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QR-Menü oder Website? Restaurant-Website erstellen lassen

QR-Menü oder Restaurant-Website, was brauchen Sie wirklich? Ich erkläre den Unterschied, das Zusammenspiel, typische Fehler und wovon die Kosten abhängen.

Sie führen ein Restaurant oder ein Café und haben die Papierkarten auf den Tischen satt. Jede Preisänderung bedeutet Neudruck, bekleckerte Karten wandern in den Müll, und immer wieder müssen Sie sich bei Gästen entschuldigen, weil ein Gericht auf der Karte gar nicht mehr zu haben ist. Gleichzeitig sagt Ihnen jeder in Ihrem Umfeld: „Machen Sie doch ein QR-Menü, dann ist das Thema erledigt.“ Ist es das wirklich? Oder brauchen Sie in Wahrheit eine Restaurant-Website? Viele Inhaber, die nach „QR-Menü erstellen lassen“ suchen, halten zwei verschiedene Fragen für eine einzige. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner, und ich arbeite allein von Istanbul aus. In diesem Artikel erkläre ich in einfachen Worten, was beides ist, wofür es taugt und wie die beiden zusammenspielen. Wenn Sie ohnehin überlegen, eine Website erstellen zu lassen, lohnt sich diese Lektüre vor der Entscheidung.

Die kurze Antwort vorab: Ein QR-Menü und eine Website sind keine Alternativen, sondern zwei Werkzeuge mit unterschiedlichen Aufgaben. Das QR-Menü dient dem Gast, der bereits an Ihrem Tisch sitzt. Die Website dient dem Menschen, der noch nicht bei Ihnen war, der Sie sucht oder dem jemand Ihr Lokal empfohlen hat und der vorab nachsehen möchte. Wer weiß, in welches von beiden er zuerst investieren sollte, spart Geld und Nerven.

Was ist ein QR-Menü genau und was leistet es?

Ein QR-Code ist ein kleines quadratisches Muster, das man mit der Handykamera einliest. Sie stellen ihn auf den Tisch oder an die Theke, der Gast hält sein Handy darauf, und Ihre Speisekarte öffnet sich auf dem Display. Das QR-Menü ist also die Handyversion der Papierkarte. Dahinter steckt meistens eines von zwei Dingen: entweder eine PDF-Datei Ihrer Karte oder eine Seite, auf der die Gerichte einzeln eingetragen sind.

Die Stärken liegen auf der Hand. Sie ändern einen Preis in einer Minute, nehmen Ausverkauftes aus der Karte und fügen ein neues Dessert hinzu. Druckkosten und weggeworfene Karten entfallen. Haben Sie viele internationale Gäste, können Sie die Karte in mehreren Sprachen anbieten. Und der Gast kann in Ruhe stöbern, ohne auf die Servicekraft zu warten, was in Stoßzeiten den Service entlastet.

Die Schwäche ist ebenso klar: Ein QR-Menü erreicht nur Menschen, die den Code einlesen. Das sind Gäste, die schon im Lokal sitzen, Sie also bereits gefunden haben. Wer erst überlegt, ob er zu Ihnen kommt, sieht den Code nie. Und wer bei Google „Frühstück in meiner Nähe“ eintippt, erfährt von Ihrem QR-Code nichts.

Was macht eine Restaurant-Website?

Ihre Website ist die Adresse Ihres Lokals im Internet. Dort können Sie zwar auch Ihre Speisekarte zeigen, aber ihre eigentliche Aufgabe ist eine andere: Sie beantwortet die Fragen eines Menschen, der Sie sucht. Was für ein Lokal ist das? Wo liegt es? Wann ist geöffnet? Wie reserviere ich? Gibt es Parkplätze, Kinderstühle, vegetarische Gerichte? Die meisten Menschen schauen vor dem Besuch schnell auf ihrem Handy nach. Überzeugt das Ergebnis, kommen sie. Wenn nicht, wählen sie das nächste Lokal.

