Sie zahlen jeden Monat für SEO-Beratung, wissen aber nicht genau, was in diesem Monat tatsächlich geschieht. Genau deshalb fragen viele: Was macht ein SEO-Berater eigentlich? Die ehrliche Antwort: nichts Magisches, sondern eine gleichmäßige Routine, die unspektakulär aussieht und sich über Monate summiert. In der laufenden Betreuung im Rahmen meiner SEO-Beratung teile ich den Monat in vier Abschnitte. So sieht das aus.
Vorab gesagt: Ergebnisse lassen sich bei SEO nicht garantieren, denn die Suchmaschinen entscheiden. Was Sie aber klar sehen können, ist, was im Monat getan wurde und was nicht. Das sollten Sie auch sehen.
Woche 1: Hinschauen und messen
Bevor ich etwas Neues schaffe, schaue ich, was der Vormonat hinterlassen hat. Über welche Suchanfragen kamen Besucher auf Ihre Seite, welche Seiten wurden angesehen, welche sind abgefallen, welche gestiegen? Die Daten stammen aus kostenlosen Auswertungswerkzeugen der Suchmaschinen, nicht aus dem Bauchgefühl.
In derselben Woche prüfe ich kurz den Zustand der Website: Ist eine Seite nicht mehr erreichbar? Wurde eine neue Seite versehentlich für Suchmaschinen gesperrt? Ist die Seite auf dem Handy langsamer geworden? Ein kleines Problem, das Monate unbemerkt bleibt, kostet still Besucher. Die erste Woche ist also vor allem Beobachtung, und daraus entsteht die Prioritätenliste des Monats.
Woche 2: Bestehende Seiten verbessern
In der zweiten Woche überarbeite ich vorhandene Seiten. Passt die Seite zu den Begriffen, die Ihre Kunden wirklich eingeben? Ist der Titel klar genug, um einen Klick zu verdienen? Beantwortet die Seite eine Frage vollständig oder bricht sie mittendrin ab?
Bei den meisten Unternehmen kommt der schnellste Nutzen nicht aus neuen Texten, sondern aus dem Stärken einer Seite, die ohnehin fast auf einer guten Position steht. Eine Seite am Ende der ersten oder am Anfang der zweiten Ergebnisseite kann mit den richtigen Änderungen aufrücken. Eine Garantie ist das nicht, aber ein vernünftiger Einsatz. Welche Seiten ich anfasse, entscheide ich anhand der Daten aus Woche 1.
Woche 3: Neue Inhalte und Verlinkung
Die dritte Woche bringt Neues: einen Artikel, der eine Frage Ihrer Kunden beantwortet, oder eine Leistungsseite, die es bisher nicht gibt. Die Themen richten sich danach, was Menschen tatsächlich suchen. Gelten in Ihrer Branche Werberegeln, etwa im Gesundheitswesen oder bei Rechtsberatung, spreche ich das mit Ihnen an; prüfen Sie bitte auch Ihre berufsrechtlichen Vorgaben selbst.
Ebenfalls in dieser Woche kümmere ich mich um interne Links: vom neuen Artikel zur passenden Leistungsseite und von älteren Beiträgen zur neuen Seite. So erfahren Leser und Suchmaschinen, wo ein Thema weitergeht. Links von fremden Websites gehe ich dagegen ruhig an, denn minderwertige Links schaden mehr, als sie nützen.
Woche 4: Prüfen, berichten, planen
Die letzte Woche hat zwei Aufgaben. Zuerst prüfe ich die Wirkung: Wie haben sich die Seiten verhalten, die ich angefasst habe? Dann schreibe ich den Bericht und plane den nächsten Monat. Wie Sie einen solchen Bericht lesen, habe ich im Beitrag So lesen Sie einen monatlichen SEO-Bericht beschrieben.
Ein Bericht muss keine Seiten voller Diagramme enthalten. Ein guter Bericht beantwortet drei Fragen: Was wurde getan, was hat sich verändert, was folgt im nächsten Monat?
Zwei Unternehmen, zwei verschiedene Monate
Dasselbe Grundgerüst führt nicht in jedem Unternehmen zu derselben Arbeit. Zwei Beispiele zeigen, wie sich der Monat je nach Messwerten unterschiedlich gestaltet.
Eine Zahnarztpraxis: Besucher kommen, Termine bleiben aus
Der Inhaber einer Zahnarztpraxis kam zu mir, weil die Website zwar Besucher hatte, aber kaum Terminanfragen. In Woche 1 sah ich, dass die meistbesuchte Seite eine allgemeine Übersichtsseite „Behandlungen“ war. Die Besucher suchten aber nach einzelnen Themen wie Implantaten oder Wurzelbehandlungen, und dafür gab es keine eigenen Seiten.
