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Google bewertet Ihre Website am Handy: Was heißt das?

Google bewertet Ihre Seite vor allem in der Handy-Ansicht. Was das für Ihr Geschäft bedeutet, wie Sie Probleme erkennen und was Sie Ihre Fachleute fragen.

Am Computer sieht Ihre Website hervorragend aus. Die Fotos sind groß, die Texte ausführlich, die Leistungsseiten detailliert. Trotzdem steht bei Google immer ein Mitbewerber vor Ihnen. „Meine Seite ist doch schöner, warum er?“, fragen Sie sich. Ein möglicher Grund: Google sieht Ihre Seite nicht so, wie Sie sie sehen.

Beim mobilen Google-Ranking wird eine Seite weitgehend danach beurteilt, wie sie auf dem Smartphone aussieht. Eine Seite, die am Handy unvollständig, langsam oder unübersichtlich wirkt, kann zurückfallen, selbst wenn sie am Computer perfekt ist. In diesem Beitrag erkläre ich, was das bedeutet, wie Sie erkennen, ob Ihre Seite ein Problem hat, und was Sie die Person fragen sollten, die diese Arbeit erledigt.

Was bedeutet „Mobile-First“?

Früher bewertete Google die Desktop-Version einer Seite. Da heute die meisten Suchanfragen über das Smartphone laufen, bewertet Google die Handy-Version. Das nennt man „Mobile-First-Indexierung“: Die Version, die Google hauptsächlich verwendet, wenn es Ihre Seite in seine Liste aufnimmt, ist die Smartphone-Version.

Für Sie bedeutet das: Informationen, die in der Handy-Version fehlen, können behandelt werden, als gäbe es sie nicht. Haben Sie am Handy eine Preistabelle oder eine Leistungsbeschreibung versteckt oder gekürzt, sieht Google sie womöglich nicht.

Anzeichen, dass Ihre Seite ein Problem haben könnte

  • Am Handy ist die Schrift winzig und Sie müssen zoomen.
  • Die Seite rutscht zur Seite oder ein Teil läuft über den Bildschirm hinaus.
  • Texte, Fotos oder Bereiche, die Sie am Computer sehen, fehlen am Handy.
  • Die Seite öffnet sich am Smartphone spürbar langsamer.
  • Buttons liegen so dicht beieinander, dass Sie den falschen treffen.
  • Ein Pop-up oder eine Werbung deckt gleich beim Öffnen den Bildschirm ab.

Kommen Ihnen mehrere davon bekannt vor, steht Ihre Handy-Version bei Google möglicherweise schwach da. Wurden zuletzt ein neuer Bereich, ein Plug-in (Zusatzprogramm) oder ein Werbecode ergänzt und die Probleme begannen danach, sagen Sie das unbedingt der Person, die die Arbeit übernimmt; oft liegt dort der Hinweis.

Was Sie selbst prüfen können

Diese Prüfungen erfordern kein technisches Wissen und dauern etwa fünfzehn Minuten. Ziel ist nicht, das Problem zu beheben, sondern zu bemerken, ob eines existiert, und der Person, die die Arbeit macht, etwas Konkretes zu nennen. „Diese Seite öffnet sich am Handy langsam“ hilft viel mehr als „meine Seite fühlt sich langsam an“.

  1. Suchen Sie bei Google nach sich selbst. Suchen Sie am Handy nach etwas, das zu Ihrem Geschäft passt, und sehen Sie, wie Ihre Seite erscheint. Sind Titel und Beschreibung ordentlich?
  2. Inhalte vergleichen. Öffnen Sie dieselbe Seite am Computer und am Handy. Sind Texte, Fotos und Informationen gleich?
  3. Geschwindigkeit messen. Geben Sie Ihre Adresse in Googles kostenloses Werkzeug PageSpeed Insights ein und schauen Sie auf das Smartphone-Ergebnis. Bei Rot oder Orange kann eine Verbesserung nötig sein.
  4. In die Search Console schauen. Hat Ihre Seite ein Konto bei der Search Console (Googles kostenlosem Übersichtsportal für Ihre Website), steht dort eventuell ein Hinweis zur mobilen Nutzbarkeit. Falls nicht, lassen Sie es von Ihrer Fachperson einrichten.

Zwei Beispiele: So entsteht das Problem

Beispiel 1: Eine gekürzte Handy-Seite. Auf der Desktop-Seite einer Zahnarztpraxis steht zu jeder Behandlung eine lange Beschreibung. In der Handy-Version wurden die Beschreibungen gekürzt, damit die Seite schneller lädt, oder in Kästen versteckt, die sich erst beim Antippen öffnen. Da Google sich auf die Handy-Version stützt, kann es annehmen, die Seite sage weniger, als sie tatsächlich sagt.