Eine Website sorgt außerdem dafür, dass Sie bei Google gefunden werden können. Google liest, was auf einer Seite steht, und entscheidet danach, wer bei welcher Suche erscheint. Besteht Ihre Karte nur aus einem PDF oder einem Foto, tut sich Google schwer, Gerichte, Zutaten und Preise zu verstehen. Steht die Karte als normaler Text auf einer Webseite, haben Sie bei Suchen wie „hausgemachte Maultaschen“, „veganes Frühstück“ oder „glutenfreier Kuchen“ überhaupt erst eine Chance, aufzutauchen. Das ist keine Platzierungsgarantie, aber der Unterschied zwischen keiner Chance und einer Chance.

Die folgende Grafik zeigt nebeneinander, welche Aufgabe jedes der beiden Werkzeuge übernimmt.

Gegenüberstellung von QR-Menü und Restaurant-Website: das eine bedient Gäste am Tisch, die andere Menschen, die nach Ihnen suchen

Die Kernaussage: Das QR-Menü ist für die, die „drinnen“ sind, die Website für die, die „draußen“ sind. Wenn Ihr Betrieb wachsen soll, brauchen Sie irgendwann beides. Womit Sie anfangen, hängt davon ab, welches Problem Sie heute lösen wollen.

Wie finden Gäste Sie eigentlich?

Diese Frage zu beantworten, ist schon die halbe Entscheidung. Gäste in Restaurants und Cafés entscheiden meist auf einem von drei Wegen. Der erste ist die Kartensuche: Sie tippen „Abendessen in meiner Nähe“ ein und schauen sich bei Google Maps Fotos und Bewertungen an. Der zweite ist die Suche mit einem konkreten Anlass: „Brunch in Köln-Ehrenfeld“, „Lokal für Geburtstagsfeier“, „Reservierung für große Gruppe“. Der dritte ist die Suche nach dem Namen eines empfohlenen Lokals, etwa „Name des Lokals Speisekarte“ oder „Name des Lokals Reservierung“.

Das Wort „Speisekarte“ in der dritten Gruppe ist wichtig. Kaum jemand möchte ein Lokal besuchen, ohne vorher die Karte gesehen zu haben, besonders wegen Preisen, vegetarischen Angeboten oder Allergenen. Stößt diese Person bei der Suche auf eine Seite ohne Karte, nur mit einer Telefonnummer, oder findet sie gar nichts, entscheidet sie sich sehr wahrscheinlich für ein anderes Lokal.

Das nächste Beispiel ist ein vollständig erfundenes Suchergebnis.

Erfundenes Beispiel einer Suche nach „Frühstück Café Speisekarte in meiner Nähe“, bei dem die Seite mit klarer Karte und Adresse hervorsticht

Das hervorgehobene Ergebnis nennt in der ersten Zeile, wonach gesucht wurde: Art des Lokals, Frühstück und Speisekarte. Das konkurrierende Ergebnis ist eine allgemeine Liste ohne Details. Auch Ihre Website hat bessere Chancen aufzufallen, wenn sie die Frage im Kopf des Suchenden schnell beantwortet.

Zwei erfundene Beispielszenarien

Damit es greifbar wird, stelle ich mir zwei Betriebe vor. Das sind keine echten Personen oder Firmen, sondern reine Beispielszenarien, mit denen ich die Lage erkläre.

Beispielszenario 1: Kleines Café nur mit QR-Menü

Angenommen, ein kleines Café liegt in einem Viertel am Wasser. Die Inhaberin hat QR-Codes auf die Tische stellen lassen, und der Code führt zu einer Seite bei einem fertigen Menü-Anbieter. Die Karte ist ordentlich, die Preise stimmen, die Gäste sind zufrieden. Doch das Café hat keine eigene Website, nur ein Kartenprofil und einen Social-Media-Account.

In den ersten Monaten fällt das nicht auf, denn die Nachbarschaft kennt das Café. Im Sommer aber suchen Touristen und Neuzugezogene nach „Kaffee in meiner Nähe“. Im Kartenprofil fehlt die Speisekarte, die Öffnungszeiten sind veraltet, die Beschreibung ist dünn. Die Karte selbst liegt als Unterseite beim App-Anbieter, nicht unter der eigenen Adresse, und Google verbindet sie nicht stark mit dem Namen des Cafés. Am Ende bedient das Café die Gäste am Tisch gut, hat aber keine Internetpräsenz aufgebaut, die Fremde anzieht.

