Sie haben eine Werkhalle oder eine Produktion, Ihre Fertighäuser, Containerhäuser oder Stahlbauten stehen fertig da, aber das Telefon klingelt nicht so oft, wie Sie es sich wünschen. Viele Anrufe beginnen mit „Was kostet das?“ und enden dann im Nichts. Die Website eines Mitbewerbers dagegen erscheint ganz oben, sobald jemand „Containerhaus Preise“ eintippt. Genau hier kommt SEO für Fertighaus- und Containerhaus-Anbieter ins Spiel. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen in einfachen Worten, wie Kunden in dieser Branche bei Google suchen, welche Seiten Ihre Website braucht und wo Sie am besten anfangen. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, und ich arbeite allein von Istanbul aus. Was meine eigene SEO-Beratung umfasst und wo ihre Grenzen liegen, sage ich Ihnen am Ende offen.
SEO bedeutet, kurz gesagt, die Arbeit daran, dass Ihre Website bei Google erscheint, wenn Ihre Kunden etwas suchen. Anders als bei Werbung verschwindet die Wirkung nicht an dem Tag, an dem Sie aufhören zu zahlen. Gut aufgebaut, bringt SEO über Monate und oft über Jahre Anfragen. Die Branche der Fertighäuser, Containerhäuser und Stahlbauten ist allerdings anders gebaut als viele andere. Ein Haus ist keine schnelle Entscheidung wie ein T-Shirt oder ein Restaurantbesuch. Ihr Kunde recherchiert Monate, denkt über sein Grundstück nach, fragt nach der Genehmigung und rechnet sein Budget durch. Für eine Firma, die SEO richtig macht, ist dieser lange Weg eine große Chance. Für eine Firma, die es falsch macht, ist er ein stiller Verlust.
Was geben Kunden in dieser Branche bei Google ein?
Statt Suchbegriffe zu raten, sollten Sie sich in den Kopf Ihres Kunden versetzen. Bei Fertighäusern und Containerhäusern lassen sich die Suchen meist in vier Gruppen einteilen.
Die erste Gruppe sind Preissuchen: „Containerhaus Preise“, „Fertighaus Kosten“ oder „Modulhaus Preis“. Wer das eintippt, hat meist noch nicht entschieden, sondern vergleicht Möglichkeiten. Die zweite Gruppe sind Modell- und Größensuchen: „Bungalow Fertighaus“, „Tiny House kaufen“, „20-Fuß-Containerhaus“, „Fertighaus mit zwei Schlafzimmern“. Hier weiß der Suchende schon etwas genauer, was er will. Die dritte Gruppe richtet sich nach dem Verwendungszweck: „Gartenbüro“, „Bürocontainer“, „Baustellencontainer“, „Ferienhaus als Fertigbau“, „Imbiss- oder Verkaufscontainer“. Die vierte Gruppe dreht sich um Vertrauen und rechtliche Fragen: „Containerhaus Baugenehmigung“, „Ist ein Containerhaus erlaubt?“, „Fertighaus finanzieren“, „Stahlbau Statik“.
Keine dieser vier Gruppen lässt sich mit derselben Seite bedienen. Wer Preise vergleicht, braucht eine Übersicht mit erklärten Preisfaktoren. Wer eine rechtliche Frage hat, braucht einen erklärenden Artikel. Wer einen Verwendungszweck sucht, braucht eine Seite genau für diesen Zweck. Die meisten Firmenwebsites versuchen, alles mit einer einzigen Seite „Unsere Produkte“ abzudecken, und sind am Ende bei keiner Suche überzeugend.
Die folgende Grafik ist ein komplett erfundenes Beispiel. Sie zeigt, wie zwei verschiedene Seiten bei derselben Suche in den Google-Ergebnissen aussehen können.
Das hervorgehobene Ergebnis sagt schon in der ersten Zeile, was verkauft wird, in welchen Maßen und mit welchem Ablauf geliefert wird. Die allgemeine Liste daneben nennt keinerlei Einzelheiten. Google versucht, dem Suchenden die klarste Antwort zu zeigen. Wenn Sie ihm diese Arbeit erleichtern, stellt es Sie leichter nach vorn.
