Sie haben eine neue Website erstellen lassen, sie ist online, vielleicht haben Sie sogar Kunden darauf hingewiesen. Monate später schweigt das Telefon, das Kontaktformular bleibt leer, und der einzige Besucher in der Statistik sind wahrscheinlich Sie selbst. Wenn Sie sich fragen „Neue Website, keine Besucher: Was habe ich falsch gemacht?“, sind Sie damit nicht allein. Meist liegt kein großer Fehler vor. Das Schaufenster steht, aber niemand hat ein Schild an die Straße gestellt. Hier erkläre ich die häufigsten Ursachen, was Sie ohne Technikwissen prüfen können und wann sich SEO-Beratung lohnt.
Zuerst: realistische Erwartungen
Für Google ist eine neue Website ein unbekanntes Geschäft. Google muss Ihre Seiten erst finden, lesen und dann entscheiden, wem es sie zeigt. Das dauert Wochen oder Monate, nicht Tage. Eine genaue Dauer kann ich nicht nennen; sie hängt von Branche, Wettbewerb und Zustand der Seite ab.
Trotzdem ist „einfach abwarten“ nicht immer die richtige Antwort. Wenn nach Monaten nichts passiert, liegt meist eine konkrete Lücke vor, kein Wartezeitproblem. Diese vier Ursachen sehe ich in meiner Arbeit am häufigsten.
Die vier häufigsten Ursachen
1. Die Seite ist nicht indexiert. Indexierung heißt, dass Google Ihre Seite in sein Verzeichnis aufgenommen hat. Wer nicht im Verzeichnis steht, kann nicht gefunden werden. Manchmal bleibt eine Einstellung „Suchmaschinen ausschließen“ aus der Entwicklungsphase aktiv, ohne dass es jemand merkt. Wenn eine einzelne Seite nicht auftaucht, hilft Ihnen vielleicht mein Beitrag wann erscheint meine neue Seite bei Google.
2. Die Texte sagen nicht, was Sie anbieten. Viele Firmenseiten beginnen mit „Unsere Vision, unsere Mission, unsere Werte“, während die Begriffe, die Kunden eintippen, nirgends vorkommen. Ein Kunde sucht „Zahnarzt Implantat Hamburg“, Ihre Startseite sagt „Für ein gesundes Lächeln“. Google liest den Text, um zu verstehen, was Sie wo anbieten. Steht es dort nicht, gibt es keinen Grund, Sie zu zeigen.
3. Keine andere Seite verlinkt auf Sie. Wenn andere Websites Sie erwähnen und verlinken, signalisiert das Google: Dieses Unternehmen ist echt und bekannt. Eine neue Seite ganz ohne externe Verweise ist ein Unbekannter. Ich meine keine gekauften Massenlinks, sondern echte Erwähnungen in Branchenverzeichnissen, Verbänden, bei Lieferanten und Partnern.
4. Kein oder unvollständiges Google-Unternehmensprofil. Bei lokalen Suchen wie „in meiner Nähe“ spielen die Kartenergebnisse eine große Rolle. Ohne bestätigtes, vollständiges Profil tauchen Sie dort nicht auf, egal wie schön die Website ist.
Fünf Checks, die Sie selbst machen können
Dafür brauchen Sie kein Technikwissen, und es dauert etwa eine halbe Stunde:
- Adresse suchen. Geben Sie bei Google
site:ihredomain.deein, mit Ihrer eigenen Adresse. Kommt nichts, ist die Seite womöglich nicht indexiert. - Firmennamen suchen. Erscheint Ihre Seite? Wenn nicht, ist das ein ernstes Zeichen.
- Startseite wie ein Fremder lesen. Steht im ersten Bildschirm, was Sie tun, wo Sie sind und wie man Sie erreicht?
- Eine Seite pro Leistung. Fünf Leistungen auf einer Seite senden Google ein unklares Signal.
- Unternehmensprofil öffnen. Adresse, Telefon, Öffnungszeiten und Kategorie sollten exakt zur Website passen.
