Sie haben drei Angebote für GEO eingeholt, und die Preise liegen weit auseinander. Eines kam als einseitiges PDF, das zweite setzt auf einen Monatsvertrag, beim dritten wurde der Preis genannt, ohne dass jemand Ihnen eine Frage gestellt hätte. Zu Recht fragen Sie sich: Wovon hängen die GEO-Beratung Kosten eigentlich ab, und welches Angebot ist vernünftig?
GEO (Generative Engine Optimization) bedeutet, dass Ihre Marke in Antworten von KI-Systemen als Quelle auftaucht. Es ist ein junges Feld ohne feste Preisliste. Der Unterschied zwischen Angeboten liegt deshalb meist nicht in der Zahl selbst, sondern darin, was darin enthalten ist. Ich arbeite als Einzelberater und biete GEO-Beratung an. In diesem Artikel nenne ich bewusst keine Beträge, sondern zeige Ihnen, wie Sie ein Angebot lesen.
Was den Preis tatsächlich bestimmt
Die Kosten einer GEO-Beratung hängen weniger davon ab, wie viele Seiten Sie haben, als davon, wie viel tatsächliche Arbeit anfällt. In der Praxis sind diese Faktoren entscheidend:
- Größe und Zustand der Website: Eine aufgeräumte Seite mit zwanzig Unterseiten braucht deutlich weniger Aufwand als eine, die über Jahre auf mehrere hundert Seiten gewachsen ist.
- Qualität der vorhandenen Inhalte: Beantworten Ihre Seiten Fragen bereits klar und korrekt, geht es vor allem um Feinarbeit. Müssen Texte neu entstehen, dauert es länger.
- Branche: In Bereichen wie Medizin, Recht oder Finanzen, in denen Vertrauenswürdigkeit besonders genau geprüft wird, ist die Arbeit gründlicher und aufwendiger.
- Anzahl der Sprachen: Dieselben Inhalte in mehreren Sprachen getrennt zu behandeln, vervielfacht den Aufwand.
- Messung und Berichte: Regelmäßig zu beobachten, wie oft Ihre Marke in KI-Antworten genannt wird, kostet weit mehr Zeit als eine einmalige Prüfung.
- Wer die Umsetzung übernimmt: Möchten Sie nur eine Liste mit Empfehlungen oder auch, dass die Änderungen auf Ihrer Website vorgenommen werden? Das Zweite ist ein eigener Posten.
Wie die Einflussfaktoren zusammenwirken
Die genannten Faktoren zu kennen reicht nicht, entscheidend ist, wie sie sich verbinden. Eine kleine Website in nur einer Sprache und in einer ruhigen Branche ergibt meist eine kurze, überschaubare Aufgabe. Dieselbe Seite in einem umkämpften Feld oder in mehreren Sprachen vervielfacht den Aufwand.
Kosten, die man nicht sieht
Manche Posten stecken im Preis, auch wenn das Angebot sie nicht aufführt: die Zeit, Ihre Website zu verstehen, die Prüfung von KI-Antworten in einzelnen Tools, die verständliche Aufbereitung der Ergebnisse und kleine Nachbesserungen. Von außen wirken sie unscheinbar, machen aber einen großen Teil der Arbeit aus.
Was den Preis senkt
Sind die Angaben auf Ihrer Website aktuell und einheitlich, können Sie einen Teil der Umsetzung selbst übernehmen und wird der Umfang von Anfang an eng gehalten, sinken die Kosten ganz natürlich. Das ist ein tragfähigerer Weg, als um einen Rabatt zu feilschen.
Einmaliges Audit oder laufende Betreuung?
Diese Entscheidung beeinflusst den Preis am stärksten, und die beiden Varianten beantworten unterschiedliche Fragen.
Ein einmaliges GEO-Audit zeigt, wo Ihre Website heute steht: Welche Seiten sind für KI-Systeme verständlich, welche unklar, welche technischen Lücken gibt es, und taucht Ihre Marke aktuell in Antworten auf? Am Ende haben Sie eine klare Roadmap. Das passt, wenn Ihr Budget begrenzt ist oder Ihr eigenes Team beziehungsweise Ihre Webentwicklung die Änderungen umsetzen kann. Ein Audit ist aber ein Ausgangspunkt, kein Ergebnis. Wird es nicht umgesetzt, ist der Bericht wertlos.
