Die Computer, das Netzwerk, das E-Mail-System und die Datensicherung anderer Unternehmen liegen in Ihrer Verantwortung, und Sie machen diese Arbeit gut. Trotzdem kommen neue Kunden kaum über Ihre Website. Aufträge entstehen durch Empfehlungen, über den Bekannten eines alten Kunden oder durch Zufall. Wenn ein Geschäftsführer „IT-Support für Unternehmen“ oder „IT-Betreuung Büro“ bei Google eingibt, taucht Ihr Name nicht auf. Stattdessen erscheinen Firmen, die kleiner oder unerfahrener sind als Sie. In diesem Artikel erkläre ich, was SEO für IT-Dienstleister und Systemhäuser bedeutet, worin sich diese Branche von anderen unterscheidet und wo Sie sinnvoll anfangen. Ich bin Ümit Kırkoç, Webdesigner und SEO-Berater, ich arbeite allein von Istanbul aus, und was meine eigene SEO-Beratung umfasst und was nicht, sage ich Ihnen weiter unten offen.
SEO bedeutet, kurz gesagt, die Arbeit daran, dass Ihre Website bei Google erscheint, wenn mögliche Kunden suchen. Der Unterschied zur Werbung: Bei Anzeigen sind Sie nur sichtbar, solange Sie bezahlen. Gut aufgebautes SEO hinterlässt dagegen eine Struktur, die über Monate Anfragen bringen kann. Für einen IT-Dienstleister, der an Unternehmen verkauft (im Fachjargon B2B), ist das besonders wichtig, denn Sie haben wenige Kunden, aber jeder einzelne ist viel wert. Statt hundert Besuchern ohne Interesse genügen oft zwei oder drei Entscheider, die mit der richtigen Suche bei Ihnen landen.
Wie sucht ein Unternehmen bei Google nach IT-Betreuung?
Der häufigste Fehler in dieser Branche: Die Website wird in den Wörtern geschrieben, die Sie selbst benutzen. Sie sagen „Managed Service Provider“, „Infrastruktur-Monitoring“ oder „Endpoint-Management“. Die Person, die über den Einkauf entscheidet, ob Geschäftsführerin, Büroinhaber oder Leiter der Buchhaltung, tippt dagegen eher: „Firma die sich um unsere Computer kümmert“, „IT-Support Büro“, „monatlicher Wartungsvertrag Computer“, „Server Backup Dienstleister“ oder „E-Mail funktioniert ständig nicht“. Meist liegt es nicht daran, dass die Begriffe unbekannt wären. Die Leute suchen schlicht ihr Problem und nicht den Namen der Leistung.
Die Suchanfragen lassen sich grob in drei Gruppen teilen. Die erste Gruppe sind Notfälle: „Ransomware Befall“, „Server startet nicht“, „E-Mails kommen nicht an“. Diese Person braucht noch heute eine Lösung und sucht eine Telefonnummer. Die zweite Gruppe sucht eine Leistung, hat es aber nicht eilig: „IT-Betreuung für Unternehmen“, „IT-Support monatlich“, „IT Outsourcing“. Sie vergleicht mehrere Firmen. Die dritte Gruppe will sich informieren: „Büronetzwerk einrichten“, „Backup-Konzept für kleine Firmen“. Diese Person ist noch nicht kaufbereit, kann es aber in einem Jahr sein.
Für jede Gruppe brauchen Sie eine eigene Seite. Wenn Sie alles auf die Startseite packen, beantworten Sie keine Frage richtig. Die folgende Grafik zeigt an einer erfundenen Suche, welche Art von Seite in den Ergebnissen hervorsticht.
Die hervorgehobene Seite nennt gleich in der ersten Zeile die Leistung, die Region und die Größe der Zielunternehmen. Die allgemeine Ratgeberseite darunter behauptet „passt für jedes Unternehmen“ und spricht damit niemanden konkret an. Google versucht, der suchenden Person die passendste Antwort zu zeigen. Wenn Sie diese Antwort deutlich hinschreiben, fällt es Google leichter, Sie zu zeigen.
Stadt und Region spielen eine Rolle
Ein großer Teil der IT-Betreuung braucht Einsätze vor Ort. Deshalb ergänzen viele Suchende den Ort: „IT-Support München“, „IT-Betreuung Ludwigsburg“ oder „IT-Service Büro Hamburg“. Selbst wenn Sie vieles per Fernwartung erledigen, möchte der Kunde wissen, in welchem Gebiet Sie tätig sind. Nennen Sie die Städte und Landkreise, in denen Sie arbeiten, deshalb ausdrücklich auf der Seite. Ein schlichtes „deutschlandweit“ ist unklar und schafft kein Vertrauen.
