Ihr Portfolio ist stimmig, Ihre Projekte sehen auf Fotos großartig aus, doch neue Anfragen kommen fast nur über Empfehlungen. Wenn Sie sich fragen, warum jemand, der „Innenarchitekt in meiner Nähe“ sucht, Sie nicht findet, dann ist dieser Beitrag für Sie. Ich erkläre, was Suchmaschinen in einem so visuellen Beruf sehen und was nicht. Wie ich arbeite, steht auf der Seite zur SEO-Beratung.
Google sieht Ihre Fotos, versteht sie aber nicht
Ein Innenarchitekturprojekt erzählt einem Menschen viel: Licht, Materialien, Proportionen, Ausgewogenheit. Eine Suchmaschine kann ein Foto nicht so lesen. Sie schaut auf den Text der Seite, auf Überschriften, Dateinamen und Alternativtexte, um zu verstehen, worum es geht. Besteht eine Projektseite aus zehn Fotos und einer Zeile „Wohnungsprojekt“, hat Google kaum etwas, womit es die Seite den passenden Suchanfragen zuordnen könnte.
Auch Interessenten wollen mehr als Bilder wissen: Wie wurde das Budget gesteuert? Von wem kam die Raumidee? Was passierte, als etwas schiefging? Eine gute Projektseite beantwortet das für die Suchmaschine und für den Menschen, der überlegt, ob er Sie anruft.
Geben Sie jeder Projektseite eine Geschichte
Legen Sie für jedes Projekt eine eigene Seite an und ergänzen Sie neben den Fotos einen kurzen, ehrlichen Text. Er muss nicht lang sein; wenige Absätze genügen. Gehen Sie auf Folgendes ein:
- Was brauchte der Kunde (eine Familie mit Kindern, ein Paar im Homeoffice, ein kleines Büro)?
- Was war am Raum problematisch (dunkler Flur, zu wenig Stauraum, schlechter Grundriss)?
- Welche Lösung haben Sie gewählt und warum?
- Wie lief der Prozess: Aufmaß, Konzept, Umsetzung, Übergabe?
So wird das Thema der Seite klar, und der Interessent erfährt, wie Sie denken, noch bevor Sie sich kennen. Benennen Sie auch Ihre Bilddateien und schreiben Sie Alternativtexte: „wohnzimmer-tv-moebel-nussbaum“ hilft viel mehr als „IMG_4521“. Veröffentlichen Sie Adressen oder persönliche Angaben von Kunden nie ohne deren Einverständnis.
Decken Sie Leistungen und Orte getrennt ab
Kaum jemand sucht nur „Innenarchitekt“. Gesucht wird das, was gebraucht wird: „Wohnungsumbau planen“, „Küchenplanung“, „Büroeinrichtung“, „Villa Innenarchitektur“, oft mit Stadt oder Stadtteil. Eine einzige Startseite, die alles abdecken will, ist bei nichts stark.
Schreiben Sie für jede Leistung, die Sie wirklich anbieten, eine schlichte Seite: Was machen Sie, wie arbeiten Sie, welche Phasen gibt es, in welchen Gebieten sind Sie tätig. Verlinken Sie die passenden Projekte. Nennen Sie nur Orte, an denen Sie tatsächlich arbeiten; Seiten, die Leistungen behaupten, die Sie nicht erbringen, zerstören Vertrauen und nützen langfristig nichts.
Haben Sie ein Büro, pflegen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil mit passender Kategorie, Öffnungszeiten und echten Projektfotos. Bei Ortssuchen erscheint es oft vor Ihrer Website. Ähnliche Grundsätze habe ich für ein verwandtes Fach im Beitrag SEO für Architektur- und Baufirmen beschrieben; in der Innenarchitektur ist die Arbeit nur noch bildlicher und persönlicher.
Zwei Büros, zwei Ausgangslagen
Die richtige Lösung ist nicht für alle gleich. Deshalb beschreibe ich zwei Situationen, die mir in meiner Arbeit häufig begegnen. Namen und Zahlen lasse ich weg; es geht um das Vorgehen.
