„Google antwortet jetzt wie ein Chatbot – was passiert dann mit meiner Website?“ Diese Frage höre ich immer öfter, von Anwälten, Ärztinnen, Steuerberatern und Inhabern kleiner Betriebe. Googles dialogorientierte KI-Suche, der sogenannte KI-Modus (englisch AI Mode), verändert, wie Menschen nach Hilfe suchen. Statt zwei Wörter einzutippen und zehn Links zu überfliegen, stellen sie eine lange Frage, lesen die Antwort und haken nach. In diesem Beitrag erkläre ich, was das für Ihr Unternehmen bedeutet, was Sie vorbereiten sollten und wovon Sie sich nicht verrückt machen lassen müssen. Wenn Sie Unterstützung wünschen, finden Sie sie in meiner GEO-Beratung.
Gleich vorab ehrlich: Wo diese Funktion verfügbar ist, in welchen Sprachen und mit welchen Details, ändert sich laufend. Ein Startdatum oder eine Funktionsliste nenne ich deshalb nicht. Die Richtung bleibt jedoch gleich: Menschen formulieren ihre Fragen immer mehr so, wie sie mit einem Menschen sprechen würden.
Was ist der KI-Modus und was ändert er am Suchen?
In der klassischen Suche tippt jemand ein paar Wörter wie „Scheidungsanwalt in meiner Nähe“. Im Chat-Modus schreibt er eher: „Mein Partner und ich sind uns nicht einig. Wie lange dauert eine Scheidung und was sollte ich zuerst tun?“ Nach der Antwort geht es weiter: „Wie wird das Sorgerecht entschieden?“ „Worauf sollte ich bei der Anwaltswahl achten?“
Der gesamte Entscheidungsweg eines Kunden kann sich also auf einem Bildschirm abspielen, über aufeinander aufbauende Fragen. Bei jeder Frage sammelt die KI Informationen aus Seiten im Netz und schreibt eine Zusammenfassung. Ob Ihre Seite dabei als Quelle dient, kann ich nicht garantieren. Ich weiß aber, welche Seiten bessere Kandidaten sind.
Was verlangen lange Suchen mit Folgefragen von Ihrer Seite?
Wer viele Fragen stellt, durchläuft einen Entscheidungsprozess. Zuerst will er verstehen, dann Optionen vergleichen, am Ende entscheiden, wem er vertraut. Beantworten Ihre Seiten alle drei Phasen, steigen Ihre Chancen, gefunden zu werden.
Das Problem, das mir am häufigsten begegnet: Leistungsseiten bestehen entweder aus wenigen Werbezeilen oder sind voller Fachjargon. Im ersten Fall fehlt die Antwort, im zweiten fehlen die Wörter, die Ihre Kunden benutzen. Eine KI bevorzugt beim Beantworten Texte, die klar, schlicht und direkt sind – und das ist zugleich der beste Text für menschliche Leser.
Sind Ihre Leistungsseiten bereit? Fragen Sie sich
Öffnen Sie Ihre Seite und prüfen Sie diese Punkte.
- Sagt der erste Absatz in einfacher Sprache, worum es bei der Leistung geht?
- Steht dort, für wen sie gedacht ist und für wen nicht?
- Ist der Ablauf Schritt für Schritt erklärt? Weiß der Kunde, was nach dem ersten Gespräch passiert?
- Sind die Faktoren erklärt, die den Preis bestimmen? Eine Zahl müssen Sie nicht nennen, aber die Antwort auf „wovon hängt das ab?“ gehört auf die Seite.
- Sind Adresse, Öffnungszeiten, Ihr Name und Ihre Fachrichtung überall eindeutig und identisch?
Haben Sie bei den meisten „nein“ gesagt, sind Sie in guter Gesellschaft; so sind die meisten Seiten kleiner Betriebe. Das Gute: Alles lässt sich beheben, und Ihre Seite überzeugt dadurch auch ohne KI-Suche mehr Besucher.