Was tun bei der Frage nach dem Preis?
In dieser Branche entsteht die größte Spannung beim Preis. Der Kunde will eine Zahl sehen, Sie antworten: „Das hängt vom Grundstück, von der Größe und von der Ausstattung ab.“ Das stimmt, aber wenn auf Ihrer Website nur dieser Satz steht, geht der Kunde zu einem Mitbewerber, der den Preis offen nennt. Die Lösung heißt nicht, dass Sie eine Zahl nennen müssen. Die Lösung ist, auf der Seite klar zu erklären, wovon der Preis abhängt. Ein Abschnitt „Was bestimmt den Preis?“, der Dämmung, Fundament und Bodenvorbereitung, Transportweg, Montage, Innenausbau, Küche und Bad auflistet, schafft Vertrauen beim Kunden. Er zeigt auch Google, dass die Seite das Thema wirklich abdeckt. Und wenn der Kunde sieht, aus welchen Posten sein eigenes Projekt bestehen wird, schreibt er Ihnen eher, um ein Angebot anzufragen.
Welche Seiten braucht Ihre Website?
Um alle Suchen Ihrer Kunden in dieser Branche abzudecken, sollten diese Seitentypen vorhanden sein. Jeder hat seinen eigenen Zweck und seinen eigenen Leser.
Erstens Produktseiten: eine eigene Seite für jedes Hauptprodukt, also Fertighaus, Containerhaus, Stahlbau, Bungalow, Bürocontainer und Baustellencontainer. Alles auf eine Seite zu packen, verwirrt Google, weil es nicht weiß, welche Seite es bei welcher Suche zeigen soll. Zweitens Seiten je Verwendungszweck: Ferienhaus, Gartenhaus, Café oder Imbiss, Büro, Pension, Lager. Drittens Modell- und Projektseiten, jeweils mit Maßen, Raumaufteilung, Material, Lieferzeit und echten Fotos. Viertens Regionsseiten, die zeigen, in welche Bundesländer oder Regionen Sie liefern und montieren. Fünftens eine Ablaufseite, die schlicht erklärt, was von der Bestellung bis zur Übergabe passiert. Sechstens Seiten mit häufigen Fragen und rechtlichen Hinweisen. Siebtens eine Kontakt- und Angebotsseite.
Die Tabelle führt zu einem praktischen Schluss: Wenn sich der Suchtyp ändert, muss sich auch der Seitentyp ändern. Wer „Containerhaus Baugenehmigung“ eintippt, will nicht in einem Produktkatalog landen, sondern auf einem Artikel, der ihm Orientierung gibt. Führen Sie ihn zur richtigen Seite, erinnert er sich Wochen später an Sie, wenn er ein Angebot anfragt.
Wie sollte eine Modellseite aussehen?
Die Modellseite ist der am meisten vernachlässigte Bereich der Branche. Auf vielen Websites finden sich ein Foto, zwei Zeilen Text und der Satz „Rufen Sie uns an“. Eine gute Modellseite enthält dagegen Folgendes: die Wohnfläche und Raumaufteilung, das Material von Wand und Dach, den Aufbau der Dämmung, die Angabe, ob Elektro- und Wasseranschlüsse enthalten sind, die geschätzte Dauer für Fertigung und Montage, die Art der Lieferung und Fotos von echten Projekten. Dazu gehört ein kurzer Abschnitt, der die Fragen beantwortet, die dem Kunden durch den Kopf gehen: Wird es im Winter warm? Wie steht es um den Schallschutz? Ist das Haus versetzbar? Kann man später erweitern?
Ein wichtiger Grundsatz: Jede Angabe auf der Seite muss wahr sein und darf dem Vertrag nicht widersprechen. Übertriebene Versprechen vergrößern den Streit mit dem Kunden und schwächen zugleich den Eindruck, den Google von Ihrer Website hat, denn Google legt Wert auf verlässliche Informationen.