In Woche 2 trennten wir diese Inhalte und bauten für die zwei am häufigsten gesuchten Behandlungen eigene, verständliche Seiten. Telefonnummer und Terminbutton rückten wir auf jeder Seite an eine gut sichtbare Stelle. In Woche 3 ergänzten wir typische Patientenfragen und verlinkten neue Beiträge auf diese Seiten. Weil für Heilberufe strenge Werberegeln gelten, gingen die Praxisinhaberin und ich die Formulierungen Zeile für Zeile durch; die Auslegung der Berufsregeln überließ ich ihr.
Am Monatsende waren die Seiten noch zu neu, als dass sich Platzierungen klar bewegt hätten. In den Suchdaten sah man aber, dass sie zu erscheinen begannen, und die Klicks auf den Terminbutton nahmen zu. Im Folgemonat beobachteten wir diesen Trend weiter und schauten, mit welchen Fragen Menschen auf die neuen Seiten kamen. Ich konnte sagen, dass die Richtung stimmt, ohne ein Endergebnis zu behaupten.
Ein Maschinenbauer: Kommen die richtigen Leute auf die Seite?
Ein Hersteller von Industriemaschinen hatte ein anderes Problem. Die Seite hatte viele Besucher, aber sehr wenige Angebotsanfragen. Die meisten Seiten erzählten die Firmengeschichte, während die Fragen eines Einkäufers, etwa wofür die Maschine geeignet ist und wie die Lieferung abläuft, unbeantwortet blieben.
Die Aufgabe dieses Monats war nicht, mehr Traffic zu holen, sondern vorhandene Seiten mit den Augen eines Einkäufers neu zu schreiben. Wir ergänzten die Produktseiten um Einsatzbereiche, eine schlichte Zusammenfassung der technischen Daten und einen klaren Schritt „Angebot anfragen“. In Woche 3 fragte ich den Vertrieb, welche Fragen er am häufigsten hört, und brachte die Antworten auf die Seiten.
Gemessen haben wir am Monatsende nicht die Besucherzahl, sondern den Anteil der Besucher, die das Angebotsformular erreichten. Der Bericht beantwortete also für die beiden Unternehmen unterschiedliche Fragen: Das eine hatte ein Sichtbarkeitsproblem, das andere ein Problem mit der Überzeugungskraft der Seite.
Die unsichtbare, aber wichtige Arbeit
Ein Teil der laufenden Betreuung taucht auf keiner Rechnungszeile auf, hat aber echten Wert:
- Überwachung: Die Seite erreichbar halten, defekte Links und Fehler früh finden.
- Beobachtung des Umfelds: Den Plan anpassen, wenn sich bei den Suchmaschinen etwas ändert.
- Unbequemes aussprechen: Dass eine Idee sich nicht lohnt oder ein Suchbegriff für Sie zu umkämpft ist.
- Dokumentation: Was ich wann geändert habe, damit die Frage „Warum ist das gefallen?“ später beantwortbar bleibt.
- Ihre Zeit schützen: Ich frage Sie nur nach Entscheidungen und Informationen, die wirklich nötig sind.
Falls Sie noch zwischen laufender Betreuung und Einmalprojekt schwanken, hilft der Beitrag Monatliche SEO-Beratung oder einmaliges SEO-Paket.
Was Sie am Monatsende sehen sollten
Wer auch immer Ihr Berater ist: Am Monatsende sollten Sie Folgendes in der Hand haben:
- Eine klare, verständliche Liste der erledigten Arbeiten. „Optimiert“ reicht nicht; welche Seite, was geändert.
- Eine schlichte Zusammenfassung der Zahlen und was sie bedeuten. Eine Zahl allein sagt wenig.
- Eine ehrliche Einordnung zu Arbeiten, deren Wirkung noch nicht sichtbar ist. Bei SEO kann es Wochen dauern.
- Einen kurzen Plan für den nächsten Monat samt Begründung.
- Eine konkrete Bitte, falls von Ihnen etwas gebraucht wird.
Fehlt eines davon Monat für Monat, ist das Grund genug nachzufragen.
Fragen, die Sie vor dem Start stellen können
Bevor Sie mit einem Berater zusammenarbeiten, lässt sich mit wenigen Fragen klären, wie der Monat abläuft. Wie die Antworten ausfallen, ist ebenso aufschlussreich wie die Antworten selbst.
