„Die Website lasse ich von einer Agentur bauen, und für SEO suche ich mir später jemand anderen.“ Wenn Sie so planen, sind Sie nicht allein. Die meisten Unternehmer behandeln beides als zwei getrennte Einkäufe. Doch bevor Sie entscheiden, sollten Sie wissen: Die beiden Aufgaben hängen eng zusammen, und bei falscher Reihenfolge zahlen Sie unter Umständen zweimal für dieselbe Website. Ich bin selbstständiger SEO-Berater und Webdesigner mit Sitz in Istanbul und vergleiche hier beide Wege ehrlich. Meine Haltung vorab: Da ich selbst SEO-Beratung anbiete, halte ich den gemeinsamen Auftrag oft für sinnvoller, erkläre aber auch, wann das nicht gilt.
Typische Probleme bei getrennter Beauftragung
So läuft es meist ab: Der Webdesigner liefert Aussehen und Funktion der Seite. Die SEO-Fachperson sorgt dafür, dass die Seite bei Google gefunden wird. Kennen sich die beiden nicht, begegnen sie sich in der Regel erst nach dem Livegang. In meiner Arbeit sehe ich am häufigsten dieses Bild:
- Nacharbeit nach dem Start: Die SEO-Fachperson entdeckt unsaubere Seitenadressen, falsch aufgebaute Überschriften oder Seiten, die für Suchmaschinen gesperrt sind. Zur Korrektur muss man zurück zum Webdesigner, und das wird oft als Zusatzleistung berechnet.
- Geteilte Verantwortung: Ist die Seite langsam, sagt der Designer, das sei kein SEO-Thema, und die SEO-Seite sagt, es sei ein Entwicklungsthema. Das Problem bleibt liegen, und Sie warten.
- Verlorene Weiterleitungen: Haben Sie bereits eine Website und werden alte Adressen beim Umzug nicht sauber auf die neuen umgeleitet (eine Einstellung, die Besucher alter Links auf die neue Seite führt), kann aufgebaute Sichtbarkeit verschwinden. Oft fühlt sich niemand dafür zuständig.
- Inhalte, die nicht zur Struktur passen: Die SEO-Seite sagt, welche Themen eine eigene Seite brauchen, doch das Design hat dafür keinen Platz vorgesehen. Die Inhalte werden dann mühsam hineingequetscht.
Mehr dazu lesen Sie in meinem Beitrag Warum SEO beim Website-Bau von Anfang an dazugehört. Dieser Artikel hier konzentriert sich auf die Kaufentscheidung.
Vorteile des gemeinsamen Auftrags
Der größte Gewinn, wenn eine Person oder ein Team beides übernimmt: Entscheidungen fallen am selben Tisch. Seitenstruktur, Überschriften, Adressen und der Platz für Inhalte werden schon im Design geklärt, sodass später deutlich weniger korrigiert werden muss.
- Ein Ansprechpartner: Läuft etwas schief, wissen Sie, wen Sie fragen.
- Weniger Informationsverlust: Sie müssen nichts von einer Person zur anderen weitergeben und das Briefing nicht mehrfach erklären.
- Klarere Planung: Sie wissen von Anfang an, welche Seiten am Starttag fertig sind und welche Inhalte danach folgen.
- Berechenbarere Kosten: Weniger Überraschungen durch „Zusatzaufwand“, weil die SEO-Anforderungen schon im ersten Angebot stehen.
Garantien gibt es natürlich nicht. Egal, wie Sie sich entscheiden: Ob eine Seite bei Google weit oben landet, hängt auch von Zeit, regelmäßigen Inhalten und dem Wettbewerb in Ihrer Branche ab. Der gemeinsame Auftrag garantiert kein Ergebnis, er erleichtert nur ein solides Fundament.
Zwei Betriebe, zwei Geschichten
Statt bei der Theorie zu bleiben, schildere ich zwei Situationen, die mir in meiner Arbeit häufig begegnen. Namen und Details halte ich bewusst allgemein; es geht darum, dass Sie sehen, welche Ihrer eigenen Lage näherkommt.