Welche Seiten sollte Ihre Website haben?
Die Website vieler IT-Firmen sieht so aus: Startseite, „Über uns“, eine Leistungsübersicht und Kontakt. Die Leistungsübersicht ist dann ein Absatz mit zehn Stichpunkten auf einer einzigen Seite. Für Google heißt das: „Diese Firma macht irgendetwas, aber worin sie gut ist, bleibt offen.“ Eine Suchmaschine ordnet eine Seite gern einem einzigen Thema zu. Wer „Server-Backup“ sucht, wird mit einer eigenen Seite zu diesem Thema immer besser bedient als mit einer Liste aus zehn Punkten.
Die folgende Tabelle fasst zusammen, welche Seite zu welcher Suchart passt.
Der Schluss daraus ist einfach: für jede wichtige Leistung eine eigene Seite, und jede Leistungsseite mit konkretem Inhalt. Auf eine Leistungsseite gehören: in ein, zwei Sätzen, was die Leistung ist; welches Problem sie löst; wie Sie arbeiten; für wen sie geeignet ist; häufige Fragen und ein klarer Hinweis, wie man Sie erreicht. Fachbegriffe dürfen Sie benutzen, erklären Sie aber jeden mit einem Satz. Die Person, die die Seite liest, ist meist kein IT-Profi, sondern jemand, der das Budget freigibt.
Seiten nach Priorität
Sie müssen nicht alle Seiten gleichzeitig schreiben. Wählen Sie zuerst drei oder vier Leistungen, die den größten Teil Ihres Umsatzes ausmachen. Zum Beispiel: laufender Support-Vertrag, Server und Backup, Grundlagen der IT-Sicherheit und Umzug des E-Mail-Systems in die Cloud. Schreiben Sie für jede eine Seite, danach folgen Regionsseiten und Branchenseiten. Branchenseiten sind besonders nützlich: Eine Seite wie „IT-Betreuung für Steuerkanzleien“ oder „IT-Infrastruktur für Arztpraxen“ lässt eine Führungskraft aus dieser Branche sich selbst wiedererkennen. Schreiben Sie so eine Seite aber nur, wenn Sie diese Arbeit wirklich machen. Eine Branche, die Sie nicht kennen, bringt Sie im ersten Gespräch in Verlegenheit.
Die Entscheidung dauert lange: vom ersten Besuch bis zum Anruf
Wer ein Restaurant sucht, entscheidet in Minuten. Bei IT-Dienstleistungen für ein Unternehmen dauert die Entscheidung Wochen, manchmal Monate. Zuerst bemerkt eine Person das Problem, schaut sich ein paar Firmen an, erzählt es der Chefin oder dem Chef, vielleicht muss die Finanzabteilung zustimmen, dann wird ein Angebot angefragt. Ihre Website sollte deshalb nicht nur ein Schaufenster mit „Jetzt anrufen“ sein, sondern in jeder Phase der Entscheidung etwas bieten.
Zu jeder Phase in der Grafik passt eine andere Art von Inhalt. Wer das Problem gerade erst bemerkt, braucht Ratgeberartikel. Wer recherchiert, braucht Leistungsseiten. Wer vergleicht, braucht Informationen zur Arbeitsweise und zu den Verträgen. Wer sich entschieden hat, braucht ein klares Kontaktformular und eine Telefonnummer. Fehlt in einer Phase die passende Seite, kann die Person genau dort zu einer anderen Firma abwandern.
Vertrauen zählt im B2B oft mehr als die Platzierung
Einem IT-Dienstleister geben Sie Zugriff auf alle Daten, E-Mails und Passwörter Ihres Unternehmens. Deshalb prüft ein Interessent zuerst, ob er Ihnen vertrauen kann, und erst danach, was Sie alles können. Das lässt sich auf der Website konkret zeigen: klar sagen, wer Sie sind und wo Sie sitzen; eine echte Adresse und Telefonnummer; eine schlichte Seite, die Ihre Arbeitsweise beschreibt; Ihre Haltung zu Datenschutz und Datensicherheit; ehrliche Angaben zu Vertragsarten und Reaktionszeiten.