Warum Ihre FAQ-Antworten so wichtig sind
Folgefragen sind dieselben Fragen, die Kunden Ihnen am Telefon oder im Erstgespräch stellen. „Wie lange dauert das?“ „Übernimmt die Versicherung das?“ „Kostet das Erstgespräch etwas?“ „Welche Unterlagen brauche ich?“ Das beantworten Sie ohnehin jede Woche. Stehen die Antworten auf Ihrer Seite, finden Menschen wie KI-Werkzeuge eine fertige Antwort.
Ein guter Fragen-und-Antworten-Teil:
- Formuliert die Frage so, wie der Kunde sie sagen würde, nicht im Behördenton.
- Beginnt die Antwort mit der direkten Auskunft und liefert Details danach.
- Ist ehrlich bei dem, was Sie nicht sagen können. „Den Ausgang kann ich hier nicht vorhersagen, er hängt vom Einzelfall ab“ schafft Vertrauen.
- Beachtet berufsrechtliche Regeln und Werbebeschränkungen Ihrer Branche. Prüfen Sie anhand Ihrer eigenen Berufsordnung, welche Aussagen erlaubt sind.
Ihre Sichtbarkeit in KI-Antworten können Sie auch selbst prüfen. Wie das Schritt für Schritt geht, steht in Empfiehlt KI Ihr Unternehmen?
Klassische Suche und Chat-Suche: Was ändert sich, was bleibt?
Die beiden Suchweisen als Konkurrenten zu sehen, führt in die Irre. Beide beruhen auf demselben Grundgedanken: Menschen suchen Informationen, um ein Problem zu lösen. Verändert hat sich nur, wie diese Informationen beim Kunden ankommen.
Was sich ändert
- Der Kunde fragt in ganzen Sätzen, nicht in zwei, drei Stichwörtern.
- Die Antwort kommt als Zusammenfassung aus mehreren Quellen, nicht von einer einzelnen Seite.
- Ein Kunde kann sich schon eine Meinung über Sie bilden, bevor er Ihre Website öffnet.
- Der erste Klick erfolgt manchmal später, dafür von jemandem, der besser informiert und entschlossener ist.
Was gleich bleibt
- Ihre Website muss weiterhin laden, auf dem Handy gut aussehen und sicher sein.
- Richtige, überprüfbare Angaben sind nach wie vor das stärkste Signal.
- Für lokale Betriebe zählen Adresse, Karteneintrag und Bewertungen weiterhin.
- Es hilft nach wie vor, wenn andere an seriöser Stelle über Sie sprechen.
Lassen Sie sich also nicht von „klassisches SEO ist tot“ beeindrucken. Ohne ein solides Fundament findet Sie in keiner neuen Suchform jemand. Meine Arbeit besteht darin, auf diesem Fundament die Antworten auf die Fragen Ihrer Kunden aufzubauen.
Wie sieht ein Antwortabsatz aus?
Ein Beispiel macht es greifbar. Angenommen, Sie sind Ernährungsberaterin, und Ihre Seite behandelt den ersten Termin. Sie können einen von zwei Texten schreiben.
Die schwache Fassung: „Unsere Praxis bietet mit einem erfahrenen Team individuelle, wissenschaftlich fundierte und umfassende Ernährungslösungen. Wir freuen uns auf Sie.“
Die starke Fassung: „Der erste Termin dauert etwa eine Stunde. Wir sprechen zuerst über Ihre Krankengeschichte, Ihren Alltag und Ihre Gewohnheiten, danach nehme ich Messungen vor. Am Ende erhalten Sie einen schriftlichen ersten Plan. Da jeder Plan anders aussieht, kann ich ein Ergebnis nicht im Voraus zusagen.“
Der zweite Text enthält die Antwort auf die Kundenfrage, den Ablauf, eine Grenze und eine menschliche Stimme. Für ein Suchsystem und für einen Leser ist er deutlich nützlicher. Einen Absatz Ihrer eigenen Seite an diesen beiden Beispielen zu messen, gehört zu den ergiebigsten halben Stunden, die Sie investieren können.
Welche Fragen sind für Sie wirklich wichtig?