Prüfen Sie auch, ob eine Statistik eingerichtet ist. Ohne sie glauben Sie vielleicht, es komme niemand, dabei messen Sie nur nicht. Eine breitere Liste finden Sie unter Website wird bei Google nicht gefunden.
Das Wichtigste auf einen Blick
Selbst prüfen beantwortet meist die Frage „ist es da oder nicht?“. Fachleute beantworten „warum ist es so, und was ist zu tun?“. Wer beides trennt, schont Zeit und Budget.
Schritt für Schritt: So läuft eine Diagnose ab
Ob Sie das mit mir gemeinsam angehen oder allein, die Reihenfolge bleibt dieselbe. Zuerst finden Sie die Ursache, dann beheben Sie sie, und erst am Ende messen Sie. Wer die Reihenfolge überspringt, steckt Mühe meist an die falsche Stelle.
1. Messung einrichten
Zuerst stelle ich sicher, dass Werkzeuge installiert sind, die Besucher und die Sichtbarkeit bei Google zeigen. Ohne sie können Sie nicht erkennen, was sich verbessert hat und was nicht. Die Werkzeuge sind kostenlos und schnell eingerichtet.
2. Indexierung bestätigen
Danach schaue ich, welche Seiten tatsächlich im Verzeichnis von Google stehen. Fehlen welche, suche ich den Grund: eine Einstellung, die sie sperrt, fehlende Wege von anderen Seiten dorthin oder Inhalte, die Google zu dünn findet. Jeder Fall verlangt eine andere Lösung.
3. Die Sprache der Kunden finden
Dann sehe ich mir an, was Kunden wirklich eintippen, wenn sie einen Betrieb wie Ihren suchen. Die Begriffe der Branche und die der Kunden unterscheiden sich oft. Diese Liste entscheidet, welche Leistung welche Seite bekommt.
4. Seiten korrigieren
Startseite, Leistungsseiten und Kontaktdaten werden nach dieser Liste geschrieben oder überarbeitet. Es geht nicht um schöne Formulierungen, sondern darum, klar zu sagen, was Sie tun, für wen und wo.
5. Externe Signale ergänzen und beobachten
Zum Schluss kommen echte Erwähnungen von anderen Stellen und die Pflege des lokalen Profils. Danach beobachtet man einige Wochen, was sich bewegt, und passt den Plan an die Zahlen an.
Zwei verschiedene Betriebe, dieselbe Stille
Die folgenden Beispiele sind allgemein gehaltene Schilderungen aus Situationen, die mir in meiner Arbeit häufig begegnen. Sie enthalten weder Namen noch versprochene Ergebnisse.
Eine Arztpraxis: schöne Seite, unsichtbare Leistungen
Eine Ärztin hatte viel Mühe in ihre neue Website gesteckt. Das Design war aufgeräumt, die Vorstellung der Praxis sorgfältig. Monate später waren kaum Besucher gekommen. Ich habe zuerst geprüft, ob die Seite indexiert ist. Die Startseite stand im Verzeichnis, die meisten Leistungsseiten aber nicht, weil sie nur in einem Aufklappfenster lagen und nicht im Menü.
Auf der Startseite stand außerdem nur „hochwertige medizinische Versorgung“. Kein Hinweis darauf, mit welchem Anliegen oder in welchem Stadtteil jemand suchen könnte. Wir haben jede Leistung auf eine eigene Seite gesetzt, jede mit den Fragen der Patienten geschrieben und das Google-Unternehmensprofil mit der Website abgeglichen. Weil Werberegeln im Gesundheitsbereich von Land zu Land und je nach Berufsordnung unterschiedlich sind, blieben die Texte sachlich und informativ, ohne starke Versprechen; die Prüfung nach den berufsrechtlichen Vorgaben blieb bei der Ärztin. Nach einigen Wochen kam Bewegung in die Sichtbarkeit. Wie lange das anhält, wusste ich damals nicht, und garantieren kann ich es heute auch nicht.
