Sie führen in Antalya ein Hotel, ein Maklerbüro, eine Zahnarztpraxis oder ein anderes Unternehmen, das vom Tourismus lebt. Oder Sie sitzen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und möchten Gäste, Käufer oder Patienten für ein Angebot an der türkischen Riviera gewinnen. Eine Website gibt es schon, aber wer „Golfhotel Belek“, „Wohnung kaufen Antalya“ oder „Zahnbehandlung Türkei“ eintippt, findet Sie nicht. Stattdessen erscheinen die Mitbewerber, und die deutschsprachigen Interessenten, auf die es Ihnen ankommt, sehen Sie nie. Da ist es nur logisch, dass Sie „SEO Agentur Antalya“ eingegeben haben. In diesem Artikel erkläre ich, was Sie von SEO in Antalya realistisch erwarten dürfen, wie Gäste, Käufer und Patienten tatsächlich suchen und wo Sie anfangen sollten. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, arbeite allein von Istanbul aus und sage an der passenden Stelle klar, was meine SEO-Beratung umfasst und was nicht.
SEO heißt in einem Satz: die Arbeit daran, dass Ihre Website bei Google auftaucht, wenn Ihre Kunden suchen. Anders als bei Werbung hört die Sichtbarkeit nicht auf, sobald Sie aufhören zu zahlen. Gut gemacht, bringt ein einmal aufgebautes Fundament über Monate Anfragen. Antalya hat dabei eine Besonderheit: Die Kundschaft ist zugleich einheimisch und ausländisch, saisonal und ganzjährig, Urlauber und Auswanderer. SEO ist hier deshalb vielschichtiger als in einer Stadt, die nur ein einziges Publikum hat.
Warum SEO in Antalya anders funktioniert als anderswo
Ein großer Teil der Menschen, die nach Antalya suchen, wohnt nicht dort. Wer ein Hotel sucht, tippt womöglich in München, Wien oder Zürich. Wer eine Wohnung sucht, hat die Stadt vielleicht noch nie gesehen. Wer sich über eine Zahnbehandlung informiert, vergleicht von zu Hause aus mehrere Länder. Ihre Seite wird also meist nicht von einem Nachbarn gefunden, sondern von jemandem, der aus der Ferne entscheidet.
Daraus folgen zwei Dinge. Erstens ist die Nachfrage nicht das ganze Jahr gleich. Vor der Saison steigt das Suchinteresse, im Winter sinkt es. Weil Reiseentscheidungen aber lange dauern, beginnen viele Menschen Monate vor dem Urlaub mit der Recherche. Ihre Seite muss in dieser Recherchephase bereitstehen, nicht erst zum Saisonstart. Zweitens ist die Konkurrenz groß. Bei Hotels, Immobilien und Kliniken treten lokale Anbieter und große Buchungsportale in denselben Suchergebnissen an. Eine neue Seite landet bei allgemeinen Begriffen nicht nach ein paar Wochen auf Seite eins. Das sage ich lieber gleich ehrlich.
Die gute Nachricht: Antalya ist kleinteilig. Menschen schreiben selten nur „Antalya“, sondern Lara, Konyaaltı, Kaleiçi, Belek, Kemer, Alanya oder Kaş. Genau diese Zersplitterung ist für kleine und mittlere Unternehmen die eigentliche Chance. Eine enge, klare Suche hat viel weniger Konkurrenz als eine breite.
Die folgende Grafik zeigt an einem frei erfundenen Beispiel, wie ein Suchergebnis aussehen kann.
Das hervorgehobene Ergebnis nennt Region und Angebot gleich in der ersten Zeile. Eine allgemeine Seite „Das Beste an der Riviera“ leistet das nicht. Google versucht zu verstehen, welche Antwort es der suchenden Person geben soll. Wenn Sie ihm diese Arbeit erleichtern, stellt es Sie leichter nach vorn.
