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Webdesign München: So lassen Sie die richtige Website erstellen

Webdesign in München beauftragen? Wie Kunden suchen, welche Seiten Sie brauchen, wie der Ablauf aussieht, typische Fehler und was die Kosten bestimmt.

Sie führen ein Unternehmen in München. Vielleicht eine Praxis in Schwabing, eine Werkstatt in Sendling, ein Nachhilfeinstitut in Pasing oder einen Metallbaubetrieb im Gewerbegebiet im Münchner Norden. Ihre Kunden kommen bisher meist über Empfehlungen. Doch immer mehr Menschen tippen vorher etwas in ihr Handy, zum Beispiel „Website erstellen lassen München“ oder Ihre Leistung samt Stadtteil. Finden sie Sie nicht, oder finden sie eine Seite, die kein Vertrauen weckt, ist der nächste Anbieter nur einen Fingertipp entfernt. In diesem Artikel erkläre ich, worauf Sie achten sollten, wenn Sie in München eine Website erstellen lassen.

Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, und ich arbeite allein von Istanbul aus. Das sage ich gleich zu Beginn, damit Sie wissen, mit wem Sie es zu tun hätten: Ich arbeite mit Unternehmen aus Deutschland per Telefon, Videocall und E-Mail, nicht vor Ort. Wie ich arbeite, beschreibe ich weiter unten und auf meiner Seite zum Website erstellen lassen. Mein Ziel ist aber nicht, Sie sofort zu mir zu lotsen. Ich möchte, dass Sie die richtigen Fragen stellen können. Wer die richtigen Fragen stellt, bekommt von jedem Anbieter ein besseres Ergebnis.

Warum eine Website in München anders geplant werden sollte

München ist eine große Stadt, aber sie funktioniert in kleinen Einheiten. Menschen denken in Stadtteilen und Vierteln: Schwabing, Haidhausen, Giesing, Sendling, Pasing, Neuhausen, Moosach. Wer eine Zahnärztin, einen Elektriker oder einen Steuerberater sucht, will oft jemanden, der gut erreichbar ist. Wer in Pasing wohnt, fährt nicht gern nach Giesing, wenn es in der Nähe auch Alternativen gibt. Deshalb suchen viele Kunden nicht nur nach „München“, sondern nach „Stadtteil plus Leistung“.

Dazu kommt die Struktur der Stadt. Es gibt viele Studierende, Berufstätige mit wenig Zeit, internationale Zuzügler, große Unternehmen, einen starken Mittelstand und viele Handwerksbetriebe. Das hat Folgen für Ihre Website. Berufstätige schauen oft abends oder in der Mittagspause auf dem Handy nach. Die Seite muss also schnell laden und Öffnungszeiten, Telefonnummer und Adresse sofort zeigen. Wer neu in der Stadt ist, kennt keine Empfehlungen und verlässt sich stärker auf das, was er im Netz findet, auf Ihre Seite, Ihre Bewertungen und Ihr Unternehmensprofil bei Google. Firmenkunden wiederum entscheiden selten spontan. Eine Einkäuferin oder ein Projektleiter prüft zuerst, ob Ihr Betrieb seriös, erfahren und erreichbar wirkt. Für solche Kunden ist die Website keine Schaufensterdeko, sondern eine Art Referenzmappe.

Noch ein Gedanke zum Schluss dieses Abschnitts: Viele Münchner Betriebe sind über Jahre durch Mundpropaganda gewachsen und haben nie eine Website gebraucht. Das ist völlig in Ordnung. Aber auch wer Sie empfohlen bekommt, sucht Sie danach meist noch einmal im Netz. Was er dann sieht, ist oft der erste, manchmal der entscheidende Eindruck von Ihnen.

Wie suchen Kunden in München nach Ihnen?

Bevor Sie eine Website beauftragen, sollten Sie wissen, auf welche Suchen sie antworten soll. Denn selbst zwei Betriebe mit demselben Angebot werden mit ganz verschiedenen Wörtern gefunden. Ich unterscheide vier Gruppen: allgemeine Stadtsuchen, Stadtteilsuchen, Kartensuchen und Fragesuchen.