Wenn Sie Kundenreferenzen verwenden, holen Sie unbedingt die schriftliche Erlaubnis des Kunden ein. Ohne Erlaubnis nennen Sie keinen Firmennamen. Auch eine anonyme Beschreibung wie „Netzwerkerneuerung für eine Steuerkanzlei mit 50 Arbeitsplätzen“ wirkt meist glaubwürdig genug. Vermeiden Sie Zahlenversprechen und Behauptungen wie „100 Prozent ausfallsicher“. Ein Versprechen, das Sie nicht belegen können, macht in den Augen eines technisch versierten Lesers die ganze Seite wertlos.
Was sollte auf der Seite zu sehen sein?
Die folgende Grafik zeigt, aus welchen Abschnitten eine Leistungsseite von oben nach unten bestehen kann. Die Adresse ist selbstverständlich erfunden.
Dieser Aufbau ist keine Zauberformel, folgt aber der Gedankenreihenfolge der Lesenden: Zuerst sehen sie ihr Problem, dann die Lösung, dann den Ablauf, dann die Antworten auf ihre Bedenken, und ganz am Ende den Kontakt. Eine so aufgebaute Seite ist für Menschen und für Suchmaschinen leichter zu verstehen.
Schritt für Schritt: So läuft eine SEO-Arbeit ab
Die Reihenfolge ist eines der wichtigsten Dinge für das Ergebnis. Zuerst wird der aktuelle Stand der Website geprüft, dann werden die Suchanfragen recherchiert, die Seiten geplant, geschrieben, technisch korrigiert und schließlich gemessen. Ich erkläre es in den folgenden Schritten.
Erster Schritt: der Ist-Zustand. Ich schaue, ob die Website schnell lädt, ob sie auf dem Handy ordentlich aussieht und welche Seiten bei Google bereits erscheinen. Bei IT-Firmen finden sich oft halbfertige Leistungsseiten, Texte in veralteter Techniksprache und defekte Links. Diese werden zuerst korrigiert.
Zweiter Schritt: die Suchrecherche. Ich prüfe, was Ihre Kunden tatsächlich eintippen. Wertvoll ist dabei der Unterschied zwischen Ihrem Begriff und dem Begriff der Kunden. Manchmal ist etwas, das Sie „IT-Beratung“ nennen, in der Sprache des Kunden „jemand, der sich um unsere Computer kümmert“, und für beides braucht es unterschiedliche Seiten.
Dritter Schritt: der Seitenplan. Es wird einzeln festgehalten, welche Seite zu welcher Suche passt. Zwei Seiten zum selben Thema schwächen sich gegenseitig. Der Plan muss deshalb von Anfang an klar sein.
Vierter Schritt: Texten und Überarbeiten. Die Seiten werden mit echten Informationen in einfacher Sprache geschrieben. Entscheidend ist hier, dass Sie oder Ihre technische Fachkraft den Text lesen und bestätigen. Falsche technische Angaben kosten in dieser Branche Vertrauen.
Fünfter Schritt: Messen. Es wird beobachtet, über welche Suchen Besucher kommen und wie viele zum Formular oder zum Telefon wechseln. Die Platzierung allein ist kein Erfolgsmaßstab. Entscheidend sind Zahl und Qualität der eingehenden Anfragen.
Beispielszenario 1: Eine kleine IT-Firma in München
Dies ist ein erfundenes Beispiel, keine echte Firma. Stellen Sie sich einen IT-Dienstleister mit drei Mitarbeitenden vor. Er verkauft vor allem monatliche Wartungsverträge an Büros mit 10 bis 50 Personen. Seine Website hat nur eine einzige Seite „Leistungen“ und benutzt allgemeine Sätze wie „moderne Technologielösungen“. Wer bei Google den Firmennamen eintippt, findet ihn. Bei Suchen wie „IT-Support München“ oder „Wartungsvertrag Büro-Computer“ taucht er dagegen nicht auf.
Im ersten Teil der Arbeit werden die Leistungen getrennt: monatlicher Supportvertrag, Backup, E-Mail- und Cloud-Umzug, Netzwerkeinrichtung. Für jede entsteht eine eigene Seite. Danach kommen kurze Regionsabschnitte für die Stadtteile und Orte, in denen die Firma arbeitet. Es werden aber keine Kopien geschrieben, in denen nur der Ortsname ausgetauscht wurde, denn das schadet Lesern und Suchmaschine. Zuletzt kommt ein schlichter Abschnitt „So läuft die Zusammenarbeit ab“ dazu: Erstgespräch, Prüfung der Umgebung, Angebot, Einrichtung, laufender Support. Auch die Erwartung wird offen formuliert: Das ist eine Arbeit, die in mehreren Schritten über Wochen läuft, ein Ergebnis wird nicht garantiert, aber je besser die Seiten zu den richtigen Suchen passen, desto gezielter kommen die Anfragen.