Ein kleines Büro für Wohnungsumbauten
Zu mir kam ein kleines Innenarchitekturbüro, das überwiegend Altbauwohnungen umbaut. Der Instagram-Auftritt war gepflegt, die Website bestand aber nur aus einer einzigen Portfolioseite: oben das Logo, darunter ein Raster aus Fotos, ganz unten die Telefonnummer. Die Inhaberin sagte, fast alle Aufträge kämen über Empfehlungen, und in ruhigen Monaten sei es schwer, neue Kunden zu gewinnen.
Zuerst habe ich geprüft, auf welche Suchanfragen die Seite überhaupt antworten kann. Auf fast keine. Begriffe wie „Wohnungsumbau“ oder „Küchenplanung“ kamen nirgends vor, und kein Projekt hatte eine eigene Seite. Gemeinsam haben wir zuerst festgelegt, welche Arbeit das Büro künftig häufiger machen möchte, und dann die drei stärksten Projekte mit ihrer Geschichte auf eigene Seiten gebracht: Bedarf des Kunden, Problem des Raums, gewählte Lösung.
Das Ergebnis war maßvoll. In den ersten Monaten passierte sichtbar nichts; dann erschien die Website zuverlässig bei Suchen nach dem Büronamen, später rutschten die Leistungsseiten langsam in die Ergebnisse. Auch die Anfragen veränderten sich. Statt „Ihre Fotos gefallen mir“ schrieben Leute: „Sie haben eine Wohnung wie unsere umgebaut, wie sind Sie mit dem Budget umgegangen?“ Eine Garantie gibt es dafür nicht, aber die Richtung stimmte.
Ein Büro für Büros und Ladenlokale
Das zweite Beispiel ist ein Büro, das sich auf gewerbliche Räume konzentriert, etwa Büros, Cafés und Boutiquen. Entscheidend ist hier meist ein Geschäftsinhaber oder eine Geschäftsführerin. Sie fragen weniger nach Fotos als danach, ob die Umsetzung reibungslos läuft, ob das Budget hält und ob der Betrieb während des Umbaus leidet. Die schönen Instagram-Beiträge beantworteten nichts davon.
Also änderte sich die Sprache der Projektseiten. Neben dem Aussehen eines Raums beschrieben wir, wie er die Abläufe verbessert hat: Kundenfluss, Komfort für das Team, Bauablauf neben dem laufenden Betrieb. Auf der Seite „So arbeite ich“ erklärten wir Übergabe und Freigabeschritte offen. Auch hier gibt es keine Garantie, aber die erste Frage in neuen Gesprächen lautete immer öfter nicht mehr „Was kostet das?“, sondern „Wie würden Sie das bei uns steuern?“ Bei gewerblichen Kunden kommt Vertrauen zuerst aus dem Ablauf und erst danach aus den Fotos.
Was gehört auf eine gute Leistungsseite?
Auf der Leistungsseite begegnet Ihnen jemand zuerst, der „Wohnungseinrichtung planen“ oder „Büro gestalten“ sucht. Betrachten Sie sie deshalb weniger als Schaufenster, sondern als Seite, die Fragen beantwortet. Wer sie verlässt, sollte wissen, was Sie tun, wie Sie es tun und ob es zur eigenen Lage passt.
Was auf die Seite gehört
- Was die Leistung ist und für wen sie passt, in einfacher Sprache.
- Die Raumtypen, mit denen Sie arbeiten: Wohnungen, Büros, Läden, Cafés.
- Ein kurzer Überblick über Ihr Vorgehen und die Gebiete, in denen Sie tätig sind.
- Ihre zwei, drei stärksten Projekte zu dieser Leistung, verlinkt.
- Die Faktoren, die den Preis bestimmen, und ein klarer Weg zur Kontaktaufnahme.
Kleine Details mit Wirkung
Nutzen Sie in der Überschrift die Wörter Ihrer Kunden. Statt eines schön klingenden „Ästhetische Lösungen für Lebensräume“ spricht „Innenarchitektur und Umbau für Wohnungen“ Menschen wie Suchmaschinen deutlicher an. Verwenden Sie Fachbegriffe wie Entwurfsplanung, Ausführungsplanung oder Sonderanfertigung, erklären Sie sie in einem Satz; die meisten Kunden hören diese Wörter zum ersten Mal.