Drei Ebenen des Wettbewerbs
Es hilft, die Konkurrenz in Antalya in drei Ebenen zu denken. Die erste Ebene sind allgemeine Suchen wie „Hotel Antalya“ oder „Immobilien Antalya“. Hier kämpfen große Buchungsportale und etablierte Verzeichnisse. Die zweite Ebene sind Regionssuchen wie „Wohnung kaufen Konyaaltı“ oder „Golfhotel Belek“. Es gibt Wettbewerb, aber er ist begrenzt. Die dritte Ebene sind Suchen mit sehr klarer Absicht, etwa „Wohnung Lara für Ausländer geeignet“ oder „Implantat Antalya deutschsprachige Klinik“. Wer so sucht, steht oft kurz vor der Entscheidung, und selbst ein kleines Unternehmen kann hier sichtbar werden.
Ein tragfähiger Plan beginnt meist auf der zweiten und dritten Ebene und nähert sich der ersten, wenn Vertrauen und Inhalte wachsen. Ein Plan, der auf der ersten Ebene startet, ist teuer und verlangt viel Geduld. Eine Platzierungsgarantie kann ich selbstverständlich nicht geben. Das Ergebnis von Google bestimmt weder ich noch irgendjemand sonst.
Tourismus: So suchen Gäste
Wer eine Reise plant, möchte drei Dinge wissen: wo, wie lange und was für eine Art von Erlebnis. Hotels, Pensionen, Bootstouren, Mietwagen, Transfers, Restaurants und Freizeitanbieter brauchen deshalb Seiten, die genau diese drei Fragen beantworten. Viele Unternehmensseiten begnügen sich dagegen mit „Über uns“, „Zimmer“ und „Kontakt“. Das lässt Gäste wie Google ohne Antwort zurück.
Das erste Suchmuster verbindet Region und Unterkunftsart: „Boutiquehotel Kaleiçi“, „Kemer All inclusive“, „Pension Kaş“. Das zweite Muster ist die Erlebnissuche: „Antalya mit Kindern“, „Düden-Wasserfälle Anfahrt“. Die Person ist noch nicht kaufbereit, steht aber am Anfang der Entscheidung und erinnert sich an die Seite, die ihr geholfen hat. Das dritte Muster ist die direkte Buchungsabsicht: „Flughafentransfer Antalya“, „Bootstour Alanya Preise“. Diese Suchen sind die kommerziellsten.
Tourismusunternehmen haben noch ein Problem: Große Buchungsportale stehen bei denselben Suchen oft ganz oben. Sie zu überholen ist kein realistisches Ziel. Sie können aber auf Ihrer eigenen Seite erzählen, was Portale nicht erzählen: die Aussicht vom Garten, was zum Frühstück gehört, wie weit es zum Flughafen ist, was Familien mit kleinen Kindern geboten wird. Solche Einzelheiten zeigen Menschen in der Entscheidungsphase einen echten Unterschied.
Die Tabelle fasst vier Suchtypen in Antalya und die jeweils passende Seite zusammen.
Wie Sie sehen, verlangt jeder Suchtyp eine eigene Seite. Wer mit einer einzigen Startseite auf alles antworten will, bleibt überall nur Durchschnitt.
Immobilien: So suchen Käufer
Immobiliensuchen teilen sich in zwei Lager: den einheimischen Käufer oder Mieter und den ausländischen Investor. Der einheimische Käufer sucht konkret und mit vielen Angeboten, etwa „Konyaaltı 3+1 zu verkaufen“ oder „Muratpaşa Wohnung mieten“. Der ausländische Käufer sucht eher nach Information und Vertrauen: „Immobilie in Antalya kaufen Ablauf“, „Wohnung Antalya kaufen als Deutscher“ oder die englische und russische Entsprechung. Beide Gruppen lassen sich nicht mit derselben Seite ansprechen.
Immobilienportale sind bei diesen Suchen sehr stark, und mit einzelnen Inseraten kommen Sie an ihnen kaum vorbei. Die Chance eines kleinen oder mittleren Maklerbüros liegt darin, das zu tun, was Portale nicht tun: die Region vorstellen, den Ablauf erklären, Vertrauen aufbauen. Wer überlegt, ob Lara oder Konyaaltı besser passt, profitiert von einer Seite, die beide Gegenden ehrlich vergleicht, mehr als von hundert Inseraten. Für ausländische Käufer ist eine schlichte Anleitung zum Ablauf, zu den nötigen Unterlagen und den einzelnen Schritten schon für sich ein Vertrauensbeweis. Bei rechtlichen Einzelheiten sollten Sie keine festen Aussagen treffen und Leser an einen Rechtsanwalt verweisen. Das ist ehrlich und schafft Vertrauen.