Beispielszenario 2: Der Notruf nach einem Ransomware-Befall
Auch dies ist ein erfundenes Beispiel. In einem mittelgroßen Produktionsbetrieb lassen sich eines Morgens die Dateien nicht mehr öffnen. Die Geschäftsführerin nimmt ihr Handy und tippt „Ransomware Befall was tun“. Eine IT-Firma mit einer Seite für Soforthilfe bekommt in so einem Fall viel schneller einen Anruf als eine Website voller Ratgeberartikel, auf der man die Telefonnummer kaum findet.
Hier entscheidet der Aufbau der Seite. Die Telefonnummer steht oben, ist sichtbar und lässt sich antippen. In den ersten Sätzen sagt die Seite in ruhigem Ton, was zu tun ist: Geräte vom Netzwerk trennen und vor dem Ausschalten fachlichen Rat einholen, also nur allgemeine Schritte. Danach folgt ein klarer Aufruf zum Anruf, in Ihren eigenen Worten. Bei Themen mit rechtlichen Folgen oder Pflichten zum Datenschutz sind auf der Seite keine absoluten Aussagen angebracht; wo nötig, schreiben Sie „Lassen Sie sich juristisch beraten“. Dass solche Notfallseiten funktionieren, hat einen einfachen Grund: Die suchende Person will nicht lesen, sondern eine Lösung finden.
Der Vergleich zeigt, wie unterschiedlich sich die beiden Kunden aus den Szenarien verhalten. Wer laufenden Support sucht, liest und vergleicht. Wer im Notfall steckt, liest nicht, sondern ruft an. Beide mit derselben Seite bedienen zu wollen bedeutet, beide zu verlieren.
Häufige Fehler von IT-Firmen
Die meisten Fehler in dieser Branche sind keine technischen, sondern solche der Darstellung. In der folgenden Grafik habe ich die häufigsten gesammelt.
In Techniksprache schreiben. Die lesende Person ist meist kein Techniker. Statt „Hybrid Cloud Orchestration“ funktioniert „Ihre Daten sicher im Büro und im Internet aufbewahren“ viel besser. Wenn Sie einen Fachbegriff brauchen, stellen Sie ihm sofort einen Satz zur Erklärung zur Seite.
Alles auf eine Seite packen. Wenn Backup, Sicherheit, E-Mail, Netzwerk, Hardware und Softwarelizenzen auf derselben Seite stehen, wird keines dieser Themen stark.
Seiten voller Marken- und Produktnamen. Es ist nützlich zu nennen, mit welcher Software und Hardware Sie arbeiten. Wird aber die ganze Seite zur Markenliste, sieht der Kunde die Lösung seines Problems nicht mehr.
Den Kontaktweg verstecken. Websites, die nur ein Formular und keine Telefonnummer haben, verlieren bei Notfallsuchen. Auch das Gegenteil gibt es: Wer nur eine Telefonnummer und kein Formular anbietet, verpasst die Führungskraft, die abends nach Feierabend recherchiert.
Alte, nicht aktualisierte Inhalte. Technik ändert sich schnell. Ein Rat von vor drei Jahren, der nicht mehr aktuell ist, schadet bei Kunden wie bei Suchmaschinen.
Überschriften mit Ergebnisversprechen. Wer „Garantiert auf Seite 1“ sagt, dem sollten Sie nicht vertrauen. Genauso wenig sollten auf Ihrer eigenen Seite Behauptungen stehen, die Sie nicht belegen können.
Was können Sie selbst tun, wann braucht es einen Experten?
Einiges können Sie selbst erledigen, denn als IT-Firma kennen Sie sich mit technischen Themen ohnehin aus. Sie können die ersten Entwürfe Ihrer Leistungsseiten schreiben, Ihr Google-Unternehmensprofil anlegen und ausfüllen, mit Erlaubnis Ihrer Kunden kurze Referenzen sammeln und die Geschwindigkeit der Website prüfen. Am wertvollsten ist außerdem, die Probleme, die Sie kennen, aufzuschreiben: Schon die zehn häufigsten Fragen Ihrer Kunden zu beantworten, ist ein guter Anfang.
