische Korrektur nötig ist), die Zahl der Leistungen im Fokus (nur Marke oder Marke, Patent und Design zusammen), der Umfang der zu schreibenden Seiten und Artikel, die Stärke der Konkurrenz und die Häufigkeit der Berichte. Unterscheiden sich zwei Angebote im Preis, unterscheidet sich meist auch der Umfang.
Beim Bewerten eines Angebots achten Sie auf diese Fragen:
- Gibt es einen schriftlichen Plan, und ist klar, was wann passiert?
- Wird zuerst geprüft, oder bekommt jeder dasselbe Paket?
- Wird ein Rang oder eine Mandantengarantie angeboten? Dann seien Sie vorsichtig; was eine Suchmaschine anzeigt, bestimmt niemand allein.
- Wie, wie oft und in welcher Sprache wird berichtet?
- Zeigt der Anbieter Sensibilität für die Regeln Ihres Berufs, oder werden übertriebene Aussagen vorgeschlagen?
- Sind die Bedingungen für das Ende der Zusammenarbeit klar?
- Wer arbeitet: Ist die Person, die das Angebot macht, auch die, die die Arbeit erledigt?
Bei Betrieben, die schon einmal SEO eingekauft und kein Ergebnis gesehen haben, ist es häufig so, dass sie nicht wissen, was getan wurde. Ein klarer Monatsbericht beseitigt diese Unklarheit.
Selbst betreuen oder Fachleute beauftragen?
Beides kann vernünftig sein. Die Entscheidung hängt von Ihrer Zeit und der Größe Ihrer Praxis ab.
Machen Sie es selbst, zahlen Sie kein Honorar, investieren aber Ihre Zeit. Sie wählen die Prioritäten selbst; das ist ein Vorteil, doch ohne zu wissen, was wichtig ist, fällt die Wahl schwer. Technische Probleme bleiben oft unbemerkt, weil Sie die Seite auf Ihrem eigenen Rechner schnell sehen, der Mandant sie am Handy aber langsam. Die Prüfung der Mitbewerber braucht eigene Zeit.
Arbeiten Sie mit mir, kommen die Prioritäten als schriftlicher Plan, technische Probleme werden vorab geprüft, und ein Monatsbericht zeigt, was getan wurde. Vor allem können Sie die Zeit schützen, die Sie Ihren Mandaten widmen.
Wann Sie diese Leistung nicht brauchen
Ehrlich gesagt ist die Leistung in manchen Situationen überflüssig:
- Ihre Mandanten kommen ausschließlich über Empfehlungen, Ihre Auslastung genügt und Sie wollen nicht wachsen.
- Sie haben noch keine Website und brauchen zuerst eine einfache; die muss zuerst entstehen, SEO kommt danach.
- Sie suchen nur eine kurzfristige, sichere Ranggarantie; die kann ich nicht geben.
- Sie haben weder Zeit noch Bereitschaft, Aktualisierungen freizugeben; die Texte müssen mit Ihnen durchgesehen werden.
Trifft eines davon auf Sie zu, kann die richtige Antwort „vorerst nicht“ lauten, und das sage ich Ihnen.
Häufige Fragen
Was muss eine Markenkanzlei tun, um bei Google aufzutauchen?
Zuerst braucht es eine klare Seite zu Ihrer Leistung: was Sie tun, für wen Sie arbeiten, wie der Ablauf ist und wie man Sie erreicht. Danach folgen eine technisch saubere Website, Artikel, die Mandantenfragen beantworten, und einheitliche Kontaktdaten. Kein Schritt garantiert einen Rang, aber zusammen machen sie die Website fähig, auf eine Suche zu antworten.
Reicht SEO, damit ein Patentanwalt neue Mandanten findet?
Allein vielleicht nicht. Empfehlungen, Ihr berufliches Umfeld und persönliche Beziehungen sind wichtige Wege zu Mandanten. SEO ergänzt sie um einen Weg zu Menschen, die Sie noch nicht kennen, aber suchen. Beides schließt sich nicht aus, es ergänzt sich.
Verspricht SEO Erfolg bei Markenanmeldungen?
Nein. Ich gebe für keine Leistung eine Rang- oder Mandantengarantie. Ich finde heraus, was Ihrer Seite fehlt, behebe es, erstelle Inhalte und berichte monatlich über die Ergebnisse. Wie das Ergebnis ausfällt, entscheiden Suchmaschine und Wettbewerb.
Ist es ein Problem, dass Sie rechtsnahe Inhalte schreiben?
Ich gebe keine rechtlichen Einschätzungen und werde das nicht tun. Was ich schreibe, beruht auf Ihren Angaben und einem allgemeinen Informationsrahmen, und die Seiten gehen vor der Veröffentlichung zur Durchsicht an Sie. Ob eine Aussage den Regeln Ihres Berufs entspricht, entscheiden Sie.
Brauche ich für die Markenanmeldung eine eigene Website?
In den meisten Fällen nicht. Eine eigene Leistungsseite zur Markenanmeldung samt einigen begleitenden Artikeln auf Ihrer bestehenden Website genügt meist. Eine getrennte Website lohnt nur, wenn es wirklich eine eigene Marke oder Zielgruppe gibt. In der ersten Prüfung sehen wir uns Ihre Lage an.
Was ist für dringende Anliegen besser, SEO oder Google-Anzeigen?
Anzeigen erscheinen schneller, doch Ihre Sichtbarkeit endet, wenn Sie nicht mehr zahlen. SEO kommt langsamer voran, schafft aber eine dauerhafte Grundlage. Viele Betriebe nutzen beides. Ich arbeite auf der SEO-Seite; Anzeigenverwaltung gehört nicht zu meinem Angebot.
Was sollte ich vor dem Start vorbereiten?
Die Adresse Ihrer Website, die Leistungen, die Sie vorrangig behandeln wollen, und die Fragen, die Mandanten am Telefon am häufigsten stellen, genügen. Den Rest klären wir gemeinsam in der ersten Prüfung.
Wann sehe ich erste Ergebnisse?
Einen festen Zeitraum kann ich nicht nennen; Zustand der Website, Wettbewerb und Umfang der Arbeit verändern ihn. Die Wirkung technischer Korrekturen zeigt sich meist vor der der Inhalte. Jeden Monat besprechen wir den Fortschritt gemeinsam im Bericht.
Kontakt
Ob Ihre Website bei Marken- und Patentsuchen Mandanten erreicht oder Besucher ohne Antwort wieder gehen, können wir gemeinsam ansehen. Schreiben Sie mir, ich schaue mir Ihre Seite an und sage, wo wir beginnen. Umfang und Ablauf finden Sie auf der Seite zur SEO-Beratung, anschließend genügt eine Nachricht an mich.