Fall 1: Ein neu eröffnetes Architekturbüro
Die Inhaberin eines Architekturbüros kam zu mir, bevor die erste Website gebaut war. Sie hatte das Angebot eines Webdesigners in der Hand und eine einfache Frage: „Macht mich diese Seite bei Google auffindbar?“ Beim Lesen des Angebots fiel mir auf, dass keine Seitenliste enthalten war, nur der Posten „Firmenwebsite“.
Zuerst sprachen wir darüber, wen das Büro betreut, in welchen Städten es arbeitet und was Bauherren tatsächlich eintippen, wenn sie ein Architekturbüro suchen. Danach legten wir gemeinsam mit dem Designer die Seitenstruktur fest: eine eigene Seite pro Leistungsart, einzelne Seiten für Projekte und Kontaktdaten, die überall gleich geschrieben sind.
Das Ergebnis? Nach dem Start musste nichts neu gemacht werden, und der Designer war froh über meine Fragen, weil er nun wusste, warum jede Entscheidung gefallen war. Platzierungen habe ich nicht versprochen, und das wäre auch nicht ehrlich gewesen. Aber das Büro startete vom ersten Tag an auf einem soliden Fundament, mit einer Seite, die bereit für die Inhaltsarbeit war.
Fall 2: Eine Möbelwerkstatt mit alter Website
Der zweite Betrieb hatte eine Website, die seit Jahren online war und ihr Alter zeigte. Der Inhaber hatte beschlossen, sie komplett neu bauen zu lassen, das Design war fast fertig, und ich kam zu diesem Zeitpunkt dazu. Das neue Design war schön, aber fast keine der alten Seitenadressen stimmte mit den neuen überein.
Auf der alten Seite gab es einige Produktseiten, nach denen Leute tatsächlich suchten und die der Werkstatt regelmäßig Besucher brachten. Ich prüfte, welche Seiten die Arbeit leisteten, übernahm deren Adressen und Inhalte in die neue Seite und erstellte für die übrigen alten Adressen eine Weiterleitungsliste. Diese Liste gaben wir dem Designer, der sie zum Start live schaltete.
Die Lehre daraus: Selbst wenn das Design fertig ist, lässt sich der Prozess retten, aber je früher man einsteigt, desto weniger Arbeit entsteht. Zur Einordnung: Nach dem Start gab es keinen großen Einbruch bei den Besuchern. Ich sehe das nicht als Erfolgsgeschichte, sondern als verhinderten Verlust.
Worauf Sie beim gemeinsamen Auftrag achten sollten
Nicht jedes „Paket“ ist ein gutes Paket. Wenn Sie sich für den gemeinsamen Auftrag entscheiden, prüfen Sie Folgendes:
- Echte Erfahrung in beiden Bereichen: Manche Anbieter führen SEO nur als Zusatzposten. Fragen Sie nach früheren Projekten und danach, was genau gemacht wurde.
- Schriftlicher SEO-Umfang: „SEO-freundlich“ allein sagt nichts. Was getan wird, sollte Punkt für Punkt aufgelistet sein.
- Eigentum an der Website: Domain, Hosting und Admin-Zugang gehören auf Ihren Namen. Wollen Sie später wechseln, darf die Tür nicht verschlossen sein.
- Klarer Ablauf nach dem Start: Mit dem Livegang ist die Arbeit nicht beendet. Besprechen Sie vorab, wann die SEO-Arbeit beginnt und wie berichtet wird.
Auch die getrennte Beauftragung hat ihren Platz. Ist Ihre Website bereits fertig, online und funktioniert gut, ist es völlig normal, SEO separat dazuzubuchen. Und arbeiten Sie mit einem hochspezialisierten Designteam, kann ein getrennter Weg funktionieren, sofern die SEO-Beratung von Projektbeginn an dabei ist. Wichtig ist, dass keine Seite im Dunkeln über die andere arbeitet.
