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SEO für Werbetechnik und Schilderhersteller: Mehr Anfragen

SEO für Werbetechnik-Firmen und Schilderhersteller: wie Kunden suchen, welche Seiten Sie brauchen, typische Fehler und was die Kosten bestimmt. Einfach erklärt.

Sie haben eine Werkstatt, geschulte Mitarbeiter, einen Montagewagen mit Hebebühne. Leuchtbuchstaben, Folierung, Fahrzeugbeschriftung, Fassadenschilder, Leitsysteme: An der Qualität Ihrer Arbeit gibt es nichts auszusetzen. Und trotzdem klingelt das Telefon meist nur bei Stammkunden und auf Empfehlung. Wenn jemand „Leuchtbuchstaben Köln“ oder „Fahrzeugbeschriftung beauftragen“ bei Google eintippt, sieht diese Person Ihre Mitbewerber, nicht Sie. Genau hier setzt SEO für Werbetechnik-Firmen und Schilderhersteller an. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, ich arbeite allein von Istanbul aus. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, welche Besonderheiten Ihre Branche hat, welche Seiten Ihre Website braucht und wo man sinnvoll anfängt. Wo es passt, sage ich auch offen, was meine SEO-Beratung umfasst und was nicht.

SEO bedeutet, in einem Satz, die Arbeit daran, dass Ihre Website bei Google erscheint, wenn Ihre Kunden nach genau Ihrer Leistung suchen. Anders als bei Anzeigen verschwinden Sie nicht sofort, wenn Sie aufhören zu zahlen; gut gemachte Arbeit bringt über Monate Anfragen. Dafür verlangt sie Geduld und eine saubere Seitenstruktur. Nach diesem Artikel sollen Sie unterscheiden können, was wirklich nötig ist und was nur Zeit und Geld kostet.

Was tippen Kunden bei Google ein, wenn sie ein Schild brauchen?

Ihre Branche hat eine Eigenheit: Kunden suchen selten ein Produkt, sie suchen ein Ergebnis. Wer ein Geschäft eröffnet, tippt vielleicht gar nicht „Schild“ ein. Er schreibt „Ladenbeschriftung“, „Leuchtreklame“, „Schaufenster bekleben“ oder „Firmenwagen beschriften lassen“. Alles davon ist Ihre Arbeit, aber jedes Wort ist eine eigene Suche.

Dazu kommt, dass Ihre Auftraggeber sehr verschieden sind. Ein Gastronom, der neu eröffnet. Eine Filialkette, die einen weiteren Standort ausstattet. Ein Bauträger, der kurz vor der Übergabe steht. Ein Handwerksbetrieb, der seine Fahrzeugflotte einheitlich gestalten will. Eine Agentur, die einen Messestand vorbereitet. Jeder von ihnen nutzt andere Wörter, stellt andere Fragen und lässt sich auf einer anderen Seite überzeugen.

Ein großer Teil der Suchen ist eine Kombination aus Ort und Leistung: „Leuchtbuchstaben Köln“, „Fahrzeugfolierung Hamburg“, „Fassadenbeschriftung München“. Der Grund ist einfach. Ein Schild entsteht mit Aufmaß vor Ort, mit Montage und oft mit einer Genehmigung der Stadt oder des Vermieters. Die Menschen suchen deshalb keine Firma am anderen Ende des Landes, sondern jemanden, der vorbeikommen kann. Das ist für Sie von Vorteil: Eine Suche, die sich auf eine Stadt oder einen Stadtteil bezieht, ist deutlich weniger umkämpft als eine, die ganz Deutschland meint.

Beispiel einer Suchergebnisseite zu Leuchtbuchstaben: Die Seite mit klarer Orts- und Leistungsangabe sticht heraus

Die Abbildung oben ist ein frei erfundenes Beispiel, aber die Logik dahinter stimmt. Das hervorgehobene Ergebnis nennt in der ersten Zeile den Ort, die Art der Arbeit und das, was Sie bekommen. Ein Satz wie „Gute Qualität, faire Preise, Werbelösungen für jeden Bedarf“ könnte dagegen auf jeder Website stehen und unterscheidet Sie von niemandem.

