Die meisten Auftraggeber, die einen Sicherheitsdienst suchen, finden diesen nicht mehr durch Zufall oder allein durch eine Empfehlung. Eine Hausverwaltung, ein Werkleiter oder eine Hotelbetreiberin gibt zuerst etwas bei Google ein, schaut sich ein paar Websites an und fragt dann ein Angebot an. Sie leisten seit Jahren gute Arbeit. Wenn über Ihre Website aber nur eine Handvoll Anfragen im Jahr eingehen, oder wenn bei den Suchergebnissen immer dieselben Mitbewerber auftauchen, dann ist SEO für Sicherheitsdienste genau der Hebel, um den es geht. SEO bedeutet, kurz gesagt, die Arbeit daran, dass Ihre Website bei Google erscheint, wenn Ihre Kunden suchen. In diesem Artikel erkläre ich, wie Ihre Kunden suchen, welche Seiten Sie brauchen und wie Sie Vertrauen aufbauen. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, ich arbeite allein von Istanbul aus, und wo es passt, sage ich offen, was meine SEO-Beratung umfasst und was nicht.
Vorab eine Klarstellung: Sicherheit ist eine Dienstleistung, die Menschen ohne Eile, aber sehr sorgfältig auswählen. Wer Ihnen einen Auftrag gibt, vertraut Ihnen ein Gebäude, Mitarbeitende und Eigentum an. Deshalb muss Ihre Website mehr leisten, als nur gefunden zu werden. Sie muss den ersten Eindruck von Verlässlichkeit schaffen, so wie ein gutes Erstgespräch an der Tür. SEO fragt nach beidem zugleich.
Was geben Menschen bei Google ein, wenn sie einen Sicherheitsdienst suchen?
In dieser Branche ist der Käufer meist ein Unternehmen oder eine Verwaltung. Die Entscheidung fällt selten aus einer Laune heraus, sondern aus einem konkreten Anlass: Eine Wohnanlage wurde übergeben, mit dem bisherigen Dienstleister ist man unzufrieden, ein Vertrag läuft aus, ein Werk wird erweitert, eine Veranstaltung rückt näher. Darum sind die Suchanfragen sehr konkret.
Am häufigsten sehen Sie diese Muster: Leistung plus Ort („Sicherheitsdienst Wohnanlage Berlin“, „Werkschutz Stuttgart“), Leistung plus Kundenart („Objektschutz Schule“, „Krankenhaus Sicherheitsdienst“, „Sicherheitsdienst Einkaufszentrum“), zeitlich begrenzter Bedarf („Veranstaltungsschutz“, „Konzert Security“, „Baustellenbewachung“) und Anfragen mit direkter Angebotsabsicht („Sicherheitsdienst Angebot“, „Wachdienst Kosten“). Dazu kommen Anfragen, die sich mit Technik mischen: „Alarmaufschaltung“, „Videoüberwachung installieren“. Wenn Sie so etwas anbieten, brauchen Sie dafür eigene Seiten.
Eine Unterscheidung muss man gleich am Anfang treffen. Wer „Sicherheitsmitarbeiter Stellenangebot“ oder „Sachkundeprüfung 34a“ eingibt, ist nicht Ihr Kunde, sondern sucht Arbeit oder eine Ausbildung. Bauen Sie eine allgemeine Seite „Sicherheit“, wird Ihre Website vor allem solchen Menschen angezeigt. Das Telefon klingelt dann, aber es geht nicht um einen Auftrag. Die erste Aufgabe von SEO mit Kaufabsicht ist deshalb eine Seitenstruktur, die den richtigen vom falschen Besucher trennt. Für die Personalsuche können Sie einen eigenen, kurzen Karrierebereich einrichten. Ihre Leistungsseiten sollten dagegen die Sprache der Auftraggeber sprechen.
Die folgende Grafik zeigt an einem frei erfundenen Beispiel, wie ein Suchergebnis aussehen kann und warum es so wichtig ist, dass eine Seite klar sagt, was sie anbietet.