Jagen Sie nicht jeder Frage hinterher. Auf dem Entscheidungsweg Ihres Kunden gibt es drei Arten von Fragen, und jede wird von einer anderen Seite beantwortet.
- Verständnisfragen: „Was ist das und wofür ist es gut?“ Der erste Absatz Ihrer Leistungsseite und Ihre Ratgeberartikel beantworten sie.
- Vergleichsfragen: „Was passt zu mir, worin unterscheiden sich die Optionen?“ Seiten, die Alternativen ehrlich beschreiben und zugeben, dass Sie nicht die einzige Lösung sind, gewinnen hier Vertrauen.
- Vertrauensfragen: „Warum soll ich dieser Person vertrauen?“ Ihre Über-mich-Seite, Ihre Arbeitsweise, Referenzen und Bewertungen antworten darauf.
Markieren Sie Ihre Seiten mit diesen drei Etiketten, dann sehen Sie, wo Sie schwach sind. Die meisten Betriebe sind beim ersten Punkt gut und bei den anderen beiden dünn.
Wie verfolgen Sie das Ergebnis?
Es gibt keinen einzigen verlässlichen Zähler für die Sichtbarkeit in KI-Antworten. Sie müssen daher auf indirekte Zeichen achten. Keines ist allein ein Beweis, zusammen ergeben sie aber ein Bild.
- Verändert sich die Qualität der Anfragen und Anrufe? Kommen Kunden besser informiert und entschlossener?
- Sagen im ersten Gespräch mehr Menschen „Ich habe das auf Ihrer Seite gelesen“ oder „Ich habe Sie irgendwo gesehen“?
- Welche Quellen aus Ihrer Branche erscheinen, wenn Sie dieselben Fragen selbst stellen, und ist Ihre Seite darunter?
- Wächst in Ihren Berichten zur Suchleistung der Anteil langer, als Frage formulierter Suchen?
„Wie haben Sie uns gefunden?“ bleibt die günstigste und ehrlichste Messung. Notieren Sie die Antworten in einem Heft oder einer Tabelle; nach drei Monaten haben Sie ein echtes Bild.
Wie bereite ich eine Leistungsseite Schritt für Schritt vor?
Am leichtesten erkläre ich das an einer einzigen Seite. Sie können die folgende Reihenfolge genau übernehmen, egal ob Sie mit mir oder allein arbeiten.
1. Sammeln Sie die echten Kundenfragen
Notieren Sie, bevor Sie die Seite anfassen, eine Woche lang die Fragen, die per Telefon, E-Mail, Messenger und im Erstgespräch kommen. Sie brauchen die Sätze, die Kunden wirklich benutzen, keine Vermutungen.
Meist kommen zwanzig bis dreißig Fragen zusammen, die sich unter wenigen Überschriften bündeln lassen: Was ist das, wie läuft es ab, wovon hängt es ab, für wen ist es, was passiert danach.
2. Ordnen Sie die Seite um diese Fragen herum neu
Werfen Sie den vorhandenen Text nicht weg. Schreiben Sie den ersten Absatz so um, dass er „Was ist diese Leistung und für wen ist sie?“ beantwortet. Ergänzen Sie dann Ablauf, preisbestimmende Faktoren und Grenzen, in dieser Reihenfolge.
Geben Sie jedem Abschnitt eine Überschrift in der Sprache des Kunden. „Wie lange dauert eine Scheidung?“ statt „Unsere Leistungen“ sagt Leser und Suchsystem sofort, worum es geht.
3. Machen Sie Vertrauenssignale sichtbar
Name, Fachgebiet, Berufserfahrung und Kontaktdaten der Fachperson gehören klar auf die Seite. Ein Mensch und eine KI stellen dieselbe Frage: Wer gibt diese Information, und warum sollte ich ihr trauen?
Ergänzen Sie Überprüfbares: eine Mitgliedschaft in einer Kammer oder einem Verband, ein veröffentlichtes Interview, einen Fachartikel. Behauptungen, die Sie nicht belegen können, schaden Ihnen nur.