Fünf Suchen, ein und dieselbe Firma

Überlegen Sie einmal, mit welchen Sätzen Ihre Kunden Sie finden könnten. Meist ergeben sich fünf Gruppen. Erstens die Suche nach dem Produkt: Leuchtbuchstaben, Neonschild, Pylon, Lauftextanzeige. Zweitens die Suche nach dem Einsatzort: Fassade, Schaufenster, Innenraum, Fahrzeug. Drittens die Suche nach dem Anlass: Filialausstattung, Eröffnung, Corporate-Design-Umsetzung. Viertens die Suche mit Ortsbezug: Stadt, Stadtteil, Gewerbegebiet. Fünftens die Suche als Frage: „Wie lange dauert es, ein Schild anfertigen zu lassen?“ oder „Braucht man für eine Leuchtreklame eine Genehmigung?“ Sie brauchen nicht für jede Gruppe eine eigene Seite, aber Sie sollten wissen, welche Seite welche Gruppe abdeckt.

Welche Suche gehört auf welche Seite?

Ein Fehler, den ich oft sehe: Alle Leistungen stehen untereinander auf einer einzigen Seite namens „Leistungen“. Google hält diese Seite für keine der Leistungen für besonders aussagekräftig, weil sie nirgends in die Tiefe geht. Für den Kunden ist es dasselbe: Wer „Fahrzeugfolierung“ sucht, muss sich zwischen vielen unpassenden Überschriften das Passende heraussuchen.

Die folgende Tabelle zeigt typische Suchtypen in Ihrer Branche und die jeweils passende Seite.

Fünf Suchtypen in der Werbetechnik: Absicht des Kunden und passende Seite im Vergleich

Der Grundgedanke: eine Seite, eine Absicht. Die Produktseite erklärt das Produkt, die Ortsseite Ihre Arbeit in dieser Stadt, der Ratgeber-Artikel beantwortet die Frage. Wer alles auf eine Seite packt, bekommt für alles ein schwaches Ergebnis.

Welche Stationen durchläuft ein Kunde bis zur Entscheidung?

Ein Schild oder eine Fahrzeugbeschriftung kauft kaum jemand regelmäßig. Deshalb versucht der Kunde zuerst zu verstehen, was er eigentlich braucht, dann vergleicht er Firmen, und erst am Ende nimmt er Kontakt auf, um ein Aufmaß oder ein Angebot zu bekommen. Ihre Website braucht für jede dieser drei Phasen eine Antwort.

Der Weg zum Schilderkauf: vier Phasen von der Idee bis zur Anfrage

Die Reihenfolge in der Grafik zeigt, welcher Inhalt wo wirkt. Oben helfen allgemeine Ratgeber-Texte, in der Mitte Referenzprojekte und Materialerklärungen, ganz unten ein klares Anfrageformular oder eine gut sichtbare Telefonnummer. Bei vielen Werbetechnik-Websites fehlen die obere und die mittlere Phase. Der Besucher sieht sofort den Button „Angebot anfordern“, ist aber noch nicht so weit, und verlässt die Seite wieder.

Welche Seiten gehören auf die Website einer Werbetechnik-Firma?

Ich sage es ohne Fachsprache: Das Gerüst Ihrer Website sollte in derselben Reihenfolge aufgebaut sein wie die Fragen Ihrer Kunden. Die Startseite sagt, wer Sie sind und was Sie tun. Die eigentliche Arbeit leisten die Leistungsseiten, die Referenzseiten und die Ortsseiten.

