Sie verkaufen Wasserfilter oder Osmoseanlagen, montieren sie vielleicht auch und kümmern sich um die Wartung. Eine Website haben Sie, und Sie warten darauf, dass die Kunden anrufen. Doch wenn jemand bei Google „Wasserfilter kaufen“, „Osmoseanlage kaufen“ oder „Filterwechsel Wasserfilter“ eingibt, sieht er nicht Ihre Seite, sondern die Ihrer Mitbewerber, großer Hersteller oder von Vergleichsportalen. Dieser Artikel ist für Sie geschrieben, wenn genau das Ihre Situation ist. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, ich arbeite allein von Istanbul aus, und ich erkläre Ihnen in einfacher Sprache, wie ein Anbieter in der Wasseraufbereitung bei Google gefunden wird, welche Seiten dafür nötig sind und wo man anfängt. Einen allgemeineren Überblick finden Sie in meiner SEO-Beratung.
SEO bedeutet, kurz gesagt, die Arbeit daran, dass Ihre Website in Google erscheint, wenn Ihre Kunden suchen. Der Unterschied zu Werbung: Anzeigen sind nur sichtbar, solange Sie dafür bezahlen. Gut aufgebautes SEO dagegen bringt oft über Monate hinweg Anfragen. In der Wasseraufbereitung ist das besonders wertvoll, denn das Geschäft endet nicht mit dem Verkauf eines Geräts. Es gehören Einbau, regelmäßiger Filterwechsel, Störungen und manchmal Miete dazu. Eine gut aufgebaute Website bringt neue Kunden und macht es Bestandskunden leicht, Sie beim nächsten Filterwechsel wiederzufinden.
Warum ist SEO in der Wasseraufbereitung anders als in anderen Branchen?
Der erste Unterschied: Die Suchanfragen kommen aus ganz verschiedenen Absichten. Nicht jeder, der „Wasserfilter“ eingibt, will ein Gerät kaufen. Manche sind nur neugierig. Andere suchen jemanden, der den Filter an ihrem bestehenden Gerät wechselt. Wieder andere fragen nach einer Anlage für Büro oder Betrieb, und manche wollen einfach wissen, wie so ein Gerät funktioniert. Auf all diese Menschen können Sie nicht mit einer einzigen Seite antworten. Packen Sie alles auf eine Seite, versteht weder Google noch der Leser, worum es eigentlich geht.
Der zweite Unterschied: Das Geschäft ist örtlich. Ein Gerät lässt sich im Internet bestellen, aber Einbau und Service macht immer irgendwo eine Person. Deshalb nennen Kunden häufig ihren Ort dazu: „Wasserfilter Service München“, „Filterwechsel Hamburg Altona“ oder „Wasserenthärter Einbau Köln“. Die Gebiete, in denen Sie tätig sind, müssen auf Ihrer Website deutlich genannt werden. Wer „wir sind überall für Sie da“ schreibt, ist am Ende nirgends klar sichtbar.
Der dritte Unterschied: Vertrauen. Menschen sind beim Trinkwasser vorsichtig. Sie lassen einen Techniker in die Wohnung, und sie entscheiden über das Gerät, aus dem die Familie jeden Tag trinkt. Eine Website, die Vertrauen schafft, ist deshalb mindestens so wichtig wie die Platzierung. Steht Ihre Seite auf Platz eins, wirkt aber anonym, klingelt das Telefon trotzdem nicht.
Der vierte Unterschied: die Vielzahl an Marken und Anbietern. Große Hersteller, Online-Shops und Vergleichsportale konkurrieren um dieselben Suchanfragen. Als kleineres oder mittleres Unternehmen werden Sie bei einer breiten Suche wie „Wasserfilter“ schwer mit ihnen mithalten. Bei engen, klaren Suchen, also für ein bestimmtes Gebiet und einen bestimmten Bedarf, ist Sichtbarkeit dagegen deutlich realistischer. Wenn Sie das von Anfang an wissen, setzen Sie Erwartungen und Budget richtig an.