Ein häufiger Fehler im Immobilienbereich: Jedes Inserat wird als eigene Seite angelegt und mit einem einzigen Satz versehen. Google kann das als dünnen Inhalt werten, und Kunden finden keine Information. Besser sind Regionsseiten, Projektseiten und Ratgeber zum Ablauf, mit denen die Inserate verknüpft werden.
Die folgende Grafik zeigt den Seitenaufbau, den ich einem Maklerbüro für eine Regionsseite empfehle.
In diesem Aufbau nennt die Seite zuerst Region und Zweck, beschreibt dann den passenden Käufertyp und gibt ganz am Ende die Kontaktdaten an. Hat jede Region ihre eigene Seite, lässt sich dieselbe Struktur immer wieder verwenden.
Gesundheit: So suchen Patienten
Beim Thema Gesundheit gibt es in Antalya zwei Gruppen. Die erste sind die Einwohner: „Zahnarzt Muratpaşa“, „Augenarzt Konyaaltı“, also Suchen in der näheren Umgebung. Die zweite sind Medizintouristen, die aus anderen Ländern nach Haartransplantation, Zahnbehandlung, ästhetischen Eingriffen oder Augenoperationen suchen. Diese zweite Gruppe liest vor der Entscheidung lange, vergleicht und stellt Fragen.
Gesundheit gehört zu den Bereichen, die Google besonders sorgfältig prüft, weil es um Leben und Wohlbefinden geht. Deshalb zählt, wer den Inhalt geschrieben hat, wer der Arzt ist, welche Qualifikation er hat und ob die Information aktuell ist. Name, Fachrichtung und Praxisadresse der Ärztin oder des Arztes sollten auf der Seite deutlich sichtbar sein; das ist für Patienten wie für Google ein Vertrauenssignal. Hinzu kommen rechtliche Grenzen: Werbe- und Informationsregeln können bestimmte Aussagen verbieten. Welche Formulierungen zulässig sind, sollten Sie mit einem Rechtsanwalt oder der zuständigen Berufsvertretung klären.
Beim Medizintourismus entscheidet oft die Sprache. Sieht eine Patientin eine Seite in ihrer eigenen Sprache, die den Ablauf erklärt und ihre Fragen beantwortet, steigt die Chance, dass sie sich bei der Klinik meldet. Ein unverständlicher, maschinell übersetzter Text zerstört dagegen das Vertrauen. Eine Seite, die Schritt für Schritt erklärt, was vor, während und nach der Behandlung geschieht, beantwortet das, was Patienten am häufigsten wissen wollen.
Auf diesem Weg braucht jede Phase eine eigene Seite oder einen eigenen Abschnitt. In der Recherche sind es Infoseiten, im Vergleich die Seiten zu Ärzten und Klinik, bei der Entscheidung die Kontakt- und Terminseite.
Mehrsprachige Suchen: Antalyas eigentlicher Unterschied
Was Antalya von den meisten anderen Städten unterscheidet, sind mehrsprachige Suchen. Ein erheblicher Teil der Menschen, die in die Stadt reisen oder sich über sie informieren, schreibt nicht auf Türkisch. Ist Ihre Seite nur türkisch, existieren Sie für diese Menschen nicht.
Der entscheidende Punkt: Eine mehrsprachige Seite ist keine bloße Übersetzung der türkischen Seiten. Ein deutscher Urlauber und eine türkische Familie suchen dasselbe Hotel mit anderen Fragen. Der deutschsprachige Gast tippt vielleicht „Hotel Antalya mit Kinderbetreuung“, die türkische Familie „çocuk kulübü olan otel“. Sie beschreiben dasselbe Angebot, aber die Fragen unterscheiden sich. Für jede Sprache ist eine eigene Recherche nötig, und die sprachtypischen Begriffe und Fragen gehören auf die Seite.