Laufende Betreuung umfasst Umsetzung, fortlaufende Anpassung der Inhalte und die Beobachtung der Sichtbarkeit. Weil sich KI-Plattformen ständig verändern, braucht Messung und Feinjustierung Kontinuität. Dieses Modell passt besser, wenn Sie ein langfristiges Sichtbarkeitsziel haben und intern niemand die Aufgabe übernehmen kann.
Für die meisten Unternehmen ist ein sinnvoller Weg: zuerst ein klar abgegrenztes Audit, dann sehen, was tatsächlich wirkt, und danach entscheiden, ob es weitergeht. Sie sollten sich nie langfristig binden müssen, bevor Sie wissen, ob die Zusammenarbeit zu Ihnen passt.
Worauf Sie bei einem günstigen GEO-Angebot achten sollten
Ein niedriger Preis ist nicht von sich aus ein schlechtes Zeichen. Bei einer kleinen Website kann die Aufgabe tatsächlich klein sein. Doch einige Signale deuten darauf hin, dass der Preis aus dem falschen Grund niedrig ist:
- Ein garantiertes Ergebnis. Wer verspricht, dass Sie „ganz sicher“ in KI-Antworten erscheinen, verspricht etwas, das niemand kontrollieren kann. Ein ehrlicher Berater sagt, was er tut, nicht was geschehen wird.
- Ein Preis, ohne dass Ihre Website angesehen wurde. Ein Festpreis auf Verdacht ist entweder ein grober Durchschnitt oder eine oberflächliche Leistung.
- Ein unklarer Leistungsumfang. Steht nicht im Angebot, welche Seiten und welche Aufgaben enthalten sind, ist später schnell von „nicht im Umfang“ die Rede.
- Nur ein automatisch erzeugter Bericht. Die Ausgabe eines Tools als „Audit“ zu verkaufen ist leicht. Die eigentliche Arbeit ist, sie zu deuten und in Empfehlungen für Ihr Unternehmen zu übersetzen.
- Keine Erklärung, wie Erfolg gemessen wird. Wer nicht erklären kann, wie Fortschritt verfolgt wird, kann ihn später auch nicht belegen.
Umgekehrt gilt: Ein hoher Preis bedeutet nicht automatisch Qualität. Entscheidend ist, dass Sie klar erkennen, wofür Sie bezahlen.
Dieselbe Frage, zwei sehr verschiedene Angebote
Auch ohne Zahlen lässt sich an einem Beispiel besser erkennen, warum Angebote auseinanderliegen. Die beiden Szenarien unten stammen aus Situationen, die mir häufig begegnen; die Details habe ich bewusst allgemein gehalten.
Szenario 1: Eine kleine Steuerkanzlei
Die Inhaberin einer Kanzlei mit drei Mitarbeitenden kam mit zwei Angeboten zu mir, von denen eines deutlich höher lag. Beide Anbieter hatte sie dasselbe gefragt: „Ich möchte, dass unsere Kanzlei genannt wird, wenn Mandanten ein KI-Tool fragen.“ Ich habe mir zuerst die Website angesehen. Sie hatte etwa fünfzehn Seiten, alle Leistungen standen auf einer einzigen Seite, und es war unklar, in welcher Stadt die Kanzlei tätig ist und für wen.
Bei einer solchen Seite ist die Aufgabe klein. Die Leistungen auf eigene Seiten zu verteilen, die Kanzleidaten klar zu benennen und ein paar häufige Fragen zu beantworten, löst das meiste. Deshalb habe ich ein eng gefasstes Audit vorgeschlagen und die Umsetzung dem Webentwickler der Kanzlei überlassen. Der andere Anbieter hatte vom ersten Tag an ein langes Monatspaket empfohlen. Beides war nicht falsch, aber für diese Kanzlei passte das erste besser. Nach dem Audit hat die Kanzlei mehrere Seiten überarbeitet, und einige Zeit später fiel ihr auf, dass sie in manchen KI-Antworten genannt wurde. Ich kann nicht sagen, dass das allein an unserer Arbeit lag; die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Plattform.