Wann brauchen Sie fachliche Unterstützung? Wenn Sie die Seiten geschrieben haben, aber seit Monaten nicht mehr Besucher oder Anfragen kommen. Wenn die Website technische Probleme hat, zum Beispiel langsam lädt oder auf dem Handy fehlerhaft aussieht. Wenn Sie nicht wissen, auf welche Suchen Sie zielen sollten. Wenn Sie in mehreren Sprachen oder Regionen sichtbar sein wollen. Und wenn Sie SEO ständig vor sich herschieben, weil Sie Zeit für Ihr eigenes Geschäft brauchen, ist auch das ein berechtigter Grund für externe Hilfe.
Die Logik des Schemas ist einfach: Zuerst entscheiden Ihre Zeit und der Zustand der Website, danach die Größe Ihres Ziels. Sind Sie ein kleines Unternehmen und nur in einer Stadt tätig, ist es sinnvoll, die ersten Schritte selbst zu gehen. Wollen Sie mit mehreren Leistungen, in mehreren Regionen und Sprachen sichtbar sein, spart professionelle Unterstützung Zeit.
KI-Suche und IT-Firmen
Viele Führungskräfte stellen ihre Frage inzwischen direkt einem KI-Assistenten: „Wie wähle ich einen IT-Dienstleister für unser Unternehmen mit 50 Mitarbeitern?“ oder „IT-Firmen in München mit Managed Services“. Werkzeuge wie ChatGPT bilden ihre Antworten auf Grundlage dessen, was sie aus Websites gelernt haben. Eine Website mit klaren, geordneten und korrekten Angaben hat deshalb bessere Chancen, sowohl bei Google als auch bei diesen Assistenten aufzutauchen. Das nennt man kurz GEO: die Arbeit daran, in den Antworten einer KI als Quelle vorzukommen.
Die Antwort in der Grafik ist erfunden. Wichtig ist Folgendes: Ein KI-Assistent kann bei seiner Antwort Websites bevorzugen, die klare, kurze und in sich stimmige Informationen liefern. Wenn Sie Ihren Leistungsumfang, Ihre Arbeitsweise, Ihre Reaktionszeiten und die Regionen, in denen Sie arbeiten, deutlich hinschreiben, nutzen diese Angaben Menschen und Assistenten gleichermaßen. Auch hier gibt es keine Garantie; welche Seite gezeigt wird, entscheidet der Assistent selbst.
Wovon hängen die SEO-Kosten ab?
Eine Zahl nenne ich in diesem Artikel nicht, denn die Kosten für SEO bei einer IT-Firma sind sehr unterschiedlich. Ich kann Ihnen aber sagen, wovon sie abhängen. Erstens vom Zustand der Website: Eine Seite, die von Grund auf geschrieben werden muss, ist nicht dasselbe wie eine, die nur korrigiert werden muss. Zweitens von der Zahl der Leistungen: Für vier Leistungen eigene Seiten zu schreiben ist etwas anderes als für zwölf. Drittens von Region und Sprache: Eine Stadt und eine Sprache unterscheiden sich stark von mehreren Städten und mehreren Sprachen. Viertens vom Wettbewerb: Bei stark umkämpften Suchen braucht es mehr Inhalt und mehr Zeit. Fünftens von der Art der Zusammenarbeit: Möchten Sie eine einmalige Überarbeitung oder laufende monatliche Betreuung?
Fragen Sie bei einem Angebot Folgendes: Welche Seiten werden geschrieben, welche technischen Korrekturen sind enthalten, wie oft gibt es einen Bericht und wem gehört die Website nach Vertragsende? Bekommen Sie darauf keine klare Antwort, ist auch der Umfang des Angebots nicht klar.
Die Checkliste ist ein einfaches Werkzeug, mit dem Sie ein Angebot oder Ihre eigene Vorbereitung bewerten können. Wenn Sie viele Punkte nicht mit „Ja“ beantworten können, sollten Sie diese Lücken zuerst schließen. Das ist der richtigste Schritt, bevor Sie Geld in SEO stecken.
So arbeite ich mit Ihnen zusammen
Ich arbeite allein. Die Person, die mit Ihnen spricht, ist also auch die Person, die die Arbeit macht; zwischen Ihnen und mir steht kein Vertriebsmitarbeiter und kein Projektmanager. Zuerst führe ich ein kurzes Gespräch mit Ihnen und höre mir Ihre Leistungen, Ihre Zielkunden und Ihre Region an. Danach schaue ich mir den aktuellen Stand Ihrer Website an und schreibe in einfacher Sprache auf, was Vorrang hat. Wenn Sie zustimmen, erstelle ich den Seitenplan und gehe zu Texten und technischen Korrekturen über. Die Richtigkeit der fachlichen Inhalte prüfe ich gemeinsam mit Ihnen, denn Ihre Branche kennen Sie am besten. Während der Arbeit teile ich verständlich mit, was gemacht wird. Für Platzierungen oder die Zahl der Anfragen gebe ich kein Versprechen ab, aber ich zeige Ihnen offen, warum ich etwas tue und was ich ändere.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis SEO bei IT-Firmen wirkt?
