„In ChatGPT werde ich genannt, in Perplexity nicht. Muss ich für Gemini wieder etwas ganz anderes tun?“ Diese Frage höre ich immer häufiger. Die Sorge ist verständlich: Jedes Tool scheint sich anders zu verhalten, und schnell entsteht der Eindruck, man brauche für jedes einen eigenen Spezialisten und ein eigenes Budget. Meine kurze Antwort: Für die meisten Unternehmen vervielfacht sich der Aufwand nicht mit der Zahl der Tools. Es gibt ein gemeinsames Fundament, und das baut man zuerst. In diesem Beitrag erkläre ich, was gemeinsam ist, was sich unterscheidet und wo Sie beginnen sollten. Wenn Sie Unterstützung möchten, begleite ich Sie gern im Rahmen meiner GEO-Beratung.
Sind diese Tools wirklich so verschieden?
Perplexity, Gemini und Copilot sind KI-Assistenten, die auf eine Frage kurz und im Gesprächston antworten. Für die fragende Person fühlt sich das ähnlich an: Frage eintippen, Zusammenfassung lesen, oft ein paar Empfehlungen sehen. Im Hintergrund sind es Produkte unterschiedlicher Anbieter, und sie zeigen ihre Quellen auf unterschiedliche Weise an. Manche listen Quellenlinks deutlich neben der Antwort auf, andere weniger. Wie diese Tools intern genau arbeiten, kann ich von außen nicht sehen, und so zu tun als ob wäre unehrlich. Außerdem ändern sie sich laufend: Was heute stimmt, gilt in ein paar Monaten vielleicht nicht mehr.
Die gute Nachricht: Als Unternehmer brauchen Sie diese Details nicht. Allen gemeinsam ist, dass es für eine Antwort darauf ankommt, ob im Netz klare, lesbare und stimmige Informationen über Sie zu finden sind.
Einzeln optimieren oder gemeinsames Fundament?
In meiner Arbeit ist die Suche nach Tricks für ein einzelnes Tool meist verlorene Zeit. Sicherer ist es, das Fundament zu stärken, das allen gleichzeitig hilft.
Zum gemeinsamen Fundament gehört:
- Eine klare Website. Seiten, die in einfachen Sätzen sagen, was Sie tun, wo und für wen.
- Stimmige Angaben. Name, Adresse, Telefonnummer und Leistungen sollten auf Ihrer Website, im Google-Unternehmensprofil und in Verzeichnissen übereinstimmen.
- Vertrauenswürdige Drittquellen. Presse, Verbände, Branchenverzeichnisse und Fachseiten, die über Sie berichten.
- Echte Kundenbewertungen. Andere Menschen, die Ihre Leistung mit eigenen Worten beschreiben.
- Antworten auf echte Fragen. Inhalte zu dem, was Ihre Kundschaft tatsächlich fragt.
Steht dieses Fundament, steigen Ihre Chancen in allen Tools gemeinsam. Ein Ergebnis kann ich nicht versprechen, aber die Logik trägt. Feinarbeit für ein einzelnes Tool lohnt erst, wenn die Basis sitzt.
Worauf achten bei den einzelnen Tools?
Behandeln Sie nicht jedes Tool wie ein eigenes Projekt. Ein paar grobe Unterschiede sind trotzdem gut zu wissen:
- Tools mit sichtbaren Quellen. Zeigt ein Tool neben der Antwort Links, lohnt der Blick darauf, welche Seiten es auswählt. So sehen Sie, woraus Ihre Mitbewerber gespeist werden.
- Tools nah an Google. Bei Gemini und anderen Google-Produkten spielt Ihre Präsenz bei Google, also Unternehmensprofil und allgemeiner Zustand der Website, naturgemäß eine Rolle.
- Tools auf Microsoft-Seite. Auch für Copilot gilt: Website und Firmeneinträge sollten aktuell und zugänglich sein.