Was tippt Ihr Kunde bei Google genau ein?
Das ist die entscheidende Frage in der Suchmaschinenoptimierung. Statt zu raten, sollte man recherchieren, aber ein paar typische Muster der Branche kann ich Ihnen schon nennen. Es hilft, die Suchen in drei Gruppen zu teilen.
Die erste Gruppe sind die „Wissenwollenden“. Sie fragen: „Wie funktioniert eine Osmoseanlage“, „Was ist Umkehrosmose“ oder „Was bringt ein Wasserenthärter bei hartem Wasser“. Diese Menschen haben noch nicht entschieden zu kaufen. Ein informativer Artikel schafft Vertrauen, aber rechnen Sie nicht sofort mit einem Anruf. Umkehrosmose ist, kurz erklärt, ein Verfahren, bei dem Wasser durch eine sehr feine Membran gedrückt wird und dabei bestimmte Stoffe zurückbleiben. Solche Fachbegriffe sollten Sie in Ihren Texten in einem Satz so erklären, dann verlieren Sie keine Leser.
Die zweite Gruppe sind die „Vergleichenden“. Ihre Suchen lauten etwa „Wasserfilter Empfehlung“, „Untertischfilter oder Osmoseanlage“ oder „Wasserfilter für Zuhause auswählen“. Diese Menschen stehen kurz vor dem Kauf. Sie suchen eine einfache Anleitung, die erklärt, was zu ihrem Haushalt passt. Ihre Aufgabe ist es hier nicht, jedes Gerät zu loben, sondern ehrlich zu beschreiben, in welcher Situation was sinnvoll ist.
Die dritte Gruppe sind die „Kaufbereiten“: „Wasserfilter kaufen“, „Osmoseanlage Einbau“, „Wasserfilter Service“, „Filterwechsel Wasserfilter“, „Osmoseanlage mieten“. Wer so sucht, ist oft bereit, zum Telefon zu greifen. Die kaufnahen Seiten Ihrer Website sollten auf diese Gruppe ausgerichtet sein.
Die folgende Grafik zeigt an einem erfundenen Beispiel, wie ein Suchergebnis für diese dritte Gruppe aussehen kann und warum eine klare Seite hervorsticht.
Das hervorgehobene Ergebnis tut etwas Einfaches: Es nennt Leistung, Gebiet und Nutzen gleich in der ersten Zeile. Eine allgemeine Seite „Lösungen für Wasseraufbereitung“ leistet das nicht. Google versucht zu verstehen, welche Antwort es dem Suchenden zeigen soll. Wenn Sie ihm das leicht machen, zeigt es Sie eher.
Wie passen Suchanfragen und Seiten zusammen?
Für jede Art von Suche sollten Sie eine eigene Seite einplanen. Die folgende Tabelle fasst die Zuordnung zusammen.
Das Ergebnis: „Kauf“, „Service“ und „Miete“ sind verschiedene Absichten, und jede braucht ihre eigene Seite. Wer einen Filterwechsel sucht, sollte nicht mitten in Ihrem Gerätekatalog landen, sondern direkt auf der Seite zum Filterwechsel.
Welche Seiten braucht die Website eines Anbieters für Wasseraufbereitung?
Bei den meisten Websites liegt das Problem nicht an zu wenig Inhalt, sondern am falschen Aufbau. Es gibt eine Produktliste, eine Kontaktseite und vielleicht eine Seite „Über uns“. Aber die Antworten, die Kunden wirklich suchen, fehlen. Diese Grundseiten empfehle ich für Ihre Branche.
Verkaufsseiten für Geräte. Getrennte Seiten für Haushalt, Büro und Gewerbe oder nach Einsatzzweck. Jede Seite sollte sagen, für wen das Gerät passt, was es leistet, wie der Einbau abläuft und welche Wartung danach nötig ist. Halten Sie die Technik einfach: Eine Angabe wie „fünfstufig“ erklärt allein nichts. Beschreiben Sie in einem Satz, was jede Stufe tut.