Die Lösung in diesem Szenario: eine kleine, schlichte Website aufbauen und die Karte dort unter der eigenen Adresse veröffentlichen. Der QR-Code wird auf diese Adresse umgestellt. So funktioniert dieselbe Karte am Tisch und bei Google.

Beispielszenario 2: Schöne Website, aber die Karte ist ein PDF

Im zweiten erfundenen Fall gibt es ein mittelgroßes Restaurant. Der Inhaber hat vor einigen Jahren eine Website erstellen lassen: gute Fotos, ein ansprechendes Design. Auf der Kartenseite liegt aber eine einzige große PDF-Datei. Auf dem Handy ist die Schrift winzig, man muss ständig zoomen, und das Laden dauert. Der QR-Code auf den Tischen führt zu genau diesem PDF.

Der Gast tut sich am Tisch schwer beim Lesen und fragt lieber die Servicekraft. Wer von zu Hause nachsieht, mag das PDF nicht öffnen und bricht ab. Google wiederum kann die Gerichte im PDF nicht so gut nutzen wie eine richtige Seite. Hier fehlt nicht die Website, sondern die gute Darstellung der Karte.

Die Lösung: die Karte als echte Seite innerhalb der Website neu aufbauen, nach Kategorien gegliedert und auf dem Handy angenehm lesbar. Dieselbe Seite ist dann das Ziel des QR-Codes am Tisch und der Besucher aus dem Internet.

Wie beides zusammenspielt

Die gesündeste Anordnung sieht so aus: Ihre Karte liegt als eigene Unterseite innerhalb Ihrer Website. Der QR-Code führt direkt dorthin. Sie ändern etwas an einer einzigen Stelle, und es ändert sich überall.

Das hat drei konkrete Vorteile. Erstens gibt es nur eine Quelle: Ein Preis wird einmal geändert, und die Karte am Tisch und die im Internet sind gleichzeitig aktuell. Zweitens ist die Karte Teil Ihrer Adresse: Wer sie ansieht, entdeckt auch Reservierung, Lage und Fotos. Drittens liest Google die Karte als Inhalt Ihrer Website.

Das folgende Entscheidungsschema fasst zusammen, was Sie wann zuerst angehen sollten.

Entscheidungsschema: Kennen Ihr Lokal nur Stammgäste, oder suchen auch neue Gäste nach Ihnen, und was daraus für die Reihenfolge folgt

Die Logik ist einfach. Sind Ihre Gäste überwiegend Stammgäste aus der Nachbarschaft, die Sie ohnehin kennen, und brauchen Sie kaum neue Gäste, kann zunächst ein gutes QR-Menü genügen. Wollen Sie neue Gäste gewinnen, liegen Sie in einer touristischen Gegend oder haben Reservierungen, Feiern und Gruppenessen im Programm, sollte die Website Ihre Priorität sein.

Worauf Sie bei einem QR-Menü achten sollten

Der häufigste Fehler beim QR-Menü: Man schließt ein Abo bei einem fertigen Menü-Anbieter ab und veröffentlicht die Karte unter dessen Adresse. Das ist schnell erledigt und für manche Betriebe ausreichend. Aber Ihre Karte liegt dann nicht bei Ihnen, sondern im Bereich der Firma. Läuft das Abo aus oder verschwindet der Anbieter, funktionieren die gedruckten QR-Codes unter Umständen nicht mehr.

Auf diese Punkte kommt es an. Liegt die Adresse der Karte unter Ihrer eigenen Domain oder unter der einer anderen Firma? Lässt sich die Karte auf dem Handy bequem lesen, ist die Schrift groß genug? Öffnet sich die Seite schnell? Ein Gast am Tisch wartet ungern länger als zwei, drei Sekunden, und sehr schwere Fotos lassen die Seite im mobilen Netz gar nicht erst laden. Können Allergene und Zutaten angegeben werden? Gibt es mehrere Sprachen? Können Sie die Karte selbst einfach pflegen, oder müssen Sie für jede Änderung eine Firma anschreiben?