Warum Bewertungen und Referenzen zählen
Innenarchitektur lebt von Vertrauen. Kunden vertrauen Ihnen ihr Zuhause oder ihren Betrieb an und achten deshalb genau darauf, was andere sagen. Zufriedene Kunden um eine kurze Bewertung zu bitten, hilft im Google-Unternehmensprofil und auf Ihrer Website.
Fragen Sie im Moment der Übergabe, wenn der Kunde zufrieden ist. Eine kurze, freundliche Nachricht genügt; statt „schreiben Sie, was Sie möchten“ können Sie Themen nennen, auf die er eingehen kann, etwa Ablauf, Kommunikation, Einhaltung des Budgets und Ergebnis. Kaufen oder erfinden Sie niemals Bewertungen. Das verstößt gegen die Regeln der Plattformen und schadet Ihrer Glaubwürdigkeit, sobald es auffällt.
Auch auf eine schlechte Bewertung antworten Sie ruhig und sachlich. Interessenten schauen oft weniger auf die Bewertung selbst als darauf, wie Sie sich verhalten haben, als etwas schieflief. Freigegebene Referenzen neben den passenden Projekt- und Leistungsseiten erleichtern die Entscheidung zusätzlich.
Das Risiko, sich auf Instagram zu verlassen
Viele Innenarchitekten zeigen ihre Arbeit auf Instagram, und das ist verständlich, denn Bilder wirken dort. Sich nur darauf zu stützen, birgt jedoch vier Risiken:
- Das Konto gehört Ihnen nicht wirklich. Es kann eingeschränkt, gesperrt oder gehackt werden.
- Algorithmen ändern sich. Ein Beitrag, der gestern hundert Menschen erreichte, erreicht morgen vielleicht zehn.
- Beiträge verschwinden im Feed. Ihr großartiges Projekt von vor drei Jahren findet niemand mehr.
- Die Suchabsicht ist eine andere. Auf Instagram holt man sich Inspiration, bei Google sucht man jemanden, den man beauftragen kann.
Das heißt nicht, dass Sie Instagram verlassen sollten. Sehen Sie Instagram als Schaufenster und Ihre Website als Zuhause. Veröffentlichen Sie die Projekte, die Sie auf Instagram zeigen, mit ihrer Geschichte auf Ihrer Website und verlinken Sie in beide Richtungen. So wird ein beachteter Beitrag zu einer dauerhaften Seite.
Wer seinen Ablauf zeigt, schafft Vertrauen
Innenarchitektur berührt Zuhause, Budget und Geschmack der Kunden. Vor der Entscheidung denken Interessenten weniger an die Fotos als an die Frage: „Wie ist es, mit dieser Person zu arbeiten?“ Eine schlichte Seite zu Ihrem Vorgehen nimmt diese Sorge:
- Was passiert im Erstgespräch?
- Wie lange dauern Aufmaß und Konzeptphase?
- Wer leitet die Umsetzung, und kommen die Handwerker von Ihnen oder vom Kunden?
- Wie laufen Zahlungen und Freigaben ab?
Preise müssen Sie nicht nennen. Erklären Sie aber, was den Preis bestimmt (Fläche, Materialwahl, Sonderanfertigungen, Umfang der Umsetzung). Das spart unnötige Gespräche und zieht passende Kunden an. Eine solche Seite beantwortet zudem häufige Fragen und kann deshalb von allein in Suchergebnissen und KI-Zusammenfassungen auftauchen.
Wonach sucht ein Besucher auf Ihrer Website zuerst?
Wer von Google auf Ihre Seite kommt, hat nur wenig Zeit zum Entscheiden. Er wirft einen Blick auf die Fotos und sucht dann Antworten auf drei Fragen: Macht diese Person, was ich brauche? Kann ich ihr vertrauen? Wie erreiche ich sie? Ihre Website sollte alle drei auf dem ersten Bildschirm oder nach einmaligem Scrollen beantworten.