Serviceseite und Filterwechsel. Das ist die wertvollste und am häufigsten vergessene Seite der Branche. Weil ein Filterwechsel regelmäßig ansteht, suchen sowohl Bestandskunden als auch neue Kunden danach. Auf der Seite sollte klar stehen, welche Marken Sie betreuen, wie oft ein Wechsel nötig ist (das hängt vom Gerät und der Nutzung ab, nennen Sie keinen pauschalen Zeitraum), wie man einen Termin bekommt und in welchen Gebieten Sie unterwegs sind.
Mietseite. Wenn Sie Geräte vermieten, richten Sie dafür eine eigene Seite ein. Bei der Miete wollen Kunden keine hohe Einmalausgabe. Schreiben Sie deutlich, was enthalten ist, wer die Wartung übernimmt und wie der Vertrag aussieht. Eine Zahl müssen Sie nicht nennen. Es genügt zu erklären, wovon der Preis abhängt.
Gebietsseiten. Für jede Stadt oder jeden Landkreis, in dem Sie tätig sind, eine eigene Seite mit Informationen, die wirklich zu dieser Region gehören. Denselben Text mit ausgetauschtem Ortsnamen zu vervielfältigen, bringt nichts: Google erkennt das, und der Leser misstraut dem Ergebnis. Zur Wasserhärte in einer Region gilt: Schreiben Sie nur, was Sie belegen können. Die örtlichen Wasserversorger veröffentlichen ihre Werte meist selbst. Sind Sie unsicher, ist ein Satz wie „Das hängt von Ihrem Wohnort ab, rufen Sie für eine kostenlose Vor-Ort-Beratung an“ ehrlicher.
Häufige Fragen und Ratgeberartikel. Hier erreichen Sie die „Wissenwollenden“ aus der ersten Gruppe. Zum Beispiel: „Wann muss der Filter gewechselt werden“, „Der Unterschied zwischen Umkehrosmose und Wasser aus der Flasche“, „Worauf achte ich beim Kauf eines Wasserfilters“.
Über uns und Kontakt. Weil die Menschen wissen, dass sie einen Techniker ins Haus lassen, wollen sie sehen, wer Sie sind. Zeigen Sie Ihr Foto, nennen Sie, seit wann Sie das machen und in welchen Gebieten Sie arbeiten, und schreiben Sie Adresse und Telefonnummer deutlich hin. Auch die Pflichtangaben wie das Impressum gehören vollständig auf die Seite; wenn Sie unsicher sind, was genau dazugehört, fragen Sie eine Juristin oder einen Juristen.
Wie eine kaufnahe Seite aufgebaut sein sollte, zeigt das folgende Schema.
Wichtig an diesem Aufbau ist, dass die Fragen im Kopf des Kunden der Reihe nach beantwortet werden: Was ist das für eine Leistung, passt sie zu mir, wie läuft sie ab, kann ich dem Anbieter vertrauen, wie erreiche ich ihn?
Zwei hypothetische Beispielszenarien
Die beiden folgenden Szenarien sind frei erfunden. Sie beschreiben keine echte Firma und keine echte Person, sondern zeigen nur eine Denkweise.
Szenario 1: Ein kleiner Händler, dessen Website nur eine Produktliste hat
Nehmen wir an, ein Unternehmen verkauft Wasserfilter für den Haushalt. Auf der Website gibt es nur eine Produktliste und ein Kontaktformular. Die Produkte tragen die technischen Namen der Hersteller, die niemand sucht. Der Kunde fragt sich: „Welcher Filter passt zu meinem Zuhause?“ Doch auf der Website steht darauf keine Antwort.