4. Gleichen Sie die Angaben außerhalb Ihrer Seite ab
Adresse, Telefonnummer und Leistungsbeschreibung in Ihrem Google-Unternehmensprofil, in Branchenverzeichnissen und auf Social-Media-Konten sollten zur Website passen. Schon kleine Abweichungen verunsichern Kunden und Systeme.
5. Testen Sie mit eigenen Fragen und schauen Sie erneut hin
Geben Sie nach einigen Wochen die Fragen Ihres Kunden ein und sehen Sie, wie Quellen wie Ihre in den Antworten auftauchen. Ergebnisse können sich täglich ändern; achten Sie daher auf den allgemeinen Trend über die Zeit, nicht auf einen einzelnen Versuch.
Zwei Betriebe, zwei verschiedene Ausgangslagen
Die beiden Beispiele sind an echte Arbeiten angelehnt, Identitäten und Einzelheiten bleiben aber bewusst allgemein. Auch die Ergebnisse schildere ich zurückhaltend, denn garantieren kann ich keines davon.
Eine familienrechtliche Kanzlei
Eine Rechtsanwältin kam mit einer Website zu mir, auf der es eine Vorstellung der Kanzlei, eine einzige Seite „Familienrecht“ und ein paar Zeilen Text gab. Sie sagte, sie beantworte am Telefon den ganzen Tag dieselben Fragen, und keine davon stehe auf der Seite.
Zuerst haben wir die Telefonfragen gesammelt: Wie läuft das Verfahren ab, Sorgerecht, was bringt man zum Erstgespräch mit, wie lange dauert es. Dann teilten wir die eine Seite in fünf Themen, jedes beginnt mit einer direkten Antwort. Um die Berufsregeln einzuhalten, strichen wir Sätze, die auf Ergebnisse hindeuteten, und behielten die ehrlichen, die sagen „es hängt vom Einzelfall ab“. Prüfen Sie für Ihren Berufsstand immer die geltenden Werberegeln.
Einige Monate später sagte sie selbst, die ersten Anfragen hätten sich in ihrer Qualität verändert: Die Menschen kamen besser vorbereitet und stellten nicht mehr dieselben Fragen. Wie oft sie in KI-Antworten auftaucht, lässt sich nicht genau messen, aber die Seiten funktionierten für Menschen erkennbar besser.
Eine kleine Möbelwerkstatt
Das zweite Beispiel ist eine kleine Werkstatt, die Möbel nach Maß baut. Die Website hatte schöne Fotos und keinen Text. Kunden fragten: „Kommen Sie zum Aufmaß nach Hause, wie lange dauert die Lieferung, wie wähle ich das Material?“ Nichts davon stand dort.
Das Problem war das Gegenteil der Kanzlei: keine rechtlichen Schranken, aber fehlendes Vertrauen. Mit dem Inhaber haben wir den Ablauf bis zur Lieferung Schritt für Schritt beschrieben, die Materialoptionen einfach erklärt und dargelegt, was den Preis bestimmt: Maße, Material, Arbeitszeit, Montage.
Die Seite beantwortet nun Kunden, die nach dem Preis fragen und noch unsicher sind, deutlich klarer. Ob das an der KI-Suche liegt oder schlicht an einer besseren Seite, lässt sich schwer trennen; ehrlich gesagt wirkt vermutlich beides zusammen.
Häufige Fehler
Ich sehe Betriebe fast immer an denselben Stellen stolpern. Das meiste liegt an Eile, nicht an Unwissen.
Die Antwort tief in der Seite vergraben
Steht die Antwort drei Bildschirme weiter unten hinter einem langen Werbetext, tun sich Leser und System schwer, sie zu finden. Setzen Sie die Antwort in den ersten Absatz und schreiben Sie die Werbung danach.
Denselben Text auf jeder Seite wiederholen
Es ist verlockend, einen Stadt- oder Stadtteilnamen auszutauschen und einen Text auf Dutzende Seiten zu kopieren. Dann sind Ihre Seiten nicht mehr zu unterscheiden und für niemanden nützlich.
