Eines Tages öffnen Sie Ihre eigene Website auf dem Handy, und es dreht Ihnen den Magen um: Der Text ragt über den Rand hinaus, die Seite wackelt nach links und rechts, das Menü öffnet sich nicht, und um die Telefonnummer anzutippen, brauchen Sie drei Versuche. Wenn Sie deshalb „Website auf dem Handy kaputt, was tun?“ eingegeben haben, sind Sie nicht allein. Das Problem ist sehr verbreitet und meistens weniger dramatisch, als es aussieht. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen, warum eine Seite auf dem Handy verrutscht, überläuft oder unlesbar wird, wie Sie selbst prüfen können, was los ist, und wann professionelle Hilfe sinnvoll ist. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, ich arbeite allein von Istanbul aus. Falls Ihre Seite tatsächlich neu aufgebaut werden muss, finden Sie den Umfang meiner Website-Erstellung weiter unten, mit allen Grenzen.
Vorweg ein Gedanke, der vieles erklärt: Ein beträchtlicher Teil Ihrer Besucher kommt heute vom Handy statt vom Computer; wie groß er bei Ihnen ist, zeigt Ihre eigene Besucherstatistik. Wenn Sie Ihre Seite selbst jeden Tag am Rechner anschauen, fällt Ihnen der Fehler gar nicht auf. Ihren Kunden dagegen schon, und sie sagen es Ihnen meist nicht. Sie gehen einfach still wieder. Deshalb schreibe ich diesen Artikel für jemanden, der sich bisher nie mit dem Thema „mobile Ansicht“ beschäftigen musste.
Warum sieht eine Website auf dem Handy kaputt aus?
Eine Website verrutscht auf dem Handy, wenn sie nicht darauf vorbereitet ist, sich an die Bildschirmbreite anzupassen. Diese Anpassung heißt „responsives Design“. Ich erkläre es kurz: Eine responsive Seite ordnet Teile, die auf dem breiten Computerbildschirm nebeneinander stehen, auf dem Handy untereinander an, passt die Schriftgröße an und macht Schaltflächen so groß, dass man sie mit dem Finger trifft.
Die Ursache liegt meist in einem von vier Bereichen. Erstens: Die Seite ist alt. Wer vor vielen Jahren eine Website nur für den Computer bauen ließ, hat das Handy damals schlicht nicht mitgedacht. Zweitens: Ein Baustein wurde später in ein fertiges Design eingefügt, etwa ein Slider, eine Tabelle, eine Karte oder ein Werbebanner, und dieser eine Baustein bringt den Rest durcheinander. Drittens: Jemand hat beim Pflegen der Inhalte ein Bild, eine Tabelle oder einen Textblock mit fester Breite eingefügt, weil es am Computer gut aussah. Viertens: Die Seite wurde nie aktualisiert, und alte Plugins vertragen sich nicht mehr mit neuen Browsern. Ein Plugin ist, falls Sie den Begriff nicht kennen, ein Zusatzprogramm, das eine Website um eine Funktion erweitert.
Wer an der Seite herumbastelt, ohne die Ursache zu kennen, verliert nur Zeit. Deshalb muss man zuerst das Symptom richtig benennen. Die folgende Grafik fasst die fünf häufigsten Fehlerbilder zusammen.
Erkennen Sie einen oder mehrere dieser Punkte wieder, steckt vermutlich auch bei Ihnen ein ähnliches Problem dahinter. Es sind getrennte Fehler, jeder hat einen anderen Lösungsweg, deshalb gehe ich sie unten einzeln durch.
Welches Anzeichen bedeutet was?
Was Sie auf dem Handy sehen, verrät oft schon, woher das Problem kommt. Ein Mechaniker hört am Motorgeräusch, was dem Auto fehlt; ich sehe einer Seite am Symptom an, wo ich suchen muss. Die Tabelle fasst diese Zuordnung übersichtlich zusammen.
Achten Sie auf die Spalte „Dringlichkeit“. Nicht jeder Fehler schadet gleich stark. Lässt sich die Telefonnummer nicht antippen, kostet das direkt Kunden. Ist dagegen die Schrift im Seitenfuß etwas zu klein, kann das warten. Wer die Reihenfolge der Korrekturen festlegt, profitiert enorm von diesem Unterschied.