Entscheidungshilfe: Welche Lage ist Ihre?
Welcher Weg richtig ist, unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb. Die vier Lagen unten decken die Bilder ab, die ich am häufigsten sehe. Suchen Sie sich die passende heraus und gehen Sie entsprechend vor.
Sie haben noch keine Website und bauen die erste
Hier bringt der gemeinsame Auftrag den klarsten Vorteil. Es gibt noch nichts rückgängig zu machen, Seitenstruktur und Adressen lassen sich von Grund auf richtig anlegen. Es genügt, SEO im allerersten Gespräch mit dem Designer oder Berater auf den Tisch zu legen.
Sie haben eine Website, aber sie funktioniert schlecht
Klären Sie zuerst, warum sie nicht genügt. Mal liegt es am Design, mal an der Langsamkeit, mal an fehlenden Inhalten. Bevor Sie einen Neubau beschließen, prüfen Sie, welche Seiten der bisherigen Website Besucher bringen, denn diese auf der neuen Seite zu erhalten, ist sehr wertvoll. Manchmal reicht es, die bestehende Seite zu verbessern.
Ihre Website ist gut, aber niemand findet sie
Gefällt Ihnen das Design, aber es kommen keine Besucher, ist eine neue Website vermutlich nicht die Lösung. Dann ist es sinnvoll, SEO als eigenen, gezielten Auftrag zu vergeben. Prüfen Sie nur zu Beginn, ob die Struktur der Seite SEO-Arbeit überhaupt zulässt.
Sie sind mehrsprachig oder an mehreren Standorten tätig
Hier ist der getrennte Einkauf der riskanteste Weg. Wie Sprachversionen zusammenhängen und welcher Standort welche Seite bekommt, sind Entscheidungen, auf denen das ganze Design aufbaut. Bei solchen Projekten senkt es die Kosten späterer Korrekturen spürbar, wenn SEO von Anfang an in die Planung eingebunden ist.
Wenn Sie sich bei Ihrer eigenen Lage nicht sicher sind, klären wir das in einem ersten Gespräch gemeinsam. Manchmal lautet die Antwort „Sie brauchen diese Leistung nicht“, und das sage ich Ihnen offen.
Schritt für Schritt: So läuft ein gemeinsames Projekt ab
Bei einem Projekt, in dem Website und SEO gemeinsam entstehen, kommt es auf die Reihenfolge an. Der folgende Ablauf ist ein sinnvoller Fahrplan, ob Sie nun mit mir arbeiten oder nicht; wenn Sie mit Ihrem eigenen Designer vorgehen, nutzen Sie ihn als Checkliste.
1. Zuerst Ziel und Wettbewerb besprechen
Im ersten Gespräch klären wir, für wen die Seite gedacht ist, was Besucher tun sollen und wie die Mitbewerber auftreten. In dieser Phase wird noch keine Zeile gestaltet. Ist das Ziel unklar, wird jede spätere Entscheidung zur Vermutung.
2. Verstehen, wonach Menschen suchen
Ich sehe mir an, mit welchen Wörtern Ihre Kunden einen Betrieb wie Ihren suchen. Daraus ergibt sich die Seitenliste: Welche Leistung braucht eine eigene Seite, welche Frage braucht eine Antwort? Die Begriffe des Inhabers weichen oft von denen der Kunden ab. Ein Unternehmen spricht vielleicht von „gewerblichen Lichtlösungen“, während Kunden nach „Deckenlampe fürs Büro“ suchen. Diese Lücke wirkt sich direkt auf Seitentitel und Texte aus; diesen Schritt zu überspringen ist aus meiner Sicht die teuerste Abkürzung. Echte Suchanfragen anzuschauen dauert wenige Stunden, macht aber jeden Text der folgenden Monate treffsicherer.
3. Seitenstruktur und Adressen festlegen
Was im Menü steht, wie sich Seiten verlinken und wie Adressen geschrieben werden, wird vor dem Design entschieden. Haben Sie schon eine Website, wird hier auch festgelegt, welche Seiten erhalten bleiben. Diese Entscheidungen lassen sich auf dem Papier am leichtesten ändern und nach dem Start am schwersten.