Branchenwörter statt Kundenwörter benutzen
„Umfassende Lösungen durch einen kundenorientierten Ansatz“ beantwortet keine Frage. Der Kunde fragt „Wie lange dauert das?“, Sie schreiben „Prozessmanagement“; beides trifft sich nie.
Große Versprechen machen
„Garantierter Erfolg“, „der Beste“ oder „Platz eins“ senken das Vertrauen und können in manchen Berufen gegen Berufsregeln verstoßen. Ehrlich zu sagen, was Sie können und was nicht, wirkt besser.
Angaben nicht aktuell halten
Eine alte Adresse, die Nummer einer geschlossenen Filiale oder geänderte Öffnungszeiten führen zu falschen Antworten. Ändert sich etwas, aktualisieren Sie zuerst Ihre Seite und dann alle externen Einträge.
Wenn Sie ein lokaler Betrieb sind: Worauf sollten Sie noch achten?
Viele Kunden nennen auch in der Chat-Suche einen Ort: „in meiner Nähe“, „in Hamburg-Altona“, „am nächsten zu mir“. Dann werden neben Ihrer Website auch Ihr Google-Unternehmensprofil und Ihr Karteneintrag Teil der Antwort.
Leistungsliste, Kategorie und Beschreibung im Profil dürfen Ihrer Website nicht widersprechen. Auch Ihre Antworten auf Bewertungen sind eine Art Inhalt; ehrliche, ruhige und konkrete Antworten verraten Menschen und Systemen etwas über Sie.
Haben Sie mehrere Filialen, braucht jede eine eigene Seite mit eigenen Angaben: Adresse, Anfahrt, die dort tätigen Fachleute, die dort gestellten Fragen. Einen Text zu kopieren und nur den Filialnamen zu ändern, ist einer der oben beschriebenen Fehler.
Was Sie selbst tun können und was Sie Fachleuten überlassen sollten
Das meiste können Sie selbst erledigen. Vorab zu wissen, was bei Ihnen bleibt und was Sie abgeben, spart Zeit und Geld.
Das können Sie selbst tun
- Kundenfragen sammeln und notieren; das können Sie besser als jeder andere.
- Den ersten Absatz jeder Leistung in einfacher Sprache schreiben.
- Ihr Google-Unternehmensprofil und die Öffnungszeiten aktuell halten.
- Kunden um Bewertungen bitten und ehrlich darauf antworten.
- Ihre Seiten alle drei Monate neu lesen und Veraltetes korrigieren.
Das gehört in Expertenhand
- Die Technik der Website: Geschwindigkeit, Handy-Tauglichkeit, Probleme beim Crawlen und Indexieren.
- Strukturierte Daten und Seitenarchitektur, die unsichtbaren, aber wirksamen Anpassungen.
- Ein stimmiger Inhaltsplan für mehrere Leistungen und Sprachen.
- Eine unvoreingenommene Einschätzung des Ist-Zustands; die eigene Seite sieht man schlecht.
- Messung und Berichte: unterscheiden, was wirkt und was Zufall ist.
Meine Rolle besteht hier weniger darin, alles für Sie zu erledigen, als zu klären, was zuerst zu tun ist. Wenn Sie möchten, nehme ich nur eine Einschätzung vor und Sie setzen den Rest selbst um.
Was Sie tun sollten und was nicht
Zuerst, was Sie lassen sollten, denn es gibt hier viel Übertreibung.
- Vertrauen Sie niemandem, der Platz eins in KI-Antworten garantiert. Das kann niemand, ich auch nicht.
- Kopieren Sie nicht dieselbe Fragenliste auf jede Seite. Wiederholte, lieblose Inhalte ermüden Menschen und Suchsysteme gleichermaßen.
- Geben Sie klassisches SEO nicht auf. Eine technisch saubere, schnelle, vertrauenswürdige Website bleibt die Basis jeder Suche.
Was Sie tun sollten:
- Wählen Sie zwei oder drei besonders wichtige Leistungen und prüfen Sie ihre Seiten mit den obigen Fragen.