Das hervorgehobene Ergebnis tut etwas Einfaches: Es sagt in der ersten Zeile, was es wo und für wen anbietet. Das Ergebnis daneben, eine allgemeine Liste, nennt viele Firmen ohne Details. Google versucht, dem Suchenden die passendste Antwort zu zeigen. Wenn Sie sich selbst klar beschreiben, fällt es Google leichter, Sie den richtigen Menschen zu zeigen.
Suchtypen auseinanderhalten
Alle diese Anfragen in einen Topf zu werfen, ist der häufigste Fehler der Branche. Jeder Suchtyp verlangt eine andere Seite. Die Tabelle fasst das zusammen.
Die Folgerung daraus: Wer alle diese Anfragen mit einer einzigen Seite namens „Leistungen“ beantworten will, beantwortet am Ende keine richtig. Die Frage einer Hausverwaltung ist nicht die Frage eines Industriebetriebs. Dem einen geht es um Nachtstreifen und Ordnung im Haus, dem anderen um Schichtplanung, Zutrittskontrolle und die Abstimmung mit dem Arbeitsschutz. Wenn Sie beiden mit demselben Text antworten, sprechen Sie mit beiden nur halb.
Warum ist SEO bei Sicherheitsdiensten anders als in anderen Branchen?
Dafür gibt es drei Gründe. Erstens: Der Auftraggeber steht kurz davor, Verantwortung an jemanden abzugeben, den er noch nicht kennt. Deshalb entscheidet er nicht so schnell wie bei einem Friseurbesuch. Er schaut sich Ihre Seite an, dann andere, liest vielleicht Bewertungen und holt meist von mehreren Firmen ein Angebot ein. Die Aufgabe Ihrer Website ist es, Sie auf diese Angebotsliste zu bringen.
Zweitens: Das Gewerbe ist streng geregelt. Wer bewachen darf, unter welchen Voraussetzungen und mit welcher Erlaubnis, legt das Gesetz fest; in Deutschland spielt dabei vor allem die Gewerbeordnung eine Rolle. Die Einzelheiten sollten Sie mit einer Rechtsberatung klären, ich kann dazu keine rechtliche Auskunft geben. Für SEO ist wichtig: Der Auftraggeber fragt sich, ob die Firma berechtigt und ordentlich aufgestellt ist. Wenn Ihre Website Ihre Erlaubnis und Ihre Mitgliedschaften deutlich nennt, schafft das Vertrauen und beantwortet die erste Frage im Kopf des Lesers. Wie genau Nachweise dargestellt werden dürfen, klären Sie bitte mit einer Rechtsberatung.
Drittens: Es gibt Angaben, die Sie nennen können, und solche, die Sie nicht nennen sollten. Wenn Sie Referenzen beschreiben, sind Gebäudepläne, Schichtzeiten oder Hinweise auf Schwachstellen tabu. Das wäre unprofessionell und ein Risiko für Sie. Die Inhalte sollten also konkret genug sein, um Vertrauen zu schaffen, aber allgemein genug, um niemanden zu gefährden. Wer das gut löst, hebt sich von den meisten Mitbewerbern ab.
Welche Seiten braucht eine Sicherheitsfirma?
Das Gerüst Ihrer Website sollte sich nach den Fragen Ihrer Kunden richten. Meine Grundstruktur sieht so aus:
- Hauptseite zur Leistung: Sie fasst zusammen, was Sie tun, in welchen Regionen Sie arbeiten und wie man ein Angebot bekommt.
- Seiten je Leistungsart: Zum Beispiel Objektschutz für Wohnanlagen, Werk- und Betriebsschutz, Veranstaltungsschutz, Baustellenbewachung. Jede Seite ist in der Sprache des jeweiligen Kunden geschrieben.
- Regionsseiten: Für Orte und Bezirke, in denen Sie wirklich arbeiten, mit Informationen, die zu dieser Region passen.
- Seite „Ablauf“: Hier erklären Sie schlicht die Schritte Besichtigung, Angebot, Einrichtung und laufende Kontrolle.
- Vertrauensseite: Erlaubnis und Nachweise, Versicherung, Schulungsansatz, Grundsätze der Arbeit.