Die Seite verschiebt sich seitwärts
Wenn Sie die Seite mit dem Finger nach rechts ziehen können und der Bildschirm sich seitlich bewegt, gibt es auf der Seite ein Element, das breiter ist als das Display. Meist ist es ein Bild, eine Tabelle, ein eingebettetes Video oder ein Abschnitt mit fest eingestellter Breite. Für Besucher ist das sehr unangenehm, denn sie müssen beim Lesen ständig die Richtung wechseln. Viele geben an dieser Stelle auf.
Text und Bilder ragen heraus
Wird der Text am Rand abgeschnitten oder ein Bild nur zur Hälfte gezeigt, ist die Breite dieses Elements nicht an den Bildschirm angepasst. Die Korrektur ist hier oft eine kleine Einstellung. Hat sich der Fehler aber über die ganze Seite verteilt, muss man jedes Element einzeln ansehen.
Schrift ist zu klein zum Lesen
Müssen Sie auf dem Handy mit zwei Fingern zoomen, um etwas zu lesen, ist die Schriftgröße nicht für mobile Geräte gemacht. Das wirkt wie ein Detail, aber es macht genau die Botschaft unlesbar, auf die es ankommt. Wenn schon ein kurzer Hinweis zu Ihrem Angebot nicht lesbar ist, ruft niemand an, sondern wechselt zur nächsten Seite.
Schaltflächen lassen sich nicht treffen, das Menü öffnet sich nicht
Liegen Schaltflächen zu eng beieinander, tippt man daneben. Öffnet sich das Menü nicht, erreichen Besucher die übrigen Seiten Ihrer Website gar nicht. Das hat häufig mit einem Konflikt zwischen zwei Zusatzprogrammen zu tun, und die Ursache zu finden, ist dann etwas technischer.
Zuerst den Umfang des Problems bestimmen
Nicht jede kaputte Ansicht braucht dieselbe Lösung. Die wichtigste Unterscheidung lautet: Tritt der Fehler nur auf einer einzelnen Seite auf oder fast überall? Ein Fehler auf einer Seite stammt meist von einem Baustein, den man dort eingefügt hat, und lässt sich leicht beheben. Ein Fehler, der überall auftritt, liegt im Design selbst und verlangt eine gründlichere Lösung.
Nutzen Sie das Schema als erste Einschätzung. Öffnen Sie drei oder vier verschiedene Seiten Ihrer Website auf dem Handy und schauen Sie, ob überall dasselbe passiert. Schon dieser einfache Test zeigt Ihnen, ob eine Korrektur reicht oder ob ein Neuaufbau sinnvoller ist.
So prüfen Sie selbst am Handy
Dafür brauchen Sie kein technisches Wissen, nur ein Handy und etwas Geduld. Ein einziges Gerät kann in die Irre führen, denn nicht alle Handys haben dieselbe Bildschirmgröße. Leihen Sie sich nach Möglichkeit bei Familie, Freunden oder Mitarbeitenden ein Handy einer anderen Marke und Größe.
Gehen Sie die Schritte der Reihe nach durch und notieren Sie, was Ihnen auffällt. Machen Sie dabei Screenshots, also Bildschirmfotos. Das hilft Ihnen, das Problem klar zu beschreiben, und spart einem Fachmann später Zeit. Schreiben Sie die Adresse der jeweiligen Seite dazu, sonst wissen Sie später nicht mehr, welcher Screenshot wohin gehört.
Worauf Sie beim Prüfen achten sollten
Fragen Sie nicht nur, ob etwas „kaputt“ ist. Probieren Sie aus, was Ihr Kunde tun möchte. Wer auf Ihre Seite kommt, will meist drei Dinge: verstehen, was Sie anbieten, Sie erreichen und entscheiden, ob er Ihnen vertraut. Prüfen Sie, ob das alles auf dem Handy bequem möglich ist.
Können Sie alle Punkte abhaken, haben Sie vermutlich kein ernstes mobiles Problem. Bleiben einige offen, notieren Sie, an welchem Punkt Sie hängen geblieben sind. Diese Notizen bestimmen später die Reihenfolge der Korrekturen.
Zwei Beispielszenarien
Die beiden folgenden Szenarien sind frei erfunden. Sie beschreiben weder ein echtes Unternehmen noch eine echte Person. Sie sollen nur zeigen, wie dieselbe Beschwerde in zwei Situationen zu zwei ganz verschiedenen Lösungen führt.