Aufbau einer Beispiel-Produktseite einer Werbetechnik-Firma: von der Überschrift bis zum Anfrageformular

Die Grafik zeigt, wie eine Produktseite aufgebaut sein kann. Ganz oben steht, worum es geht und für wen die Leistung passt. Danach folgen echte Projektfotos, Materialoptionen, der Ablauf und zum Schluss häufige Fragen. Kurz gesagt: Die Seite beantwortet schon alles, was der Kunde Sie sonst vor dem Anruf gefragt hätte.

Was überzeugt Kunden auf einer Produktseite?

Bei einer so sichtbaren Arbeit wie Schildern suchen Kunden weniger Text als Vertrauen. Sie wollen auf der Seite sehen: Hat diese Firma schon Arbeiten für Betriebe wie meinen gemacht? Ist das Material langlebig? Wer montiert? Wie lange dauert es? An wen wende ich mich, wenn nachher etwas nicht stimmt? Fehlen diese Antworten, klingelt das Telefon nicht, egal wie hübsch die Seite aussieht. Deshalb empfehle ich auf jeder Produktseite einen kurzen Ablauf, eine knappe Beschreibung der verwendeten Materialien, einen ehrlichen Hinweis zu Pflege und Garantie und echte Projektfotos. Übertriebene Adjektive brauchen Sie nicht. Ein konkreter Satz wie „Das Material an der Außenfassade hält Regen und Sonne aus, weil …“ schafft mehr Vertrauen als drei Absätze Eigenlob.

Seitentypen, die in Ihrer Branche sinnvoll sind

Für eine Werbetechnik-Firma sind meist diese Seiten sinnvoll. Erstens Produkt- und Leistungsseiten: Leuchtbuchstaben, Neonschilder, Pylone, Fassadenbeschriftung, Folierung und Schaufensterbeklebung, Fahrzeugbeschriftung, Leitsysteme. Jede mit einer eigenen Seite und Ihren eigenen Fotos. Zweitens Branchenseiten: Schilder für Gastronomie, für Einzelhandel, für Arztpraxen, Leitsysteme für Betriebe und Gewerbeparks. Ein Restaurantinhaber und ein Werksleiter finden sich nicht auf derselben Seite wieder. Drittens Ortsseiten, aber nur für Orte, an denen Sie wirklich arbeiten. Statt einer langen Liste „Wir bedienen alle Städte“ sind einige Seiten zu Orten, in denen Sie tatsächlich tätig sind und etwas Konkretes sagen können, viel wertvoller. Viertens Referenzen und häufige Fragen.

Der Unterschied zwischen allgemeiner Seite und Fachseite

Dieselbe Information kann sehr unterschiedlich wirken, je nachdem, wie sie aufgeschrieben ist. Der folgende Vergleich macht das sichtbar.

Vergleich: allgemeine Leistungsseite und Fachseite für ein bestimmtes Produkt

Die linke Seite ist für alle geschrieben, die rechte für eine bestimmte Person. Google und Kunden halten die zweite für glaubwürdiger, weil man merkt, dass der Autor sein Handwerk kennt.

Zwei erfundene Beispiele

Die beiden folgenden Beispiele sind frei erfunden und beschreiben keine echte Firma und keine echte Person. Sie sollen zeigen, wie dieselbe Arbeit in unterschiedlichen Ausgangslagen unterschiedlich wirken kann.

Beispiel 1: Die Werkstatt hat nur eine einseitige Website

Nehmen wir an, es gibt in Köln eine Schilderwerkstatt mit drei Mitarbeitern und einem Montagefahrzeug. Die meisten Aufträge kommen über Empfehlungen. Die Website wurde vor Jahren erstellt und besteht aus einer einzigen Seite: oben das Logo, in der Mitte ein Absatz, unten die Telefonnummer. Der Inhaber möchte bei dem breiten Begriff „Leuchtreklame“ auf Platz eins stehen.