Der gezeigte Aufbau gibt Ihnen eine Vorstellung. Ganz oben stehen der Modellname und der Verwendungszweck, danach Maße und Material, dann der Ablauf der Lieferung und echte Fotos. Ganz unten steht der Weg zur Angebotsanfrage. Der Zweck der Seite ist es, den Besucher zum Anruf oder zum Formular zu führen.
Beispielszenario 1: Kleine Werkstatt für Containerhäuser
Stellen Sie sich ein vollkommen hypothetisches Beispiel vor, keine echte Firma. Eine Werkstatt baut Containerhäuser und Bürocontainer. Ihre Website hat eine einzige Seite „Produkte“ mit rund zwanzig Fotos. Keine Preisangaben, keine Maße, kein Hinweis, wohin geliefert wird. Der Inhaber sagt: „Die Leute finden uns nicht.“
Das Problem dieser hypothetischen Werkstatt ist meist folgendes: Google kann nur anhand der Fotos erahnen, was auf der Website zu sehen ist, und was ein Foto ohne Text aussagt, ist schwer zu verstehen. Der erste Schritt besteht darin, die Produkte von dieser einen Seite zu lösen und jeweils auf eine eigene Seite zu setzen: Containerhaus, Bürocontainer, Baustellencontainer, Imbiss- und Café-Container. Auf jeder Seite stehen Maße, Verwendungszweck und Art der Lieferung. Danach schreibt die Werkstatt einen Artikel, der die am häufigsten gestellte Frage beantwortet, etwa „Braucht ein Containerhaus eine Baugenehmigung?“. In diesem Artikel steht keine feste Rechtsaussage, sondern ein Satz wie: „Das hängt vom Grundstück, von den örtlichen Vorschriften und vom Bundesland ab; fragen Sie bitte das zuständige Bauamt oder einen Fachanwalt.“
Bei so einer Werkstatt zeigt sich die erste sichtbare Bewegung meist nach einigen Monaten, und zwar bei klareren Suchen mit weniger Konkurrenz. Allgemeine Suchen dauern länger. Das muss man von Anfang an sagen, denn Ungeduld ist der häufigste Grund, warum diese Arbeit abgebrochen wird.
Beispielszenario 2: Mittelgroße Firma für Stahlbauprojekte
Das zweite hypothetische Beispiel ist anders gelagert. Eine Firma fertigt Stahlbauten und montiert sie. Sie kümmert sich um Lagerhallen, Werkstätten, kleine Fabrikgebäude und landwirtschaftliche Bauten. Ihre Kunden sind meist Betriebsinhaber oder Landwirte. Die Website sieht gut aus, aber die Projektseiten bestehen nur aus einer Fotogalerie.
Der Kunde dieser Firma sucht nach „Stahlhalle bauen“, „Stahlhalle Kosten“, „landwirtschaftliche Stahlhalle“ oder nach „Stahlbau Firma“ mit dem Namen seiner Region. Die Lösung: für jede Art von Bauwerk eine eigene Seite anlegen und auf jeder Seite die Fragen beantworten, die genau dieses Bauwerk betreffen, also Spannweite, Tragwerk, Dach- und Fassadenoptionen, Vorbereitung von Boden und Fundament sowie die ungefähre Dauer. Im zweiten Schritt werden die Projektseiten zu Geschichten echter Projekte: Was wurde gewünscht, wie wurde es umgesetzt, wie lange dauerte es? Dabei genügt es, die Art des Projekts und die Region zu nennen. Den Namen des Kunden nennen Sie nicht, und Angaben ohne sein Einverständnis veröffentlichen Sie nicht.
Beide Szenarien zeigen zwei Gesichter derselben Branche. Das erste richtet sich an private und kleinere Käufer, das zweite an Betriebe. Auch der SEO-Plan unterscheidet sich entsprechend. Bei Privatkäufern stehen Fragen, Vertrauen und klare Preisfaktoren im Vordergrund. Bei Betrieben zählen fachliche Eignung, Referenzen und Liefertreue.