- Häufige Fragen: Vertragslaufzeit, Vertretung bei Ausfall, was bei einem Vorfall geschieht, also echte Fragen.
- Seite für die Angebotsanfrage: Ein kurzes, verständliches Formular.
Die „Seiten je Leistungsart“ möchte ich hervorheben, denn viele Websites von Sicherheitsfirmen lassen diese Ebene ganz aus. Alles auf eine Seite zu packen führt dazu, dass die Website bei keiner Suche klar sichtbar ist. Die folgende Grafik zeigt den Aufbau einer Leistungsseite, wie ich ihn empfehle.
Die Logik dahinter: Wer liest, soll zuerst merken, dass er am richtigen Ort ist, dann erfahren, was er bekommt, dann sehen, warum er Ihnen vertrauen kann, und ganz unten den Weg zum Angebot finden. Ein Text, der nur für Google geschrieben ist und in jedem Satz dasselbe Wort wiederholt, ermüdet den Leser genauso wie die Suchmaschine.
Worauf Sie bei Regionsseiten achten sollten
Wenn Sie in mehreren Städten oder Bezirken arbeiten, sind Regionsseiten ein starkes Werkzeug. Es gibt aber eine Falle: denselben Text zu kopieren und nur den Ortsnamen auszutauschen. Google erkennt das und stuft solche Seiten oft als wenig wertvoll ein. Auch Kunden merken es und nehmen Sie weniger ernst. Eine gute Regionsseite enthält Angaben, die wirklich zu dieser Region gehören: welche Arten von Objekten Sie dort betreuen, in welcher Zeit Ihr Team dort grundsätzlich vor Ort sein kann (eine allgemeine, zutreffende Angabe), welche Frage aus dieser Region häufig kommt. Legen Sie keine Seite für einen Ort an, in dem Sie gar nicht arbeiten. Das wäre unehrlich, und eine leere Seite hat ohnehin keinen Wert.
Wie entsteht Vertrauen? Ihre Website als Erstgespräch
Im Sicherheitsbereich stellen sich Auftraggeber meist dieselben Fragen: Ist die Firma berechtigt? Wie wählt sie ihr Personal aus und wie schult sie es? Wen erreiche ich, wenn etwas schiefgeht? Was sichere ich mir vertraglich ab? Ihre Website soll diese Fragen beantworten, auch wenn Sie nicht danebenstehen.
Konkret kann die Website Folgendes enthalten: die kurze Geschichte Ihrer Firma und das Gründungsjahr, Name und kurze Vorstellung der Geschäftsführung, von welcher Stelle Ihre Erlaubnis und Ihre Nachweise stammen, Ihren Ansatz bei Personalauswahl und Schulung, Ihr Vorgehen im Ernstfall, Ihre Kontaktdaten (echte Adresse, Festnetznummer, E-Mail) und möglichst eine allgemeine Liste der Branchen, in denen Sie arbeiten. Für die Nennung eines Kundennamens brauchen Sie dessen schriftliche Zustimmung. Ohne Zustimmung genügen anonyme Beschreibungen wie „ein Produktionsbetrieb, eine Wohnanlage“.
Die folgende Liste fasst zusammen, welche Zeichen ich auf einer Website sehen möchte, um Vertrauen zu fassen.
Jeder Punkt dieser Liste hilft auch bei SEO. Eine echte Adresse und Telefonnummer helfen Google, Sie als reales Unternehmen zu erkennen. Ein klarer Leistungsumfang bestimmt, bei welchen Suchen Sie auftauchen. Offene Kommunikation sorgt dafür, dass Besucher Sie erreichen, ohne die Seite verlassen zu müssen.
Zwei erfundene Beispielszenarien
Die folgenden Szenarien sind vollständig hypothetisch. Sie gehören keiner echten Firma und keiner echten Person und sollen nur die Logik zeigen.