Eine feste Zeitangabe wäre nicht seriös, denn sie hängt vom Wettbewerb, vom Zustand der Website und von den angepeilten Suchen ab. Allgemein kann es Wochen dauern, bis neu geschriebene Seiten in den Suchergebnissen auftauchen, bei umkämpften Suchen auch Monate. SEO ist keine schnelle Kampagne, sondern eine Investition, die sich mit der Zeit aufbaut.
Soll ich Google-Anzeigen schalten oder SEO beauftragen?
Beides erfüllt unterschiedliche Aufgaben. Anzeigen machen Sie sofort sichtbar, enden aber, wenn das Budget aufgebraucht ist. SEO beginnt langsamer, aber was aufgebaut wurde, bleibt bestehen. Für Notfallsuchen können Anzeigen und für dauerhafte Stammkunden SEO eine sinnvolle Kombination sein. Was zu Ihnen passt, hängt von Budget und Dringlichkeit ab.
Muss ich Kundenreferenzen auf der Website zeigen?
Pflicht ist das nicht, aber es hilft sehr beim Vertrauen. Wichtig ist die schriftliche Erlaubnis Ihres Kunden. Ohne Erlaubnis können Sie anonyme Beispiele verwenden, die Branche und Projektart beschreiben, aber keinen Firmennamen nennen. Wenn Sie bei Recht oder Vertraulichkeit unsicher sind, lassen Sie sich juristisch beraten.
Brauche ich für jede Stadt eine eigene Seite?
Denselben Text zu kopieren und nur den Ortsnamen auszutauschen, ist keine gute Idee. Wenn Sie wirklich etwas Eigenes sagen können, etwa Ihre Anfahrtszeit vor Ort, die Ihnen bekannten Branchen oder Ihre Arbeitsweise in dieser Region, ist eine eigene Seite sinnvoll. Andernfalls reicht es meist, Ihre Einsatzgebiete auf einer einzigen Seite klar aufzulisten.
Ist ein Blog für eine IT-Firma wirklich nötig?
Nötig nicht, aber nützlich. Artikel, die häufige Kundenfragen beantworten, bringen Menschen auf Ihre Seite, die noch nicht kaufbereit sind. Ein paar gute Artikel mit regelmäßig korrekten Informationen sind mehr wert als viele schwache.
Was muss ich tun, um in KI-Assistenten aufzutauchen?
Schreiben Sie auf Ihrer Website klar und widerspruchsfrei, wer Sie sind, welche Leistungen Sie anbieten, in welchen Regionen Sie arbeiten und wie Sie vorgehen. Auch Frage-und-Antwort-Abschnitte helfen. Welche Seite gezeigt wird, entscheidet aber der Assistent; Sichtbarkeit lässt sich daher nicht garantieren.
Meine Website ist alt: neu bauen oder korrigieren?
Das kommt darauf an. Lädt die Seite schnell, sieht sie auf dem Handy gut aus und ist sie ordentlich aufgebaut, kann man mit Überarbeitung von Inhalten und Seiten weiterarbeiten. Ist sie aber langsam, läuft auf einem veralteten System ohne Updates oder ist der Aufbau verworren, kann ein Neubau günstiger sein. Nach der Prüfung kann ich Ihnen eine klare Empfehlung geben.
Was sollte ich vor Beginn der Zusammenarbeit vorbereiten?
Eine kurze Liste Ihrer Leistungen, Ihr idealer Kundentyp, die Regionen, in denen Sie arbeiten, Referenzen, für die Sie eine Erlaubnis haben, und der Verwaltungszugang zu Ihrer Website genügen. Auch wenn etwas fehlt, ergänzen wir es gemeinsam.
Wenn Sie möchten, dass Ihre IT-Firma bei den richtigen Suchen den richtigen Kunden angezeigt wird, schauen wir uns zuerst gemeinsam Ihre aktuelle Website an. Auf meiner Seite zur SEO-Beratung können Sie nachlesen, wie ich arbeite, und mich danach für ein kurzes Gespräch kontaktieren.