In so einem Fall würde ich nicht dem breiten Begriff hinterherlaufen, sondern ein erreichbares Ziel wählen. Wenn die Werkstatt am besten Leuchtbuchstaben macht, entsteht zuerst eine Seite dazu, mit echten Projektfotos und häufigen Fragen. Danach folgen Seiten für Köln und die angrenzenden Städte. Das Google-Unternehmensprofil wird sauber gepflegt. Eine Platzierung kann ich nicht garantieren. Aber die Werkstatt kann dann bei einer engen Suche wie „Leuchtbuchstaben Köln“ überhaupt mitspielen. In den ersten Monaten bringt das nicht sofort Aufträge, doch je besser sich die Seiten setzen, desto eher können Anfragen kommen.

Beispiel 2: Eine Firma mit vielen Leistungen und einem Chaos an Projekten

Im zweiten, ebenfalls erfundenen Beispiel macht ein mittelgroßer Betrieb Schilder, Fahrzeugbeschriftung und Messestände. Die Website ist groß, enthält Hunderte Fotos, aber alles steht auf einer einzigen Seite namens „Projekte“. Bei der Suche nach „Fahrzeugbeschriftung“ taucht der Betrieb nicht auf, obwohl er darin viel Erfahrung hat.

Hier fehlt nicht Inhalt, sondern Ordnung. Die Lösung ist keine neue Website, sondern die vorhandenen Inhalte nach Leistung zu trennen: eine Seite für Fahrzeugbeschriftung, eine für Flottenfolierung, eine für Messestände. Auf jeder steht der Ablauf, das Material und die häufigsten Fragen. Dateinamen und Beschreibungen der Fotos werden aufgeräumt. Die alte „Projekte“-Seite wird nicht gelöscht, sondern wird zu einem Schaufenster mit Verweisen auf die neuen Seiten. Das ist keine Arbeit für ein Wochenende, aber mit demselben Aufwand beantwortet die Website danach sehr viel mehr Suchen.

Wie gehe ich Schritt für Schritt vor?

Der Ablauf selbst ist schlicht. Zuerst kläre ich nicht, wonach Sie suchen würden, sondern wonach Ihre Kunden suchen. Dann schaue ich mir die vorhandene Website an und sehe, was fehlt. Danach erstelle ich den Seitenplan, schreibe die Inhalte, erledige die technischen Korrekturen und werte die Ergebnisse aus.

Schritte einer SEO-Arbeit für Werbetechnik: Suchrecherche, Seitenplan, Inhalte, Technik

Die Reihenfolge in der Grafik entspricht ungefähr meiner Arbeitsweise. Der erste Schritt, die Suchrecherche, ist der wichtigste: Zehn Seiten für das falsche Wort bringen weniger als zwei Seiten für das richtige. Die Technik kommt zuletzt, darf aber nicht vernachlässigt werden. Ihre Website muss am Handy schnell laden, die Fotos müssen verkleinert sein, und Google muss die Seiten lesen können.

Fotos sind das größte Kapital einer Schilder-Website

In Ihrer Branche ist der stärkste Beweis das Foto einer fertigen Arbeit. Doch auf vielen Websites sind es Handyfotos mit Namen wie „IMG_4821“, unkomprimiert und ohne Beschreibung. Dasselbe Foto wirkt für Google und für Kunden ganz anders, wenn dabei steht, welcher Laden, welches Material, welcher Ort und welche Art von Schild gemeint ist. Wenn möglich, zeigen Sie bei Leuchtreklame die Tag- und die Nachtansicht zusammen. Der Kunde will vor allem wissen, wie das Schild abends aussieht.

Gehen Sie bei Kundenfotos sorgfältig vor. Wenn Sie die Fassade eines Geschäfts fotografieren, ist dessen Marke zu sehen; fragen Sie vor der Veröffentlichung kurz nach. Eine verbindliche rechtliche Auskunft zu Bildrechten und Datenschutz kann ich nicht geben. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie einen Rechtsanwalt.