In diesem Fall würde ich zuerst nicht die Produkte, sondern die Frage des Kunden in den Mittelpunkt stellen. Ich würde eine Ratgeberseite „Wasserfilter für den Haushalt auswählen“ anlegen, eine Erklärung zum Unterschied zwischen Geräten mit und ohne Pumpe und bei jedem Produkt einen Abschnitt „Für wen geeignet“. Zusätzlich entstünden eigene Seiten für die Gebiete, die der Händler bedient, und von den Produktseiten würde auf diese Gebietsseiten verwiesen. Eine bestimmte Platzierung kann ich dabei nicht versprechen. Ich kann nur sagen: Eine Website, die die Fragen des Kunden beantwortet, ist für Google und für den Leser verständlicher.
Szenario 2: Ein starker Service, aber eine schwache Website
Im zweiten Szenario gibt es einen Servicebetrieb, der seit Jahren Filter wechselt und seine Kunden vor allem durch Weiterempfehlung bekommt. Eine Website existiert, aber eine Serviceseite fehlt. Der Filterwechsel taucht nur in einem einzigen Satz auf der Startseite auf. Ein Kunde, der ein Gerät einer anderen Marke nutzt, kann nicht erkennen, ob der Betrieb auch dafür zuständig ist.
Hier liegt der größte Gewinn im Neuaufbau der Serviceseite. Sie nennt die betreuten Marken, den Terminablauf, die Einsatzgebiete und die häufigen Fragen. Bietet der Betrieb zusätzlich eine Erinnerung an den nächsten Filterwechsel an, wird auch das klar beschrieben. Sucht ein Bestandskunde vor dem nächsten Wechsel, findet er diese Seite. Ein neuer Kunde erkennt an derselben Seite, dass der Betrieb ordentlich arbeitet.
Beiden Szenarien ist gemeinsam: Man beginnt nicht mit „Was schreibe ich“, sondern mit „Was fragt der Kunde“.
Schritt für Schritt: Wie läuft eine SEO-Arbeit ab?
Zu Beginn sagen viele Auftraggeber: „Lassen Sie uns sofort Artikel schreiben.“ Das lege ich ans Ende. Ein vernünftiger Ablauf folgt dieser Reihenfolge.
1. Bestandsaufnahme. Ich beginne damit, den heutigen Zustand Ihrer Website zu prüfen: Welche Seiten gibt es, welche sind bei Google sichtbar, welche gar nicht, lässt sich die Seite auf dem Handy gut öffnen, wie schnell lädt sie? Außerdem sehe ich mir Ihr Google-Unternehmensprofil an, denn bei örtlichen Dienstleistungen spielen die Kartenergebnisse eine große Rolle.
2. Suchrecherche. Ich ermittle, welche Begriffe Ihre Kunden tatsächlich eintippen. Verkaufs-, Service-, Miet- und Gebietssuchen listen wir getrennt auf. In dieser Phase ist Ihr Wissen sehr wertvoll: Was Kunden am Telefon am häufigsten fragen, wissen Sie besser als ich.
3. Seitenaufbau. Ich plane, welche Seite welche Suche abdeckt. Wenn zwei Seiten dieselbe Suche anpeilen, konkurrieren sie gegeneinander. Das sollte man von Anfang an vermeiden.
4. Texte schreiben oder verbessern. Überschriften, Beschreibungen, Texte, Bilder, häufige Fragen. Bestehende Seiten zu verbessern ist meist sinnvoller, als sie zu löschen.
5. Technische Anpassungen. Ladezeit, Darstellung auf dem Handy, antippbare Telefonnummer, überall gleiche Adressangaben und die nötige Auszeichnung im Hintergrund, damit Google Ihre Website richtig liest.
6. Messung und Korrektur. Man schaut, welche Seite Besucher bekommt, wer anruft und welche Suche etwas bringt. Erste Ergebnisse brauchen Geduld. Seien Sie skeptisch gegenüber jedem, der in kurzer Zeit feste Ergebnisse verspricht.
Wenn Sie den Ablauf über die Zeit sehen möchten, zeigt die folgende Übersicht einen erfundenen Zeitplan. Die Dauer ist von Betrieb zu Betrieb verschieden, hier zählt nur die Logik der Reihenfolge.
Wie entsteht Vertrauen?
