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Wie erscheinen meine Produkte im Google-Shopping-Tab?

Welche Produktangaben müssen stimmen, damit Ihre Artikel kostenlos im Shopping-Bereich von Google erscheinen? Einfach erklärt, mit häufigen Ablehnungsgründen.

Sie haben einen Onlineshop. Die Produkte sind fotografiert, die Beschreibungen geschrieben, die Seite läuft. Eines Tages suchen Sie auf dem Handy nach „Ledergeldbörse“. Über den Ergebnissen reihen sich Kästchen mit Foto und Preis, aber Ihre sind nicht dabei. Die Produkte Ihrer Mitbewerber schon.

Das sind die Produktergebnisse von Google. In diesem Beitrag erkläre ich ohne technische Details, wie der Shopping-Tab bei Google funktioniert, welche Angaben stimmen müssen, damit Ihre Produkte dort erscheinen, und warum Produkte abgelehnt werden. Die Einrichtung müssen Sie nicht selbst machen. Es geht darum, dass Sie wissen, was Sie einfordern sollten.

Was ist der Shopping-Tab?

Wenn Sie nach einem Produkt suchen, zeigt Google zwischen den Ergebnissen Kästchen mit Foto. Außerdem gibt es einen eigenen Reiter namens „Shopping“. Dort sieht man Produkt, Preis und den verkaufenden Shop nebeneinander, vergleicht und klickt sich zur Website des Anbieters durch.

Das ist wie ein Produkt im Schaufenster. Kunden schauen ins Fenster, bevor sie den Laden betreten. Sind Sie nicht im Schaufenster, bleibt selbst Ihr bestes Produkt unsichtbar.

Die gute Nachricht: Es gibt einen kostenlosen Weg in dieses Schaufenster, die kostenlosen Produkteinträge. Ihre Produkte können dort ohne Werbung erscheinen. Eine bestimmte Position oder ein Erscheinen kann Ihnen aber niemand garantieren, denn Google ordnet Produkte nach eigenen Kriterien.

Die Grundidee der kostenlosen Einträge

Im einfachsten Fall läuft es so ab.

  1. Sie übermitteln Google die Angaben zu Ihren Produkten als geordnete Liste. Meist erzeugt Ihre Shop-Software diese Liste automatisch.
  2. Google prüft die Angaben und vergleicht sie mit den Produktseiten Ihrer Website.
  3. Sind die Angaben stimmig und regelkonform, können die Produkte gelistet werden. Wenn nicht, wird das Produkt abgelehnt oder es erscheint eine Warnung.

Der Kernsatz lautet: Die Angaben müssen zu Ihrer Website passen. Nennen Sie Google für ein Produkt einen bestimmten Preis, muss der Kunde nach dem Klick denselben Preis sehen. Sonst halten sowohl Google als auch der Kunde Sie für unzuverlässig.

Die technischen Einrichtungsschritte gehe ich hier nicht durch. Das erledigt, wer Ihre Website baut, oder ich. Sie müssen wissen, worauf es ankommt.

Welche Produktangaben zählen?

Je klarer und vollständiger die Angaben an Google sind, desto leichter passt das Produkt zu den richtigen Suchanfragen. Achten Sie auf fünf Dinge.

Produktname

Der Name sollte die Wörter enthalten, die ein Kunde eintippen würde. Ein interner Code wie „Modell X Premium-Serie“ hilft ihm nicht. Ein schlichter Name wie „Braune Herren-Geldbörse aus Leder mit Kartenfächern“ sagt Menschen und Google, worum es geht. Sehr lange Namen, Namen in Großbuchstaben oder marktschreierische wie „SUPER GÜNSTIG!!!“ machen Probleme.

Beschreibung

Die Beschreibung sollte in einfachen Sätzen sagen, was das Produkt ist, woraus es besteht, wie groß es ist, welche Farbe es hat und für wen es passt. Von einer anderen Seite kopierter Text kommt nicht gut an. Schreiben Sie in eigenen Worten. Keine Telefonnummern, Werbeslogans oder Verweise auf andere Websites.

Foto

Das Produkt braucht ein scharfes, gut beleuchtetes Foto, das den Artikel wirklich zeigt. Bilder mit Text, Wasserzeichen oder „Sale“-Stempel machen oft Probleme. Ein schlichter Hintergrund ist am sichersten. Das Foto muss zeigen, was der Kunde bekommt. Verwenden Sie also kein Archivfoto und kein Bild eines anderen Produkts.