Dazu ein praktischer Hinweis: Der QR-Code sollte auf eine Adresse zeigen, die Ihnen gehört. Ein Code, der auf Ihre eigene Domain führt, bleibt gleich, auch wenn Sie später das Menüsystem wechseln. Sie tauschen nur die Seite dahinter aus. Gedruckte Codes müssen Sie nicht wegwerfen.

Was auf die Kartenseite gehört

Eine gute Kartenseite ist mehr als eine Liste aus Gerichten und Preisen. Sie enthält ein paar Elemente, die dem Gast und Google die Arbeit erleichtern.

Zuerst Kategorien: Frühstück, Hauptgerichte, Dessert und Getränke sollten sich auf dem Handy schnell ansteuern lassen. Dann sollten die Namen der Gerichte als normaler Text vorliegen und nicht in ein Bild eingebettet sein. Text in Bildern verstehen weder Suchmaschinen noch Vorlesegeräte für sehbehinderte Menschen zuverlässig. Eine kurze Beschreibung, vor allem mit Zutaten und Allergenhinweisen, beantwortet Fragen, die sonst an die Servicekraft gehen. Und die Preise müssen aktuell sein; eine Karte mit alten Preisen schafft Ärger für Gäste und für Sie.

Die folgende Grafik zeigt den empfohlenen Aufbau einer Kartenseite.

Empfohlene Abschnitte einer Speisekartenseite: Überschrift, Kategorien, Gerichte, Allergenhinweis und Kontakt

Setzen Sie diesen Aufbau um, ist die Karte am Tisch angenehm lesbar und liefert Google zugleich Inhalte, mit denen es die Frage „Was bietet dieses Lokal an?“ beantworten kann. Stehen unten auf der Seite Telefonnummer, Adresse und Reservierungslink, führt das den Leser zum nächsten Schritt, nämlich zu Ihnen.

Welche Seiten braucht eine Restaurant-Website?

Sie brauchen keine große, komplizierte Seite. Für die meisten Restaurants und Cafés genügen und nützen diese Seiten:

  • Startseite: Auf einen Blick muss klar sein, was für ein Lokal es ist, wo es liegt und warum man hingehen sollte.
  • Speisekarte: wie oben beschrieben, als echte Seite.
  • Reservierung oder Kontakt: Telefon, Karte, Öffnungszeiten und, falls vorhanden, ein Reservierungsformular.
  • Galerie oder Vorstellung des Lokals: mit echten Fotos von Innenraum, Terrasse und Essen.
  • Feiern und Gruppen: eine eigene Seite, falls Sie Geburtstage, Firmenessen oder Gruppenreservierungen anbieten.
  • Häufige Fragen: Parken, Kinderstühle, Hunde, Allergene, Zahlungsarten.

Die Seite für Feiern wird besonders oft vernachlässigt, obwohl sie sich lohnt. Wer nach „Restaurant für Geburtstagsfeier“ oder „Lokal für Gruppenessen“ sucht, lässt meist mehr Umsatz da als ein einzelner Tisch, und die Absicht ist eindeutig. Ohne passende Seite findet Sie diese Person nicht.

Die nächste Tabelle ordnet die Seiten der jeweiligen Absicht des Gastes zu.

Tabelle der Seitentypen einer Restaurant-Website und der Absicht der Gäste, die sie jeweils bedienen

Nutzen Sie die Tabelle wie eine Checkliste. Fehlt eine Absicht, fragen Ihre Gäste also oft etwas, auf das Ihre Website keine Antwort gibt, ist es sinnvoll, dafür eine Seite anzulegen.

Schritt für Schritt: Womit fangen Sie an?