Auch technisch sind einige Dinge wichtig. Jede Sprache braucht ihre eigene Adresse, zum Beispiel einen eigenen Ordner oder eine eigene Domain. Google muss mitgeteilt bekommen, welche Seite welcher Sprache entspricht. Das geschieht mit einer Markierung namens „hreflang“, einem kleinen Etikett, das auf jeder Seite sagt: „Die deutsche Fassung dieser Seite finden Sie hier.“ Wird sie falsch gesetzt, kann Google die Sprachen durcheinanderbringen und der falschen Person die falsche Sprachfassung zeigen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Wahl der Sprachen. Sie müssen nicht jede Sprache bedienen. Wählen Sie die Sprachen, in denen Ihr Unternehmen wirklich Leistung erbringen kann. Gibt es eine deutsche Seite, aber am Telefon spricht niemand Deutsch, sind Kunden enttäuscht. Wie viele und welche Sprachen sinnvoll sind, richtet sich danach, aus welchen Ländern Ihre Kunden kommen und was Sie in dieser Sprache tatsächlich leisten können.
Der Vergleich zeigt es: Zwischen einer wörtlichen Übersetzung und einer in der Sprache gedachten Seite liegt ein Unterschied. Die zweite macht mehr Arbeit, beantwortet aber wirklich, was die suchende Person wissen will.
Zwei Beispielszenarien
Die beiden folgenden Szenarien sind rein hypothetisch und haben mit keiner realen Firma oder Person zu tun. Sie sollen nur zeigen, wie die Logik funktioniert.
Beispielszenario 1: Ein kleines Hotel in Belek
Nehmen wir an, in Belek gibt es ein Hotel mit dreißig Zimmern. Die Website ist nur auf Türkisch und Englisch verfügbar, jeweils als eine einzige Seite. Bei breiten Suchen wie „Hotel Antalya“ und „Hotel Belek“ steht das Hotel hinter großen Ketten und Buchungsportalen. Der Inhaber ist zu Saisonbeginn für die Auslastung ganz von Vermittlern abhängig und klagt über die Provisionen.
In einem solchen Fall würde ich nicht versuchen, bei allgemeinen Suchen zu konkurrieren, sondern enger anfangen. Es werden einige Nischen gewählt, die das Hotel gut beschreiben: Nähe zum Golfplatz, Familien mit Kindern, ein ruhiger Winteraufenthalt. Für jede Nische entsteht eine eigene Seite, die die Fragen der Menschen beantwortet, die sich dazu informieren. Sind deutschsprachige Gäste wichtig, wird die deutsche Fassung mit deutsch gedachten Fragen aufgebaut. Das Google-Unternehmensprofil wird aktualisiert und mit Fotos ergänzt. Ziel ist nicht, die Vermittler ganz loszuwerden, sondern den Anteil der Direktbuchungen Schritt für Schritt zu erhöhen. In welchem Zeitraum und in welchem Maß sich das zeigt, kann niemand garantieren; es hängt von Saison, Wettbewerb und Ausgangslage der Seite ab.
Beispielszenario 2: Eine Zahnarztpraxis in Muratpaşa
Im zweiten hypothetischen Beispiel gibt es in Muratpaşa eine Zahnarztpraxis mit zwei Ärzten. Sie möchte sowohl Einwohner als auch Ausländer erreichen, die im Urlaub eine Behandlung machen lassen wollen. Auf der Website sind alle Behandlungen auf einer einzigen Seite „Leistungen“ aufgelistet, und die Angaben zu den Ärzten sind sehr knapp.
Zuerst würde ich für jede Behandlung eine eigene Seite anlegen: Implantat, Wurzelbehandlung, ästhetische Füllung. Auf jeder Seite wird in einfachen Worten erklärt, was die Behandlung ist, der Ablauf wird Schritt für Schritt beschrieben, und häufige Fragen bekommen ihren Platz. Die Seite der Ärzte wird gestärkt: Ausbildung, Fachgebiete, Schwerpunkte. Für ausländische Patienten entstehen englische und deutsche Fassungen, die Behandlungsplan und Kontaktablauf erklären. Feste Erfolgsversprechen und Behauptungen wie „der Beste“ werden vermieden; zur Vereinbarkeit mit den Werberegeln sollte ein Rechtsanwalt gefragt werden. So kann die Praxis sowohl bei der Nahsuche „Zahnarzt Muratpaşa“ als auch bei fremdsprachigen Behandlungssuchen ihren Platz aufbauen.