- „Was genau machen Sie im Lauf des Monats?“ Ein klarer Berater kann ein Wochengerüst beschreiben. Ein vages „allgemeines SEO“ ist ein Warnsignal.
- „Wer hat Zugriff auf meine Seite, und was sehe ich?“ Der Zugang zu Ihren Suchdaten und zur Seite sollte bei Ihnen bleiben. Auch wenn der Berater geht, muss die Seite Ihnen gehören.
- „Was machen Sie nicht?“ Ein ehrlicher Berater nennt Grenzen, etwa keine minderwertigen Links zu kaufen und keine Ergebnisse zu versprechen.
- „Wie oft und in welcher Form bekomme ich den Bericht?“ Er sollte schlicht sein und durch ein Gespräch ergänzt werden.
- „Was passiert, wenn etwas nicht funktioniert?“ Nicht jede Maßnahme greift. Wichtig ist, dass Wirkungsloses auffällt und der Kurs geändert wird.
Wann hören Sie im Monat von Ihrem Berater?
Wer Erwartungen früh bespricht, entlastet beide Seiten. Meist genügen eine Freigabe zu Monatsbeginn, eine kurze Rückfrage zu Inhalten in der Monatsmitte und ein Berichtsgespräch am Ende. Braucht es mehr Kontakt, sollte der Grund offen genannt werden. Ein Monat ohne jede Nachricht kann auch bedeuten, dass nicht gearbeitet wird; fragen Sie deshalb ruhig zwischendurch nach, statt nur auf den Bericht zu warten.
Wie wird ein Monat bei kleinem Budget geplant?
Bei knappen Mitteln ist es ein Fehler, alles gleichzeitig anzugehen. Stattdessen wählt man ein Ziel, zum Beispiel nur die Seite der Leistung, mit der Sie am meisten verdienen. Die Arbeit dieses Monats gruppiert sich um diese Seite. Ein kleiner, gut gewählter Umfang bringt oft mehr als ein breiter, zersplitterter. Den Preis bestimmen der Umfang der Arbeit, die Größe Ihrer Seite und die Konkurrenz in Ihrer Branche; das bespreche ich im ersten Gespräch offen.
Was, wenn mitten im Monat ein Einbruch kommt?
Manchmal verläuft der Monat anders als geplant: Eine Seite verliert plötzlich Besucher, oder die Suchmaschine verändert etwas. Als Erstes bleibe ich ruhig und prüfe, ob der Rückgang eine einzelne Seite betrifft oder die ganze Website, denn Ursachen und Lösungen unterscheiden sich.
Der Rückgang einer einzelnen Seite hängt meist mit deren Inhalt zusammen oder damit, dass ein Wettbewerber etwas Besseres veröffentlicht hat. Ein Einbruch auf der ganzen Seite kann auf ein technisches Problem, eine versehentlich umgestellte Einstellung oder eine allgemeine Änderung in der Suche hindeuten. Wer Seiten wahllos ändert, bevor die Ursache feststeht, verwischt das Bild nur.
Deshalb ist das erwähnte Änderungsprotokoll so wichtig. Weil ich weiß, wann ich was geändert habe, kann ich oft beantworten, ob der Einbruch von unserer Arbeit oder von außen kam. Ist die Antwort unklar, sage ich Ihnen auch das und schlage statt eines Plans auf Verdacht lieber vor, eine Weile zu beobachten.
Wie lesen Sie die Zahlen im Bericht?
Zahlen allein sagen wenig; erst Vergleich und Einordnung geben ihnen Bedeutung. Drei Blickwinkel genügen den meisten Unternehmen:
- Vergleich mit dem Vormonat: Wohin entwickeln sich Besucher, Impressionen und Klicks? Bei saisonalen Geschäften lohnt auch der Vergleich mit demselben Monat des Vorjahres.
- Blick auf Seitenebene: Das Verhalten der Seiten, die wir angefasst haben, sagt mehr als die Gesamtsumme.
- Bezug zum Geschäftsergebnis: Haben Anrufe, Formulare oder Termine zugenommen, also die Handlungen, die für Sie zählen?
Kleine Schwankungen sollten Sie nicht überinterpretieren. Ein Rückgang oder Anstieg in einer Woche ist oft Rauschen; ein Trend zeigt sich erst über mehrere Monate.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit mir ab?
Damit die monatliche Arbeit rund läuft, stehen am Anfang einige Schritte. Die Reihenfolge ist meist diese.