Szenario eins: Ein einzelner Baustein verschiebt die Seite
Stellen Sie sich eine kleine Möbelwerkstatt vor. Die Website wurde vor einigen Jahren mit einer fertigen Vorlage aufgebaut und funktioniert auf dem Handy im Großen und Ganzen. Dann hat die Inhaberin eines Tages eine Produkttabelle eingefügt, mit Maßen, Materialien und Lieferzeiten in sechs Spalten nebeneinander. Am Computer sieht die Tabelle gut aus. Auf dem Handy dagegen verschiebt sich die gesamte Seite nach rechts, die Schrift schrumpft, und die Produktseiten sind nicht mehr lesbar.
Hier muss nichts neu gebaut werden. Es genügt, die Tabelle auf dem Handy in einem wischbaren Kasten anzuzeigen oder die Spalten untereinander anzuordnen. Man prüft zusätzlich alle anderen Seiten, die dieselbe Tabelle nutzen, und wendet die Korrektur überall an. Das geht schnell, weil die Ursache einzeln und klar zu erkennen ist.
Szenario zwei: Die ganze Seite stammt aus einem alten Design
Im zweiten, ebenfalls erfundenen Beispiel geht es um die Website einer Beratungsfirma, die seit sehr vielen Jahren unverändert online ist. Sie wurde für den Computerbildschirm gebaut, alles hat feste Breiten. Auf dem Handy erscheint die ganze Seite winzig, man muss ständig zoomen, und das Menü öffnet sich überhaupt nicht. Der Inhaber hat schon mehrmals gesagt „lasst uns das mal in Ordnung bringen“, aber nach jedem Flicken war woanders etwas kaputt.
In diesem Fall ist es Zeit- und Geldverschwendung, Fleck für Fleck zu flicken. Sinnvoller ist es einzusehen, dass das Fundament das Handy nie vorgesehen hat, und die Seiten mit einem responsiven Aufbau neu zu setzen. Inhalte, also Texte, Fotos und Seitenadressen, bleiben erhalten. Erneuert wird nur das Gerüst, das sie trägt. So bleibt auch die bisherige Sichtbarkeit bei Google erhalten.
Korrektur oder Neuaufbau?
Diese Frage höre ich bei dem Thema am häufigsten, und die Antwort hängt vom Zustand der Seite ab. Ehrlich gesagt: Nicht jede kaputte Seite muss neu gebaut werden. Wer Ihnen das pauschal sagt, will Sie womöglich zu einem unnötig teuren Auftrag bewegen. Umgekehrt gilt aber auch: Auf einer von Grund auf kaputten Seite wird jede Korrektur auf Dauer anstrengend, weil man ein Loch stopft und das nächste aufgeht.
Das Ergebnis des Vergleichs: Ist das Problem begrenzt, genügt eine Korrektur. Zieht es sich durch die ganze Seite, ist ein Neuaufbau vernünftig. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, sehe ich, wenn ich mir die Seite anschaue. Meist kann ich das nach einer kurzen Prüfung sagen.
Wie schadet eine kaputte Handy-Ansicht Ihrem Geschäft?
Ich möchte das Thema nüchtern erklären, denn mit Angst lässt sich in dieser Branche leicht Geschäft machen. Zahlen nenne ich nicht. Zu behaupten, Ihre Seite verliere „so und so viele“ Besucher, hätte keine Grundlage in Daten, die mir vorliegen. Die Logik dahinter kann ich aber einfach erklären.
Wer Sie am Handy sucht, hat mehrere Möglichkeiten. Er öffnet Ihre Seite, und wenn sie wackelt oder der Text nicht lesbar ist, versucht es die Mehrheit kein zweites Mal. Man geht zurück und schaut sich den nächsten Anbieter in der Liste an. Das ist wie eine klemmende Ladentür: Drinnen mag die Ware noch so gut sein, aber der Kunde kommt nicht hinein. Je größer der Fehler, desto mehr Menschen kommen zwar auf Ihre Seite, erreichen Sie aber nicht.
Der Trichter zeigt, dass auf jeder Stufe ein Teil der Leute abspringt. Gibt es ein mobiles Problem, passiert das schon in den ersten Schritten, also bevor Besucher Sie überhaupt kennenlernen. Deshalb sollte die Korrektur der Handy-Ansicht vor Werbeausgaben oder neuen Inhalten kommen. Sonst bezahlen Sie dafür, Besucher auf eine Seite zu schicken, die sie wieder vergraulen.