Ein klarer Satz zu Ort und Leistung
Sagen Sie ganz oben auf der Startseite in einem Satz, was Ihr Büro tut und wo. Zum Beispiel: „Innenarchitektur für Wohnungen und Büros in Hamburg.“ Ein Slogan kann schön sein, doch Besucher können ihn erst genießen, wenn sie Ihr Fach verstanden haben.
Belege und Kontakt
Einige starke Projekte, eine kurze Vorstellung und ein echtes Gesicht schaffen Vertrauen. Schon ein Foto des Teams oder ein Bild aus der Arbeit macht einen Unterschied. Verstecken Sie den Kontaktweg nicht: Telefon, E-Mail und ein kurzes Formular sollten am Ende jeder Seite leicht zu finden sein, damit ein Kunde, der Sie anrufen möchte, nicht danach suchen muss.
Auf dem Handy testen
Viele Besucher kommen mit dem Smartphone. Öffnen Sie Ihre Seite auf Ihrem eigenen Handy: Lässt sich der Text lesen, sind die Schaltflächen gut zu treffen, laden die Fotos zügig? Das dauert fünf Minuten und deckt oft Überraschungen auf. Eine Projektseite, die auf dem Handy schwer lesbar ist, verliert einen guten Teil der Besucher, so schön sie am Desktop auch aussieht; prüfen Sie Änderungen deshalb immer auch mobil.
So läuft die Zusammenarbeit mit mir ab
Wenn Sie überlegen, mich damit zu beauftragen, möchten Sie vorher wissen, was Sie erwartet. Meist läuft es so.
Kennenlernen und Bestandsaufnahme
Zuerst sprechen wir über Ihr Büro, Ihre Leistungen und die Art von Kunden, mit denen Sie arbeiten möchten. Danach sehe ich mir Ihre bestehende Website, Ihr Google-Unternehmensprofil und Ihr Instagram-Konto an. Ich ermittle, wie eine Suchmaschine Sie heute sieht und welche Seiten bereits ihren Zweck erfüllen.
Prioritäten setzen
Alles gleichzeitig zu tun, ist weder möglich noch nötig. Gemeinsam wählen wir, welche Leistung und welche Projekte zuerst drankommen. Meist beginne ich mit der Leistung, die Sie am liebsten ausbauen möchten, und den Projekten, die sie am besten belegen.
Seiten aufbauen
Dann folgen Struktur und Text: Leistungsseiten, Projektseiten, Überschriften, Bildnamen. In den Texten versuche ich, Ihre eigene Stimme zu bewahren, denn der Kunde arbeitet mit Ihnen und nicht mit mir. Von Ihnen brauche ich Projektnotizen, kurze Geschichten und die Veröffentlichungserlaubnis der Kunden.
Veröffentlichen und messen
Gehen die Seiten online, prüfe ich auf technische Probleme und sorge dafür, dass die Suchmaschine sie findet. In den folgenden Monaten schauen wir, bei welchen Suchen Sie erscheinen und wie gut die Anfragen sind. Ergebnisse lassen sich nicht garantieren, aber wir können anhand dessen, was funktioniert, die Richtung ändern.
Checkliste, bevor Sie eine Projektseite veröffentlichen
Auch wenn Sie allein arbeiten: Stellen Sie sich vor der Veröffentlichung einer Projektseite diese Fragen:
- Nennt der Titel die Art des Projekts und den Ort (auf Stadtteilebene)?
- Beschreibt der erste Absatz den Bedarf des Kunden und das Problem des Raums?
- Ist der Grund für Ihre gewählte Lösung aufgeschrieben?
- Sind Dateinamen und Alternativtexte der Bilder beschreibend?
- Haben Sie die Erlaubnis des Kunden zur Veröffentlichung?
- Führt die Seite zur passenden Leistungsseite?
- Gibt es für Besucher einen klaren Weg, Sie zu kontaktieren?
- Laden die Fotos auf dem Handy schnell?