Bei der allgemeinen Stadtsuche vergleicht jemand noch. Wer „Zahnarzt München“ oder „Webdesign Agentur München“ eingibt, hat sich nicht entschieden, öffnet mehrere Seiten und ruft dort an, wo er sich am sichersten fühlt. Bei der Stadtteilsuche ist die Person weiter. Wer „Klimaservice Schwabing“ eingibt, hat ein konkretes Problem, möchte schnell Hilfe und will niemanden, der erst quer durch die Stadt fahren muss. Bei der Kartensuche schaut jemand auf dem Handy in die Karte und wählt den nächstgelegenen Betrieb. Hier zählt Ihr Google-Unternehmensprofil mindestens so viel wie Ihre Website. Bei der Fragesuche („Was kostet eine Website?“, „Worauf achten bei der Wahl einer Nachhilfe?“) sammelt jemand Wissen. Wenn Sie ihm verständlich helfen, erinnert er sich später an Sie.

Die folgende Grafik zeigt ein erfundenes Beispiel. Die Adressen sind frei erfunden und gehören keinem echten Unternehmen.

Erfundenes Beispiel eines Suchergebnisses in München, in dem eine klare Stadtteilseite eine allgemeine Liste schlägt

Achten Sie darauf, was das hervorgehobene Ergebnis anders macht. Es sagt in der ersten Zeile, für wen es gedacht ist, wo es sitzt und was es anbietet. Das zweite Ergebnis ist ein allgemeines Verzeichnis, das von vielem etwas erzählt und auf keine konkrete Frage genau antwortet. Suchmaschinen wie auch Kunden bevorzugen tendenziell die klare Seite. Eine Garantie ist das nicht. Aber Klarheit verschafft Ihnen einen Vorteil, Unschärfe überlässt ihn Ihrem Mitbewerber.

Welche Seiten braucht die Website eines Münchner Unternehmens?

Viele Inhaber sagen: „Machen Sie mir eine Website“, und überlegen die Seiten später. Dabei gehört die Frage, welche Seiten es geben soll, zu den wichtigsten Entscheidungen im ganzen Projekt. Jede Seite beantwortet eine Frage Ihrer Kunden. Gibt es die Seite nicht, bleibt die Frage unbeantwortet.

Die folgende Tabelle ordnet jedem Suchtyp die Absicht des Kunden und die dazu passende Seite zu.

Tabelle, die vier Suchtypen in einer Stadt mit der Absicht des Kunden und der dazu passenden Seite vergleicht

So lesen Sie die Tabelle: Für jeden Suchtyp eine eigene Seite zu planen, wirkt besser, als alles auf eine einzige Startseite zu quetschen. Die Startseite fasst zusammen, wer Sie sind und was Sie tun. Leistungsseiten beschreiben jede Leistung im Detail. Stadtteilseiten sprechen ehrlich mit dem Kunden aus genau diesem Viertel, statt nur zu behaupten „Wir sind in ganz München für Sie da“. Die Seite „Über mich“ lässt den Besucher Sie kennenlernen. Die Kontaktseite zeigt Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten und Karte an einem Ort.

Eine Warnung gehört hier dazu: Kopieren Sie Stadtteilseiten nicht, indem Sie nur den Ortsnamen austauschen. Wenn die Seite „Klimaservice Schwabing“ und die Seite „Klimaservice Giesing“ bis auf ein Wort identisch sind, erkennt das die Suchmaschine, und beide Seiten können an Wert verlieren. Jede Seite braucht echte Angaben zu ihrem Viertel: in welche Straßen Sie fahren, wie man Sie erreicht, welche Fragen Kunden dort häufig stellen. Haben Sie nichts Eigenes zu sagen, legen Sie die Seite nicht an. Wenige ehrliche Seiten sind besser als viele leere.

Auch der Aufbau einer einzelnen Seite verdient Überlegung. Unten sehen Sie meinen Vorschlag für eine Leistungsseite.

Beispielhafter Browser-Aufbau einer Leistungsseite mit Überschrift, Zielgruppe, Anfahrt, häufigen Fragen und Kontakt

Das ist keine Zauberformel. Der Aufbau folgt nur den Fragen, die ein Besucher der Reihe nach stellt: Was ist das hier, und passt es zu mir? Wo ist es, und wie komme ich hin? Was fragen andere? Und wie nehme ich Kontakt auf? Wenn Sie die Seite in dieser Reihenfolge bauen, bleibt im Kopf des Besuchers keine offene Frage zurück.