Erstes Szenario: ein mittelgroßer Dienst, der sich auf Wohnanlagen konzentriert. Ein Sicherheitsunternehmen betreut seit Jahren Hausverwaltungen, seine Website besteht aber aus einer einzigen Vorstellungsseite. Unter der Überschrift „Sicherheitsleistungen“ steht alles zusammen: Wohnen, Industrie, Veranstaltungen. Wenn Verwaltungen suchen, taucht die Firma kaum auf. Die Arbeit sieht so aus: Es entsteht eine eigene Leistungsseite für Wohnanlagen. Sie beantwortet die echten Fragen von Verwaltungen und Eigentümergemeinschaften (Wie läuft die Übernahme bei einem Verwalterwechsel? Was passiert, wenn Personal ausfällt? Wie werden Besucher und Paketzustellungen geregelt?). Für die Bezirke, in denen die Firma wirklich arbeitet, entstehen kurze regionale Seiten, und das Angebotsformular wird vereinfacht. Über Platzierungen verspreche ich nichts. Aber die Firma hat nun eine Seite, die Menschen antwortet, die nach Objektschutz für Wohnanlagen suchen. Vorher hatte sie keine.
Zweites Szenario: ein Dienst für Werke und Logistikstandorte. Diese Firma hat weniger, dafür größere Kunden. Die Suchanfragen sind selten, aber wertvoll: „Werkschutz Dienstleister“, „Lagerbewachung“. Hier braucht es nicht viele Seiten, sondern wenige, aber tiefgehende Seiten je Standortart und einen seriösen Vertrauensbereich. Die Website erklärt, wie die Besichtigung abläuft, nach welcher Grundlogik Schichten geplant werden und wie die Firma mit den Regeln des Arbeitsschutzes zusammenarbeitet. Das Ziel dieser Firma sind nicht Hunderte Besucher am Tag, sondern ein paar qualifizierte Angebotsanfragen im Monat. Große Auftraggeber holen meist von mehreren Firmen Angebote ein; schon auf die Liste zu kommen ist wertvoll.
In beiden Beispielen gilt: Entscheidend ist nicht, wie viele Menschen kommen, sondern ob die richtigen kommen. Im Sicherheitsbereich zählt dieser Unterschied weit mehr als die Besucherzahl.
Schritt für Schritt: Wo fangen Sie an?
Ich empfehle, SEO für eine Sicherheitsfirma in dieser Reihenfolge anzugehen.
1. Entscheiden Sie, welchen Kunden Sie wollen. Wohnanlagen, Industrie, Veranstaltungen, alles? Alles zu wollen ist legitim, aber Seiten legt man nacheinander an. Beginnen Sie mit der Kundenart, die am meisten einbringt und bei der Sie am meisten Erfahrung haben.
2. Finden Sie die Suchanfragen dieses Kunden. Recherche statt Raten: Was fragen Ihre Kunden am Telefon als Erstes, welche Wörter benutzen sie? Diese Fragenliste ist die Grundlage für SEO und Seiten. Ihre Telefonnotizen oder die Ihres Vertriebs sind dafür Gold wert.
3. Prüfen Sie die bestehende Website. Öffnet sie sich auf dem Handy richtig, ist sie schnell, stimmen Adresse und Telefonnummer, funktioniert das Angebotsformular? Selbst die schönsten Texte nützen nichts, wenn das Formular nicht ankommt.
4. Schreiben Sie die Seiten. Jede Seite beantwortet eine einzige Kundenfrage. Die Überschrift nennt Leistung und Region, der erste Absatz zeigt, wen Sie ansprechen, am Ende steht ein klarer nächster Schritt.
5. Pflegen Sie Ihr Firmenprofil. Der Eintrag bei Google Maps ist besonders bei lokalen Suchen entscheidend. Adresse, Öffnungszeiten, Einsatzgebiete und Kategorien müssen mit Ihrer Website übereinstimmen.
6. Messen und nachbessern. Welche Seiten bringen Anfragen, über welche Suchen kommen die Besucher, an welcher Stelle brechen sie das Formular ab? Schauen Sie Monat für Monat darauf und passen Sie den Plan an.
Der Ablauf wirkt linear, ist in der Praxis aber ein Kreislauf: Die Messung zeigt Ihnen, welche Seite funktioniert, und danach wählen Sie die nächste Seite aus. Deshalb ist es gesünder, bei der ersten Runde klein anzufangen und zu lernen, statt alles auf einmal zu wollen.