Der Start: Erstgespräch und erste Prüfung
Im Erstgespräch höre ich mir an, wie Ihr Unternehmen arbeitet, wer Ihre Kunden sind und was Sie erreichen möchten. Das Gespräch ist nicht technisch, sondern besteht aus Fragen wie „Womit verdienen Sie am meisten, welche Kunden wünschen Sie sich mehr?“. Danach sehe ich mir Ihre Seite und die Suchdaten an und erkläre in einfachen Worten, was ich gefunden habe.
In dieser Phase besprechen wir auch, ob die Zusammenarbeit überhaupt Sinn für Sie hat. Manchmal lautet die ehrlichste Antwort: „Sie brauchen derzeit keine monatliche Betreuung, machen Sie diese drei Dinge.“ Das auszusprechen scheue ich nicht.
Die ersten drei Monate: das Fundament legen
Der erste Monat dient meist dem Aufräumen und dem Festlegen von Prioritäten: technische Probleme, fehlende Seiten, schwache Titel. Im zweiten Monat werden die Seiten gestärkt, die am meisten bringen. Im dritten Monat beginnt die regelmäßigere Produktion neuer Inhalte. Diese Reihenfolge ist nicht fix, sie richtet sich nach den Daten.
Am Ende jedes Monats gibt es einen kurzen Bericht und ein Gespräch. Die Arbeit des Folgemonats wird mit Ihrer Zustimmung festgelegt. Nichts geschieht ohne Ihr Wissen.
Spätere Monate: Rhythmus und Feinjustierung
Steht die Basis, läuft der Monat stärker im Rhythmus: messen, verbessern, erstellen, berichten. Der Wert der Arbeit entsteht nun aus vielen kleinen Entscheidungen. Hin und wieder prüfen wir gemeinsam, ob Sie diese Leistung noch brauchen; ist der Bedarf gesunken, ist ein kleinerer Umfang eine Möglichkeit.
Was Sie selbst tun können und was Sie Profis überlassen sollten
Sie müssen nicht alles an einen Berater abgeben. Ein Teil der Arbeit lässt sich ohne Ihr Wissen gar nicht erledigen, ein anderer braucht technische Erfahrung.
Was Sie selbst tun können
- Angaben aktuell halten: Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, neue Leistungen. Das weiß niemand besser als Sie.
- Kundenfragen sammeln: Was wird am Telefon und im Gespräch am häufigsten gefragt? Diese Liste ist die Quelle wertvoller Inhaltsideen.
- Echte Beispiele und Fotos liefern: Wo es zu Ihrer Branche passt, sind echte Beispiele abgeschlossener Arbeiten der glaubwürdigste Inhalt.
- Um Bewertungen bitten: Zufriedene Kunden freundlich darum bitten.
- Bericht lesen und nachfragen: Wer Unklares erfragt, hält die Arbeit auf Kurs.
Was Sie dem Profi überlassen sollten
- Technisches Audit: Indexierung, Ladezeit, mobile Darstellung und Seitenstruktur.
- Datenanalyse: Entscheiden, welche Seite sich zu überarbeiten lohnt.
- Keyword- und Themenwahl: Herausfinden, wonach Menschen wirklich suchen und welche Begriffe für Sie realistisch sind.
- Strukturelle Anpassungen: Überschriftenstruktur, interne Links, Weiterleitungen.
- Backlink-Strategie: Hier braucht es Erfahrung, um keine schädlichen Maßnahmen zu ergreifen.
Ist Ihre eigene Zeit knapp, trenne ich zu Beginn, was ich übernehme und was ich von Ihnen brauche, damit wir beide den ganzen Monat über wissen, was zu tun ist.
Häufige Fehler bei der monatlichen SEO-Arbeit
Die Fallen, in die Unternehmen tappen, ähneln sich meist. Sie zu kennen hilft bei der Wahl eines Beraters ebenso wie beim Steuern des Prozesses.
Sofortige Ergebnisse erwarten
Zu erwarten, dass die Platzierungen bis Ende des ersten Monats springen, ist der häufigste Grund für Enttäuschung. Die Wirkung der Arbeit zeigt sich meist erst nach Wochen. Aus Ungeduld wird gute Arbeit zu früh abgebrochen.
Nur auf Platzierungen schauen
Platz drei bei einem Suchbegriff heißt nicht, dass dieser Begriff Ihnen Kunden bringt. Entscheidend ist, ob diese Besucher anrufen oder das Formular ausfüllen. Ein Bericht sollte deshalb neben den Platzierungen auch die Zahl der Kontaktaufnahmen zeigen.