Zwei Beispielszenarien

Die folgenden Szenarien sind frei erfunden. Sie haben nichts mit echten Personen oder Unternehmen zu tun. Sie zeigen nur, wie unterschiedlich zwei Betriebe dasselbe Grundproblem angehen können.

Szenario 1: Eine Arztpraxis in Schwabing

Nehmen wir an, ein Facharzt führt in Schwabing eine Praxis. Die meisten Patienten kommen auf Empfehlung. Eine Bekannte rät ihm zu einer Website, er kauft eine Vorlage, setzt ein paar Fotos und einen allgemeinen Vorstellungstext ein und geht online. Monate vergehen, Terminanfragen über die Seite kommen keine.

Wo liegt das Problem? Auf der Seite steht „Facharzt in München“, aber nicht, bei welchen Beschwerden jemand zu ihm kommen kann. Die Adresse steht klein im Seitenfuß, es gibt keine Karte, und als einzigen Weg zum Termin eine Telefonnummer, die nicht anklickbar ist. Wer mit dem Handy schaut, müsste die Nummer abtippen oder kopieren. Viele tun das nicht.

Ein besserer Weg wäre: für jede Untersuchung oder Behandlung eine eigene, ruhige und verständliche Seite, ein Bereich mit den häufigsten Patientenfragen, eine Kontaktseite mit klarer Adresse samt Hinweisen zu U-Bahn, Bus und Parken und eine Telefonnummer, die sich mit einem Tipp anrufen lässt. Bei gesundheitsbezogenen Aussagen ist Vorsicht geboten. Heilversprechen wie „garantierte Besserung“ sollten nicht vorkommen, und medizinische Inhalte müssen zu den Berufsregeln und zum Werberecht passen. Im Zweifel fragen Sie Ihre Kammer oder einen Rechtsanwalt. Ich gebe hier keine rechtliche Auskunft.

Szenario 2: Ein Metallbaubetrieb im Münchner Norden

Im zweiten Szenario geht es um einen kleinen Betrieb, der Metallteile fertigt. Seine Kunden sind keine Privatleute, sondern andere Firmen. Entscheiden wird eine Einkäuferin oder ein Ingenieur. Sie fragen erst einmal: Fertigt dieser Betrieb wirklich selbst? Mit welchen Maschinen? Welche Qualität liefert er?

Die Website des Betriebs stammt von vor vielen Jahren. Auf dem Handy sieht sie kaputt aus, die Fotos sind klein, und nirgends steht, welche Werkstoffe und Verfahren er beherrscht. Die Einkäuferin landet auf der Seite, bleibt in der Unklarheit hängen und wechselt zu einem Mitbewerber, der klarer erklärt.

Was hier fehlt, ist kein „cooles Design“, sondern greifbare Konkretheit: Werkstoffe und Bearbeitungen, eine kurze Vorstellung des Maschinenparks, echte Fotos aus der Fertigung, die Branchen, für die man arbeitet (ohne Kundennamen zu nennen), eine Liste, welche Angaben man für ein Angebot braucht, und ein einfaches Anfrageformular. Zertifikate gehören auf die Seite, aber nur solche, die der Betrieb tatsächlich besitzt. Und eine eigene Domain mit einer E-Mail-Adresse des Unternehmens statt einer Gratisadresse stärkt das Vertrauen zusätzlich.

Gemeinsam ist beiden Szenarien: Die Seite sollte nicht erzählen, was der Betrieb „ist“, sondern was der Kunde wissen möchte.

Agentur oder Einzelperson?

In München gibt es viele Agenturen, Softwarehäuser und freiberufliche Webdesigner. Wen Sie wählen, hängt von der Größe Ihres Vorhabens und von Ihrer Arbeitsweise ab. Wer „besser“ ist, kann ich nicht sagen, beide Modelle haben unterschiedliche Stärken.