Schritt für Schritt: Wo fange ich an?
Ich bringe die Arbeit jetzt in eine praktische Reihenfolge. Der folgende Ablauf ist logisch derselbe, egal ob Sie ihn selbst umsetzen oder mit einem Profi arbeiten.
Wie in der Grafik beginnt man mit der Messung des Ist-Zustands. Man schaut, bei welchen Suchen Ihre Website erscheint, welche Seiten überhaupt nicht sichtbar sind und was Ihre Mitbewerber tun. Dann wird geplant: welche Seiten neu entstehen und welche verbessert werden. Danach räumt man technische Hindernisse aus dem Weg, etwa langsam ladende Seiten, auf dem Handy kaputte Darstellungen oder fehlende Überschriften. Dann werden die Inhalte erstellt. Ganz am Ende steht jeden Monat das Messen und Nachbessern.
1. Den Ist-Zustand messen
Der erste Schritt ist, Ihre Website wie ein Kunde zu durchsuchen. Tippen Sie mit Ihrem Handy „Fertighaus“ oder „Containerhaus“ ein und schauen Sie, wer vor Ihnen erscheint. Geben Sie dann den Namen Ihrer eigenen Firma ein. Was sehen Sie dort? Außerdem zeigt Ihnen das kostenlose Werkzeug Google Search Console, bei welchen Suchbegriffen Ihre Website wie oft angezeigt wurde. Dort die Inhaberschaft Ihrer Website zu bestätigen, gehört zu den nützlichsten Dingen, die Sie am ersten Tag tun können.
2. Die Zielsuchen auswählen
Wer alle Suchen auf einmal anstrebt, ist am Ende bei keiner stark. Die großen, allgemeinen Suchen der Branche („Fertighaus“) sind sehr überlaufen. Für den Anfang wählt man engere, klarere Suchen: Ausdrücke, die Verwendungszweck, Region oder Größe verbinden. „Büro im Garten als Fertigbau“, „Containerhaus als Ferienhaus“ oder „Stahlhalle bauen lassen“ haben weniger Mitbewerber und stehen oft für einen Menschen, der dem Kauf näher ist.
3. Die Seiten aufbauen
Für jede ausgewählte Suche wird eine Seite geplant. Jede Seite braucht genau einen Hauptzweck. Die Überschrift muss diesen Zweck klar benennen. Der erste Absatz muss dem Leser sagen, dass er hier die gesuchte Antwort findet. Neben die Fotos gehören erklärende Texte, und der Grund ist einfach: Google versteht das Produkt auf einem Bild nicht so gut wie in einem Text.
4. Vertrauenszeichen ergänzen
In dieser Branche zahlt der Kunde Geld und muss dann warten. Deshalb ist Vertrauen alles. Fotos aus Werk oder Werkstatt, Fertigungsschritte, übergebene Projekte, eine Zusammenfassung von Vertrags- und Garantiebedingungen, Anschrift und Telefonnummer der Firma sowie das Impressum mit den gesetzlichen Angaben sollten sichtbar sein. Das beruhigt den Kunden und hilft Google, Ihre Website als die eines echten Unternehmens zu erkennen.
5. Messen und nachbessern
SEO ist keine einmalige Arbeit. Jeden Monat schaut man, welche Seiten angezeigt wurden, welche angeklickt wurden und von welchen Anfragen kamen. Eine Seite, die oft angezeigt wird, aber keine Anfragen bringt, braucht eine Korrektur bei Titel oder Beschreibung. Eine Seite, die gar nicht erscheint, muss neu durchdacht werden.
Der Trichter in der Grafik zeigt, warum SEO Geduld verlangt. Von den Menschen, die Ihr Ergebnis sehen, klickt nur ein kleiner Teil auf die Seite, ein Teil schaut sich die Modelle an, und noch weniger fragen ein Angebot an. Das Ziel ist, auf keiner Stufe des Trichters Menschen zu verlieren. Deshalb misst man nicht nur Besucher, sondern auch Angebotsanfragen.