Den letzten Punkt möchte ich betonen. Websites in der Innenarchitektur enthalten viele Fotos, und schwere Fotos bremsen eine Seite aus. Eine langsame Seite mögen weder Besucher noch Suchmaschinen. Die Dateigröße vor dem Hochladen zu verkleinern, ist eine der einfachsten Verbesserungen.
Was Sie selbst tun können und was Sie Fachleuten überlassen sollten
Sie brauchen nicht für alles einen Berater. Zu wissen, was Sie selbst schaffen, schützt Ihr Budget und lässt Sie Herr über die Arbeit bleiben.
Das können Sie selbst tun
- Projektgeschichten schreiben: Das Projekt kennen Sie am besten.
- Fotos einheitlich benennen und in der Dateigröße verkleinern.
- Das Google-Unternehmensprofil aktuell halten, neue Projektfotos hinzufügen, Bewertungen beantworten.
- Zufriedene Kunden um Bewertung und Veröffentlichungserlaubnis bitten.
- Von Instagram-Beiträgen auf die Website verlinken.
Das überlassen Sie besser Fachleuten
- Die Planung der Seitenstruktur: Welche Leistung auf welche Seite kommt und wie die Seiten zusammenhängen.
- Technische Prüfungen: Indexierung, Geschwindigkeit, mobile Darstellung, fehlerhafte Weiterleitungen.
- Die Entscheidung, welche Suchanfragen Sie anpeilen, und die Auswahl derer, die wirklich Kunden bringen.
- Die Einrichtung der Messung und die Deutung der Ergebnisse.
- Der Schutz der bestehenden Sichtbarkeit bei einem Relaunch.
Eine einfache Faustregel: Der Geist der Inhalte liegt bei Ihnen, die Technik von Struktur und Messung beim Fachmann. Ist Ihr Budget knapp, können Sie den ersten Schritt ganz allein gehen; später nachzubessern ist leichter, als eine von Anfang an falsch gebaute Struktur auseinanderzunehmen.
Typische SEO-Fehler von Innenarchitekten
Einige Fehler sehe ich immer wieder, und die meisten geschehen in guter Absicht. Sie früh zu kennen, spart Zeit.
Fotos veröffentlichen und den Text vergessen
Das ist der häufigste. Die Seite wirkt optisch großartig, enthält aber keine einzige Zeile, die eine Suchmaschine lesen könnte. Wenige Absätze echter Beschreibung genügen oft schon.
Alle Projekte auf eine Seite packen
Dutzende Projekte untereinander auf einer Seite „Portfolio“ wirken praktisch. Dann aber kann kein Projekt auf seine eigene Suche antworten. Ihre wichtigen Projekte verdienen eigene Seiten.
Beim Relaunch alte Adressen löschen
Werden alte Seitenadressen bei einem Relaunch nicht beibehalten oder sauber weitergeleitet, kann über Jahre aufgebaute Sichtbarkeit an einem Tag verschwinden. Listen Sie vor dem Wechsel die alten Adressen auf und legen Sie fest, wohin jede führen soll.
Überall denselben Text verwenden
Leistungsseiten, die fast Kopien voneinander sind, besonders Seiten, die stadtteilweise vervielfältigt werden, wirken wie eine bequeme Abkürzung. Suchmaschinen und Leser merken das. Wenn eine Seite sich durch nichts wirklich unterscheidet, legen Sie sie nicht an.
Ablauf und Preisfaktoren verschweigen
Sie müssen keine Preise nennen, aber auch nicht alles verbergen. Zu erklären, wie Fläche, Materialien, Sonderanfertigungen und Umfang der Umsetzung den Preis beeinflussen, verringert Gespräche, die mit falschen Erwartungen beginnen.