Vergleich zwischen einer großen Agentur und einem Einzelexperten mit je drei Merkmalen

In einer größeren Agentur teilen sich mehrere Menschen die Arbeit: einer entwirft, einer programmiert, einer leitet das Projekt. Das ist bei großen, vielschichtigen Vorhaben ein Vorteil. Der Nachteil: Ihr Gesprächspartner ist oft nicht der, der die Arbeit macht, und dazwischen liegt eine Kette von Rückfragen. Arbeiten Sie mit einem Einzelexperten, spricht die Person mit Ihnen, die auch die Arbeit erledigt. Entscheidungen fallen schnell, aber die Kapazität ist begrenzt. Er oder sie kann nicht beliebig viele Aufträge gleichzeitig annehmen, und bei Urlaub oder Krankheit ändert sich der Rhythmus. Ich arbeite nach dem zweiten Modell und nenne die Nachteile deshalb bewusst selbst.

Welches Modell Sie auch wählen, stellen Sie diese Fragen: Haben Sie schon einmal Ähnliches umgesetzt? Wer kümmert sich nach dem Start um Wartung und Updates? Auf wen wird die Domain registriert? Bekomme ich Zugang zum Verwaltungsbereich? Das klingt trocken. Aber ein Großteil der späteren Ärgernisse entsteht, weil diese Fragen offen blieben.

Wie läuft eine Website-Erstellung Schritt für Schritt ab?

Der Ablauf unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. In einem gesunden Projekt gibt es aber meist dieselben Etappen. Wenn Sie sie kennen, wissen Sie, was wann zu erwarten ist.

Vier Schritte zum Website erstellen: Kennenlernen, Planung, Design und Text, Start und Nachsorge

Der erste Schritt ist das Kennenlernen. Wir sprechen über Ihr Geschäft, Ihre Kunden und darüber, was die Website bewirken soll. Die wichtigste Frage lautet: Was soll ein Besucher hier tun? Anrufen, ein Formular ausfüllen, einen Termin buchen, per WhatsApp schreiben? Ohne diese Antwort beruht jedes Design auf Vermutungen.

Im zweiten Schritt wird geplant: welche Seiten es gibt, was auf jeder Seite stehen soll und welche Suchanfragen sie beantwortet. Im dritten Schritt folgen Design und Text. Zuerst entstehen die Entwürfe der Seiten und die Texte, denn wenn die Texte nach dem Design kommen, passen sie nicht mehr hinein, und das Ergebnis wirkt gezwungen. Der vierte Schritt ist der Start mit Nachsorge: Tests auf verschiedenen Handys und in verschiedenen Browsern, Geschwindigkeitsprüfung, ein Test, ob die Formulare ankommen, und die Anmeldung bei den Suchmaschinen.

Und wie lange dauert das? Eine einzige richtige Antwort gibt es nicht. Entscheidend sind die Zahl der Seiten, der Zeitpunkt, zu dem die Inhalte bereitstehen, und wie schnell Sie Rückmeldung geben. Die Grafik zeigt einen typischen Ablauf. Zeiträume habe ich bewusst weggelassen, weil sie in Ihrem Projekt anders sein werden.

Zeitleiste von der ersten Klärung des Bedarfs über Material, Design und Livegang bis zur Nachsorge

In den meisten Projekten verzögert nicht das Design, sondern das Material. Kommen Fotos, Texte, Logo und Unterlagen nicht rechtzeitig, steht das Projekt still. Fragen Sie sich deshalb zu Beginn: Was habe ich schon fertig? Das hilft, den Zeitplan realistisch zu halten.

Die häufigsten Fehler

Über die Jahre sehe ich in verschiedenen Branchen immer wieder dieselben Muster. Auch in München dürften sie vertraut sein.

Warnliste mit sechs häufigen Fehlern beim Erstellen einer Website

Der erste Fehler: Domain und Hosting laufen auf den Namen der Agentur. Die Domain, also die Internetadresse Ihrer Website, ist wie der Personalausweis Ihres Unternehmens im Netz. Ist sie auf den Namen des Designers oder der Agentur registriert und das Verhältnis wird schwierig, bekommen Sie Ihre Adresse womöglich nur mühsam zurück. Achten Sie immer darauf, dass die Domain auf Ihren Namen läuft.