In beiden Szenarien ist der gemeinsame Punkt, dass nicht mit einem breiten, sondern mit einem engen, klaren Ziel begonnen wird. Der Trichter oben fasst zusammen, wie viele Menschen von einer stark besuchten Suche bis zu einer echten Anfrage jeweils wegfallen und was in jeder Stufe wichtig ist.
Schritt für Schritt: So läuft ein SEO-Projekt für Antalya ab
Die Arbeit verläuft meist in fünf Schritten. Zuerst verschaffe ich mir ein Bild vom Ist-Zustand: Warum ist Ihre Seite nicht sichtbar, welche Seiten gibt es, welche Sprachen, welche Probleme? Dieser Schritt beginnt meist mit einer Prüfung und einem Gespräch, in dem ich nach Ihrem Ziel, Ihrem Saisonkalender und der gewünschten Kundschaft frage.
Der zweite Schritt ist die Suchrecherche. Was geben Ihre Kunden tatsächlich ein, in welcher Sprache, mit welchem Regionsnamen? Diese Recherche beruht nicht auf Vermutungen, sondern auf Suchdaten. Der dritte Schritt ist der Seitenplan: Welche Seiten sind nötig, welche gibt es bereits und lassen sich stärken, welche fehlen ganz? Im vierten Schritt werden die Seiten geschrieben und technische Anpassungen vorgenommen. Dazu gehören Ladegeschwindigkeit, Handytauglichkeit, Sprachmarkierungen und einheitliche Unternehmensangaben. Der fünfte Schritt ist Messen und Nachbessern: Welche Seite wird besucht, welche bringt Anfragen, was muss geändert werden?
Bei saisonalen Branchen wie dem Tourismus ist der Kalender besonders wichtig. Die Seiten sollten Monate vor Saisonbeginn fertig sein, denn Google braucht Zeit, eine neue Seite zu erkennen und einzuordnen. Die Wintermonate als Leerlauf zu sehen, ist weniger klug, als sie als Vorbereitung auf die nächste Saison zu nutzen.
Diese fünf Schritte sind nichts, was man einmal erledigt und dann vergisst. Vor allem das Messen und Nachbessern läuft ständig weiter, weil sich das Suchverhalten und die Konkurrenz verändern.
Häufige Fehler
Bei Unternehmen in Antalya sehe ich diese Fehler am häufigsten. Der erste: Text aus einem Übersetzungsprogramm wird unverändert veröffentlicht. Ausländische Kunden merken das sofort, und das Vertrauen leidet. Der zweite: Alles wird auf eine einzige Seite gepackt. Eine Startseite, die zugleich Hotel, Touren und Transfer beschreibt, kann in keinem Bereich stark sein. Der dritte: Die Unternehmensangaben sind überall anders. Bei Google steht eine Telefonnummer, auf der Website eine andere, im Verzeichnis eine alte Adresse. Diese Widersprüche machen Kunden und Google misstrauisch.
Der vierte Fehler ist Hektik mitten in der Saison. Wenn es voll ist, wünscht man sich schnelle Ergebnisse, aber das ist unrealistisch; SEO ist ein Aufbau über Monate. Der fünfte Fehler: sich ausschließlich auf Buchungs- oder Inseratsportale zu verlassen. Sie können ein guter Kanal sein, aber wer seine eigene Seite nicht stärkt, bleibt von ihnen abhängig und trägt dauerhaft die Provisionslast. Der sechste Fehler ist, die mobile Nutzung zu vernachlässigen. Die meisten Tourismus- und Immobiliensuchen laufen über das Handy. Eine Seite, die dort langsam lädt oder sich schwer bedienen lässt, verliert Kunden sofort.