Der Weg vom Besucher zur Angebotsanfrage
Ein Besucher kommt auf Ihre Website, ein Teil schaut sich die Leistungsseite an, ein Teil liest den Vertrauensbereich, ein viel kleinerer Teil füllt das Formular aus. In jeder Phase springen Menschen ab. Die Aufgabe von SEO ist nicht nur, die erste Phase zu vergrößern, sondern auch die Verluste in den späteren Phasen zu verringern. Denn mit der gleichen Besucherzahl mehr Anfragen zu bekommen gelingt, wenn Seite und Formular verständlicher werden.
Jede Verengung im Trichter steht für eine Frage: Sagt die Seite, was ich suche? Kann ich dieser Firma vertrauen? Ist das Formular einfach? Mit diesem Blick können Sie Ihre eigene Website betrachten.
Das Angebotsformular: kleine Details, große Wirkung
Bei Sicherheitsdiensten sollten Sie das Angebotsformular zusammen mit SEO bedenken. Ein sehr langes Formular, das viele Details verlangt, ermüdet die Verwalterin, die nur schnell schauen will. Ein sehr kurzes Formular liefert Ihnen zu wenig Information. Ein guter Mittelweg: Name, Unternehmen, Telefon, Leistungsart, Region und eine kurze Nachricht. Objektpläne, Personalzahlen und ähnliche Einzelheiten erfahren Sie beim Besichtigungstermin.
Fügen Sie neben dem Formular einen Satz ein: „Wir melden uns innerhalb eines Werktags bei Ihnen.“ Wenn Sie sich wirklich melden, schafft dieser Satz Vertrauen. Wenn Sie es nicht schaffen, schreiben Sie ihn nicht. Seien Sie außerdem telefonisch erreichbar: In dieser Branche rufen viele Auftraggeber lieber an, als zu schreiben. Eine Telefonnummer, die sich auf dem Handy mit einem Fingertipp wählen lässt, ist ein einfaches, aber wertvolles Detail.
Zählen Sie die eingehenden Anfragen und notieren Sie, woher sie kommen. Kam die Person über Google oder über das Firmenprofil? Ohne diese Information ist schwer zu erkennen, ob SEO wirkt.
Häufige Fehler
Die häufigsten Fehler, die ich in dieser Branche sehe, sind meist einfach und lassen sich beheben.
Ich erkläre sie kurz. Alles auf einer Seite erzählen ist das Problem, über das ich im ersten Abschnitt gesprochen habe. Nur auf das allgemeine Wort „Sicherheit“ zielen zieht auch Stellensuchende und Kursinteressierte an, aber nicht die gewerblichen Kunden. Nachweise und echte Angaben nicht zeigen weckt beim Auftraggeber Misstrauen. Für jede Region dieselbe Seite kopieren wirkt, wie erwähnt, wertlos. Eine Website, die auf dem Handy nicht richtig funktioniert, ist ein Problem, weil viele Entscheider ihre Informationen unterwegs auf dem Smartphone sammeln. Nach den ersten Wochen aufgeben, weil SEO nicht in ein paar Wochen reift; meist dauert es Monate, und wer das vorher weiß, ist weniger enttäuscht.
Dazu kommt eine Falle, die es nur in der Sicherheitsbranche gibt: bei Referenzen zu viele Einzelheiten preisgeben. Details, die die Schutzvorkehrungen eines Kunden offenlegen, schaden dem Kunden und Ihrem Ruf. Bleiben Sie bei Referenzen allgemein und heben Sie sich die Einzelheiten für das Angebotsgespräch auf.
Was können Sie selbst tun?
Nicht für alles braucht man eine Fachperson. Vieles können Sie selbst erledigen, und es beeinflusst das Ergebnis spürbar.
- Suchen Sie Ihre eigene Firma und Ihre Mitbewerber bei Google so, wie Ihr Kunde tippen würde, und schauen Sie, was erscheint.