Szenario 2: Ein Hersteller mit dreisprachiger Website
Das zweite Beispiel ist ein Hersteller, der ins Ausland verkauft. Die Website läuft in drei Sprachen mit weit über hundert Seiten, die zu verschiedenen Zeiten von verschiedenen Personen geschrieben wurden. Hier fällt das Angebot naturgemäß deutlich größer aus, weil auch die Aufgabe größer ist: Produktbeschreibungen müssen in jeder Sprache stimmig sein, Firmenangaben überall gleich lauten, Fachbegriffe korrekt verwendet werden.
Für dieses Unternehmen reichte ein einmaliges Audit nicht, weil die Zahl der Änderungen schlicht zu hoch war. Wir haben priorisiert: zuerst die Seiten der am häufigsten gesuchten Produktgruppe, dann die übrigen. Eine laufende Betreuung war deshalb sinnvoll. Den Preis trieb nicht das Wort „GEO“, sondern die Zahl der Sprachen und Seiten. Und genau das ist die Frage beim Vergleich: Welches Angebot hat diese Last tatsächlich eingerechnet?
Wie die Arbeit in der Praxis abläuft
Um ein Angebot zu verstehen, hilft es, die Reihenfolge der Arbeit zu kennen. Der Ablauf unten ist im Kern derselbe, ob Sie mit mir, mit jemand anderem oder mit dem eigenen Team arbeiten.
- Erstgespräch und erster Blick auf die Website. Wir sprechen über Ihr Ziel, die Fragen Ihrer Kundschaft und den Zustand der Seite. Über den Preis zu reden ist noch zu früh; ich muss erst die Größe der Aufgabe sehen.
- Umfang schriftlich festhalten. Welche Seiten, in welchen Sprachen, welche Aufgaben enthalten sind und welche nicht. Der Preis ergibt sich aus diesem Umfang.
- Audit. Ich prüfe, wie lesbar die Seite für KI-Systeme ist, wie klar die Informationen sind, wo technische Lücken bestehen, und kontrolliere, wie Ihre Marke heute in Antworten erscheint.
- Umsetzung. Die Korrekturen werden eingepflegt, entweder von Ihnen oder von mir. Wer das tut, sollte von Anfang an feststehen.
- Messung und Rückblick. In regelmäßigen Abständen werden dieselben Fragen erneut gestellt, die Veränderung wird notiert, und der nächste Schritt wird gemeinsam entschieden.
Nach jedem Schritt sollten Sie etwas in der Hand haben: eine Notiz, eine Liste, einen Bericht. Ein Schritt, der nichts liefert, ist Grund genug, nachzufragen, was im Preis steckt.
Checkliste für den direkten Vergleich von Angeboten
Liegen drei Angebote vor Ihnen, schauen Sie weniger auf die Summe und mehr auf die folgenden Punkte. Notieren Sie die Antworten je Angebot, dann wird der Vergleich von selbst klar.
Umfang und Ergebnisse
- Welche Seiten und welche Sprachen sind enthalten?
- Ist das Ergebnis nur ein Bericht oder sind es umgesetzte Änderungen auf der Seite?
- Gibt es eine schriftliche Aufgabenliste oder nur einen allgemeinen Paketnamen?
Wer die Arbeit macht
- Ist die Person, mit der Sie sprechen, auch die, die arbeitet?
- Wer verantwortet Texte, technische Anpassungen und Messung?
- Wen erreichen Sie, wenn etwas schiefgeht?
Messung und Zeitrahmen
- Woran wird Erfolg gemessen, und wie oft wird berichtet?
- Wird ein ehrlicher Zeitkorridor genannt oder ein genauer Termin versprochen?
- Welche Bedingungen gelten für den Ausstieg aus der Vereinbarung?
Kann die Hälfte des Angebots diese Fragen nicht beantworten, kommt die Unklarheit irgendwann als Kosten zu Ihnen zurück, so verlockend der Preis auch sein mag.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
Bevor Sie Preise vergleichen, stellen Sie allen dieselben Fragen. Die Antworten bringen die Angebote auf eine Ebene:
- Basiert der Preis auf einem Blick auf meine Website oder auf einem Standardpaket?
