Eine Gründerin will eine GmbH aufmachen und fragt ChatGPT: „Welchen Steuerberater sollte ich für meinen Onlineshop nehmen?“ Die Antwort ist eine kurze Liste mit wenigen Kanzleien. Steht Ihre nicht darauf, sieht die Interessentin nie Ihre Website und ruft jemand anderen an. In diesem Beitrag erkläre ich, was ich für Steuerberater, Buchhalter und Kanzleien im Rahmen meiner GEO-Beratung tue, was sich verbessern lässt und was seriös niemand versprechen kann.
Wie KI die Wahl des Steuerberaters verändert
Die Wahl eines Steuerberaters ist eine Vertrauensentscheidung. Deshalb stellen Mandanten oft sehr konkrete Fragen: „Wer betreut Freiberufler mit Auslandskunden?“ „Gibt es in meiner Nähe eine Kanzlei, die Onlinehändler kennt?“ „Worauf achte ich beim Wechsel vom Einzelunternehmen in eine GmbH?“
Beim Antworten stützt sich ein KI-Assistent auf das, was er online über Kanzleien findet: Websites, Google-Unternehmensprofile, Kammer- und Verzeichniseinträge, Presseberichte und Mandantenbewertungen. Sind diese Angaben dünn, veraltet oder widersprüchlich, fehlt Ihre Kanzlei in der Antwort oder wird falsch beschrieben, etwa mit einer alten Adresse oder einer Leistung, die Sie längst nicht mehr anbieten.
Wen eine KI nennt, kann niemand steuern, und das sage ich offen. Steuern können Sie aber, ob die Quellen, die sie liest, klar, aktuell und stimmig sind. Eine einfache Selbstprüfung beschreibe ich in Wird meine Marke von KI empfohlen?.
Beginnen Sie mit einem einfachen Test
Fragen Sie mit Ihrem eigenen Handy mehrere KI-Tools:
- „Kannst du mir einen zuverlässigen Steuerberater in [Ihre Stadt] empfehlen?“
- „Ich gründe ein kleines Unternehmen. Worauf achte ich bei der Wahl einer Kanzlei?“
- „Was macht [Name Ihrer Kanzlei]?“
Die dritte Frage ist meist die aufschlussreichste. Wird Ihr Name falsch geschrieben, erscheint eine alte Adresse oder fehlen Ihre Schwerpunkte, wissen Sie genau, wo die Arbeit beginnt. Notieren Sie die Antworten.
Was typischerweise schiefgeht
Diese Lücken sehe ich bei Kanzleien am häufigsten:
- Eine pauschale Beschreibung. „Steuererklärungen, Buchhaltung, Beratung“ liefert einer KI nichts, woran sie Sie von Hunderten anderen unterscheiden könnte. Nennen Sie, wen Sie betreuen: Gründer, Onlinehändler, Freiberufler, inhabergeführte Unternehmen, internationale Mandanten.
- Widersprüchliche Angaben. Auf der Website eine Adresse, im Google-Profil eine andere, im Verzeichnis eine alte Telefonnummer. Die KI kann nicht wissen, was stimmt.
- Keine Inhalte, die echte Fragen beantworten. Mandanten fragen, ob sich eine GmbH lohnt oder wie lange eine Gründung dauert. Klare Seiten zu solchen Fragen kann eine KI zitieren.
- Unklares Einzugsgebiet. Wer nicht schreibt, welche Orte er betreut und ob er auch digital arbeitet, fällt bei lokalen Fragen zurück.
Fallbeispiel: eine kleine Kanzlei für Onlinehändler
Eine Steuerberaterin kam mit folgender Lage zu mir: Ihre Kanzlei betreute seit Jahren vor allem kleine Onlineshops, fast alle Mandanten kamen über Empfehlungen. Neue Gründer fragten aber zunehmend KI-Tools nach Empfehlungen, und ihre Kanzlei tauchte nie auf. Die Website bestand aus einer einzigen Seite namens „Über uns und Leistungen“.