- Füllen Sie Ihr Firmenprofil (den Eintrag bei Google Maps) vollständig aus: Adresse, Telefon, Zeiten, Einsatzgebiete.
- Achten Sie darauf, dass Adresse und Telefonnummer auf Ihrer Website überall gleich lauten.
- Schreiben Sie die fünf häufigsten Kundenfragen auf und beantworten Sie sie auf Ihrer Website.
- Öffnen Sie Ihre Website auf Ihrem eigenen Handy und füllen Sie das Angebotsformular einmal selbst aus. Kommt die Nachricht bei Ihnen an?
- Klären Sie mit einer Rechtsberatung, wie Sie Ihre Erlaubnis und Ihre Nachweise rechtlich korrekt darstellen können.
Jeder dieser Schritte hilft für sich, aber ab einem gewissen Punkt braucht man dafür Zeit und technisches Wissen.
Wann sollten Sie Unterstützung holen?
Das folgende Entscheidungsschema zeigt, wann externe Unterstützung sinnvoll ist.
Als Faustregel gilt: Wenn Sie die Grundordnung geschaffen haben und trotzdem keine Anfragen eintreffen, oder wenn Sie nicht wissen, welche Seiten fehlen, hilft ein Blick von außen. Auch technische Probleme (Ladezeit, falsche Weiterleitungen, Sprachversionen), die Planung vieler Regions- und Leistungsseiten und der Aufbau einer Messung sind meist Sache einer Fachperson. Doch auch die beste Beraterin kann nicht ersetzen, was nur Sie wissen: Ihre Branche, die Wirklichkeit im Einsatz und die Fragen Ihrer Kunden. Gute Zusammenarbeit verbindet Ihr Wissen mit der Methode der Fachperson.
Wovon die Kosten abhängen
Eine Zahl nenne ich nicht, denn jede Website ist anders. Ich kann aber sagen, was den Preis bestimmt. Der aktuelle Zustand Ihrer Website: Wird sie neu aufgebaut oder muss eine bestehende Seite verbessert werden? Für wie viele Leistungsarten und Regionen Seiten nötig sind. Die Stärke des Wettbewerbs: Bei einer allgemeinen Suche in einer Großstadt zu konkurrieren bedeutet anderen Aufwand als bei einer klaren Suche in einer kleinen Region. Menge und Tiefe der zu schreibenden Inhalte. Ob mehrere Sprachen gebraucht werden. Und ob die Arbeit einmalig oder regelmäßig monatlich laufen soll.
Wenn Sie ein Angebot erhalten, achten Sie darauf, ob die Aufgaben schriftlich und in einer Reihenfolge aufgeführt sind, wer die Arbeit macht und ob Website und Konten auf Ihren Namen laufen. Seien Sie vorsichtig bei Angeboten mit Platzierungsgarantie, denn das Ergebnis von Google kontrolliert weder ich noch irgendjemand sonst.
Eine schriftliche Aufgabenliste schützt Sie, denn es ist klar, was wann geschieht. Ein einfacher Bericht hilft Ihnen, die Ergebnisse zu verstehen; mit einem Bericht, den man nicht versteht, lässt sich schwer entscheiden.
So arbeite ich mit Ihnen
Ich arbeite allein, die Person, die mit Ihnen spricht, ist also auch die Person, die die Arbeit erledigt. Zuerst mache ich eine kurze Vorprüfung Ihrer Website und Ihrer Mitbewerber und sage Ihnen, wo man anfangen sollte. Danach lege ich Ihnen für die ersten Monate einen schriftlichen Plan vor, geordnet nach Priorität. Zuerst räume ich die Hindernisse auf der Website aus dem Weg, dann bereite ich die Seiten und Artikel für die Zielsuchen vor. Jeden Monat sehe ich mir die Ergebnisse mit Ihnen an und passe den Plan an. Die Website und die Konten gehören immer Ihnen. Weil meine Kapazität begrenzt ist, arbeite ich nicht mit vielen Kunden gleichzeitig. Das bedeutet, dass Sie in jeder Phase direkt mit mir sprechen können.