Preis

Der Preis muss im Eintrag und auf der Produktseite Ihrer Website gleich sein. Einen Rabatt auf der Seite zu aktualisieren, aber den alten Preis im Eintrag zu lassen, gehört zu den häufigsten Ablehnungsgründen. Weitere Beträge, die der Kunde zahlt, etwa Versand oder Steuern, sollten auf der Seite klar sichtbar sein.

Lagerstatus

Ein Produkt, das nicht vorrätig ist, sollte nicht als „auf Lager“ erscheinen. Sieht der Kunde nach dem Klick „ausverkauft“, verliert er das Vertrauen in Sie und in Google. Lassen Sie den Eintrag automatisch aktualisieren, wenn sich der Bestand ändert.

Die fünf Punkte in einer Tabelle:

Angabe Häufiger Fehler Richtig
Produktname Interner Code, marktschreierische Wörter Schlichter Name, den ein Kunde tippen würde
Beschreibung Von anderer Seite kopiert Eigene Sätze
Foto Bild mit Text oder Wasserzeichen Scharfes, schlichtes Bild
Preis Auf Seite und im Eintrag verschieden Überall gleich
Lager Ausverkauft, aber „verfügbar“ Aktueller Bestand

Warum werden Produkte abgelehnt?

Eine Warnung oder Ablehnung von Google ist kein Grund zur Panik. Meist lässt sich das beheben. Allgemein sind das die häufigen Ursachen:

  • Preis oder Lagerbestand im Eintrag passen nicht zur Website.
  • Die Produktseite öffnet sich nicht oder zeigt einen Fehler.
  • Das Foto fehlt, ist zu klein oder enthält Text.
  • Die Beschreibung ist unvollständig, sinnlos oder stammt von anderswo.
  • Auf der Website fehlen vertrauensbildende Angaben wie Kontaktdaten sowie Rückgabe- und Lieferbedingungen.
  • Ein Produkt mit Verkaufsbeschränkungen wird regelwidrig dargestellt.

Das meiste fällt unter „Angaben unstimmig oder fehlend“. Kommt eine Ablehnung, lesen Sie zuerst die Mitteilung von Google. Sie nennt meist, welches Produkt aus welchem Grund hängt. Beheben Sie das dann gemeinsam mit der Person, die Ihre Seite betreut.

Welche Produkte Verkaufsbeschränkungen haben und ob Bereiche wie Gesundheit oder Lebensmittel zusätzliche Regeln brauchen, prüfen Sie bitte in den aktuellen Richtlinien von Google und bei Ihrem Fachverband. Das kann ich allein nicht verbindlich sagen.

Wie prüfen Sie es selbst?

Nehmen Sie sich einen Tag und probieren Sie Folgendes:

  • Suchen Sie Ihr eigenes Produkt wie ein Kunde mit einem Alltagssatz. Erscheint es?
  • Öffnen Sie einige Produktseiten. Stimmen Preis, Foto und Lagerstatus?
  • Lesen Sie die Produktnamen laut vor. Könnte ein Fremder sagen, was das ist?
  • Finden Sie Rückgabe, Lieferung und Kontakt auf Ihrer Website leicht?

Diese Prüfung wird zu einer klaren Aufgabenliste für die Person, die Ihre Seite betreut.

Häufige Fragen

Kostet der Platz im Shopping-Tab Geld?

Ein kostenloser Eintrag ist möglich. Werbung ist ein eigenes Thema und nicht Gegenstand dieses Beitrags. Die Reihenfolge der Produkte kann niemand garantieren.

Wie lange dauert es, bis mein Produkt gelistet ist?

Das ist nicht festgelegt. Manchmal geht es schnell, manchmal dauert die Prüfung der Angaben. Wer die Angaben vorher ordnet, verkürzt den Ablauf.

Nur ein paar Produkte wurden abgelehnt, die anderen sind in Ordnung. Warum?

Meist gibt es bei diesen Produkten ein Problem mit Foto, Preis oder Beschreibung. Es genügt, den in der Mitteilung genannten Grund zu beheben.

Mein Shop ist klein. Ist dieser Tab etwas für mich?

Er eignet sich auch für kleine Shops. Am meisten hilft er, wenn sich Ihr Produkt gut per Foto zeigen lässt und Kunden vor dem Kauf vergleichen.

Fazit

Der Shopping-Tab ist ein Schaufenster, in dem Ihre Produkte gesehen werden, bevor sich ein Kunde entscheidet. Für den Einstieg gibt es keinen Zaubertrick. Klare Angaben zu Name, Beschreibung, Foto, Preis und Bestand, die zu Ihrer Website passen, genügen. Wenn Sie die Angaben Ihres Shops gemeinsam durchgehen möchten, erreichen Sie mich über meine Seite SEO-Beratung.

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