Die Wirkung bei Google
Google berücksichtigt in den Suchergebnissen, wie eine Seite auf dem Handy aussieht. Das steht in Googles eigenen Veröffentlichungen: Die Bedienbarkeit auf mobilen Geräten gehört zu den Dingen, die die Platzierung beeinflussen können. Wie stark der Einfluss ist, kann jedoch niemand sicher sagen, und ich gebe deshalb kein Versprechen für eine bestimmte Platzierung. Sicher ist nur: Eine Seite, die auf dem Handy nicht benutzbar ist, macht aus einem Besucher keinen Kunden, ganz unabhängig vom Ranking.
Stehen zwei Seiten nebeneinander im Ergebnis, wird die bevorzugt, deren Beschreibung klar ist und die sich beim Antippen sauber öffnet. Selbst wenn jemand klickt: Öffnet sich die Seite auf dem Handy kaputt, springt er sofort zurück, und die Seite hat einen wertvollen Besucher verloren.
Wie die Korrektur Schritt für Schritt abläuft
Ich beschreibe, wie ich bei einem mobilen Problem vorgehe. Der Ablauf kann je nach Größe des Problems kürzer oder länger sein, die Reihenfolge bleibt aber gleich.
Der erste Schritt ist die Prüfung und Diagnose. Ich öffne die Seite auf Handys mit verschiedenen Bildschirmgrößen, notiere jedes Problem einzeln und suche jeweils die Ursache. In dieser Phase erkläre ich Ihnen in einfachen Worten, was warum kaputt ist. Der zweite Schritt ist die Entscheidung: Korrektur oder Neuaufbau? Das besprechen wir gemeinsam, und ich nenne meine Begründung offen. Der dritte Schritt ist die Behebung. Zuerst werden die Fehler korrigiert, die am meisten Kunden kosten, also Telefonnummer, Menü und Formular. Der vierte Schritt ist der Test: Jede korrigierte Seite wird auf mehreren Handys und in mehreren Browsern ausprobiert. Der fünfte Schritt ist der Start und die Nachverfolgung. Nach der Veröffentlichung beobachte ich die Seite eine Weile und beseitige neu auftauchende Probleme.
Der kritischste Punkt der Zeitleiste ist der Test. Denn eine Seite, die auf einem Handy gut aussieht, kann auf einem anderen kaputt sein. Einen Fehler nur an einem Gerät auszuprobieren und „passt“ zu sagen, gehört zu den häufigsten Fehlern überhaupt.
Welche Seiten kommen zuerst dran?
Sie müssen nicht die ganze Website auf einmal angehen. Zuerst kommen die Seiten, die Kunden am häufigsten besuchen und auf denen sie entscheiden: die Startseite, die Leistungs- oder Produktseiten, die Kontaktseite und, falls vorhanden, ein Preis- oder Anfrageformular. Blogartikel, alte Mitteilungen und selten geöffnete Seiten können später folgen. Wie eine Seite auf dem Handy aufgebaut sein sollte, zeigt das folgende Schema.
Diese Anordnung ist keine Regel, sondern ein guter Ausgangspunkt. Weil der Bildschirm am Handy schmal ist, muss ganz oben stehen, was Sie tun und wie man Sie erreicht. Ein langer Einleitungstext oder ein riesiger Slider füllt den ersten Bildschirm und schiebt die eigentliche Information nach unten.
Häufige Fehler bei der mobilen Korrektur
Diese Fehler sehe ich immer wieder. Alle sind verbreitet, und alle lassen sich vermeiden.
Der erste Fehler ist, am Computer das Browserfenster schmal zu ziehen und damit das Handy für getestet zu halten. Das Verkleinern des Fensters hilft, zeigt aber nicht, wie sich die Bedienung mit dem Finger anfühlt, wie eine langsame Verbindung wirkt oder wie andere Browser reagieren. Ein Test auf einem echten Handy ist Pflicht.
Der zweite Fehler ist, das Problem mit einem Plugin lösen zu wollen. Es gibt fertige Plugins, die „mobilfreundlich machen“ versprechen. Manchmal funktioniert das, manchmal wird alles nur verworrener. Außerdem macht jedes Zusatzprogramm die Seite ein bisschen langsamer. Ein Plugin kann eine Hilfe sein, aber eines zu installieren, ohne die Ursache zu verstehen, ist Glückssache.
Der dritte Fehler sind zu große Bilder. Eine Seite, die am Handy lange lädt, gilt ebenfalls als „kaputt“, denn der Besucher wartet nicht. Bilder in einer passenden Größe vorzubereiten, verbessert Geschwindigkeit und Darstellung zugleich.