4. Design und Inhalte entstehen gemeinsam
Beim Design ist bereits klar, wo die Inhalte stehen; Überschriften, Bilder und Kontaktbereiche werden entsprechend platziert. Auch schnelles Laden und gute Lesbarkeit auf dem Handy werden in dieser Phase im Blick behalten. In diesem Schritt stimme ich mich laufend ab, mit dem Designer oder innerhalb meiner eigenen Arbeit.
5. Prüfung vor dem Start
Bevor die Seite online geht, wird geprüft: Sind die Seiten, die für Suchmaschinen offen sein sollen, offen? Sind alte Adressen weitergeleitet? Stimmen Titel und Beschreibungen? Funktionieren die Formulare? Probleme, die hier auffallen, lassen sich viel leichter beheben als nach dem Start, wo sie zudem sichtbarer sind.
6. Begleitung nach dem Start
In den ersten Wochen nach dem Start beobachte ich, wie Suchmaschinen die Seite lesen. Taucht etwas Unerwartetes auf, wird sofort reagiert. Danach geht es mit Inhalten und regelmäßiger Arbeit in einem Takt weiter, der zu Ihrem Budget passt, und die Berichte bleiben schlicht und verständlich.
Was ins Angebot gehört
Ganz gleich, wie Sie sich entscheiden: Lassen Sie die folgenden Punkte schriftlich ins Angebot aufnehmen. Gehen Sie nicht davon aus, dass etwas erledigt wird, was nicht dasteht.
Fragen Sie außerdem, welche Seiten erstellt werden und ob kleine Korrekturen nach dem Start im Preis enthalten sind. Den Preis bestimmen meist die Seitenzahl, die Anzahl der Sprachen, wie individuell das Design ist, wie viele Inhalte von einer alten Seite übernommen werden und ob SEO einmalig oder fortlaufend läuft. Vergleichen Sie zwei Angebote deshalb nicht nur nach der Gesamtsumme, sondern nach dem Umfang. Ein scheinbar günstigeres Angebot kann mit dem, was es auslässt, am Ende teurer werden. Auch mein Beitrag SEO-Angebot vergleichen kann Ihnen helfen.
Diese Fragen sollten Sie im Erstgespräch stellen
Noch bevor ein Angebot vorliegt, sind die Antworten im Gespräch oft so aufschlussreich wie das Angebot selbst. Die folgenden Fragen können Sie jeder Agentur und jedem Freelancer stellen.
- „Haben Sie schon eine Website mit SEO gebaut, und wie haben Sie die Ergebnisse verfolgt?“ Wer ein konkretes Beispiel erzählen kann, hat Erfahrung. Hören Sie nur allgemeine Sätze, seien Sie vorsichtig.
- „Wer legt die Seitenstruktur vor dem Design fest?“ Lautet die Antwort „Der Designer entscheidet, SEO schaut später“, laufen Sie in genau die Probleme des getrennten Einkaufs.
- „Wie schützen Sie die Besucher, die meine alte Seite bringt?“ Wenn Sie eine neue Seite bekommen, muss es darauf eine klare Antwort geben.
- „Was passiert in den ersten drei Monaten nach dem Start?“ Ein Angebot ohne Plan für die Zeit nach dem Start lässt die Hälfte der Arbeit offen.
- „Was muss ich selbst übernehmen?“ Wer weiß, was von ihm erwartet wird, etwa Inhalte, Fotos und Freigaben, schützt den Zeitplan.
- „Wenn ich etwas ändern will, an wen wende ich mich und wie?“ Auch bei kleinen Änderungen sollten Sie wissen, wer zuständig ist.
- „Wem gehören Website und Zugänge, wenn der Vertrag endet?“ Die Antwort muss eindeutig „Ihnen“ lauten.
