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Ihre Arbeiten auf der Website zeigen: So gelingt es

Vorher-nachher-Fotos, kurze Projektgeschichten und die Einwilligung Ihrer Kunden: So zeigen Sie als lokaler Betrieb Ihre Arbeit vertrauenswürdig online.

Ob Maler, Klempner, Schreiner, Zahnärztin oder Gartenbauer: Auf Ihrem Handy liegen Hunderte Fotos fertiger Arbeiten. Die meisten stecken seit Jahren in einem Ordner, den niemand sieht. Ein neuer Kunde denkt beim Blick auf Ihre Website dagegen nur eines: „Versteht diese Person ihr Handwerk wirklich?“

Die stärkste Antwort ist kein Slogan, sondern die Arbeit selbst. In diesem Beitrag gehe ich auf Vorher-nachher-Fotos, kurze Projektgeschichten, die Einwilligung der Kunden und den Aufbau einer Galerie ein, so, dass es für einen lokalen Betrieb taugt. Wie Sie Kundenbewertungen zeigen, habe ich in einem eigenen Beitrag behandelt. Hier geht es um Ihre Arbeit.

Warum sind Arbeitsproben so wichtig?

Der Kunde kennt Sie nicht. „Qualität und Service“ schreibt jeder. Wer aber ein Bad vorher und nachher sieht, sieht einen Beweis statt eines Versprechens.

Arbeitsproben auf der Website leisten dreierlei:

  • Sie zeigen auf einen Blick, was Sie tun.
  • Sie zeigen, in welchen Aufträgen Sie gut sind, und Kunden suchen nach Aufträgen wie ihrem.
  • Sie bringen echte Inhalte auf Ihre Seiten, die zu den Wörtern passen, die Kunden bei Google eintippen, etwa „Küchenfronten erneuern“.

Sie müssen nicht jeden Auftrag zeigen. Machen Sie hundert im Jahr, wählen Sie die besten und abwechslungsreichsten zwanzig.

So gelingen Vorher-nachher-Fotos

Vorher-nachher-Fotos sind die verständlichste Arbeitsprobe, weil sie keine Erklärung brauchen. Schlecht aufgenommen, wirken sie aber gegenteilig.

  1. Fotografieren Sie vom selben Standpunkt. Stehen Sie vorher und nachher an derselben Stelle und blicken in dieselbe Richtung. So ist der Unterschied klar.
  2. Halten Sie das Licht ähnlich. Ein dunkles neben einem hellen Foto überzeugt nicht.
  3. Räumen Sie auf. Auf dem Ergebnisfoto sollten keine Werkzeuge und kein Müll liegen.
  4. Ergänzen Sie eine Nahaufnahme. Ein Detailbild zeigt Ihr Können.
  5. Denken Sie an das Foto zu Beginn. Das „Vorher“ lässt sich nachträglich nicht erzeugen.

Sehr große Bilddateien machen eine Seite langsam. Bitten Sie die Person, die Ihre Seite baut, sie so aufzubereiten, dass sie auf dem Handy schnell öffnen.

Zu jedem Auftrag eine kurze Geschichte

Zwei, drei Sätze unter einem Foto machen aus einer Probe eine Geschichte. Beantworten Sie dafür drei Fragen:

Frage Beispielformulierung
Was war das Problem? In der alten Küche waren die Schränke aufgequollen, die Türen schlossen nicht
Was haben Sie getan? Die Schrankkorpusse blieben, Türen und Arbeitsplatte wurden erneuert
Was war das Ergebnis? Der Kunde behielt die Aufteilung und bekam eine frische Optik

Das sind nur Beispiele. Schreiben Sie Ihre eigenen, wahren Aufträge. Erfundene Ergebnisse oder aufgeblasene Aussagen zerstören Vertrauen. Meiden Sie große Worte wie „der Beste“ oder „makellos“; es genügt zu sagen, was getan wurde.

Zu jedem Auftrag gehören:

  • Art des Auftrags und ungefähre Dauer.
  • Ort oder Stadtteil, damit Kunden sehen, dass Sie vor Ort arbeiten.
  • Das wichtigste Material oder Verfahren, kurz.
  • Falls vorhanden, ein Satz des Kunden, mit dessen Erlaubnis.