- Was ist das Ergebnis: ein Bericht oder umgesetzte Änderungen?
- Wer macht die Arbeit? Die Person, mit der ich spreche, oder jemand anderes?
- Wie messen Sie Ergebnisse und wie oft berichten Sie?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit, und kann ich jederzeit aufhören?
Wenn Sie nachlesen möchten, wie KI-Suche grundsätzlich funktioniert, hilft mein Artikel Bereit für KI-Suchen.
So lesen Sie den Abschnitt zur Messung
Der Messabschnitt fällt in einem Angebot meist am wenigsten auf, dabei erkennt man hier am besten, wofür der Preis steht. Ein guter Plan sagt, welche Fragen in welchen KI-Tools wie oft gestellt werden und wie die Ergebnisse festgehalten werden.
Wichtig ist: KI-Antworten fallen nicht jedes Mal identisch aus. Ein einzelner Screenshot mit „geschafft“ führt deshalb in die Irre, ebenso eine einzelne schlechte Antwort mit „hat nicht funktioniert“. Seriöse Messung stellt dieselben Fragen über die Zeit erneut und beobachtet die Tendenz.
Achten Sie darauf, ob die Messung so dargestellt wird, dass Sie sie nachvollziehen können. Wenn Sie eigene Fragen ergänzen und Ergebnisse unabhängig vom Berater prüfen können, sehen Sie viel leichter, wofür Sie zahlen. In meinen Berichten halte ich fest, welche Frage ich wann in welchem Tool gestellt habe, damit Sie dieselbe Kontrolle selbst durchführen können.
Agentur oder Einzelberater?
Beim Einholen von Angeboten begegnen Ihnen meist zwei Arten von Anbietern. In einer Agentur wird die Arbeit oft im Team aufgeteilt; wer verkauft, wer schreibt und wer die Technik macht, kann jeweils jemand anderes sein. Bei großen Projekten über mehrere Kanäle ist das ein Vorteil. Bei einer kleinen oder mittleren Website verdünnt jede weitere Station die Information, die bei Ihnen ankommt.
Arbeiten Sie mit einem Einzelberater, spricht die Person mit Ihnen, die auch die Arbeit erledigt. Dafür besteht die Abhängigkeit von einer Person, die sich über schriftliche Ergebnisse beherrschen lässt. Welche Variante Sie auch wählen, fragen Sie: „Ist die Person, mit der ich spreche, auch diejenige, die an meiner Seite arbeitet?“
Dass Sie nach einem Angebot Ihre Meinung ändern, ist ganz normal. Ein ehrlicher Berater setzt Sie nicht unter Druck; den Umfang zu verkleinern, nur das Audit zu wünschen oder eine Weile zu warten sind angemessene Bitten. Ein drängender Verkaufston ist für sich genommen ein Warnsignal.
Fragen Sie sich vor der Entscheidung
- Was habe ich am Ende in der Hand?
- Hat jemand das Angebot erstellt, der meine Website kennt?
- Wenn ich aufhöre, liegen die Ergebnisse der Arbeit bei mir?
- Ist meine Erwartung realistisch, oder kaufe ich ein Versprechen?
Sind die Antworten auf diese vier Fragen unklar, schadet es nicht, das Angebot eine Woche liegen zu lassen. Ein gutes Angebot ist auch nach einer Woche noch gut.
Mehr als nur der Preis
Angebote nur nach dem Betrag zu sortieren ist einfach, aber irreführend, denn hinter derselben Zahl kann sehr unterschiedliche Arbeit stecken. Achten Sie darauf, wie viel die Beraterin oder der Berater mit Ihnen spricht, ob Ihre Branche verstanden wird und ob Dinge in verständlicher Sprache erklärt werden. Eine Präsentation voller Fachbegriffe, die nie sagt, was konkret getan wird, ist oft ein Zeichen für vage Arbeit, nicht für gute.
Denken Sie auch daran, wie die Zusammenarbeit endet. Ist die Arbeit abgeschlossen oder möchten Sie aufhören, sollte alles Getane dokumentiert und in Ihrer Hand sein. Weiß nur der Berater, was an Ihrer Website geändert wurde, machen Sie sich von ihm abhängig. Ich übergebe jede Änderung schriftlich, denn gute Arbeit soll Sie besser informieren, nicht abhängig machen.