Keine Informationen weitergeben
Ein Berater kennt Ihr Geschäft nur so weit, wie Sie es erzählen. Wer eine neue Leistung, einen umgezogenen Standort oder ein ausgelaufenes Produkt nicht erwähnt, verursacht unnötige Arbeit. Schon eine kurze monatliche Nachricht macht einen Unterschied.
Den Bericht nie hinterfragen
Wer den Bericht mit „schaue ich mir später an“ beiseitelegt, kann nicht prüfen, was getan wurde. Jede Zeile, die Sie nicht verstehen, zu erfragen, bringt den Berater außerdem zu sorgfältigerer Arbeit.
Jeden Monat etwas Neues probieren
Häufige Beraterwechsel oder eine monatlich neu aufgebaute Strategie setzen den bisherigen Fortschritt zurück. Beim SEO bringt Beständigkeit mehr als eine Reihe glänzender Einzelideen.
Den Bericht erst am Monatsende bedenken
Wer den ganzen Monat nichts fragt und im Bericht Überraschungen erwartet, bemerkt Probleme spät. Eine kurze Frage „Wie läuft es?“ in der Monatsmitte fängt Missverständnisse früh ab und kann den Rest des Monats retten.
Zu minderwertigen Backlinks greifen
Angebote wie „Hunderte Links für wenig Geld“ klingen verlockend, doch schlechte Links können Ihrer Seite schaden. Bei einem verdächtigen Angebot fragen Sie mich oder einen anderen Fachmann.
Häufige Fragen
Ist es jeden Monat dieselbe Arbeit?
Nein. Das Gerüst bleibt (messen, verbessern, erstellen, berichten), der Inhalt richtet sich aber nach den Daten. Mal stehen technische Korrekturen im Vordergrund, mal neue Inhalte.
Sehe ich schon im ersten Monat Ergebnisse?
In der Regel nicht. Vieles, was in einem Monat getan wird, zahlt sich erst später aus. Wer etwas anderes verspricht, malt ein zu rosiges Bild.
Wie viel Zeit kostet mich das?
Bei den meisten Unternehmen genügen ein kurzes Gespräch und ein paar Freigaben pro Monat. Das hängt vom Umfang ab, ich kläre es im ersten Gespräch.
Wann ist eine monatliche Betreuung sinnvoll, wann nicht?
Hat Ihre Seite eine gravierende technische oder inhaltliche Lücke, ist zunächst eine einmalige Überarbeitung oft sinnvoller. Die monatliche Arbeit lohnt sich, sobald die Basis steht und regelmäßige Aufmerksamkeit nötig ist. In stark umkämpften Branchen oder bei Aufgaben mit ständig neuen Inhalten zählt Kontinuität mehr.
Wie viele Stunden arbeitet ein Berater im Monat?
Das hängt vom Umfang und der Größe der Seite ab, und eine feste Zahl wäre irreführend. Ich empfehle, im Erstgespräch schriftlich festzuhalten, welche Aufgaben im Monat erledigt werden. Wichtiger als die Stundenzahl ist, was am Ende geliefert wird.
Bei welchen Formulierungen im Bericht sollte ich misstrauisch werden?
Sätze wie „allgemeine Optimierung durchgeführt“ oder „Seite gestärkt“, die nicht sagen, was auf welcher Seite geändert wurde, genügen nicht. Auch Berichte, die nur Besucherzahlen zeigen, ohne sie mit Geschäftsergebnissen zu verbinden, sind unvollständig. Bitten Sie darum, jeden Punkt einer Seite und einem Zweck zuzuordnen.
Geht die Historie verloren, wenn ich den Berater wechsle?
Die Dokumentation der Arbeit sollte Ihnen gehören. Ein Protokoll, wann welche Seite angefasst wurde, ermöglicht einem neuen Berater den schnellen Einstieg. Ich empfehle, gleich zu Beginn zu fragen, ob Sie diese Dokumentation ebenfalls erhalten.
Was passiert, wenn ich aufhöre?
Die Verbesserungen bleiben auf Ihrer Seite; Seiten, Titel und Links verschwinden nicht über Nacht. Neue Inhalte und die Beobachtung entfallen jedoch, während Wettbewerber weitermachen. Vor dem Beenden kann daher auch ein kleinerer Umfang eine Option sein; das entscheiden wir gemeinsam nach Ihrem Bedarf.
Fazit
Laufende SEO-Betreuung lohnt sich, wenn die Arbeit sichtbar bleibt. Sie sollten fragen können, was in welcher Woche geschah, und ich sollte antworten können. Wenn Sie besprechen möchten, wie ein Monat für Ihre Website aussähe, erreichen Sie mich über die Seite zur SEO-Beratung.