Welchen Weg Sie auch wählen, es gibt eine vernünftige Reihenfolge. Zuerst bringen Sie die Karte in Ordnung: Gerichte in Kategorien einteilen, Namen und Beschreibungen klären, Preise aktualisieren. Ohne diese Arbeit funktioniert weder das QR-Menü noch die Website gut.

Danach legen Sie die Adresse fest. Ihre Karte sollte unter Ihrer eigenen Domain liegen, etwa „lokalname.de/speisekarte“. Haben Sie noch keine Domain, ist sie der erste Schritt. Diese Adresse wird das Ziel des QR-Codes.

Im dritten Schritt bauen Sie die Kartenseite auf: auf dem Handy gut lesbar, schnell ladend und als Text verfasst. Im vierten Schritt ergänzen Sie die übrigen Seiten, also Startseite, Kontakt und gegebenenfalls die Seite für Feiern. Im fünften Schritt erzeugen Sie den QR-Code, platzieren ihn auf den Tischen und probieren ihn selbst mit verschiedenen Handys aus.

Schritte für QR-Menü und Website zusammen: Karte ordnen, Adresse festlegen, Seite bauen, QR-Code platzieren

Die Reihenfolge ist wichtig, denn viele beginnen mit dem Druck der QR-Codes und müssen sie später neu drucken, weil sich die Adresse der Karte ändert. Erst die Adresse, dann der Code: So vermeiden Sie diesen Ärger von Anfang an.

Häufige Fehler

Ich zähle die Fehler auf, die mir in diesem Bereich begegnen, denn die meisten lassen sich leicht vermeiden. Der erste Fehler ist, die Karte als PDF zu belassen: Auf dem Handy ist sie mühsam zu lesen, lädt langsam, und Suchmaschinen können den Inhalt schlecht verwerten. Der zweite Fehler ist, den QR-Code mit der Adresse einer fremden Firma zu verbinden; wechseln Sie später den Anbieter, sind die Codes umsonst gedruckt.

Der dritte Fehler betrifft die Platzierung: Codes, die zu klein gedruckt sind, auf glänzenden Flächen spiegeln oder im Kerzenlicht nicht lesbar sind, lassen Gäste aufgeben. Der vierte Fehler ist, die Menschen zu vergessen, die über das Internet kommen; das QR-Menü bedient den Tisch und nicht diejenigen, die Sie auf anderem Weg suchen. Der fünfte Fehler ist mangelnde Pflege. Steht Ausverkauftes weiter auf der Karte und sind Preise veraltet, verschenken Sie den größten Vorteil der digitalen Karte. Der sechste Fehler: Telefonnummer, Adresse und Öffnungszeiten stehen an verschiedenen Orten unterschiedlich da. Sieht der Gast im Kartenprofil andere Zeiten als auf der Website, verliert er Vertrauen.

Zusammenfassende Warnliste der sechs häufigsten Fehler beim Aufbau von Karte und Website

Vergleichen Sie die Liste mit Ihrem eigenen Lokal. Erkennen Sie sich in ein, zwei Punkten wieder, können Sie schon ohne große Investition viel verbessern, allein durch Korrekturen.

Was Sie selbst tun können und wann Sie Unterstützung brauchen

Sie müssen nicht für alles einen Fachmann beauftragen. Vieles können Sie selbst erledigen. Sie können den Inhalt Ihrer Karte vorbereiten, Kategorien und Beschreibungen schreiben, echte Fotos Ihres Lokals aufnehmen und die Angaben in Ihrem Kartenprofil aktuell halten. Auch ein erster Versuch mit einem fertigen Menü-Tool ist ein vernünftiger Anfang, besonders bei einem neu eröffneten Lokal, um zu sehen, wie die Gäste reagieren.

Unterstützung brauchen Sie eher im technischen Bereich: eine schnelle Website unter Ihrer eigenen Domain aufbauen, die Karte auf dem Handy gut lesbar machen, die Seiten so einrichten, dass Suchmaschinen sie richtig verstehen, weitere Sprachen ergänzen und die Seiten auswerten. Dazu gehören Entscheidungen, die später teuer werden, wenn man sie falsch trifft, etwa dass der QR-Code dauerhaft auf die richtige Adresse zeigt. Hier lohnt sich von Anfang an ein sauberes Konzept.