Ich habe zunächst den oben beschriebenen Test gemacht. Auf die Frage nach der Kanzlei beschrieb ein Tool ein ähnlich benanntes Büro in einem anderen Stadtteil, ein anderes meldete, es habe keine Informationen. Im Google-Profil stand noch eine alte Telefonnummer, und in einem Branchenverzeichnis war die Adresse von vor dem letzten Umzug hinterlegt.
Zuerst brachten wir die Grunddaten in Ordnung: Name, Adresse, Telefon und Öffnungszeiten lauteten danach überall gleich. Dann schrieben wir eine eigene Seite für Onlinehändler. Sie erklärt in einfacher Sprache, welche Händler die Kanzlei betreut, wie die Zusammenarbeit abläuft und welche Fragen am häufigsten kommen. Mandantennamen oder Mandantendaten kamen nirgends vor.
Einige Monate später wiederholten wir dieselben Fragen. Auf die Frage nach dem Namen nannten die Tools nun die richtige Adresse und den richtigen Schwerpunkt. Bei lokalen Fragen wie „Steuerberater für Onlineshops in meiner Nähe“ erschien die Kanzlei in manchen Tools und in anderen nicht. Das sage ich bewusst offen, denn so sieht das ehrliche Bild aus: Die Ergebnisse schwanken je nach Tool und Woche. Gewonnen hat die Kanzlei eine klare, stimmige Quelle, die eine KI lesen kann.
Schwerpunkte so beschreiben, dass man sie findet
Fragt jemand nach „einem Steuerberater für Onlinehändler“, sollte es eine konkrete Seite geben, die zeigt, dass Ihre Kanzlei genau das macht. Eine einzige Seite „Leistungen“ reicht selten. Besser sind eigene Seiten nach Mandantentyp und Leistung: Existenzgründung, E-Commerce, Freiberufler, internationale Mandanten.
Schreiben Sie auf jeder Seite, was Sie tun, für wen, wie der Ablauf aussieht und welche Fragen häufig kommen. Einfach und verständlich. Seien Sie auch bei Aussagen vorsichtig: Für Steuerberater gelten berufsrechtliche Regeln zur Werbung. Verzichten Sie auf Superlative wie „der Beste“ und prüfen Sie die Vorgaben Ihrer Kammer und Ihres Berufsrechts. Sachliche, zurückhaltende Angaben sind sicherer und überzeugender als Werbesprache.
Fallbeispiel: Freiberufler mit Kunden im Ausland
Das zweite Beispiel ist eine andere Kanzlei. Sie betreute vor allem freiberufliche Entwickler, die Kunden im Ausland haben, und kleine Unternehmen mit ausländischem Gesellschafter. Interessenten fragten etwa: „Welcher Steuerberater kennt sich mit Freiberuflern aus, die ins Ausland fakturieren?“ Auf der Website der Kanzlei stand dazu kein Wort.
Das Problem war hier weniger Widersprüchlichkeit als Abwesenheit. Die Kanzlei machte diese Arbeit seit Jahren, aber nichts davon war aufgeschrieben. Was eine Website nicht sagt, kann eine KI nicht erraten, also wurde die Kanzlei bei dieser Frage gar nicht erst in Betracht gezogen.
Wir gingen wieder schlicht vor. Wir schrieben auf, wie die Kanzlei an diese Mandanten herangeht, wobei sie hilft und wann sie an einen anderen Spezialisten verweist. Bei Rechts- und Steuerthemen vermieden wir feste Aussagen; auf den Seiten steht ein klarer Hinweis, geltende Regeln mit der Kanzlei oder der zuständigen Stelle zu klären.
Dieses Beispiel hat mir noch etwas gezeigt: Scheuen Sie sich nicht, Ihren Schwerpunkt zu nennen. „Wir betreuen alle“ wirkt sicher, macht Sie aber unsichtbar. Ein klarer Fokus sortiert unpassende Anfragen aus und führt die passenden zu Ihnen.