Diese Warnungen klingen vielleicht schlicht, aber auf den meisten Seiten findet sich mindestens eine davon. Zur Behebung braucht es kein großes Budget, wohl aber Aufmerksamkeit und Ordnung.
Was Sie selbst tun können und wann ein Experte sinnvoll ist
Sie müssen nicht alles einem Experten überlassen. Einiges können Sie selbst tun, und es macht tatsächlich einen Unterschied. Legen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil an oder aktualisieren Sie es; tragen Sie Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Fotos korrekt ein. Beantworten Sie Kundenbewertungen freundlich. Achten Sie darauf, dass die Kontaktdaten auf Ihrer Website überall gleich sind. Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Handy und gehen Sie durch wie ein Kunde: Ist sie langsam, gut lesbar, ist der Kontakt leicht zu finden? Notieren Sie die Fragen, die Ihre Kunden Ihnen am häufigsten stellen; daraus können Seitenthemen werden.
Ein Experte ist in diesen Fällen sinnvoll: wenn Sie eine Seite in mehreren Sprachen aufbauen müssen, denn Sprachmarkierungen und Seitenstruktur sind ein Bereich, in dem leicht Fehler passieren. Wenn die technische Grundlage Ihrer Seite langsam ist oder neu gestaltet werden muss. Wenn Sie sich seit Monaten bemühen, keine Ergebnisse sehen und den Grund nicht finden. Oder wenn Ihnen schlicht die Zeit fehlt. Wichtig ist dabei, dass Sie wissen, was Sie wollen, und Angebote vergleichen können.
Die Liste fasst Prüfungen zusammen, die Sie schon vor dem Gang zu einem Experten erledigen können. Wer sie erledigt hat, spart in der Zusammenarbeit mit einem Experten Zeit und Aufwand.
Was die Kosten von SEO in Antalya bestimmt
Zahlen nenne ich nicht, weil der Aufwand von Unternehmen zu Unternehmen stark schwankt. Ich kann aber klar sagen, wovon er abhängt. Der erste Faktor ist die Zahl der Sprachen. Jede neue Sprache bedeutet eigene Recherche, eigenes Schreiben und eigene Kontrolle. Der zweite Faktor ist die Zahl der Seiten: Eine Seite mit zwanzig Unterseiten und eine mit zweihundert lassen sich nicht mit demselben Aufwand betreuen. Der dritte Faktor ist die Konkurrenz Ihrer Branche. In einem breiten Feld, in dem man gegen Buchungsportale antritt, braucht es mehr Zeit und mehr Inhalt als bei einer engen Nischensuche.
Der vierte Faktor ist der Zustand der Seite. Auf einer sauberen, schnellen Seite zu arbeiten geht schneller, als erst eine problembehaftete Seite in Ordnung zu bringen. Der fünfte Faktor ist, woher die Inhalte kommen: Weil Sie Ihr Hotel, Ihre Praxis oder Ihr Projekt am besten kennen, beschleunigt es die Arbeit und kann die Kosten senken, wenn Sie Ihr Wissen mit mir teilen. Der sechste Faktor sind Dauer und Umfang: Eine einmalige Überarbeitung wird anders kalkuliert als eine laufende monatliche Betreuung.
Achten Sie bei Angeboten auf Folgendes: Wer eine „Garantie für Seite eins“ verspricht, sollte Sie misstrauisch machen, denn niemand kann das Ergebnis von Google garantieren. Verlässlicher sind Angebote, in denen schriftlich steht, was getan wird, welche Sprachen enthalten sind und wie berichtet wird.
Die linke Spalte im Vergleich zeigt die Art von Angebot, vor der Sie sich hüten sollten, die rechte die Klarheit, die Sie suchen.