Eine praktische Faustregel: Wollen Sie nur das Kartenproblem am Tisch lösen, kann ein fertiges Tool reichen. Wollen Sie neue Gäste gewinnen, Reservierungen entgegennehmen oder in mehreren Sprachen sichtbar sein, brauchen Sie eine eigene Website, und dann spart die Zusammenarbeit mit einem Fachmann Zeit.

Checkliste mit Aufgaben, die Sie selbst erledigen können, und Aufgaben, bei denen Unterstützung nötig ist

Wenn Sie die Punkte auf der Liste selbst erledigen, erleichtert das auch die Zusammenarbeit mit einem Fachmann. Eine fertige Karte, gute Fotos und klare Angaben beschleunigen den Ablauf und senken die Kosten.

Wovon die Kosten abhängen

Zu den Kosten nenne ich keine Zahl, weil der Umfang stark schwankt. Ich kann aber sagen, wovon sie abhängen. Der größte Faktor ist die Zahl der Seiten: Eine reine Kartenseite ist etwas anderes als eine Website mit Karte, Reservierung, Galerie und Seite für Feiern. Der zweite Faktor ist die Zahl der Sprachen, denn jede Sprache bedeutet zusätzliche Inhalte und zusätzliche Kontrolle.

Der dritte Faktor ist der Umfang der Karte und wie oft sie sich ändert. Eine saisonal wechselnde Karte mit Hunderten Positionen wird anders aufgesetzt als eine feste Karte mit fünfzehn Einträgen. Der vierte Faktor sind Fotos und Texte: Liegen hochwertige Fotos vor, geht es schneller; falls nicht, muss ein Fototermin samt Bearbeitung eingeplant werden. Der fünfte Faktor sind Zusatzfunktionen wie Reservierung oder Bestellung, die mehr Aufwand bedeuten als eine schlichte Seite.

Hinzu kommen laufende Kosten wie jährliche Domaingebühr und Hosting. Bei fertigen Menü-Apps gibt es meist ein regelmäßiges Abo, dessen Gesamtkosten Sie über die Zeit ausrechnen sollten. Schauen Sie bei der Entscheidung nicht nur auf den Preis des ersten Monats, sondern auf ein oder zwei Jahre, und fragen Sie, wem Ihre Karte gehört.

Trichter, der zeigt, wie sich eine Investition in Stufen aufteilen lässt: erst die Karte, dann die Seite, dann Zusatzfunktionen

Der Trichter zeigt, dass Sie Ihr Budget in Stufen aufteilen können. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen: Erst legen Sie das Fundament, und wenn das Geschäft läuft, kommen weitere Funktionen dazu.

So arbeite ich

Ich arbeite allein; die Person, mit der Sie sprechen, ist also dieselbe, die Ihre Website baut. Der Ablauf beginnt meist mit einem kurzen Gespräch: Ich höre mir Ihr Lokal, Ihre Gäste, Ihre Karte und Ihre Wünsche an. Danach sage ich Ihnen offen, welche Lösung für Sie genügt. Manchmal reicht eine sauber aufgebaute Kartenseite, manchmal braucht es eine komplette Website. Was Sie nicht brauchen, empfehle ich nicht.

Den Ablauf kläre ich vorher: welche Seiten entstehen, wann sie fertig sind, was ich von Ihnen brauche. Vor der Veröffentlichung probieren wir alles gemeinsam am Handy aus. Anschließend richte ich es so ein, dass Sie die Karte selbst pflegen können; Sie müssen mir nicht für jede Preisänderung schreiben. Eine Platzierungs- oder Ergebnisgarantie gebe ich nicht. Ich kann aber zusagen, dass Ihre Website schnell, ordentlich und so aufgebaut wird, dass Suchmaschinen sie verstehen können.

Zeitplan des Projekts vom Start bis zur Veröffentlichung: Gespräch, Inhalte, Aufbau, Test und Start

Der Zeitplan zeigt, in welcher Phase ich was von Ihnen erwarte. Am meisten Zeit kostet meist nicht der technische Aufbau, sondern die Vorbereitung von Kartentext und Fotos. Wer das früh bedenkt, beschleunigt den Ablauf.