Auf der Website eines Anbieters für Wasseraufbereitung sind Vertrauenssignale so wichtig wie die Platzierung. Ein paar konkrete Vorschläge.
Erstens: Zeigen Sie, wer Sie sind. Name und Foto des Technikers oder des Inhabers, die Gebiete, in denen Sie arbeiten, die Adresse. Echte Bewertungen sind sehr wertvoll, aber erfinden oder kaufen Sie sie nicht. Ich empfehle, zufriedene Kunden um eine Bewertung in Ihrem Google-Unternehmensprofil zu bitten. Eine freundliche Frage wie „Würden Sie eine Bewertung hinterlassen?“ ist völlig normal.
Zweitens: Schreiben Sie auch, was Sie nicht tun. Manche Betriebe behaupten, jedes Wasserproblem lösen zu können. Ein ehrlicher Anbieter sagt: „Wir prüfen zuerst Ihr Wasser und empfehlen dann, was zu Ihrem Bedarf passt.“ Dieser Satz schafft viel mehr Vertrauen als jede Verkäufersprache.
Drittens: Vorsicht bei Gesundheitsaussagen. Formulierungen wie „beugt Krankheiten vor“ oder „heilt“ können falsch sein und werberechtlich Probleme machen. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Aussagen erlaubt sind, fragen Sie eine Juristin oder einen Juristen. Die technische und maßvolle Beschreibung dessen, was das Gerät tut, ist immer die sicherere Wahl.
Die folgende Grafik fasst den Unterschied zwischen einer allgemeinen und einer klaren Seite zusammen.
In KI-Antworten sichtbar werden
Viele Menschen tippen ihre Frage nicht mehr bei Google ein, sondern stellen sie einer KI: „Welcher Wasserfilter passt zu meinem Zuhause?“ Diese Antworten stützen sich auf offene, gut geordnete Informationen aus dem Internet. Hat Ihre Website klar gegliederte Seiten, die Fragen deutlich beantworten, steigt die Chance, dass sie in solchen Antworten als Quelle herangezogen wird. Garantieren kann ich das nicht, das kann niemand. Aber klares und korrektes Schreiben hilft bei Google und in diesem neuen Kanal gleichermaßen.
Diese Grafik zeigt eine reine Beispielantwort. Gemeint ist: Je klarer die Erklärungen auf Ihrer Website sind, desto leichter können solche Systeme diese Informationen verwenden.
Häufige Fehler
Das sind die Fehler, die mir in dieser Branche am häufigsten begegnen.
Alles auf eine Seite packen. Verkauf, Service, Miete und Kontakt stehen auf derselben Seite. Google weiß nicht, bei welcher Suche es diese Seite zeigen soll, und der Kunde findet nicht, was er sucht.
Herstellertexte unverändert übernehmen. Wer die Produktbeschreibung des Herstellers einfach einfügt, hat denselben Text wie Dutzende andere Websites. Ihre Seite hat dann keinen eigenen Wert mehr. Schreiben Sie mit eigenen Sätzen und passend zu den Fragen Ihrer eigenen Kunden.
Das Einsatzgebiet nicht nennen. Ein breiter Satz wie „bundesweit im Einsatz“ bringt Ihnen bei örtlichen Suchen nichts. Nennen Sie Städte und Landkreise ausdrücklich.
Langsame oder auf dem Handy schlecht lesbare Website. Die meisten Kunden suchen mit dem Handy. Lädt die Seite langsam oder lässt sich die Telefonnummer nicht antippen, wechselt der Kunde zum nächsten Ergebnis.
Übertriebene Versprechen. Aussagen wie „Platz-eins-Garantie“, „am günstigsten“ oder „sichere Lösung“ zerstören Vertrauen und lassen sich nicht belegen. Seien Sie konkret: was Sie tun, wo und wie.
Nicht messen. Wenn Sie Anrufe und Formulare nicht verfolgen, wissen Sie nicht, welche Seite funktioniert. Schon eine einfache Auswertung macht einen großen Unterschied.
Was können Sie selbst tun, wann brauchen Sie Fachleute?