Häufige Fehler
Im Angebotsprozess tappen Unternehmen immer wieder in dieselben Fallen. Die meisten entstehen nicht aus böser Absicht, sondern weil das Feld neu ist.
Allein nach der Zahl entscheiden
Von drei Angeboten das günstigste zu nehmen, wirkt zunächst vernünftig. Doch eine niedrige Zahl spiegelt manchmal einen engeren Umfang, manchmal schlicht weniger Aufwand. Sie glauben, für dasselbe zu zahlen, und kaufen womöglich etwas ganz anderes.
Ein Angebot anfragen, ohne das Ziel zu beschreiben
„Machen Sie GEO für uns“ und „wir möchten genannt werden, wenn Kunden genau diese Frage stellen“ sind sehr verschiedene Anfragen. Ist das Ziel vage, weiß auch der Berater nicht, was er messen soll. Schreiben Sie vor der Anfrage einen Satz dazu auf, was Sie wollen.
Nicht fragen, wer umsetzt
Viele Unternehmen erhalten einen Auditbericht und haben niemanden, der ihn umsetzt. Ein Bericht in der Schublade vergeudet Geld und Zeit. Legen Sie vorher fest, wer verantwortlich ist, entweder intern oder schriftlich beim Berater.
Schnell große Ergebnisse erwarten
Niemand weiß im Voraus, wann eine KI-Plattform eine Quelle als vertrauenswürdig einstuft. Hat sich das Bild nach einem Monat nicht geändert, heißt das nicht zwingend, dass die Arbeit gescheitert ist. Ehrlich über Erwartungen zu sprechen schützt Sie und den Berater.
Verträge verlängern, ohne sie zu lesen
Monatliche Vereinbarungen verlängern sich manchmal automatisch. Auch wenn Sie unzufrieden sind, bleiben Sie womöglich gebunden, wenn Sie die Ausstiegsbedingungen nicht kennen. Prüfen Sie die Kündigungsklausel vor der Unterschrift.
Was Sie selbst tun können und was Sie Fachleuten überlassen sollten
Sie müssen nicht alles an einen Berater abgeben. Ein Weg, das Budget gut einzusetzen, ist, den Teil abzutrennen, den Sie selbst erledigen können.
Was Sie selbst tun können
- Aufschreiben, welche Fragen Ihre Kundschaft einem KI-Tool stellen würde, und notieren, wie Ihre Marke beschrieben wird.
- Sicherstellen, dass Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten und Leistungsbeschreibungen auf Ihrer Website aktuell und überall gleich sind.
- Häufige Kundenfragen sammeln und auf Ihrer Seite verständlich beantworten.
- Ihre Leistungsseiten durchgehen und unklare Sätze vereinfachen.
Was Sie Fachleuten überlassen sollten
- Die technische Struktur prüfen und kontrollieren, ob KI-Systeme Ihre Seiten lesen können.
- Einheitlichkeit über mehrere Sprachen hinweg sichern.
- Technische Arbeiten wie strukturierte Daten.
- Die Messung aufsetzen und die Ergebnisse einordnen.
Diese Trennung ziehe ich meist schon im ersten Gespräch. Wenn ich Ihnen sage, was Sie selbst erledigen können, wird mein Angebot kleiner, und auch das gehört zur Ehrlichkeit Ihnen gegenüber.
Letzte Schritte vor der Zusage
Drei kleine Dinge zahlen sich aus, wenn die Entscheidung näher rückt. Sie kosten etwa eine Stunde und können Sie vor dem falschen Vertrag bewahren.
Fassen Sie erstens den Umfang in eigenen Worten zusammen und lesen Sie ihn dem Berater vor: „Wie ich es verstehe, machen Sie dies, und ich mache das.“ Meinungsverschiedenheiten zeigen sich jetzt. Lassen Sie sich zweitens eine Liste der Lieferergebnisse geben, etwa Bericht, überarbeitete Seiten oder eine Messtabelle. Legen Sie drittens einen Termin für die erste Auswertung fest und schreiben Sie auf, was Sie an diesem Tag ansehen werden.