Häufige Fehler
Die meisten Fehler, die ich in dieser Branche sehe, entstehen nicht aus Unwissen, sondern aus Eile und Gewohnheit.
Der erste Fehler ist, den Preis vollständig zu verstecken. Sie müssen keine Zahl nennen, aber wenn Sie nicht erklären, was den Preis bestimmt, kann der Kunde Sie nicht einordnen. Er weiß nicht, ob Sie teuer, günstig oder unklar sind, und geht. Der zweite Fehler ist, alle Produkte auf eine Seite zu packen. Der dritte ist, Fotos hochzuladen und keinen Text zu schreiben. Der vierte ist, Texte anderer Firmen oder Herstellerkataloge zu kopieren. Sieht Google denselben Text an vielen Stellen, weiß es nicht, welchen es zeigen soll, und bewertet oft keinen davon hoch. Der fünfte Fehler ist, die Handyansicht nie auszuprobieren, obwohl viele Menschen mit dem Handy suchen. Der sechste Fehler sind rechtliche Angaben in festem Ton und fehlerhaft, denn Genehmigung, Baurecht und Behördenwege unterscheiden sich je nach Ort. Der siebte Fehler ist, die Arbeit abzubrechen, weil in den ersten Monaten kein Ergebnis zu sehen ist.
Keiner der Fehler in der Liste lässt sich nur mit einem großen Budget beheben. Das meiste beginnt mit der Arbeit eines Wochenendes: vorhandene Seiten durchsehen, fehlende Angaben ergänzen, auf dem Handy testen.
Genehmigung und rechtliche Themen
Die Branche hat eine besondere Empfindlichkeit. Fragen wie „Braucht ein Fertighaus eine Baugenehmigung?“, „Ist ein Containerhaus Schwarzbau?“ oder „Brauche ich eine Abnahme?“ werden häufig gesucht. Die Antwort hängt vom Bebauungsplan des Grundstücks, vom Verwendungszweck des Gebäudes und von der örtlichen Behörde ab. Wenn Sie auf Ihrer Website hierzu feste Urteile abgeben, bringen Sie sich und Ihren Kunden in eine schwierige Lage. Der richtige Ansatz ist, den allgemeinen Rahmen zu erklären, den Ablauf zu beschreiben und zu sagen: „Genaue Auskunft erhalten Sie beim zuständigen Bauamt oder von einem Fachanwalt.“ Diese Ehrlichkeit macht Sie in den Augen des Kunden glaubwürdiger.
Was können Sie selbst tun, wann brauchen Sie einen Profi?
Sie müssen nicht alles einem Profi überlassen. Einiges können Sie allein erledigen: Ihr Unternehmensprofil bei Google anlegen und Anschrift, Telefonnummer und Öffnungszeiten richtig eintragen, Fotos von Werk oder Werkstatt hinzufügen, auf den Produktseiten Maße, Material und Lieferangaben schreiben, mit Erlaubnis Ihrer Kunden fertige Projekte beschreiben, die fünf häufigsten Fragen auf einer Seite beantworten und die Website auf dem Handy ausprobieren.
Hilfe von Fachleuten brauchen Sie bei den technischeren Aufgaben: Tempo- und Strukturprobleme der Website finden, entscheiden, welche Suchen Ihnen wirklich Kunden bringen, eine große Produkt- und Projektstruktur ordnen, in mehreren Sprachen veröffentlichen und klären, warum Google Ihre Website nicht sieht. Das verlangt Erfahrung, und falsch gemacht, kostet es Monate.
Der Vergleich zieht eine Trennung, aber keine feste Grenze. Wenn Sie Zeit haben, beginnen Sie mit der linken Seite. Wenn Sie keine Ergebnisse sehen oder spüren, dass die Arbeit wächst, denken Sie an die rechte Seite.
Was bestimmt die Kosten?