Der zweite Fehler: Man entscheidet nur nach dem Aussehen. Eine schöne Seite, die auf dem Handy langsam lädt, kostet Kunden. Tempo und einfache Bedienung am Smartphone sind so wichtig wie die Optik. Der dritte Fehler: Man hält die billige Vorlage für die Lösung aller Probleme. Eine Vorlage ist nicht schlecht, aber wenn sie nicht für Ihre Kunden und Ihr Geschäft gedacht wurde, bringt sie wenig. Was zunächst günstig aussah, wird oft teuer, wenn man es neu machen muss und in der Zwischenzeit Kunden verloren hat.

Der vierte Fehler: Die Texte kommen zuletzt. Man vertagt sie mit „das machen wir noch“, und am Ende füllen allgemeine, aus dem Netz zusammenkopierte Sätze die Seite. Das schafft weder Vertrauen noch hilft es bei Google. Der fünfte Fehler: Die Kontaktwege sind versteckt oder umständlich. Die Telefonnummer ist nicht anklickbar, das Formular funktioniert nicht, einen WhatsApp-Link gibt es nicht. Der sechste Fehler: Die Seite wird nach dem Start vergessen. Eine Website, die nie gepflegt wird, altert, technisch wie im Auge der Kunden.

Dazu kommt das Thema Datenschutz. In Deutschland gehören zu einer Website in der Regel ein Impressum und eine Datenschutzerklärung, und wer Cookies oder Messwerkzeuge einsetzt, braucht oft auch eine Einwilligungsabfrage. Wenn Sie über ein Formular Namen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen erfassen, kommen weitere Pflichten ins Spiel. Rechtlich verbindlich kann ich dazu nichts sagen. Lassen Sie diese Texte von einem Rechtsanwalt oder einem darauf spezialisierten Dienst prüfen. Ich kann die Website so einrichten, dass diese Texte an der richtigen Stelle erscheinen.

Was können Sie selbst tun, wann brauchen Sie einen Experten?

Sie müssen nicht alles abgeben. Manches können Sie selbst erledigen, bei anderem macht Expertenhilfe wirklich einen Unterschied.

Entscheidungsgrafik: Website selbst machen oder Experten beauftragen, je nachdem ob sie Aufträge bringen soll

Selbst übernehmen können Sie zum Beispiel: Ihr Unternehmensprofil bei Google anlegen und aktuell halten, Telefonnummer und Öffnungszeiten überall gleich schreiben, gute Fotos machen (auch ein Handy reicht, wenn Licht und Bildaufbau stimmen) und die Fragen sammeln, die Kunden Ihnen immer wieder stellen, samt Ihren eigenen Antworten dazu. Das ist das wertvollste Rohmaterial Ihrer Website, und niemand außer Ihnen kennt es.

Einen Experten brauchen Sie bei der technischen Einrichtung, damit die Seite schnell und sicher läuft, bei der Gestaltung mehrerer Seiten, sodass Suchmaschinen sie gut verstehen, beim richtigen Anschluss von Formularen, Karte und Messwerkzeugen und, falls Sie mehrere Sprachen brauchen, bei einem sauberen Aufbau. Für eine einfache Visitenkarten-Seite genügt oft ein fertiger Baukasten. Für eine Website mit mehreren Seiten, eigener Domain und dem Anspruch, Kunden zu gewinnen, macht die Arbeit eines erfahrenen Menschen meistens weniger Ärger.

Fragen Sie sich ehrlich: Ist diese Website eine Visitenkarte, oder soll sie mir Aufträge bringen? Bei der Visitenkarte reicht eine schlichte Lösung. Soll sie ein Verkaufsinstrument sein, braucht es Planung, Inhalte und Erfolgsmessung.

Was bestimmt die Kosten einer Website?

Eine Zahl nenne ich in diesem Artikel nicht, weil eine ehrliche Zahl erst möglich ist, wenn ich Ihr Vorhaben kenne. Ich kann Ihnen aber erklären, wovon der Preis abhängt, damit Sie Angebote vernünftig vergleichen.