Lokale Sichtbarkeit: die Kartensuche

Bei Suchen wie „Werbetechnik in meiner Nähe“ oder „Stadtname + Schilder“ zeigt Google häufig zuerst die Karte und die Firmenkästen. Dieser Bereich funktioniert unabhängig von Ihrer Website und hängt an Ihrem Google-Unternehmensprofil. Die richtige Kategorie, aktuelle Adresse und Öffnungszeiten, echte Projektfotos und Kundenbewertungen sind hier entscheidend. Gute SEO-Arbeit betrachtet Website und Profil gemeinsam; ihre Angaben dürfen sich nicht widersprechen. Steht die Adresse an einer Stelle so und an einer anderen anders, weiß Google nicht, welcher Angabe es trauen soll.

Einen Punkt möchte ich besonders betonen: SEO muss die Kapazität Ihrer Werkstatt berücksichtigen. Wenn Sie pro Woche nur eine begrenzte Zahl Aufträge schaffen, kann es Sie in Schwierigkeiten bringen, bei jeder Suche zu erscheinen. Ich bespreche deshalb zuerst mit Ihnen, welche Aufträge Ihnen wirklich etwas einbringen und welche viel Zeit für wenig Ertrag kosten. Eine Seite, die vor allem kleine, wenig lohnende Aufträge anzieht, kann die Zeit für die wirklich lohnenden verringern. Deshalb baue ich den Seitenplan nicht nur nach Suchvolumen, sondern nach der Wirklichkeit Ihres Betriebs.

Häufige Fehler

In dieser Branche sehe ich bestimmte Fehler immer wieder. Die meisten kosten nichts, werden aber nicht bemerkt und verlieren über Monate Aufträge.

Sechs häufige Fehler von Werbetechnik-Firmen bei SEO

Allen Fehlern in der Grafik ist eines gemeinsam: Die Website erzählt, wie die Firma sich vorstellt, und nicht, was sie tut. Der Kunde sucht aber die Antwort auf seine Frage.

Ein paar davon erkläre ich genauer. Erstens der Ansatz „Wir machen alles“. Wer Leuchtbuchstaben, Neon, Fahrzeugbeschriftung, Druck und Werbeartikel auf einer Seite aufzählt, wirkt in keinem Bereich wie ein Spezialist. Zweitens: Über den Preis wird gar nicht gesprochen. Sie müssen keine Zahl nennen, aber erklären Sie, wovon der Preis abhängt (Material, Größe, Beleuchtung, Montagehöhe, Genehmigungsverfahren). Das hält ungeeignete Anfragen fern und zieht die richtigen an. Drittens: Ortsseiten werden kopiert. Zwanzig Seiten, in denen nur der Ortsname wechselt, sind für Google zwanzigmal dieselbe Seite und bringen keinen Wert. Viertens: Die Website wird nicht am Handy geprüft. Wer ein Schild sucht, ist oft unterwegs und sucht mit dem Handy; lässt sich die Nummer nicht mit einem Tipp anrufen, geht der Auftrag verloren. Fünftens: Angaben veralten, zum Beispiel eine alte Adresse, eine geänderte Nummer oder eine Leistung, die Sie nicht mehr anbieten. Sechstens: Es werden keine Bewertungen und Referenzen gesammelt.

Was Sie selbst tun können

Nicht für alles brauchen Sie einen Experten. Die folgende Liste fasst zusammen, was ein Inhaber mit etwas Zeit allein erledigen kann.

Sechs einfache Aufgaben, die eine Werbetechnik-Firma selbst erledigen kann

Wenn Sie diese Liste umsetzen, schaffen Sie schon eine solide Grundlage. Besonders die beiden wirksamsten Maßnahmen kosten nichts zusätzlich: Fotos Ihrer Arbeiten regelmäßig aufnehmen und sinnvoll benennen sowie das Google-Unternehmensprofil aktuell halten. Kunden nach Abschluss des Auftrags um eine kurze Bewertung zu bitten, wird oft vergessen, ist aber sehr viel wert.

Wann braucht man einen Experten?