Ihre Branche kennen Sie besser als ich, ich kenne dafür die Funktionsweise von Suchmaschinen und weiß, wie man die Website darauf ausrichtet. Wo beides zusammenkommt, entstehen gute Ergebnisse. Das ist keine Ergebnisgarantie, sondern eine solide Methode.
Auch der Fahrplan ist kein Versprechen, sondern ein Beispiel für einen Plan. Jede Website entwickelt sich anders; manche Maßnahmen wirken früher, andere später. Wichtig ist, dass in jeder Phase klar ist, was getan wird und warum.
Häufig gestellte Fragen
Brauche ich als Sicherheitsdienst wirklich SEO?
Wenn ein Teil Ihrer Kunden Sie über Empfehlungen findet, brauchen Sie es im Moment vielleicht nicht. Gewerbliche Auftraggeber recherchieren aber vor der Entscheidung fast immer im Internet. Wer dort nicht erscheint, kommt womöglich gar nicht erst auf die Angebotsliste. Es ist also keine Pflicht, aber sehr nützlich, wenn Sie wachsen wollen.
Ich habe eine Website, warum erscheine ich bei Google nicht?
Die häufigsten Gründe: Ihre Website erzählt alles auf einer Seite, Leistung und Region sind nicht klar genannt, die Website ist auf dem Handy langsam oder fehlerhaft, oder Ihre Mitbewerber haben klarere Seiten. Den tatsächlichen Grund kann ich erst sagen, wenn ich Website und Suchergebnisse angesehen habe; aus der Ferne rate ich nicht.
Wann sehe ich Ergebnisse?
Eine feste Zeit kann ich nicht nennen. Erste spürbare Bewegungen zeigen sich oft nach einigen Monaten, es hängt aber vom Wettbewerb und vom Zustand der Website ab. Seien Sie vorsichtig bei jedem, der Ihnen eine Platzierung garantiert.
Sollte ich Werbung schalten oder SEO machen?
Bei Werbung sind Sie sichtbar, solange Sie zahlen. SEO baut eine Grundlage auf, die nach dem Aufbau lange wirkt. Beides schließt sich nicht aus. Wenn es schnell gehen muss, kann Werbung sinnvoll sein, für eine dauerhafte Grundlage SEO. Die Entscheidung richtet sich nach Budget und Ziel.
Darf ich Kundenreferenzen auf der Website verwenden?
Für die Nennung des Kundennamens brauchen Sie dessen schriftliche Zustimmung. Ohne Zustimmung können Sie anonyme, allgemeine Beschreibungen verwenden. Angaben, die die Schutzvorkehrungen offenlegen, würde ich auch mit Zustimmung nicht veröffentlichen. Für rechtliche Einzelheiten wenden Sie sich bitte an eine Rechtsberatung.
Muss ich meine Erlaubnis und Nachweise auf der Website zeigen?
Ob das vorgeschrieben ist, kann ich nicht sicher sagen; bitte fragen Sie eine Rechtsberatung. Unter dem Gesichtspunkt von SEO und Vertrauen gilt: Eine der ersten Fragen von Auftraggebern ist, ob die Firma berechtigt ist. Das offen zu zeigen, nützt Ihnen.
Ich arbeite in mehreren Städten. Sollte ich für jede Stadt eine Seite anlegen?
Ja, für Orte, in denen Sie tatsächlich arbeiten und zu denen Sie etwas Eigenes sagen können. Denselben Text mit ausgetauschtem Ortsnamen zu kopieren bringt nichts und kann schaden.
Bringt das Formular oder das Telefon mehr Aufträge?
Beides ist nötig. Manche Auftraggeber schreiben lieber, andere rufen lieber an. Machen Sie beides einfach und notieren Sie, auf welchem Weg eine Anfrage kam; mit der Zeit sehen Sie, was für Sie besser funktioniert.
Wenn Sie über die Website Ihres Sicherheitsdienstes mehr qualifizierte Angebotsanfragen bekommen möchten, können Sie auf meiner Seite zur SEO-Beratung nachlesen, wie ich arbeite, und mich kontaktieren. Ich sehe mir Ihre Website mit Ihnen an und sage offen, wo man anfangen sollte.