Was Sie erwarten dürfen und was nicht
Ehrlich gesagt: Ein SEO-Ergebnis lässt sich nicht garantieren, und es kommt nicht schnell. Bis eine Suchmaschine eine neue Website oder überarbeitete Projektseiten erfasst, können Monate vergehen. Ein sauber aufgebautes Projektarchiv wächst aber mit der Zeit, und jedes neue Projekt ist ein weiterer Zugang, auf Instagram wie auf der Website. Realistisch ist zu Beginn: Ihre Website wird klarer in dem, was sie anbietet, Sie erscheinen zuverlässiger bei Suchen nach Ihrem Namen, und Leistungsseiten beginnen langsam zu ranken.
Ich würde den Erfolg an der Zahl guter Anfragen messen, nicht an Klicks. Für ein Studio sind wenige passende Kunden mehr wert als viele falsche Besucher.
Häufige Fragen
Ich habe nur Instagram. Kann ich trotzdem anfangen?
Ja, aber Instagram allein speist keine Suchmaschine. Eine kleine, schlichte Website mit drei oder vier gut erzählten Projektseiten ist ein solider erster Schritt.
Muss ich jedes Projekt veröffentlichen?
Nein. Wählen Sie die Projekte, die Ihre gewünschten Leistungen und Kunden am besten zeigen. Wenige gut erzählte Projekte schlagen viele stumme Fotos.
Darf ich Namen und Adresse des Kunden nennen?
Nicht ohne dessen Zustimmung. Ein Hinweis auf Stadtteilebene reicht meist, und eine starke Geschichte kommt ohne persönliche Angaben aus.
Muss ich bloggen?
Nein. Zuerst kommen Leistungs- und Projektseiten. Später kann es helfen, häufige Kundenfragen in Beiträge zu verwandeln.
Ist es besser, die bestehende Website zu verbessern oder eine neue zu bauen?
Schauen Sie zuerst, was auf der bestehenden Seite schon funktioniert. Sind Seitenadressen und Inhalte solide, ist das Verbessern meist der risikoärmere Weg. Ist die Seite technisch sehr alt oder nicht mehr bearbeitbar, ist ein Neubau sinnvoll, aber dann ist das Beibehalten der alten Adressen unerlässlich.
Reicht das Google-Unternehmensprofil allein?
Bei Ortssuchen hilft es sehr, allein reicht es aber nicht. Das Profil macht Sie auffindbar; Ihre Website erklärt Projekte, Arbeitsweise und Glaubwürdigkeit. Beides ergänzt sich.
Wann sehe ich Ergebnisse?
Eine genaue Zeit kann ich nicht nennen; bis neue Seiten erfasst werden, vergehen meist Monate. Zustand der Website, Wettbewerb in Ihrer Region und Qualität Ihrer Inhalte verändern das. Gesünder ist es, mit stetigem Aufbau zu rechnen statt mit einem schnellen Sprung.
Empfehlen KI-Werkzeuge einen Innenarchitekten?
Manchmal. Auch diese Werkzeuge greifen auf klare, gut geordnete und vertrauenswürdige Informationen von Websites zurück. Eine Seite, die Leistungen, Einsatzgebiete und Ablauf verständlich erklärt, hilft auch in dieser Hinsicht. Garantieren kann aber niemand, wer empfohlen wird.
Brauche ich Seiten in einer anderen Sprache, wenn ich internationale Kunden bediene?
Ja, wenn Sie diese Kunden wirklich ansprechen wollen. Ein ausländischer Interessent sucht in seiner Sprache. Statt übersetzt klingender Texte sind einige natürlich geschriebene Seiten in dieser Sprache, die Leistung und Gebiet erklären, oft ein guter Anfang.
Muss ich einen professionellen Fotografen beauftragen?
Nicht unbedingt, aber es macht einen Unterschied. Wenige gut aufgenommene Fotos sind mehr wert als viele nachlässige. Ist das Budget begrenzt, lassen Sie Ihre stärksten Projekte fotografieren und den Rest später.
Wo anfangen?
Listen Sie Ihre Leistungen auf und schreiben Sie dann Ihre drei besten Projekte mit ihrer Geschichte neu. Danach bauen Sie eine Brücke von Instagram zur Website. Wenn Sie das nicht allein angehen oder gemeinsam klären möchten, welche Seite Vorrang hat, erreichen Sie mich über die Seite zur SEO-Beratung.