Wer all das in ein, zwei Sätzen beantworten kann, kennt sein Handwerk wahrscheinlich. Zögern oder ausweichende Antworten sind Grund genug, ein zweites Angebot einzuholen.
Häufige Fehler
Die Fallen, in die Betriebe bei dieser Entscheidung tappen, sind meist dieselben. Alle lassen sich leicht vermeiden, wenn man sie vorher kennt.
- Nur auf den Preis schauen: Zwei Angebote allein nach der Summe zu vergleichen, führt in die Irre. Das eine nennt Seitenliste, Weiterleitungen und Betreuung nach dem Start, das andere nicht. Sie vergleichen in Wahrheit nicht dasselbe.
- Sich mit „SEO-optimiert“ zufriedengeben: Dieses Etikett bedeutet, was der Anbieter will. Steht nicht schriftlich, was getan wird, können Sie sich nicht sicher sein, dass es passiert.
- Die alte Seite vergessen: Wer umzieht, ohne zu prüfen, was die alte Seite gebracht hat, verliert aufgebaute Sichtbarkeit. Auch ein schönes neues Design gleicht das nicht aus.
- Zugänge aus der Hand geben: Läuft die Domain oder das Hosting auf den Namen des Designers, sinkt Ihre Verhandlungsposition, sobald Sie wechseln wollen. Beides gehört von Anfang an auf Ihren Namen.
- Inhalte ans Ende schieben: „Erst soll die Seite fertig sein, über die Texte denken wir später nach“ endet oft in leeren Seiten oder hastigen Texten. Planen Sie die Inhalte zusammen mit dem Design.
- Mobil als letzte Kontrolle sehen: Die meisten Besucher öffnen Seiten auf dem Handy. Die Seite nur am Computer abzunehmen und zu starten, ist eine unangenehme Überraschung mit Ansage.
- Es für einen einmaligen Auftrag halten: Mit dem Start ist die Arbeit nicht vorbei. Suchmaschinen lernen die neue Seite kennen, Inhalte kommen hinzu, Ergebnisse werden gemessen. Planen Sie das von Beginn an im Budget ein.
Was Sie selbst tun können und was Sie einem Profi überlassen sollten
Sie müssen nicht jede Aufgabe an einen Experten vergeben. Wer weiß, was er selbst erledigen kann, schont sein Budget und behält den Überblick über den Prozess.
Das können Sie selbst tun
- Das Ziel aufschreiben: Wofür die Seite da ist, für wen und was Besucher tun sollen, auf einer Seite.
- Kundenfragen sammeln: Notieren Sie, welche Fragen am Telefon und in Nachrichten am häufigsten kommen. Das ist eine sehr wertvolle Themenliste.
- Echte Fotos und Informationen liefern: Eigene Fotos und Angaben zu Team, Büro und Arbeit wirken weit vertrauenswürdiger als Archivbilder.
- Die Zugangsdaten in der Hand behalten: Sorgen Sie dafür, dass Domain und Hosting auf Ihren Namen laufen.
- Nach dem Start regelmäßig prüfen: Kommen die Formulare bei Ihnen an, und wie öffnet sich die Seite auf dem Handy?
Das überlassen Sie besser einem Profi
- Seitenstruktur und Adressplanung: Wenn sie falsch angelegt ist, lässt sie sich später nur schwer korrigieren.
- Umzug von der alten auf die neue Seite: Weiterleitungen und die Auswahl der zu übernehmenden Seiten verlangen Sorgfalt, und ein Fehler holt den Verlust nicht zurück.
- Technische Einrichtung: Tempo, für Suchmaschinen offene Seiten und strukturierte Daten erfordern Fachwissen und Erfahrung.
- Ein umfassender Inhaltsplan: Richtig zu planen, welche Frage auf welcher Seite beantwortet wird, kommt mit Erfahrung.
- Messung und Berichte: Richtig zu lesen, was wirkt, bestimmt die Richtung der Arbeit.