Der erste Faktor ist die Zahl der Seiten und der Umfang der Inhalte. Eine Website mit zehn sorgfältig ausgearbeiteten Seiten ist etwas anderes als eine Seite mit drei Unterseiten. Der zweite Faktor ist, wie individuell das Design sein soll: Eine angepasste Vorlage verlangt weniger Arbeit als ein Entwurf von Grund auf. Der dritte Faktor sind Texte und Fotos. Schreiben Sie die Texte selbst, oder müssen sie erstellt werden? Wird fotografiert? Der vierte Faktor sind besondere Funktionen wie Online-Terminbuchung, Zahlungsabwicklung, Kundenkonto oder ein Produktkatalog. Der fünfte ist die Zahl der Sprachen, denn jede weitere Sprache bedeutet Übersetzung und Kontrolle. Der sechste ist der Bedarf an Wartung, Aktualisierung und Support nach dem Start.

Achten Sie beim Angebot auf einige Punkte. Steht klar drin, was enthalten ist und was nicht? Sind Domain, Hosting, SSL-Zertifikat (das, was die Seite als sicher kennzeichnet) und die jährlichen Verlängerungskosten genannt? Wie viele Korrekturrunden sind eingeschlossen? Gibt es nach der Übergabe Unterstützung? Gibt es einen Vertrag? Ein sehr niedriger Preis deutet oft darauf hin, dass etwas weggelassen wurde. Ein sehr hoher bedeutet nicht automatisch bessere Arbeit. Vergleichen Sie Angebote nach Leistungsumfang, nicht nach der Reihenfolge der Preise.

Nach dem Start: Wie aus Besuchern Kunden werden

Die Aufgabe einer Website ist nicht nur, gesehen zu werden. Sie soll den Besucher Schritt für Schritt zu einer Anfrage führen. Stellen Sie es sich als Trichter vor: Oben kommen alle an, die Ihre Seite besuchen, unten stehen die, die tatsächlich Kontakt aufnehmen. Bei jedem Schritt springen einige ab. Ihre Aufgabe ist, diese Abbrüche zu verringern.

Trichtergrafik vom Besucher über Lesen und Vertrauen bis zur Kontaktaufnahme

Legen Sie von Anfang an fest, was Sie in diesem Trichter messen. Wie viele tippen auf die Telefonnummer? Wie viele senden das Formular ab? Wie viele schreiben über WhatsApp? Dafür reichen einfache Messwerkzeuge. Mit diesen Zahlen sehen Sie, welche Seite funktioniert und welche überarbeitet werden sollte. Verbesserungen ohne Messung beruhen auf Vermutungen. Falls Sie dafür Messwerkzeuge einsetzen, die Cookies setzen, denken Sie an die Einwilligung, die ich oben erwähnt habe.

Die letzte Prüfung vor dem Start

Auch wenn die Seite fertig aussieht: Vor dem Livegang sollte immer eine Prüfung stehen. Betrachten Sie die Liste nicht als Klausur, sondern als Sicherheitsgurt.

Checkliste mit fünf Punkten für die letzte Prüfung vor dem Start einer Website

Sie können die Punkte nach den Prioritäten Ihres Geschäfts umsortieren. Den Handytest sollten Sie aber nicht überspringen. Viele Kunden sehen Ihre Seite zuerst auf dem Smartphone. Eine Seite, die am Desktop perfekt aussieht und auf dem Handy durcheinander wirkt, ist eines der häufigsten Probleme, die mir begegnen.

So arbeite ich

Weil ich allein arbeite, ist der Ablauf einfach. Zuerst höre ich Ihnen zu: Was machen Sie, wen wollen Sie erreichen? Dann sage ich Ihnen offen, welche Seiten Sie brauchen und welche nicht. Unnötige Seiten einzubauen liegt nicht in meinem Interesse. Design und Inhalt plane ich gemeinsam, denn beides lässt sich nicht getrennt denken. Während des ganzen Projekts spreche ich direkt mit Ihnen, es gibt keine Zwischenstation.

Mit Unternehmen in München arbeite ich aus der Ferne: Gespräche laufen per Telefon oder Video, Dateien und Freigaben per Internet. Wer unbedingt einen Termin vor Ort möchte, ist bei mir nicht richtig, und das sage ich lieber gleich. Bei Domain und Zugangsdaten bin ich streng: Nach der Übergabe müssen Verwaltung und Zugänge bei Ihnen liegen. Ein Ergebnis oder eine Platzierung garantiere ich nicht, das kann niemand ehrlich tun. Ich erkläre Ihnen aber, was ich mache, warum ich es mache und was funktioniert hat und was nicht.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich für eine Website in München persönlich zu einem Termin kommen?