Das sind allgemeine Beobachtungen, keine festen Regeln. Von außen kann niemand garantieren, wie stark ein Tool was gewichtet. Wer das behauptet, sollte Sie misstrauisch machen. Mehr dazu in meinem Beitrag Fragen bei der Wahl eines GEO-Beraters.
Wo sollten Sie anfangen?
Die Reihenfolge zählt. So würde ich vorgehen:
1. Bestandsaufnahme. Probieren Sie in einem privaten Fenster alle drei Tools aus und fragen Sie so, wie Ihre Kundschaft fragen würde. Wie das geht, steht in Empfiehlt KI Ihr Unternehmen?. Taucht Ihr Name nicht auf, ist das kein Drama, sondern Ihr Startpunkt.
2. Angaben bereinigen. Website, Google-Profil und Verzeichniseinträge sollten dasselbe sagen. Alte Adressen, geschlossene Standorte und falsche Telefonnummern entfernen. Dieser Schritt ist günstig und wirkt oft am schnellsten.
3. Das Unternehmen in klaren Sätzen beschreiben. Ihre Leistungsseiten sollten sagen, was Sie tun, für wen und wie Sie arbeiten. Konkrete Fakten statt Werbesprache.
4. Frage-Antwort-Inhalte ergänzen. Veröffentlichen Sie die Fragen, die Ihnen am Telefon oder im Gespräch oft gestellt werden, mit kurzen, ehrlichen Antworten.
5. Glaubwürdigkeit von außen gewinnen. Echte Bewertungen, Mitgliedschaften in Verbänden, natürliche Erwähnungen. Gekaufte, themenfremde Links bringen hier nichts.
Die meisten dieser fünf Schritte können Sie Schritt für Schritt auch ohne Technikwissen selbst angehen. Fehlt die Zeit oder wissen Sie nicht, wo bei Ihnen die Lücke liegt, ist Unterstützung sinnvoll.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
Wer den Ablauf kennt, entscheidet leichter. Meine Reihenfolge sieht meist so aus. Die Details hängen vom Unternehmen ab, das Gerüst bleibt gleich.
1. Kennenlernen und Bestandsaufnahme
Im ersten Gespräch höre ich zu: Was machen Sie, wie finden Kunden Sie heute, in welchen Städten oder Ländern möchten Sie gefunden werden? Danach probiere ich die drei Tools mit den Sätzen aus, die Ihre Kundschaft wirklich eingeben würde, und wir schauen uns die Ergebnisse gemeinsam an. Verändert wird dabei noch nichts. Ich suche nur eine ehrliche Antwort auf die Frage, wie KI-Assistenten Sie derzeit sehen.
2. Einträge durchsehen
Dann gehe ich Ihre Website, Ihr Google-Unternehmensprofil, Verzeichniseinträge und Seiten durch, die Sie erwähnen. Häufig finde ich dieselbe Leistung unter drei Namen, eine alte Adresse, die weiter kursiert, oder einen geschlossenen Standort, der noch als geöffnet erscheint. Das bekommen Sie von mir als priorisierte Liste.
3. Korrigieren und neu formulieren
Zuerst erledige ich schnelle Korrekturen: widersprüchliche Angaben, leere Profilfelder, defekte Links. Danach bauen wir Ihre Leistungsseiten in klaren Sätzen neu auf. Texte veröffentliche ich nie ohne Ihre Freigabe. In Medizin, Recht und Steuerberatung muss zudem jeder Satz zu den Werberegeln Ihres Berufs passen.
4. Vertrauenssignale aufbauen
Gemeinsam richten wir eine Routine ein, mit der Sie zufriedene Kunden um Bewertungen bitten. Wir sprechen über Verbände, regionale Vereinigungen und seriöse Verzeichnisse, in denen ein Eintrag sinnvoll ist. Hier lasse ich mir Zeit, denn Links, die in unnatürlichem Tempo auftauchen, schaden eher, als dass sie nützen.