Häufig gestellte Fragen

Reicht es, nur ein QR-Menü erstellen zu lassen?

Sind Ihre Gäste überwiegend Stammgäste aus der Nachbarschaft, die Sie schon kennen, kann das kurzfristig reichen. Wollen Sie aber neue Gäste gewinnen, im Internet gefunden werden und bei Google erscheinen, genügt es allein nicht. Veröffentlichen Sie Ihre Karte auf Ihrer eigenen Website, erfüllen Sie beide Bedürfnisse zugleich.

Was ist der Unterschied zwischen einer fertigen QR-Menü-App und der Karte auf meiner eigenen Website?

Bei der fertigen App liegt die Karte meist unter der Adresse der Firma und funktioniert, solange das Abo läuft. Auf Ihrer eigenen Website liegt die Karte unter Ihrer Domain, Google kann die Seite mit Ihnen verbinden, und die Adresse bleibt gleich, auch wenn Sie Anbieter wechseln. Die fertige App bietet einen schnellen Start, die eigene Website langfristig mehr Kontrolle.

Ist ein PDF im QR-Menü ein Problem?

Meistens ja. Ein PDF muss auf dem Handy gezoomt werden, kann langsam laden, und Suchmaschinen verwerten den Inhalt schlechter als bei einer normalen Seite. Eine auf dem Handy gut lesbare Webseite ist für Gäste am Tisch und für Besucher aus dem Internet die bessere Lösung.

Meine Karte ändert sich oft. Wie bekomme ich das in den Griff?

Die Karte sollte so aufgebaut sein, dass Sie sie einfach selbst pflegen können. Das heißt, Sie ändern Gerichte und Preise über eine schlichte Eingabemaske. Wünschen Sie sich das schon beim Aufbau ausdrücklich, machen Sie sich nicht von jemandem abhängig, wenn sich etwas ändert.

Kann ich die Karte in mehreren Sprachen anbieten?

Ja. Liegt Ihr Lokal in einer Gegend mit vielen Touristen, ist das sehr nützlich. Wichtig sind eine saubere Übersetzung und eine eigene Seite pro Sprache. Eine halbe oder fehlerhafte Übersetzung hinterlässt unter Umständen einen schlechteren Eindruck als gar keine.

Muss ich Allergene auf der Karte angeben?

Der Umfang der rechtlichen Pflichten hängt von der Art des Betriebs und von den aktuellen Vorschriften ab, daher wäre es nicht richtig, hier etwas Verbindliches zu behaupten. Fragen Sie dazu eine Rechtsberatung oder Ihren Branchenverband. Praktisch gesehen stärkt es das Vertrauen der Gäste, wenn Sie Allergene deutlich zeigen.

Ich habe einen Social-Media-Account. Brauche ich trotzdem eine Website?

Social Media eignet sich gut, um Ihre Follower zu erreichen, aber begrenzt, um Fremde zu erreichen, die suchen. Ihre Website ist eine Adresse, die Sie selbst kontrollieren und die bleibt, auch wenn sich Plattformregeln ändern. Beides ergänzt sich; das eine ersetzt das andere nicht.

Wie lange dauert der Aufbau einer Website?

Das hängt von der Zahl der Seiten ab und davon, ob die Inhalte bereitliegen. Eine schlichte Karten- und Kontaktseite ist schnell aufgebaut, eine mehrsprachige Website mit vielen Seiten dauert länger. Die größte Verzögerung entsteht meist dadurch, dass Fotos und Kartentext spät eintreffen.

Wenn Sie gemeinsam entscheiden möchten, ob für Ihr Lokal ein QR-Menü genügt oder eine eigene Website nötig ist, schreiben Sie mir über die Seite zu meinem Angebot, Website erstellen lassen. Ich höre mir Ihre Karte und Ihren Bedarf an und sage Ihnen ehrlich, was ausreicht.

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