Der vierte Fehler ist, nach der Korrektur nur die Startseite anzusehen. Die Startseite wirkt ordentlich, aber Leistungsseiten, Kontaktformular und Blogartikel bleiben kaputt. Man sollte eine Liste führen und Seite für Seite abhaken.
Der fünfte Fehler ist, die Telefonnummer und die Kontaktwege zu vergessen. Das eigentliche Ziel der mobilen Korrektur ist, dass der Kunde Sie erreicht. Eine schöne Seite ohne Anruf-Button erledigt nur die halbe Aufgabe.
Der sechste Fehler ist, bei einem Neuaufbau die alten Seitenadressen zu verlieren. Ändern sich beim Erneuern die Adressen, kann die bisherige Sichtbarkeit bei Google leiden. Deshalb sollten Adressen bei einem Neuaufbau erhalten bleiben oder korrekt weitergeleitet werden. Eine Weiterleitung sorgt dafür, dass jemand, der die alte Adresse aufruft, automatisch zur neuen gelangt.
Was Sie selbst tun können und wann ein Fachmann nötig ist
Einiges können Sie selbst tun, und es macht wirklich einen Unterschied. Öffnen Sie Ihre Website regelmäßig auf dem Handy. Prüfen Sie jede neue Seite nach der Veröffentlichung auf dem Handy. Laden Sie Bilder nicht übermäßig groß hoch, und halten Sie die Textformatierung schlicht. Verzichten Sie beim Einfügen von Inhalten möglichst auf Tabellen und nebeneinander stehende Spalten, denn gerade diese verursachen am Handy die meisten Probleme.
In diesen Fällen ist ein Fachmann der bessere Weg: wenn der Fehler auf fast jeder Seite auftritt, die Sie anschauen; wenn grundlegende Teile wie Menü oder Formular nicht funktionieren; wenn Ihre Korrekturversuche neue Fehler erzeugen; und wenn Sie vermuten, dass Ihre Seite auf einem alten System läuft, das sich nicht mehr aktualisieren lässt. Außerdem sollten Sie vor jeder Änderung ein Backup, also eine Sicherungskopie, Ihrer Website anlegen. Ohne Sicherung kann eine falsche Einstellung die Seite lahmlegen, und der Weg zurück wird schwer.
Eine Anmerkung dazu: Einen Fachmann zu holen heißt nicht automatisch, alles neu bauen zu lassen. Ein guter Fachmann sagt Ihnen zuerst, was kaputt ist, und schlägt dann den vernünftigsten Weg vor. Hören Sie in einem Angebot den Satz „wir sollten alles erneuern“, fragen Sie nach der Begründung.
Was bestimmt die Kosten?
Hier nenne ich keine Zahlen, denn jede Seite ist anders, und Zahlen würden in die Irre führen. Ich kann aber offen sagen, wovon die Kosten abhängen.
Der erste Faktor ist der Umfang des Problems. Einen einzelnen Baustein zu reparieren ist etwas ganz anderes, als die ganze Seite neu zu gestalten. Der zweite Faktor ist die Seitenzahl: Eine Website mit zehn Seiten ist schneller bearbeitet als eine mit mehreren hundert. Der dritte Faktor ist das System, mit dem die Seite gebaut wurde. Bei einem aktuellen, gepflegten System ist die Korrektur einfach, bei einem alten, individuell programmierten Aufbau schwierig. Der vierte Faktor sind Zusatzwünsche, etwa ein neues Formular, bessere Ladegeschwindigkeit oder neue Bilder und Texte, die zusätzlichen Aufwand bedeuten. Der fünfte Faktor ist die Dringlichkeit: Was sehr schnell fertig sein muss, wird in der Planung anders behandelt.
Erwarten Sie von einem guten Angebot, dass diese Posten schriftlich aufgeführt sind. Ist nicht klar, was enthalten ist und was nicht, drohen später Überraschungen. Ich erstelle meine Angebote schriftlich und Posten für Posten.
So arbeite ich mit Ihnen
Ich arbeite allein. Die Person, die sich Ihre Seite ansieht, mit Ihnen spricht und die Korrektur umsetzt, ist also dieselbe. Das hält die Kommunikation kurz: Sie schildern das Problem nicht einem Vermittler, sondern direkt dem, der die Arbeit macht. Der Preis dafür ist begrenzte Kapazität. Ich übernehme nicht viele große Projekte gleichzeitig, und deshalb kann es sein, dass Sie sich in eine Warteschlange einreihen müssen.