5. Regelmäßig beobachten
Zum Schluss stelle ich den drei Tools in festen Abständen dieselben Fragen. Wir halten fest, was sich verändert hat und was nicht, und planen den nächsten Schritt danach. Ergebnisse können schwanken. Auch das berichte ich offen.
Zwei Fälle aus der Praxis
Die folgenden Beispiele beschreiben allgemein, wie ich arbeite. Sie enthalten weder Namen noch Zahlen, und die Ergebnisse sind keine Versprechen.
Fall 1: Eine kleine Steuerberatungskanzlei
Die Inhaberin einer kleinen Kanzlei kam mit folgender Lage zu mir: In ChatGPT tauchte die Kanzlei auf, Perplexity und Gemini übergingen sie aber, wenn sie ähnliche Büros in der Region aufzählten. Zuerst habe ich geschaut, was die Website eigentlich sagt. Auf der Startseite standen nur schwammige Wendungen wie „maßgeschneiderte Lösungen“. Welche Mandanten die Kanzlei betreut und welche Leistungen sie anbietet, blieb offen.
Gemeinsam haben wir die Leistungen in einfacher Sprache formuliert: für wen (Selbstständige, kleine Betriebe, Freiberufler) und wobei (Buchhaltung, Unterstützung bei Steuererklärungen, Beratung). Dazu kamen kurze Antworten auf Fragen, die Mandanten ständig stellen. Um die Werberegeln des Berufsstands nicht zu verletzen, verzichteten wir auf versprechende Formulierungen. Öffnungszeiten und Telefonnummer im Google-Profil wurden mit der Website abgeglichen.
Das Ergebnis? Nach einigen Monaten beschrieben die Tools die Kanzlei bei regionalen Fragen häufiger und genauer. Ich kann nicht sagen, dass allein unsere Arbeit der Grund war, aber die Richtung stimmte, und wir haben sie durch erneutes Nachfragen verfolgt.
Fall 2: Ein kleines Landhotel
Im zweiten Beispiel hatte die Inhaberin bemerkt, dass Reisende KI-Assistenten nach einem „ruhigen, zentral gelegenen Landhotel“ fragen und ihr Haus nie vorgeschlagen wurde. Bei der Prüfung fand ich drei Probleme, eines auf der Website und zwei außerhalb. Auf der Website standen die Zimmerdetails nur in Fotos, also ohne lesbaren Text. Außerhalb zeigten zwei Buchungsportale eine alte Beschreibung und eine falsche Adresse.
Wir haben Zimmer, Lage und Fußwege zu Sehenswürdigkeiten als einfachen Text geschrieben, die Portaleinträge korrigiert und angefangen, Gästebewertungen höflich und realistisch zu beantworten. Für internationale Gäste gab es die Website zusätzlich in einer zweiten Sprache. Auch hier blieb das Ergebnis maßvoll: Die Empfehlungen nahmen langsam zu, doch ein sicheres Erscheinen kann ich bei keinem Tool zusagen.
Die häufigsten Fehler
Die Fehler, die mir in diesem Bereich begegnen, ähneln sich erstaunlich. Meist stecken Eile und fehlendes Wissen dahinter, selten böse Absicht.
Fixierung auf die Reihenfolge der Tools
„Erst Perplexity, dann Gemini“ zu planen, zerteilt das Budget und vernachlässigt die Basis. Ohne Basis haben Sie in jedem Tool eigene Probleme.
Versteckter Text für KI
Text einzubauen, den Menschen nicht sehen, eine KI aber vielleicht liest, ist unzuverlässig und riskant. Wer Besucher und Suchsysteme austricksen will, beschädigt langfristig das eigene Vertrauen.
Bewertungen und Links im Paket kaufen
Pakete mit schnellen Ergebnissen wirken verlockend. Gefälschte Bewertungen und Links von themenfremden Seiten bewirken aber das Gegenteil von Glaubwürdigkeit.