Nein. Viele Projekte laufen komplett aus der Ferne. Gespräche führen wir per Telefon oder Videocall, Fotos, Logo und Unterlagen schicken Sie digital. Wenn Sie einen persönlichen Termin vor Ort für wichtig halten, sollten Sie sich einen Anbieter in Ihrer Nähe suchen. Das ist keine Schwäche des einen oder anderen Modells, es ist eine Frage Ihrer Vorlieben.

Wie lange dauert es, bis meine Website fertig ist?

Das hängt von der Zahl der Seiten, vom Stand Ihrer Inhalte und von der Geschwindigkeit der Rückmeldungen ab. Eine kleine Vorstellungsseite und eine mehrseitige Unternehmenswebsite sind nicht gleich schnell fertig. Die meisten Verzögerungen entstehen, weil Texte und Fotos auf sich warten lassen. Wenn Sie vor dem Start Ihr vorhandenes Material zeigen, lässt sich ein realistischer Zeitplan aufstellen.

Lieber Vorlage oder Design von Grund auf?

Beides hat seinen Platz. Für kleine Betriebe mit knappem Budget und dem Wunsch nach einem schnellen Start kann eine gut vorbereitete Vorlage genügen. Brauchen Sie ein eigenes Erscheinungsbild, eine besondere Seitenstruktur oder Spezialfunktionen, ist ein Entwurf von Grund auf oder eine stark angepasste Vorlage sinnvoller. Wichtig ist, dass die Wahl zu Ihrem Geschäft passt.

Steht meine Website bei Google auf Platz eins?

Das kann Ihnen niemand ehrlich garantieren. Eine suchmaschinengerechte Website erhöht Ihre Chancen. Das Ergebnis hängt aber von der Konkurrenz, der Qualität der Inhalte und der Zeit ab. Wer Ihnen einen Platz zusichert, sollte Sie eher skeptisch machen.

Auf wen muss die Domain laufen?

Immer auf Sie. Die Domain ist die Adresse Ihrer Website und gehört zu Ihrem Unternehmen. Ihr Webdesigner oder Ihre Agentur sollte sie in Ihrem Namen registrieren und Ihnen die Zugangsdaten geben. So bleiben Sie unabhängig, falls Sie später mit jemand anderem zusammenarbeiten möchten.

Kann ich Inhalte nach dem Start selbst ändern?

Meistens ja. Über den Verwaltungsbereich können Sie Texte und Fotos austauschen. Für technische Updates, Sicherheit und Datensicherung sollten Sie jedoch eine Wartung einrichten. Besprechen Sie am Anfang, wer sich darum kümmert.

Brauche ich eine Website in mehreren Sprachen?

Wenn Ihre Kunden andere Sprachen sprechen, ja. In München gibt es viele internationale Kunden und Zuzügler, für manche Betriebe ist eine englische Version deshalb sehr wertvoll. Wenn Sie ausschließlich deutschsprachige Kunden bedienen, brauchen Sie womöglich keine weitere Sprache. Übersetzungen sollten dabei nicht automatisch, sondern natürlich und kontrolliert sein.

Sind Impressum und Datenschutzerklärung Pflicht?

Für Websites in Deutschland gibt es dazu in der Regel Pflichten, und wer Formulare, Cookies oder Messwerkzeuge nutzt, sollte genauer hinsehen. Eine verbindliche rechtliche Aussage kann ich nicht geben. Bitte lassen Sie die Texte von einem Rechtsanwalt oder einem spezialisierten Dienst erstellen. Ich baue die Website so, dass diese Texte an der richtigen Stelle angezeigt werden.

Wenn Sie in München eine Website erstellen lassen möchten, erzählen Sie mir einfach von Ihrem Betrieb und Ihren Wünschen. Über meine Seite zum Website erstellen lassen können Sie sich melden, und wir klären gemeinsam, ob Ihr Vorhaben zu meiner Arbeitsweise passt.

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