Manche Aufgaben verlangen Fachwissen. Dazu gehören eine Website, die am Handy langsam lädt, die korrekte Anmeldung der Seiten bei Google, der Aufbau eines Seitenplans für mehrere Städte und Leistungen und der Umbau einer bestehenden Website, ohne ihre Struktur zu beschädigen. Wenn Sie überlegen, ob Sie etwas selbst machen, stellen Sie sich zwei Fragen: Kann ich der Website schaden, wenn ich es falsch mache? Und sind die Stunden, die ich dafür aufwende, wertvoller als die Stunden in der Werkstatt?

Selbst machen oder Experten holen: ein einfaches Entscheidungsschema

Das Schema ist eine grobe Orientierung, keine feste Regel. Für eine kleine Schilderwerkstatt ist oft ein Mittelweg gut: die Grundlagen selbst erledigen und für Seitenplan und Technik Beratung holen.

Wovon die Kosten abhängen

Ich nenne keine Zahlen, denn zwei Firmen haben nie genau denselben Bedarf. Aber ich kann klar sagen, was den Preis verändert. Der wichtigste Faktor ist der Zustand der bestehenden Website: Muss sie von Grund auf neu entstehen, oder wird eine vorhandene überarbeitet? Zweitens die Zahl der Leistungen und Orte: Sieben Leistungen und fünf Städte bedeuten deutlich mehr Seiten als zwei Leistungen und eine Stadt. Drittens, wer die Inhalte vorbereitet: Kommen Fotos und Projektinformationen von Ihnen, geht es schneller. Viertens das Wettbewerbsniveau; in einer sehr umkämpften Stadt dauert es länger. Fünftens, ob mehrsprachige Seiten nötig sind, etwa wenn Sie auch internationale Kunden bedienen.

Achten Sie bei Angeboten auf Folgendes: Was ist enthalten, wie viele Seiten werden geschrieben, gibt es einen monatlichen Bericht, und was bekommen Sie am Ende geliefert? Wer „Wir bringen Sie auf Platz eins“ sagt, hat ein Versprechen abgegeben, das niemand halten kann. Bei SEO gibt es keine Platzierungsgarantie; wichtig ist, dass die geleistete Arbeit klar beschrieben wird.

So arbeite ich mit Ihnen

Ich arbeite allein, das heißt: Die Person, mit der Sie sprechen, ist auch die Person, die die Arbeit macht. Im ersten Gespräch höre ich mir Ihren Betrieb, Ihre Kunden und Ihre bestehende Website an. Danach teile ich Ihnen schriftlich mit, was getan werden sollte, was überflüssig ist und wie lange es ungefähr dauert. Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit entscheiden, setze ich Seitenplan, Inhalte und technische Anpassungen schrittweise um. In jedem Schritt wissen Sie, was gemacht wurde.

Beispiel-Zeitplan einer SEO-Arbeit für eine Werbetechnik-Firma: vom ersten bis zum sechsten Monat

Der Zeitplan ist ein Beispiel; jede Website startet an einem anderen Punkt. In der Regel vergeht der erste Monat mit den Grundlagen, erste Ergebnisse zeigen sich, nachdem sich die Seiten bei Google gesetzt haben. Ein genaues Datum kann ich nicht nennen, und ich rate Ihnen, bei allen misstrauisch zu sein, die es tun.

Hinzu kommt: Gesucht wird heute nicht mehr nur bei Google. Viele Menschen fragen KI-Werkzeuge wie ChatGPT, worauf man bei einer Leuchtreklame achten sollte. Solche Werkzeuge greifen bei ihren Antworten gern auf klare, gut gegliederte und verlässliche Seiten zurück. Wer für seine Branche eigene Fachseiten schreibt, erhöht die Chance, dass sein Name dort auftaucht; garantieren kann das aber niemand.