- Notieren Sie eine Woche lang, welche Fragen Kunden wirklich stellen, und machen Sie daraus pro Seite einen echten Fragen-und-Antworten-Teil.
- Halten Sie Ihr Google-Unternehmensprofil deckungsgleich mit Ihrer Website.
- Kommen Sie dort vor, wo korrekte, aktuelle Angaben über Sie stehen: Kammer, Verzeichnisse, Presse, Interviews.
- Betrachten Sie nichts davon als einmalige Aufgabe. Lesen Sie Ihre Seiten alle drei Monate neu.
Häufige Fragen
Wird der KI-Modus die klassische Suche ganz ablösen?
Das weiß ich nicht, und niemand kann es sicher sagen. Derzeit existieren beide Suchweisen nebeneinander, und Menschen wählen je nach Situation. Deshalb ist eine klare, vertrauenswürdige Website, die für beide taugt, der sicherste Weg.
Wie erfahre ich, ob meine Seite im KI-Modus erscheint?
Einen einzigen verlässlichen Zähler gibt es nicht. Praktisch ist es, die Fragen aufzuschreiben, die Ihre eigenen Kunden stellen könnten, und sich die Ergebnisse anzusehen. Außerdem sollten Sie prüfen, ob die Funktion in Ihrem Land und Ihrer Sprache angeboten wird.
Brauche ich dafür eine eigene Website?
Nein. Ihre bestehende Seite genügt, wenn sie korrekte Informationen in klarer Sprache und mit sinnvoller Struktur bietet. Bestehende Seiten zu verbessern ist meist die bessere Entscheidung als ein Neuanfang.
Funktioniert der KI-Modus in jedem Land und jeder Sprache?
Nein, und das ändert sich laufend. Sie müssen in Ihrem eigenen Konto prüfen, ob die Funktion in Ihrem Land und Ihrer Sprache angeboten wird. Selbst wenn nicht, gewöhnen sich Kunden an Fragen im Chat-Stil, die Vorbereitung ist also nicht umsonst.
Muss ich Werbung schalten, um in der KI-Suche aufzutauchen?
Werbung ist ein eigenes Thema mit eigenem Budget. Die Arbeit, die ich beschreibe, hat mit Anzeigen nichts zu tun, sie betrifft die Inhalte Ihrer Seiten. Beides sollte man nicht vermischen.
Kann ich meinen Fragen-und-Antworten-Teil von einer KI schreiben lassen?
Für einen Entwurf können Sie sie nutzen, aber die Antworten müssen auf Ihrem echten Wissen und Ihrer Erfahrung beruhen. Allgemeine Antworten, die jeder schreiben könnte, machen Ihre Seite nicht unterscheidbar. Das letzte Wort sollten Sie als Fachperson haben.
Wie lange dauert das, und wann sieht man Ergebnisse?
Die Seiten zu schreiben dauert meist Wochen, die Wirkung zu messen länger. Suchsysteme brauchen Zeit, Seiten erneut zu lesen und zu bewerten. Eine feste Dauer oder ein Ergebnis kann ich nicht nennen; nach einigen Monaten auf erste Anzeichen zu schauen, ist sinnvoll.
Muss ich das auch tun, wenn ich ein kleiner Betrieb bin?
Kleine Betriebe haben oft einen Vorteil, weil sie ihre Kunden und deren Fragen besser kennen. Ein großes Inhaltsprogramm brauchen Sie nicht; mit Ihrer ein oder zwei wichtigsten Leistungen anzufangen genügt.
Wo Sie anfangen können
Mein Rat: Nehmen Sie eine einzige Leistungsseite, nicht die ganze Website. Erweitern Sie sie um die Fragen, die Ihre Kunden tatsächlich stellen, schauen Sie sich das Ergebnis an und machen Sie dann mit der nächsten weiter. Wenn ich das für Sie übernehmen oder Ihre Seiten einfach ehrlich einschätzen soll, erreichen Sie mich über meine GEO-Beratung.