So bauen Sie eine Schwerpunktseite auf
Seiten zu schreiben wirkt oft schwieriger, als es ist. Eine gute Schwerpunktseite ist im Grunde das, was Sie einem Mandanten am Telefon oder im Erstgespräch erzählen würden, nur aufgeschrieben.
Das Gerüst
Sagen Sie im ersten Absatz, für wen die Seite gedacht ist: „Steuerberatung für neu gegründete Onlineshops“. Listen Sie dann in kurzen Stichpunkten auf, was Ihre Kanzlei für diesen Mandantentyp tut. Danach beschreiben Sie den Ablauf: Erstgespräch, Unterlagen sammeln, wie die laufende Zusammenarbeit funktioniert.
Beenden Sie die Seite mit häufigen Fragen. Wählen Sie drei oder vier Fragen, die Mandanten wirklich stellen, und beantworten Sie jede in zwei, drei Sätzen.
Worauf Sie achten sollten
Halten Sie die Sätze kurz und erklären Sie Fachbegriffe. Preise müssen Sie nicht nennen; es reicht zu erklären, wovon der Preis abhängt. Vermeiden Sie veraltete Angaben zu Vorschriften. Wenn Sie unsicher sind, zeichnen Sie das allgemeine Bild und verweisen Sie für Einzelheiten auf ein Gespräch.
Ihr Fußabdruck außerhalb der eigenen Website
KI-Tools lesen nicht nur Ihre Seite. Ist Ihr Google-Unternehmensprofil vollständig, mit richtigem Einzugsgebiet und richtigen Zeiten? Stehen Name, Adresse und Telefonnummer in Verzeichnissen und Kammereinträgen überall gleich? Zeigen Bewertungen, wofür Ihre Kanzlei steht?
Ein Hinweis zu Bewertungen: Mandantendaten unterliegen der Verschwiegenheit. Lassen Sie Mandanten Bewertungen völlig freiwillig schreiben, geben Sie nie Mandantendaten preis und bieten Sie nichts als Gegenleistung an. KI-Tools gleichen diese externen Quellen miteinander ab, deshalb zählt Stimmigkeit mehr als Menge.
So läuft die Zusammenarbeit Schritt für Schritt ab
Ob Sie mit mir arbeiten oder es selbst machen: Die Reihenfolge ist weitgehend dieselbe. Der Unterschied liegt darin, wie viel Zeit und Aufmerksamkeit jeder Schritt Sie kostet.
Erster Schritt: Ist-Stand klären
Ich frage verschiedene KI-Tools nach Ihrer Kanzlei, Ihren Leistungen und Ihrer Region und halte die Antworten in einer Tabelle fest. Gleichzeitig sehe ich mir Website, Google-Profil und die wichtigsten Verzeichniseinträge an. Ziel ist, Lücken und Widersprüche aufzudecken.
Zweiter Schritt: Angaben vereinheitlichen
Name, Adresse, Telefon, Zeiten und Einzugsgebiet lauten überall gleich. Alte Einträge werden aktualisiert oder geschlossen. Das klingt trocken, gehört aber zu den wirkungsvollsten Schritten.
Dritter Schritt: Schwerpunktseiten
Gemeinsam entscheiden wir, auf welche Mandantentypen und Leistungen Sie sich konzentrieren. Für jede entsteht eine klare Seite, die echte Fragen beantwortet. Der Text muss Ihre tatsächliche Arbeitsweise abbilden; ich redigiere und schärfe nur.
Vierter Schritt: externe Quellen
Google-Profil, Kammereintrag und Verzeichnisse werden geprüft. Bei Bewertungen sind nur solche willkommen, die Mandanten freiwillig schreiben, und es werden keine Mandantendaten weitergegeben.
Fünfter Schritt: Beobachten
Über mehrere Monate teste ich dieselben Fragen in regelmäßigen Abständen erneut, halte fest, was sich geändert hat und was nicht, und schließe verbleibende Lücken.