Angaben nicht aktualisieren
Sie sind umgezogen, die Öffnungszeiten haben sich geändert, eine Leistung ist entfallen, doch in den Verzeichnissen steht noch der alte Stand. Eine KI kann veraltete Fakten wiedergeben. Abhilfe schafft eine Durchsicht aller Einträge mindestens einmal im Jahr.
Es für eine einmalige Sache halten
Wer einmal korrigiert und dann loslässt, sieht die Angaben mit der Zeit wieder auseinanderlaufen. Eine regelmäßige Pflege ist mehr wert als die erste Einrichtung.
Was Sie selbst tun können und was Sie Profis überlassen sollten
Sie brauchen nicht für alles eine Beratung. Eine sinnvolle Aufteilung hilft, das Budget an der richtigen Stelle einzusetzen.
Das können Sie selbst tun
- Die drei Tools im privaten Fenster wie ein Kunde befragen und die Ergebnisse notieren.
- Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten im Google-Unternehmensprofil aktualisieren.
- Zufriedene Kunden freundlich bitten, eine Bewertung zu schreiben.
- Auf der Website einen kurzen Bereich mit häufigen Fragen ergänzen.
- Prüfen, ob Ihre Angaben in Verzeichnissen und Verbandseinträgen übereinstimmen.
Das gehört in Expertenhand
- Technische Lesbarkeits- und Zugänglichkeitsprobleme in der Struktur Ihrer Website aufspüren.
- Systematisch untersuchen, aus welchen Quellen Mitbewerber gespeist werden.
- Einträge bei mehrsprachigen Betrieben oder mehreren Standorten zentral verwalten.
- Link- und Erwähnungsstrategie planen, ohne Sie in Gefahr zu bringen.
- Ergebnisse regelmäßig messen und deuten, was tatsächlich wirkt.
Selbst anzufangen und sich bei Hürden Hilfe zu holen, ist ebenfalls ein völlig vernünftiger Weg. Oft reicht eine kurze Einschätzung, um zu sehen, welcher Schritt bei Ihnen fehlt.
Wie formulieren Sie die Texte auf Ihrer Website?
Eine der wirksamsten Aufgaben ohne technisches Wissen ist es, Ihre Leistungsbeschreibung klarer zu fassen. Der folgende Vergleich gibt eine Vorstellung davon.
Schwammig oder klar
„Wir bieten mit unserem erfahrenen Team qualitativ hochwertigen Service“ gibt einer KI zu wenig Stoff, um Sie jemandem zu empfehlen. Ein Satz wie dieser tut es: „Wir führen die laufende Buchhaltung kleiner Betriebe in Freiburg und erstellen ihre Steuererklärungen.“ Welche Arbeit, welche Region, für wen: drei Angaben in einem Satz.
Für jede Leistung eine eigene Seite
Statt alle Leistungen auf einer Seite aufzulisten, geben Sie jeder eine kurze, für sich verständliche Seite. Fragt ein Tool, ob das Unternehmen bei einem Thema hilft, findet es direkt die richtige Seite.
Fragen in eigener Stimme beantworten
Eine Frage in den Worten Ihrer Kundschaft als Überschrift, darunter zwei bis drei Sätze Antwort, nützt Besuchern und Assistenten. Die Antwort muss nicht lang sein, aber ehrlich. Wenn Sie „kommt darauf an“ schreiben, nennen Sie auch, worauf.
Auch Unbekanntes aussprechen
Schwanken Dauer oder Umfang einer Leistung von Fall zu Fall, sagen Sie das offen. Eine Seite voller Übertreibungen senkt das Vertrauen bei Kunden wie bei Tools.
Den örtlichen Bezug nicht vergessen
Schreiben Sie Ihre Stadt, Ihren Stadtteil, Ihr Einzugsgebiet und gegebenenfalls Sprachangebote auf. Viele Fragen lauten „in meiner Nähe“ oder „in meiner Stadt“, und ohne diese Angaben wird die Zuordnung schwerer.
Und wenn Sie Kunden im Ausland haben?