Die Trennlinie lässt sich so denken: Niemand kennt Ihren Betrieb besser als Sie, deshalb sind Sie als Quelle für Informationen und Fotos unverzichtbar. Technische Einrichtung und Messung sind Arbeiten, die mit Erfahrung kommen. Wenn Sie diese Aufteilung am Anfang besprechen, werden Budget und Zeitplan besser planbar.
Noch etwas: Vielleicht möchten Sie etwas, das Sie selbst könnten, einfach nicht tun, und das ist völlig normal. Wichtig ist, dass schriftlich steht, wer was übernimmt, und dass nichts Erwartetes stillschweigend niemandem gehört.
Häufige Fragen
Soll ich erst die Website bauen und danach SEO machen?
Wenn Sie eine neue Website bauen lassen, bedeutet SEO von Anfang an meist weniger Arbeit als spätere Korrekturen. Ist die Seite schon online und läuft gut, können Sie mit SEO dort ansetzen, wo sie steht.
Mein Designer sagt, er macht „SEO gleich mit“. Reicht das?
Das kann reichen, aber verlangen Sie Belege. Fragen Sie, an welchen Seiten er gearbeitet hat und welche SEO-Aufgaben im Angebot stehen. Bekommen Sie konkrete Antworten, ist das in Ordnung.
Was, wenn ich schon eine Website habe?
Zuerst sollte die Seite geprüft werden, um zu klären, was erhalten bleiben muss. Seiten, die Sichtbarkeit bringen, müssen beim Umzug Adresse und Inhalt behalten, sonst drohen Verluste.
Wann sehe ich Ergebnisse?
Ein genaues Datum zu nennen wäre unehrlich. Wettbewerb, Branche und der Ausgangszustand der Seite spielen eine Rolle. Was ich tun kann: das richtige Fundament legen und Fortschritte regelmäßig berichten.
Was passiert mit meinen alten Adressen beim Umzug?
Werden alte Adressen nicht auf die neuen Seiten weitergeleitet, landen Besucher und Suchmaschinen dort im Leeren. Beim Umzug muss einzeln festgelegt werden, welche alte Adresse auf welche neue Seite führt, und diese Liste sollte schriftlich vorliegen.
Wie wirkt sich die Seitenzahl auf den Preis aus?
Mehr Seiten bedeuten mehr Design-, Text- und Prüfarbeit, aber nicht nur das bestimmt den Preis. Wie individuell die Seiten gestaltet sind, in wie vielen Sprachen die Website läuft und wie viele Inhalte von der bisherigen Seite übernommen werden, spielt ebenfalls eine Rolle. Deshalb ist es wichtig, die Seitenliste im Angebot zu sehen.
Reicht eine Website auf Vorlagenbasis für SEO nicht aus?
Eine Vorlage ist für sich genommen kein Problem; entscheidend ist, dass sie schnell läuft, eine saubere Seitenstruktur und Überschriften zulässt und auf dem Handy gut aussieht. Aber nicht jede Vorlage passt zu jedem Betrieb. Vor der Wahl Tempo und Aufbau einer Beispielseite zu prüfen, ist ein guter erster Test.
Wie sollten Designer und SEO-Berater zusammenarbeiten, wenn es zwei Personen sind?
Entscheidend ist, dass der SEO-Berater vor dem Design einsteigt und beide Seiten dieselbe Seitenliste vor sich haben. Wenn möglich, genügt ein kurzes Treffen, bei dem alle dasselbe Dokument sehen. Wer schriftlich festhält, wer wofür zuständig ist, vermeidet später Diskussionen darüber, wessen Aufgabe etwas ist.
Fazit
Auch wenn Website und SEO als zwei Produkte verkauft werden, dienen sie einem Ziel: Die richtige Person findet Sie und nimmt Kontakt auf. Halten Sie bei Ihrer Entscheidung einfach schriftlich fest, wer was wann und in welchem Umfang erledigt. Wenn Sie Ihre Website und SEO gemeinsam planen möchten, erreichen Sie mich über meine Seite zur SEO-Beratung, um Ihre Situation zu besprechen.