Einwilligung der Kunden: der am häufigsten vergessene Schritt

Zeigt ein Foto das Zuhause, den Laden oder die Person eines Kunden, brauchen Sie vor der Veröffentlichung dessen Einverständnis. Das ist höflich und betrifft auch den Datenschutz. Verbindliche Antworten gibt eine Juristin oder ein Anwalt, der praktische Weg ist aber einfach:

  • Fragen Sie vor oder direkt nach dem Auftrag: „Darf ich die Fotos auf meiner Website zeigen?“
  • Lassen Sie sich die Erlaubnis schriftlich geben; eine Nachricht oder E-Mail reicht.
  • Sie müssen den Kunden nicht nennen; „eine Wohnung im Stadtteil Nord“ genügt oft.
  • Verdecken Sie Gesichter, Hausnummern und Kennzeichen.
  • Bittet ein Kunde später um Entfernung eines Fotos, respektieren Sie das.

Diese Gewohnheit schützt auch Sie: Sie wirken vertrauenswürdig und vermeiden späteren Streit.

Aufbau der Galerie: Besucher nicht ermüden

Eine gute Seite mit Arbeitsproben hat:

  • Eine Projektgalerie, nach Art gruppiert: „Bäder“, „Küchen“, „Gärten“.
  • Ihre drei, vier stärksten Aufträge ganz oben.
  • Zu jedem Auftrag eine kurze Beschreibung und ein Foto, das sich per Tippen vergrößert.
  • Telefon- und Nachrichtenlink in der Nähe, damit Besucher Sie im Moment des Interesses erreichen.
  • Bequeme Bedienung auf dem Handy, weil die meisten Kunden die Seite dort öffnen.

Hundert Fotos hintereinander sind schlechter als wenige, gut gewählte Aufträge. Die Seite soll klar sein, nicht voll.

Wie oft aktualisieren?

Einen perfekten Takt gibt es nicht, aber für die meisten lokalen Betriebe genügt: Alle ein bis zwei Monate einen fertigen Auftrag ergänzen. Bei Saisonarbeit nach Saisonende eine gesammelte Aktualisierung. Eine Galerie, die ein Jahr lang unverändert ist, kann den Eindruck erwecken, der Betrieb stehe still.

Damit Sie dranbleiben: Machen Sie am Auftragsende zwei Fotos und notieren zwei Zeilen auf dem Handy, und pflegen Sie die Seite einmal im Monat gesammelt. Bitten Sie die Person, die Ihre Seite baut, es so einzurichten, dass Sie Ergänzungen selbst machen können.

Häufige Fragen

Meine Fotos sind nicht professionell. Soll ich sie trotzdem verwenden?

Ja. Ein klares, helles, sauber aufgenommenes Handyfoto genügt meist. Wichtig ist, dass die Arbeit echt und das Foto verständlich ist.

Welche Aufträge soll ich zeigen, alle?

Nein. Wählen Sie die Aufträge, nach denen Kunden am häufigsten fragen, und die Beispiele mit dem besten Ergebnis.

Was, wenn ein Kunde nicht zustimmt?

Lassen Sie den Auftrag weg oder zeigen Sie ihn nur über Detailaufnahmen, die weder Person noch Ort verraten. Drängen Sie nicht.

Darf ich Fotos anderer Betriebe als meine Arbeit zeigen?

Ein fremdes Foto als eigene Arbeit auszugeben, führt zu ernstem Ärger. Zeigen Sie nur, was Sie selbst gemacht haben.

Fazit

Arbeitsproben sind der ehrlichste Teil einer Website, wenn es darum geht, Kunden zu überzeugen. Gut aufgenommene Vorher-nachher-Fotos, kurze wahre Projektgeschichten und erlaubte Veröffentlichungen schaffen Vertrauen, ohne es einzufordern. Wenn Sie diesen Bereich Ihrer Seite gemeinsam planen möchten, schreiben Sie mir über die Seite Website erstellen.

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