Im Tourismus, Export, bei Medizintourismus oder Beratung in anderen Sprachen stellen Ihre Kunden die Fragen vielleicht in ihrer eigenen Sprache. Dann lässt eine Website in nur einer Sprache die Tür halb offen.
Bieten Sie die wichtigsten Seiten in der jeweiligen Sprache an, mit deren natürlichen Wendungen. Eine Wort-für-Wort-Übersetzung klingt oft künstlich, ein neu geschriebener Text mit den Wörtern einer Muttersprachlerin schafft mehr Vertrauen. Denken Sie auch an das internationale Format von Adresse und Telefonnummer: Die Landesvorwahl ist ein kleines, oft vergessenes Detail.
Dasselbe gilt für Verzeichnisse und Bewertungsportale. Prüfen Sie, ob Ihre Einträge auf den Plattformen aktuell sind, die Ihre ausländischen Gäste tatsächlich nutzen. Welche Sprache und welche Plattform zuerst drankommen, können wir anhand Ihres Zielmarkts gemeinsam festlegen. Sie müssen nicht alles auf einmal angehen.
Eine monatliche Checkliste
Steht die Basis, genügen zehn Minuten im Monat:
- Den drei Tools dieselben drei Fragen stellen und die Ergebnisse in einer Tabelle festhalten.
- Im Google-Profil nach neuen Bewertungen oder unbeantworteten Fragen sehen.
- Öffnungszeiten, Betriebsferien und Telefonnummer prüfen.
- Neue oder geänderte Leistungen auf der Website auch in den Einträgen nachziehen.
- Einen Blick auf neue Seiten der Mitbewerber werfen.
Diese kleine Routine verhindert große Überraschungen.
Warum beschreibt KI Sie falsch oder unvollständig?
Nennt ein Assistent Sie nie oder beschreibt er Sie falsch, stecken meist ein paar schlichte Gründe dahinter. Wer sie kennt, wählt leichter, was zuerst zu korrigieren ist.
Wenn Angaben verstreut sind
Ihre Website sagt das eine, die Verzeichnisse etwas anderes. Das Tool weiß nicht, welcher Quelle es glauben soll, und lässt Sie aus oder gibt alte Informationen weiter. Darum steht Stimmigkeit fast immer am Anfang.
Wenn kein klarer Satz Sie beschreibt
Sätze wie „Wir bieten kundenorientierte Lösungen“ sagen nichts. Ein Satz wie „Wir unterstützen kleine Betriebe in Freiburg bei der Buchhaltung“ liefert Tool und Mensch brauchbare Information.
Wenn Sie anderswo nicht erwähnt werden
Sich auf der eigenen Seite zu loben, reicht nicht. Wenn andere Menschen und Organisationen Sie nennen, ist das für die Tools eine zusätzliche Bestätigung.
Wenn die Website schwer lesbar ist
Stehen wichtige Angaben nur in Bildern oder in einem eingeklappten Menü, kann ein Tool sie womöglich nicht lesen. Einfacher Text ist immer sicherer.
Fragen, die Sie sich vor der Budgetplanung stellen sollten
Zu Preisen nenne ich keine Zahlen, weil der Umfang von Betrieb zu Betrieb stark schwankt. Die wichtigsten Einflussgrößen sind der aktuelle Zustand Ihrer Website, die Zahl der Sprachen und Standorte, wie verstreut Ihre Einträge sind, wie hart der Wettbewerb ist und wie oft Sie Inhalte erneuern möchten.
Fragen Sie sich vor der Entscheidung:
- Recherchieren meine Kunden wirklich mit diesen Tools? Das erfahren Sie, wenn Sie Neukunden fragen, wie sie auf Sie gekommen sind.
- Ist meine Basis in der klassischen Suche solide, oder sollte ich zuerst dort ansetzen?
- Habe ich die Zeit oder eine Person im Team, um das regelmäßig weiterzuführen?
- Was erwarte ich von einer Beratung: eine Garantie oder einen ehrlichen Fahrplan samt Messung?