In diesem Artikel nenne ich keine Zahlen, weil der Preis für SEO vom Umfang der Arbeit abhängt und es keine Zahl gibt, die für alle passt. Ich kann Ihnen aber sagen, was den Preis verändert. Der erste Faktor ist der Zustand Ihrer Website: Eine Struktur, die neu aufgebaut wird, und eine, die korrigiert wird, erfordern unterschiedlich viel Arbeit. Der zweite ist die Vielfalt von Produkten und Leistungen, denn zwanzig Modelle sind nicht dieselbe Arbeit wie zwei. Der dritte ist die Größe der Zielregion: ein einzelnes Bundesland oder das ganze Land. Der vierte ist die Härte der Konkurrenz. Der fünfte ist, in wie vielen Sprachen Sie veröffentlichen. Der sechste ist, wie viel der Inhalte von Ihnen kommt und wie viel ich schreibe; kommen Werkfotos, Maße und technische Angaben von Ihnen, geht es schneller. Der siebte ist, ob die Arbeit einmalig ist oder monatlich fortlaufend.
Ein gutes Angebot nennt die Aufgaben schriftlich und geordnet, legt fest, wer was tut, erklärt, wie Berichte vorgelegt werden, und gibt keine Ranking-Garantie. Wer eine Platzierung garantiert, irrt sich entweder oder führt Sie in die Irre, denn das Ergebnis bestimmt Google.
Diese Liste fasst zusammen, was Sie bei jedem Anbieter mindestens im Angebot suchen sollten. Fehlt ein Punkt, fragen Sie nach. Mit jemandem, der Antworten verweigert, ist eine langfristige Zusammenarbeit schwer.
Wie ich arbeite
Ich arbeite allein. Die Person, mit der Sie sprechen, ist also auch die Person, die die Arbeit macht. Meist beginne ich mit einer Vorprüfung: Ich schaue auf Ihre Website, Ihre Mitbewerber und die Suchen Ihrer Kunden und sage Ihnen, wo man anfangen sollte. Danach lege ich Ihnen die Aufgaben für die ersten Monate schriftlich und nach Priorität vor. Zuerst räume ich die Hindernisse auf der Website aus dem Weg, dann baue ich Produkt-, Verwendungszweck- und Regionsseiten auf, danach schreibe ich die Artikel. Jeden Monat gehe ich die Ergebnisse mit Ihnen durch. Ihre Website und Ihre Konten bleiben auf Ihren Namen; wenn Sie die Zusammenarbeit eines Tages beenden wollen, nehmen Sie alles mit.
Allein zu arbeiten hat auch eine Grenze: Meine Kapazität ist begrenzt. Ich nehme nicht viele Aufträge gleichzeitig an. Ein Projekt mit Hunderten Seiten und Dutzenden Beteiligten, wie es eine große Agentur stemmen würde, kann ich nicht übernehmen. Aber für einen Hersteller, eine Montagefirma oder einen Stahlbaubetrieb kann ich die gesamte nötige Arbeit aus einer Hand erledigen.
Das Schema fasst mit einer einfachen Frage zusammen, wann Sie fachliche Hilfe brauchen: Kommen von Ihrer Website Angebotsanfragen? Wenn nicht, muss man die Ursache finden. Wenn ja, ist geplantes Arbeiten sinnvoll, um mehr zu erreichen.
Wie schnell ist mit Ergebnissen zu rechnen?
Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Bei einer neuen oder von Grund auf überarbeiteten Website zeigt sich die erste spürbare Bewegung meist nach Wochen oder Monaten. Allgemeine, überlaufene Suchen brauchen länger, enge und klare Suchen bewegen sich schneller. Der Grund: Google braucht Zeit, um neuen Inhalten zu vertrauen. Dazu kommt der lange Entscheidungsweg in dieser Branche: Wer heute Ihre Website findet, fragt vielleicht erst in einigen Monaten ein Angebot an. Deshalb sollten Sie das Ergebnis nicht nur an der Zahl der Anrufe von heute messen, sondern daran, bei welchen Suchen Ihre Website erscheint und wie sich die Angebotsanfragen entwickeln.