Was auf Ihrer Website stehen sollte: eine kurze Checkliste
Nutzen Sie diese Liste als Rahmen, wenn Sie Ihre Seite noch einmal ansehen. Sie müssen nicht alles an einem Tag erledigen, aber schon das Erkennen der Lücken ist ein guter Anfang.
Grunddaten zur Kanzlei
- Vollständiger Name, Adresse, Telefon und E-Mail sollten in jeder Fußzeile und auf der Kontaktseite gleich lauten.
- Öffnungszeiten und Terminvergabe sollten klar sein.
- Nennen Sie, welche Orte Sie betreuen und ob Sie auch digital arbeiten.
- Schreiben Sie, wer die Kanzlei leitet und welcher Kammer Sie angehören.
Leistungen und Mandanten
- Jede Hauptleistung braucht eine eigene Seite: Existenzgründung, E-Commerce, Freiberufler, internationale Mandanten.
- Jede Seite sollte sagen, für wen sie ist, wie der Ablauf aussieht, und häufige Fragen beantworten.
- Schreiben Sie auch auf, was Sie nicht übernehmen; so sortieren Sie falsche Erwartungen früh aus.
Vertrauenssignale
- Bewertungen sollten freiwillig von Mandanten geschrieben sein und keine Mandantendaten enthalten.
- Datenschutzhinweise sollten auf der Website gut sichtbar sein.
- Die Werbesprache sollte sachlich, zurückhaltend und mit Ihrem Berufsrecht vereinbar sein.
Die häufigsten Fehler von Kanzleien
Immer wieder sehe ich bei Kanzleien dieselben Fehler. Die meisten entstehen nicht aus böser Absicht, sondern aus Arbeitsüberlastung.
Die Website als Aufgabe für „später“
Wegen der Stoßzeiten bleibt die Seite jahrelang unverändert. Ein Umzug, eine neue Leistung oder ein ausgeschiedener Partner widersprechen dann den alten Angaben, die die KI liest.
Seiten in Massen erzeugen
Hunderte ähnlicher Vorlagenseiten wirken verlockend. Doch Seiten, die dieselben Sätze wiederholen, sagen weder dem Leser noch der KI etwas. Wenige Seiten, die Ihre Arbeit wirklich beschreiben, sind besser als viele flache.
Das Berufsrecht übersehen
Vergleichende Werbung, übertriebene Versprechen oder Beiträge mit Mandantendaten können ernsthafte Probleme verursachen. Fragen Sie Ihre Kammer, welche Werbung erlaubt ist.
Gekaufte Bewertungen und Links
Bewertungen zu kaufen oder Links von minderwertigen Seiten zu sammeln wirkt kurzfristig vielleicht effektiv, schadet aber dem Vertrauen in Suchmaschinen und in KI-Antworten. Langsam und solide ist der bessere Weg.
Ohne Messung beginnen
Wer den heutigen Stand nicht notiert, kann einige Monate später die Frage „Hat es gewirkt?“ nicht beantworten. Machen Sie den Test gleich zu Beginn und führen Sie Protokoll.
Was Sie selbst tun können und was Sie Fachleuten überlassen sollten
Sie müssen nicht alles aus der Hand geben. Diese Aufteilung hilft Ihnen, Budget und Zeit sinnvoll einzusetzen.
Das können Sie selbst tun
- KI-Tools nach Ihrer Kanzlei fragen und die Antworten notieren.
- Ihr Google-Unternehmensprofil mit richtigem Namen, Adresse, Zeiten und Leistungen pflegen.
- Die Kontaktdaten auf jeder Seite Ihrer Website vereinheitlichen.
- Eine Liste der Fragen schreiben, die Mandanten Ihnen am häufigsten stellen.
- Die Werberegeln Ihrer Kammer lesen.
Das überlassen Sie besser Fachleuten
- Die technische Struktur der Website, den Seitenaufbau und die Signale an Suchmaschinen in Ordnung bringen.