Sie müssen nicht alles auslagern. Einiges können Sie selbst erledigen, und das spart auch Zeit, wenn Sie später mit einem Experten arbeiten.
Die meisten Punkte auf der Liste verlangen Sorgfalt, kein technisches Wissen. Ihr Google-Unternehmensprofil aktuell halten, Öffnungszeiten und Einsatzgebiete korrekt eintragen, Kunden um Bewertungen bitten und dafür sorgen, dass Telefonnummer und Adresse auf der ganzen Website gleich lauten, liegt in Ihrer Hand.
Fachliche Unterstützung ist sinnvoll, wenn die Website langsam ist oder auf dem Handy fehlerhaft aussieht, wenn die Seitenstruktur neu aufgebaut werden muss, wenn Sie mehrere Gebiete und Leistungen bedienen wollen oder wenn Sie nicht verstehen, warum Sie bei Google nicht auftauchen. Stellen Sie sich bei der Entscheidung diese Frage.
Dieses Schema ist keine Regel, sondern eine Orientierung. Ist Ihr Budget begrenzt, ist es ein vernünftiger Weg, zuerst die wichtigsten Seiten, also Service und Verkauf, in Ordnung zu bringen und den Rest nach und nach folgen zu lassen.
Wovon hängen die Kosten ab?
Eine Zahl nenne ich hier nicht, denn jeder Betrieb ist anders, und eine Zahl, die jemand ohne Blick auf Ihre Website nennt, ist nicht seriös. Aber ich kann sagen, wovon der Preis abhängt.
Erstens vom heutigen Zustand Ihrer Website. Brauchen Sie eine ganz neue Website, oder wird die bestehende verbessert? Liegen die Probleme in der Technik oder im Inhalt? Das verändert den Umfang der Arbeit stark.
Zweitens von der Zahl der Gebiete und Leistungen, die Sie bedienen wollen. Ein Betrieb, der in einem Stadtteil verkauft und wartet, hat einen anderen Bedarf als einer, der in mehreren Städten Verkauf, Service, Miete und Gewerbelösungen anbietet. Jede zusätzliche Seite bedeutet Recherche und Text.
Drittens vom Wettbewerb. In manchen Gebieten oder bei manchen Suchen sind die Mitbewerber sehr stark. Dann dauert das Ergebnis länger, und die Arbeit wird umfangreicher.
Viertens davon, ob die Arbeit einmalig oder fortlaufend ist. Der Aufbau passiert einmal, aber neue Artikel, Messung und Korrekturen ziehen sich über die Zeit.
Fünftens vom Material, das Sie mitbringen. Je besser Fotos, eine Liste echter Kundenfragen, Einsatzgebiete und Produktinformationen vorbereitet sind, desto schneller und günstiger läuft die Arbeit.
Achten Sie beim Angebot auf diese Fragen: Welche Arbeiten sind genau enthalten? Wie wird berichtet? Gibt es eine Vertragslaufzeit? Halten Sie Abstand zu jedem, der eine Platzierung garantiert, denn die Platzierung bestimmt niemand allein.
So arbeite ich mit Ihnen
Ich arbeite allein von Istanbul aus. Die Person, die mit Ihnen spricht, ist also auch die, die die Arbeit macht. Am Anfang steht ein Gespräch: Ich höre zu, was Sie anbieten, wer Ihre Kunden sind und was Sie erreichen wollen. Danach prüfe ich Ihre Website und schreibe Ihnen in einfacher Sprache auf, was zu tun ist. Ich erkläre, warum welche Arbeit nötig ist, und füge nichts Überflüssiges hinzu.
Meine Arbeit umfasst neben SEO auch Webdesign und Anpassungen für die Suche per KI. Es gibt keine Agenturstruktur mit mehreren Ebenen, der Kontakt ist also kurz und direkt. Als Einzelperson habe ich allerdings eine Grenze: Ich nehme nicht viele Projekte gleichzeitig an. Das sage ich lieber vorher, damit es später keine Überraschung gibt.