Und noch ein Wort zur Erfolgsmessung. Um zu erkennen, ob die Arbeit wirkt, reicht es nicht, die Zahl der Besucher anzuschauen. Entscheidend ist, wie viele Menschen anrufen, das Formular ausfüllen oder sich über die Karte den Weg zeigen lassen. Deshalb gehört es zu den ersten Aufgaben, Anrufe und Formulare auf der Website messbar zu machen. So sehen Sie, welche Seite wirklich Anfragen bringt und welche nur Besucher anzieht, und können Ihr Budget entsprechend lenken.

Häufige Fragen

Brauche ich als Schilderhersteller wirklich SEO, oder reichen Empfehlungen?

Empfehlungen sind sehr wertvoll, und die meisten Schilderfirmen bekommen darüber den Großteil ihrer Aufträge. Aber sie sind begrenzt: Sie kommen nur aus dem Kreis, der Sie schon kennt. Wer neu ein Geschäft eröffnet und Sie nie gehört hat, schaut zuerst bei Google. SEO öffnet zusätzlich zu den Empfehlungen diese Tür für neue Kunden.

Auf welches Suchwort sollte ich mich konzentrieren?

Wählen Sie zuerst die Arbeit, die Sie am besten beherrschen und mit der Sie am meisten verdienen. Enge Suchen wie „Stadtname + Produkt“ bringen oft schneller Ergebnisse als ein breiter Begriff wie „Werbetechnik“. Für die richtige Auswahl sollte man die Wörter Ihrer Kunden prüfen; Raten führt leicht in die Irre.

Wie lange dauert es, bis ich Ergebnisse sehe?

Eine feste Zeit kann ich nicht nennen. Bis sich eine neue Seite bei Google gesetzt hat, vergehen meist Wochen, bei umkämpften Suchen Monate. Seien Sie vorsichtig, wenn Ihnen jemand die erste Seite in wenigen Wochen verspricht.

Brauche ich für jede Stadt eine eigene Seite?

Nein. Nur für Orte, an denen Sie wirklich arbeiten und zu denen Sie etwas Konkretes sagen können. Seiten, in denen nur der Ortsname wechselt, helfen nicht und können der Website sogar schaden.

Ich habe Social-Media-Konten. Brauche ich trotzdem eine Website?

Social Media ist ein sehr gutes Schaufenster für Ihre Arbeiten. Doch wer bei Google „Leuchtreklame anfertigen lassen“ eingibt, findet meist eine Website. Die Website beantwortet diese Suchen und ist der Ort, an dem Sie das Interesse aus den sozialen Netzwerken in eine Anfrage verwandeln können.

Meine Website ist alt. Muss sie komplett neu gemacht werden?

Nicht immer. Zuerst prüfe ich, was die Website trägt und was nicht. Manchmal ist die Struktur solide und man kommt mit einer besseren Inhaltsordnung weiter; manchmal ist sie so veraltet, dass eine Erneuerung weniger Aufwand bedeutet. Vor der Entscheidung ist eine klare Bewertung nötig.

Sollte ich Preise auf der Website nennen?

Eine Zahl müssen Sie nicht angeben. Aber zu erklären, wovon der Preis abhängt (Größe, Material, Beleuchtung, Montageort, Genehmigungsverfahren), informiert den Kunden und hält ungeeignete Anfragen von vornherein fern.

Soll ich Genehmigungen und Vorschriften auf der Website erklären?

Eine allgemeine Information kann nützlich sein, weil Kunden häufig danach fragen. Die Regeln unterscheiden sich aber je nach Stadt und Bundesland, deshalb schreiben Sie lieber keine verbindlichen Aussagen, sondern einen Rahmen wie „Dies ist mit der zuständigen Behörde zu klären“. Wenn Sie rechtliche Klarheit brauchen, fragen Sie einen Rechtsanwalt.

Für einen Seitenplan Ihrer Branche oder eine kurze Einschätzung Ihrer bestehenden Website können Sie sich meine SEO-Beratung ansehen und von dort Kontakt zu mir aufnehmen. Ich höre mir Ihren Betrieb an und erkläre Ihnen in einfachen Worten, was zu tun ist.

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