Beispiel 2: Langsame Fotos. Auf der Website eines Hotels gibt es eine große Fotogalerie. Am Computer öffnet sie sich problemlos, doch über mobiles Internet lädt die Seite sehr lange. Der Gast geht, ohne zu warten, und das Hotel bleibt bei Google im Hintergrund.

In beiden Fällen liegt das Problem dort, wo Sie es nicht sehen: in der Handy-Version, auf die Google schaut. Deshalb kann es täuschen, die Seite nur am Computer zu prüfen.

Was die Fachperson tut

Treten Probleme auf, kümmert sich die Person, die die Arbeit macht, vor allem um Folgendes:

  • Sicherstellen, dass Handy- und Desktop-Version dieselben Inhalte enthalten.
  • Die Ladegeschwindigkeit verbessern, indem große Fotos verkleinert und unnötige Zusätze entfernt werden.
  • Schriftgröße, Buttongröße und Abstände auf das Smartphone abstimmen.
  • Bestätigen, dass die Google-Roboter die Seite am Handy problemlos lesen können.
  • Pop-ups, die am Handy den Bildschirm verdecken, entfernen oder verkleinern.

Was Sie die Person fragen sollten

Stellen Sie Fragen, die Ihnen helfen, das Ergebnis zu verstehen, ohne im Fachjargon unterzugehen. Sind die Antworten nicht klar, fragen Sie ruhig nach. Zu wissen, was geändert wurde und warum, ist der einfachste Weg zu prüfen, ob gut gearbeitet wurde.

  • „Wie prüfen Sie die Handy-Version meiner Seite aus Sicht von Google?“
  • „Gibt es Inhalte, die am Computer vorhanden sind, am Handy aber nicht?“
  • „Welches Ziel haben Sie für die Handy-Geschwindigkeit und wie messen Sie es?“
  • „Wie berichten Sie nach den Korrekturen über die Ergebnisse?“

Ein guter Profi sagt: „Erst am Handy messen, dann korrigieren“, und erklärt es mit Screenshots in verständlicher Sprache.

Wann sehen Sie Ergebnisse?

Korrekturen am Smartphone lassen sich innerhalb von Tagen oder Wochen abschließen. Bis Google die Änderung bemerkt und im Ranking berücksichtigt, dauert es; einen genauen Zeitpunkt oder ein bestimmtes Ergebnis kann niemand zusagen. Das Beheben des Problems räumt nur ein Hindernis weg; für vordere Plätze zählen auch Inhalte und viele andere Faktoren.

Bitten Sie die Person deshalb in regelmäßigen Abständen um eine kurze Zwischenbilanz. Wie sich das Handy-Geschwindigkeitsergebnis, die Hinweise in der Search Console und die Besucherzahl verändern, zeigt Ihnen, ob sich die Arbeit lohnt.

Häufig gestellte Fragen

Meine Seite sieht am Handy gut aus. Kann trotzdem ein Problem bestehen?

Ja. Gut aussehen ist nicht dasselbe wie vollständig für Google zu sein. Auch Inhalte, Geschwindigkeit und Bedienbarkeit müssen stimmen.

Ist eine mobilfreundliche Website dasselbe wie mobile SEO?

Nein. Mobilfreundlich heißt nur, dass die Seite auf den Handy-Bildschirm passt. Mobile SEO umfasst alles, was getan wird, damit die Smartphone-Version Ihrer Seite bei Google gut bewertet wird.

Sollte ich eine eigene Handy-Seite bauen lassen?

In der Regel nicht. Eine einzige Seite wird so gebaut, dass sie sich jedem Bildschirm anpasst. Zwei getrennte Seiten zu pflegen ist aufwendiger und erhöht die Fehlerquote.

Reicht eine Prüfung pro Jahr?

Sobald die Seite verändert oder eine neue Seite oder ein neues Plug-in hinzugefügt wird, kann die Handy-Ansicht kaputtgehen. Eine kurze Kontrolle in regelmäßigen Abständen ist eine gute Gewohnheit.

Warum ist das Smartphone für lokale Unternehmen noch wichtiger?

Wer einen Arzt, Handwerker oder ein Restaurant in der Nähe sucht, sitzt meist am Handy. Lässt sich Ihre Seite dort leicht bedienen, fällt die Wahl in diesem Moment leichter auf Sie.

Kurz gesagt: Wenn Sie wissen, dass Google Ihre Seite vom Smartphone aus ansieht, wissen Sie auch, was Sie prüfen müssen. Ein paar Versuche mit Ihrem eigenen Handy zeigen, ob es ein ernstes Problem gibt. Wenn Sie Unterstützung möchten, damit Ihre Seite bei Google richtig erscheint, sehen Sie sich meine SEO-Beratung an.

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