Am Ende sehen Sie klar, was getan wurde, was noch nicht und was der nächste Schritt ist. Eine Platzierung garantiere ich nicht, aber ich sage Ihnen immer offen, was ich tue und warum.
Häufig gestellte Fragen
Wie lange dauert es, bis meine Website für Wasserfilter bei Google sichtbar ist?
Darauf gibt es keine feste Antwort. Es hängt vom Alter Ihrer Website, vom Wettbewerb und von der angepeilten Suche ab. Bei engen, örtlichen Suchen ist Sichtbarkeit früher zu erwarten, bei breiten Suchen später. Seien Sie vorsichtig bei jedem, der eine genaue Dauer nennt. Ich nenne keine Frist, sondern die Reihenfolge der Arbeiten.
Kann ich für Verkauf und Service dieselbe Seite verwenden?
Das empfehle ich nicht. Wer ein Gerät kaufen möchte und wer einen Filterwechsel braucht, sucht etwas anderes. Eine eigene Seite für jeden Zweck erleichtert Google und dem Kunden die Arbeit. Sie können die Seiten untereinander verlinken, aber die Inhalte sollten getrennt sein.
Brauche ich für jeden Ort eine eigene Seite?
Für Orte, in denen Sie wirklich tätig sind und Kunden bedienen, ja, aber jede Seite braucht Informationen, die zu dieser Region gehören. Nur den Ortsnamen auszutauschen und denselben Text zu kopieren, bringt nichts. Wenige gut gefüllte Seiten sind besser als viele leere.
Muss ich wirklich Blogartikel schreiben?
Es ist nicht Pflicht, aber nützlich. Besonders Kunden in der Vergleichs- und Informationsphase erreichen Sie damit, etwa mit „Wie wähle ich einen Wasserfilter“ oder „Wann muss der Filter gewechselt werden“. Bringen Sie aber zuerst Ihre kaufnahen Seiten in Ordnung, also Verkauf, Service und Kontakt. Die Artikel kommen danach.
Google-Anzeigen oder SEO, was ist sinnvoller?
Beides erfüllt unterschiedliche Aufgaben. Anzeigen bringen sofort Sichtbarkeit, aber nur so lange, wie Sie zahlen. SEO braucht Zeit, bringt aber nach dem Aufbau über lange Zeit Anfragen. Für viele Betriebe ist es sinnvoll, beides zusammen zu betrachten; in welchem Verhältnis, hängt von Budget und Ziel ab.
Beeinflussen Kundenbewertungen die Platzierung?
Besonders in den Kartenergebnissen sind Bewertungen wichtig, und sie helfen auch bei der Entscheidung des Kunden. Sie müssen aber echt sein. Gekaufte oder erfundene Bewertungen zerstören Vertrauen und können gegen die Regeln der Plattformen verstoßen.
Darf ich Gesundheitsaussagen verwenden?
Seien Sie hier vorsichtig. Zu beschreiben, was das Gerät technisch tut, ist etwas anderes, als ein gesundheitliches Ergebnis zu versprechen. Die Regeln für Werbung können sich ändern; wenn Sie nicht sicher sind, welche Aussagen erlaubt sind, fragen Sie eine Juristin oder einen Juristen.
Ich bekomme Kunden nur per Telefon, brauche ich trotzdem eine Website?
Ja, denn Kunden informieren sich vor dem Anruf über Sie. Eine Website mit Ihrer Telefonnummer, die erklärt, was Sie tun und wo Sie arbeiten, macht den Anruf leichter. Ohne Website schafft die Website Ihres Mitbewerbers dieses Vertrauen.
Wenn Sie als Anbieter von Wasserfiltern, Osmoseanlagen und Filterservice gemeinsam mit mir anschauen möchten, wie Ihre Website auf Kunden wirkt und wo Sie Anfragen verlieren, erreichen Sie mich über meine SEO-Beratung. Ich höre Ihnen zu und erkläre in einfacher Sprache, was zu tun ist.