Der Zeitplan zeigt einen hypothetischen Ablauf; jede Website hat ihr eigenes Tempo. Wichtig ist, in jeder Phase zu wissen, was fertig ist und worauf man in der nächsten Phase achtet.
Häufige Fragen
Brauche ich als Fertighaus-Anbieter wirklich SEO, reicht Werbung nicht?
Werbung liefert schnell Ergebnisse, aber sie hört auf, sobald Sie das Budget stoppen. SEO beginnt langsam und neigt dazu, zu bleiben. Für viele Firmen ist beides zusammen sinnvoll; ist das Budget begrenzt, kann SEO auf lange Sicht die wirtschaftlichere Wahl sein. Das lässt sich nicht sicher sagen, es hängt von Branche und Konkurrenz ab.
Verliere ich Kunden, wenn ich den Preis nicht auf der Website nenne?
Sie müssen keine Zahl nennen, aber Sie sollten klar erklären, wovon der Preis abhängt. Von einer Seite, die gar nichts verrät, geht der Kunde weg. Wenn Sie auflisten, welche Posten den Preis beeinflussen, schafft das Vertrauen und kann die Zahl der Angebotsanfragen erhöhen.
Soll ich in einem Artikel erwähnen, ob ein Containerhaus eine Genehmigung braucht?
Ja, aber ohne ein festes Urteil. Das Thema hängt vom Bebauungsplan des Grundstücks und von der örtlichen Behörde ab. Den allgemeinen Rahmen zu erklären und zu sagen „Fragen Sie das zuständige Bauamt oder einen Fachanwalt“ ist der sicherste Weg.
Soll ich eine einzige Seite anlegen oder für jedes Produkt eine eigene?
Für jedes Hauptprodukt und jeden Verwendungszweck ist eine eigene Seite besser. Fertighaus, Containerhaus, Stahlbau und Bürocontainer beantworten unterschiedliche Suchen. Alles auf eine Seite zu setzen, verwirrt Google und den Kunden.
Soll ich nur für meine Region optimieren oder für ganz Deutschland?
Das hängt von Ihrer Liefer- und Montagekapazität ab. Legen Sie Seiten für die Regionen an, in die Sie wirklich fahren können. Seiten für Orte, die Sie nicht beliefern, wären ein leeres Versprechen. Bei Produkten mit hohen Transportkosten ist es oft gesünder, in der näheren Umgebung zu beginnen.
Wie wichtig sind Fotos für SEO?
Sehr wichtig, aber allein reichen sie nicht. Echte Projektfotos schaffen Vertrauen; der erklärende Text daneben hilft Google zu verstehen, was gezeigt wird. Aussagekräftige Dateinamen und Bildbeschreibungen sind eine kleine, aber nützliche Arbeit.
Wie lange dauert es, bis ein Ergebnis sichtbar wird?
Eine feste Zeit kann ich nicht nennen. Bei einer neu überarbeiteten Website kann die erste Bewegung innerhalb von Wochen oder Monaten beginnen; allgemeine Suchen dauern länger. Kein Profi sollte Ihnen eine Platzierung garantieren.
Darf ich die Texte meines Mitbewerbers als Vorlage nehmen?
Sich inspirieren zu lassen ist erlaubt, Kopieren nicht. Sieht Google denselben Text auf vielen Websites, weiß es nicht, welchem es Wert beimessen soll, und der Kunde kann Sie nicht unterscheiden. Ihren eigenen Fertigungsablauf, Ihre eigenen Projekte und Ihr eigenes Wort zu schreiben, ist wirksamer und sicherer.
Wenn Sie im Bereich Fertighaus, Containerhaus oder Stahlbau arbeiten und verstehen möchten, warum Ihre Website nicht genug Angebotsanfragen bringt, schreiben Sie mir über die Seite zur SEO-Beratung. Ich schaue mir Ihre Website mit Ihnen an und sage Ihnen offen, wo man anfangen sollte.