So arbeite ich mit Ihnen
Ich bin Berater und arbeite allein, das heißt, die Person, die mit Ihnen spricht, ist auch die Person, die die Arbeit erledigt. Zuerst höre ich Ihnen zu, sehe mir die Seite an und sage Ihnen, was wirklich nötig ist. Etwas Unnötiges zu verkaufen versuche ich nicht. Geht es um ein mehrsprachiges Projekt, überlege ich gemeinsam mit Ihnen, welche Sprachen Ihnen nützen, und übernehme Texte, technische Umsetzung und Messung selbst. Während der Zusammenarbeit erkläre ich in einfachen Worten, was getan wird, und überschütte Sie nicht mit Berichten und Fachbegriffen. Ich sitze in Istanbul, die Zusammenarbeit funktioniert aber komplett aus der Ferne; für Unternehmen in Antalya oder für Sie in Deutschland ist das kein Hindernis. Gespräche sind telefonisch oder per Video möglich.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es, bis SEO in Antalya wirkt?
Eine feste Dauer kann ich nicht nennen, denn sie hängt vom Ausgangszustand Ihrer Seite, der Konkurrenz in Ihrer Branche und den gewählten Suchen ab. Bei engen, klaren Suchen kann sich früher etwas bewegen, bei breiten Suchen kann es Monate dauern. Angebote mit Platzierungs- oder Zeitgarantie sollten Sie nicht ernst nehmen.
Ist SEO außerhalb der Tourismussaison sinnvoll?
Ja, der beste Zeitpunkt liegt sogar meist vor der Saison. Google braucht Zeit, neue Seiten zu erkennen, und Menschen recherchieren Monate vor dem Urlaub. Seiten, die im Winter vorbereitet werden, erhöhen die Chance, zur Saison sichtbar zu sein.
Warum ist meine Seite in anderen Sprachen nicht zu finden?
Dafür kann es mehrere Gründe geben: In dieser Sprache gibt es womöglich gar keine Seite, die Seiten sind vorhanden, aber die Sprachmarkierungen falsch gesetzt, oder der Text ist maschinell übersetzt und für Google und Leser zu schwach. Welcher Grund zutrifft, zeigt erst eine Prüfung der Seite.
Brauche ich für jede Sprache eine eigene Website?
Für die meisten Unternehmen nicht. Auf einer einzigen Website lassen sich für jede Sprache eigene Bereiche einrichten. Das erleichtert die Pflege und verteilt die Stärke der Seite nicht auf mehrere Auftritte. In manchen Fällen kann eine eigene Domain sinnvoll sein; das bespreche ich je nach Ziel des Unternehmens mit Ihnen.
Reicht es nicht, auf Buchungs- oder Inseratsportalen zu sein?
Diese Portale können ein guter Kanal sein, aber die Kundenbeziehung und die Provision liegen nicht in Ihrer Hand. Ist Ihre eigene Seite stark, steigt die Chance auf Direktanfragen und Direktbuchungen. Beides zu nutzen ist meist am gesündesten.
Worauf muss ich bei Gesundheitsinhalten achten?
Die Information muss richtig, aktuell und von einer fachkundigen Person erstellt sein. Feste Behandlungsversprechen oder Aussagen wie „der Beste“ können gegen Vorschriften verstoßen. Welche Formulierungen erlaubt sind, sollten Sie mit einem Rechtsanwalt und den Regeln der zuständigen Berufsvertretung klären.
Wie plane ich das SEO-Budget für ein kleines Unternehmen?
Sinnvoll ist, mit wenigen Seiten zu beginnen, die am meisten Geschäft bringen; nicht alles muss gleichzeitig geschehen. Ich setze die Prioritäten nach Ihrer Saison und Ihrer ertragreichsten Leistung, schaue dann auf die Ergebnisse und baue aus. Die Kosten richten sich nach Sprachen und Seitenzahl.
Ersetzt das Google-Unternehmensprofil SEO?
Nein, es ergänzt SEO. Für die Kartensuche ist Ihr Profil wichtig, die Inhalte der Website beantworten dagegen die ausführlicheren Fragen. In beiden müssen die Angaben übereinstimmen.
Wenn Sie möchten, dass Ihre Kunden Sie in Antalya finden und, in welcher Sprache auch immer sie suchen, auf der richtigen Seite landen, schildern Sie mir auf der Seite zur SEO-Beratung kurz Ihr Unternehmen und Ihr Ziel. Zuerst klären wir gemeinsam, was überhaupt getan werden muss.