- Widersprüchliche Einträge in vielen Verzeichnissen und Quellen gebündelt bereinigen.
- Leistungs- und Mandantenseiten planen und gliedern.
- KI-Antworten regelmäßig messen und die Ergebnisse einordnen.
Wenn Sie die erste Gruppe selbst übernehmen, fließt der größte Teil dessen, was Sie einem Fachmann zahlen, in Arbeit, die wirklich Fachwissen erfordert.
Wie lesen Sie die Antworten und verfolgen den Fortschritt?
Testergebnisse nur als „genannt oder nicht genannt“ zu lesen, führt in die Irre. Nützlicher ist ein Blick darauf, was die Antwort tatsächlich sagt.
Worauf Sie achten sollten
- Ist der Name Ihrer Kanzlei richtig geschrieben, sind Adresse und Telefon aktuell?
- Werden Ihre Schwerpunkte richtig wiedergegeben, oder erscheint eine alte oder fehlende Leistung?
- Auf welche Quellen stützt sich die Antwort? Viele Tools zeigen sie an. Gehören Ihre Website und Ihre Profile dazu?
- Wie Wettbewerber beschrieben werden, kann zeigen, was Sie selbst bisher nicht gesagt haben.
Wie Sie Protokoll führen
Eine einfache Tabelle genügt: Datum, Tool, Frage und eine kurze Zusammenfassung der Antwort. Wiederholen Sie dieselben Fragen einmal im Monat. Die Antworten fallen jedes Mal etwas anders aus, also achten Sie auf die Tendenz über mehrere Monate, nicht auf ein einzelnes Ergebnis.
Welche Fragen sollten Sie bei der Wahl eines GEO-Beraters stellen?
In diesem Feld gibt es noch keinen festen Standard, deshalb ist Vorsicht angebracht. Bevor Sie jemanden beauftragen, können Sie fragen:
- Wie messen Sie die Arbeit, und wie zeigen Sie mir den Fortschritt?
- Was tun Sie auf meiner Website und was bei externen Quellen?
- Wie stellen Sie sicher, dass die Werbesprache mit meinem Berufsrecht vereinbar bleibt?
- Garantieren Sie Ergebnisse? (Die ehrliche Antwort lautet nein.)
- Wem gehören Website und Inhalte nach Ende der Zusammenarbeit?
Bekommen Sie keine klaren Antworten, oder klingen sie zu glatt, ist ein Schritt zurück vernünftig.
Wie beschreiben Sie Ihr Einzugsgebiet und digitales Arbeiten?
In der Steuerberatung spielt die Geografie nicht mehr dieselbe Rolle wie früher. Viele Kanzleien betreuen Mandanten in anderen Städten digital. Eine KI kann das nicht für Sie ableiten; Sie müssen es klar schreiben.
Arbeiten Sie persönlich mit Mandanten aus einem bestimmten Stadtteil oder Ort, sagen Sie das. Betreuen Sie auch digital, nennen Sie es gesondert und erklären Sie, wie das abläuft: wie Unterlagen übermittelt werden, wie Besprechungen stattfinden und wie oft Sie berichten. Solche Einzelheiten geben dem Leser und der KI ein klares Bild.
Betreuen Sie mehrere Orte, schreiben Sie nicht Hunderte fast gleicher Seiten. Legen Sie nur für Orte eine eigene Seite an, in denen Sie wirklich arbeiten und zu denen Sie etwas Konkretes für dortige Unternehmen sagen können. Haben Sie nichts Neues zu sagen, genügt eine einzige Seite mit einer schlichten Liste Ihrer Einsatzgebiete.
Warum fallen die Antworten jedes Mal anders aus?
Dieselbe Frage zweimal zu stellen und zwei verschiedene Listen zu sehen, ist normal. KI-Tools erzeugen die Antwort jedes Mal neu; das genutzte Tool, die Formulierung der Frage, Kontoeinstellungen und die an dem Tag verfügbaren Quellen können das Ergebnis verändern.