Die Antwort auf die letzte Frage ist wichtig. Wer Platzierungen oder Empfehlungen garantiert, beschreibt entweder die Funktionsweise dieses Feldes falsch oder versteht sie nicht.
Berufsregeln nicht vergessen
Als Rechtsanwältin, Arzt oder Steuerberater ist es besonders wichtig, wie ein KI-Assistent Sie beschreibt. Für Werbung und Außendarstellung gelten oft Berufsregeln. Prüfen Sie diese, bevor Sie festlegen, was auf Ihrer Website und in Ihren Einträgen steht. Bei Textvorschlägen setze ich auf sachliche Information ohne Übertreibung und ohne Versprechen. Das passt besser zu den Regeln und wirkt in KI-Antworten auch glaubwürdiger.
Wie lange dauert es bis zu Ergebnissen?
Ehrlich gesagt: Das ist unterschiedlich. Korrekturen bei Grundangaben können in manchen Tools relativ schnell ankommen, Vertrauen aufzubauen dauert eher Monate. Bei keinem Tool kann ich zusagen, dass Sie bis zu einem bestimmten Datum genannt werden, und das kann niemand. Ich kann das Messbare tun: das Fundament stärken und dieselben Fragen regelmäßig neu stellen, damit wir die Entwicklung gemeinsam verfolgen.
Häufige Fragen
Brauche ich für Perplexity eine eigene SEO-Arbeit?
Für die meisten Unternehmen nicht. Die Grundlagen klassischer SEO, also klare Inhalte, eine solide Website und vertrauenswürdige Quellen, helfen auch hier. Tool-Details kommen sinnvoll erst danach.
Reicht mein Google-Unternehmensprofil für Gemini?
Es ist ein wichtiger Teil, aber allein würde ich es nicht für ausreichend halten. Website, Bewertungen und weitere Quellen sollten dasselbe Bild stützen.
Mein Mitbewerber wird genannt, ich nicht. Was tun?
Schauen Sie zuerst, aus welchen Quellen der Mitbewerber gespeist wird. Oft liegt der Unterschied in einer klareren Website und stimmigeren Einträgen, und diese Lücke lässt sich schließen.
Wie viele Tools muss ich im Blick behalten?
Sie müssen nicht alle verfolgen. Beginnen Sie mit den zwei oder drei Tools, die Ihre Kundschaft vermutlich am meisten nutzt. Weil die Grundarbeit gemeinsam ist, profitieren die anderen meist mit.
Fallen die KI-Antworten für alle gleich aus?
Nein. Dieselbe Frage kann zu verschiedenen Zeitpunkten oder bei verschiedenen Personen etwas anders beantwortet werden. Statt nach einem einzigen Versuch zu urteilen, gibt Ihnen dieselbe Frage mehrfach in regelmäßigen Abständen ein treffenderes Bild.
Ich habe keine Website. Reicht ein Google-Unternehmensprofil?
Bei manchen örtlichen Fragen kann ein Profil wirken, als alleinige Grundlage ist es aber schwach. Eine eigene Website, die Ihre Leistungen erklärt, gibt Tools und Kunden klare Informationen.
Kann ich es korrigieren lassen, wenn etwas Falsches über mich gesagt wird?
Eine direkte Korrektur lässt sich nicht garantieren. Möglich ist, die Quelle der falschen Angabe zu finden und dort zu berichtigen sowie auf der eigenen Website die richtigen Fakten klar zu nennen. Manche Tools bieten auch eine Möglichkeit, Fehler zu melden.
Fazit
Sie brauchen keine drei Projekte für drei Tools. Bauen Sie zuerst das gemeinsame Fundament, danach folgt die Feinarbeit. Wenn Sie unsicher sind, wo Sie anfangen sollen, schaue ich mir Ihre Lage an und erstelle einen ehrlichen Fahrplan. Sie erreichen mich über die Seite zur GEO-Beratung.