Der Ablauf sieht so aus: Zuerst prüfe ich Ihre Seite am Handy und schreibe die Probleme und ihre möglichen Ursachen in einfachen Worten auf. Dann erkläre ich mit Begründung, ob ich eine Korrektur oder einen Neuaufbau empfehle. Das Angebot erhalten Sie schriftlich und Posten für Posten. Nach Ihrer Zustimmung setze ich die Korrektur um, teste auf verschiedenen Geräten und veröffentliche. Nach dem Start beobachte ich die Seite eine Zeit lang, behebe kleine Probleme und zeige Ihnen, wie Sie die Seite künftig aktuell halten. Die Website und die Zugänge gehören immer Ihnen. Ein Ranking oder einen Verkauf garantiere ich nicht. Ich sage nur zu, dass die Seite auf dem Handy sauber funktioniert und Ihre Kunden Sie leicht erreichen.
Häufige Fragen
Meine Website sieht am Computer gut aus, aber am Handy kaputt. Warum?
Weil die Seite womöglich nicht so gebaut ist, dass sie sich an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst. Der große Bildschirm am Computer verdeckt diesen Mangel, am Handy laufen Teile mit fester Breite über den Rand. Manchmal bringt auch eine später eingefügte Tabelle, ein Bild oder ein Plugin das gesamte Layout durcheinander.
Muss ich die Website komplett neu bauen lassen, wenn sie am Handy verrutscht?
Nicht immer. Stammt das Problem von einem Baustein auf einer einzelnen Seite, kann eine kleine Korrektur reichen. Ist die gesamte Seite mit festen Breiten für den Computer gebaut, ist ein neuer Aufbau sinnvoller. Welcher Fall zutrifft, zeigt sich beim Blick auf die Seite.
Rutscht eine nicht mobilfreundliche Website bei Google nach hinten?
Es ist bekannt, dass Google die Bedienbarkeit auf dem Handy berücksichtigt. Wie stark der Einfluss ist, kann aber niemand sicher sagen, und deshalb gebe ich kein Ranking-Versprechen. Sicher ist: Eine Seite, die am Handy nicht benutzbar ist, macht Besucher nicht zu Kunden, egal ob sich das Ranking ändert oder nicht.
Gehen meine Inhalte und Adressen verloren, wenn die Seite mobilfreundlich gemacht wird?
Bei sauberer Arbeit nicht. Inhalte, Texte, Fotos und Seitenadressen bleiben erhalten, nur das Layout wird erneuert. Müssen sich Adressen ändern, werden korrekte Weiterleitungen eingerichtet, damit Ihre bisherige Sichtbarkeit bei Google nicht leidet.
Wie lange dauert die Korrektur?
Die Dauer hängt vom Umfang des Problems, von der Seitenzahl und vom verwendeten System ab. Ein Problem, das von einem einzelnen Baustein stammt, ist schnell gelöst, eine komplett erneuerte Website dauert länger. Nach der Prüfung nenne ich Ihnen eine realistische Zeit.
Kann ich das Problem mit einem fertigen Plugin lösen?
In manchen Fällen bringt es eine kleine Verbesserung, aber meistens ist es keine dauerhafte Lösung. Ein Plugin beseitigt die Ursache nicht, sondern legt eine Schicht darüber und verursacht manchmal neue Probleme. Sicherer ist es, zuerst die Ursache zu verstehen und dann die passende Lösung zu wählen.
Ich bin kein Technikfan, kann ich dem Ablauf trotzdem folgen?
Ja. Ich erkläre Probleme, Ursachen und anstehende Arbeiten ohne Fachsprache. Muss ich doch einen Begriff verwenden, erkläre ich ihn in einem Satz. Von Ihnen brauche ich nur, dass Sie die Seite am Handy ausprobieren und auffällige Fehler mit einem Screenshot schicken.
Wer aktualisiert die Seite nach der Korrektur?
Die Seite gehört Ihnen. Ich zeige Ihnen, worauf Sie beim Einfügen neuer Beiträge oder Seiten achten müssen, damit neue Inhalte auf dem Handy nicht wieder kaputtgehen. Wenn Sie möchten, schaue ich später gern erneut drauf, verpflichtend ist das aber nicht.
Möchten Sie gemeinsam klären, warum Ihre Seite am Handy kaputt aussieht und welcher Weg der vernünftigste ist, schreiben Sie mir über meine Seite zur Website-Erstellung oder rufen Sie mich an. Ich schaue mir Ihre Seite an und erkläre Ihnen in einfachen Worten, was zu tun ist.