Über einen einzelnen Screenshot müssen Sie sich also weder freuen noch erschrecken. Viel gesünder ist es, dieselben Fragen über mehrere Wochen zu wiederholen und die allgemeine Tendenz zu betrachten. Wird Ihre Kanzlei regelmäßig genannt und stimmen die Angaben, sind Sie auf gutem Weg; dass sie zwischendurch herausfällt und wieder auftaucht, ist ebenfalls normal.
Lässt sich ein Ergebnis garantieren?
Nein. Welche Kanzleien genannt werden, entscheiden die KI-Tools selbst, und diese Entscheidungen ändern sich. Misstrauen Sie jedem, der Ihnen „Platz eins bei ChatGPT“ verspricht. Ich tue etwas Bescheideneres, aber Ehrliches: herausfinden, wie Ihre Kanzlei heute beschrieben wird, fehlende und widersprüchliche Angaben korrigieren, Schwerpunktseiten schärfen und den Fortschritt über mehrere Monate beobachten.
Es gibt einen Nebeneffekt: Eine klare, gut gegliederte Website hilft auch in der normalen Google-Suche. GEO gehört deshalb neben SEO, nicht an seine Stelle.
Häufige Fragen
Lohnt sich GEO für eine kleine Kanzlei?
Meistens ja, denn das größte Problem kleiner Kanzleien ist Unsichtbarkeit. Zuerst kommen aber die Grundlagen: eine klare Website, ein vollständiges Google-Profil und stimmige Angaben. Ohne sie bringen weitere Schritte wenig.
Wie lange dauert es, bis ich etwas merke?
Das hängt vom Zustand Ihrer Website, vom Wettbewerb in Ihrer Region und davon ab, wie oft die KI-Tools aktualisieren. Ein festes Datum zu nennen wäre unseriös. Wir können stattdessen einen messbaren Plan über einige Monate vereinbaren.
Wovon hängt der Preis ab?
Vom aktuellen Stand Ihrer Website, von der Zahl der Leistungen und Standorte, von der Menge der zu schreibenden Seiten und der Häufigkeit der Kontrolle. Ich schaue mir zuerst Ihre Situation an und sage Ihnen dann, was nötig ist.
Kann ich das selbst machen?
Den Test und die Grundkorrekturen ja, ich empfehle sogar, selbst zu beginnen. Für die Vertiefung und eine regelmäßige Kontrolle spart Unterstützung meist Zeit.
Kann die KI auf meine Mandantendaten zugreifen?
Nein. Sie hat keinen Zugriff auf die internen Systeme Ihrer Kanzlei und liest nur, was öffentlich im Netz steht. Deshalb ist es rechtlich wie praktisch geboten, auf Website, in Bewertungen und Beiträgen keine Mandantendaten zu nennen. Prüfen Sie die Regeln bei Ihrer Kammer.
Reicht es nicht, bei Google gut zu sein?
Google bleibt sehr wichtig, doch manche Interessenten stellen ihre Fragen inzwischen direkt an KI-Tools. Was bei beidem hilft, ist weitgehend dasselbe: klare, stimmige, aktuelle Angaben. Sehen Sie GEO also nicht als getrennte Welt.
Muss ich in sozialen Medien posten?
Nicht unbedingt. Wenn Sie posten, dann informativ, regelmäßig und im Rahmen Ihres Berufsrechts. Soziale Medien allein bringen Ihre Kanzlei in KI-Antworten nicht voran; eine zutreffende Website und zutreffende Profile sind viel entscheidender.
Wie beginnt die Zusammenarbeit?
Zuerst ein kurzes Gespräch über Ihre Kanzlei und Ihre Ziele. Dann teste ich die aktuellen Antworten und gebe Ihnen schriftlich, was fehlt. Ob Sie weitermachen, entscheiden allein Sie.
Wenn Sie gemeinsam anschauen möchten, wie Ihre Kanzlei in KI-Antworten erscheint, erreichen Sie mich über meine Seite zur GEO-Beratung.