Diese Schritte halten die Zusammenarbeit von Anfang an transparent. Ich handhabe es genauso, wenn ich ein Projekt beginne, denn ein unklarer Start führt meist zu einem unklaren Ende.
Wenn das Budget begrenzt ist
Ein begrenztes Budget heißt nicht, auf GEO zu verzichten, sondern die Arbeit zu ordnen. Beginnen Sie mit den drei oder vier Seiten, die Ihnen am meisten einbringen. Ihre wichtigste Leistungsseite, der Bereich „Über uns“ und Ihre Kontaktangaben stehen meist ganz oben. Konzentrieren Sie die Arbeit zuerst dort.
Bitten Sie dann um ein eng gefasstes Audit und teilen Sie die Umsetzung in Teile auf, die Sie selbst übernehmen können. Die Liste „Was Sie selbst tun können“ von oben hilft genau hier. Für die Technik holen Sie sich nur dort Unterstützung, wo sie nötig ist.
Wächst das Budget oder zeigt sich, dass die ersten Schritte wirken, können Sie den Umfang erweitern. Dieses Vorgehen senkt Risiko und unnötige Ausgaben. Wenn Sie einen ausführlicheren Plan für kleine Unternehmen suchen, schauen Sie in meinen Artikel GEO für KMU: erste Schritte mit kleinem Budget.
Häufige Fragen
Gibt es eine feste Preisliste für GEO-Beratung?
Nein. Das Feld ist noch recht neu, und der Umfang schwankt von Website zu Website stark. Ein verlässlicher Preis wird erst genannt, nachdem jemand Ihre Seite angesehen hat.
Ist es richtig, mit einem kleinen Audit zu beginnen?
Meistens ja. Sie sehen klarer, ob Ihre Seite überhaupt GEO-Arbeit braucht und wie lange diese dauern würde.
Bringt GEO-Arbeit Ergebnisse?
Garantieren kann ich das nicht, und niemand kann es. KI-Plattformen wählen ihre Quellen nach eigenen Regeln. Ich kann Ihre Website so aufstellen, dass die Wahrscheinlichkeit steigt, von diesen Systemen verstanden und als vertrauenswürdig eingestuft zu werden, und den Fortschritt messen.
Wie plane ich mein Budget?
Klären Sie zuerst Ihr Ziel und die Größe Ihrer Website, und beginnen Sie dann mit einem klar umrissenen Audit. Anhand der Liste trennen Sie, was Sie selbst tun und was Sie zukaufen. Schrittweise vorzugehen ist für die meisten Unternehmen sicherer, als sich vorab an einen langen Vertrag zu binden.
Wie lange sollte die Vertragslaufzeit sein?
Eine feste Antwort gibt es nicht, doch bei der ersten Zusammenarbeit ist eine kurze Laufzeit mit einfachem Ausstieg meist angenehmer. Je länger die Laufzeit, desto wichtiger wird es, in regelmäßigen Berichten zu sehen, was die Arbeit bringt.
Was sollte ich für ein Angebot vorbereiten?
Die Adresse Ihrer Website, die Sprachen, in denen Sie tätig sind, Ihre Zielkundschaft und ob Sie schon SEO oder Ähnliches gemacht haben, genügen. Zahlen brauchen Sie nicht; die Website sehe ich mir selbst an.
Warum ist „Umsetzung inklusive“ im Angebot wichtig?
Weil Audit und Umsetzung getrennte Posten sind. Manche Angebote liefern nur eine Empfehlungsliste und erwarten, dass Sie die Änderungen selbst vornehmen. Das ist nicht schlecht, aber Sie müssen es von Anfang an wissen.
Ist die Zusammenarbeit mit einem Einzelberater riskant?
Es gibt ein Abhängigkeitsrisiko, das sich mit schriftlichen Ergebnissen beherrschen lässt. Lassen Sie jede Änderung dokumentieren; selbst wenn die Person wechselt, bleibt die Arbeit bei Ihnen.
Fazit
Ein gutes Angebot ist nicht das günstigste, sondern das, das klar benennt, was von wem getan und wie gemessen wird. Wenn Sie nach einem Blick auf Ihre Website einen klar umrissenen Vorschlag möchten, erreichen Sie mich über meine Seite zur GEO-Beratung.