Ein Hersteller: Firmensprache, ungesuchte Begriffe
Ein metallverarbeitender Betrieb hatte eine Firmenwebsite bauen lassen. In den Texten standen Sätze wie „Ihr Lösungspartner“ und „Qualität ohne Kompromisse“, aber die Produkte wurden nie genannt. Einkäufer suchen dagegen etwas ganz Konkretes: die Bezeichnung eines Bauteils und das Fertigungsverfahren.
Die eigentliche Arbeit war kein Redesign, sondern je eine eigene Seite für jede Produktgruppe. Dort stand, was gefertigt wird, aus welchem Material, für welche Branche und wie man ein Angebot anfragt. Außerdem haben wir den Branchenverband und Geschäftspartner um echte Erwähnungen gebeten. Es hat gedauert, doch die Suchanfragen, über die Besucher kamen, passten zunehmend zu dem, was der Betrieb tatsächlich verkauft.
Was beide gemeinsam haben
In beiden Fällen lag das Problem außerhalb des Designs und war mit bloßem Auge nicht zu sehen. Eine neue Website gilt oft als fertig, sobald sie online ist, doch auffindbar zu sein ist eine eigene Aufgabe. Die Agentur oder der Webdesigner übergibt die Seite, aber festzulegen, welchen Begriff der Kunde eintippt und welche Seite welche Suche beantwortet, steht selten in jemandes Auftrag. Diese Lücke zu schließen ist meist der erste und wirksamste Schritt, und oft muss dafür nicht die ganze Seite neu gebaut werden.
Worauf Sie in den ersten drei Monaten achten sollten
„Wenig Besucher“ ist ein relativer Begriff. Wichtiger als die absolute Zahl ist die Richtung. Ich empfehle, die folgenden Signale jeden Monat am selben Tag festzuhalten.
Sichtbarkeit bei Google
Schauen Sie in der Search Console, wie oft Ihre Seite in den Suchergebnissen erschienen ist (Impressionen) und wie oft sie angeklickt wurde. Gibt es noch keine Klicks, aber die Impressionen steigen, beginnt Google Sie kennenzulernen. Das ist eines der ersten Zeichen, dass es in die richtige Richtung geht.
Bei welchen Suchanfragen werden Sie angezeigt?
Die Liste der Suchanfragen zeigt, wie Google versteht, was Sie tun. Steht dort nur Ihr Firmenname, haben Ihre Leistungsseiten noch keine eigenen Begriffe gefunden. Sehen Sie unerwartete, aber passende Anfragen, kann sich eine eigene Seite dafür lohnen.
Was tun die Besucher auf der Seite?
Auch bei wenigen Besuchern zählt, ob sie die Telefonnummer antippen, das Formular erreichen oder auf die Karte klicken. Viele Besucher ohne jede Handlung deuten darauf hin, dass der Verkehr aus der falschen Zielgruppe kommt. Wenige Besucher und regelmäßige Anrufe sind für die meisten lokalen Betriebe ein solider Anfang.
Zwischen Geduld und Panik
Gibt es nach drei Monaten nicht einmal Impressionen, ist Abwarten keine Strategie mehr. Dann sollten Sie die Prüfungen zu Indexierung und Texten wiederholen und sich bei Bedarf Hilfe holen.
Wenn Sie von einer alten auf eine neue Website umgezogen sind
Gar kein Besucherstrom und ein weggebrochener Besucherstrom sind verschiedene Probleme. Haben sich beim Umzug die Adressen geändert, kennt Google die alten Adressen noch, hat die neuen aber womöglich nicht gefunden.
- Fehlende Weiterleitungen: Landet jemand, der eine alte Adresse anklickt, auf einer Fehlerseite, gehen Kunde und Google verloren.
- Gelöschte Texte: Seiten, die auf der alten Website gut liefen, wurden im neuen Design womöglich unter dem Etikett „Verschlankung“ entfernt.
- Geänderte Adressstruktur: Wurde derselbe Inhalt unter eine neue Adresse gelegt, muss man das Google mitteilen.
- Eine Sperre, die noch aktiv ist: Die Einstellung „Suchmaschinen nicht anzeigen“ aus der Testphase wurde beim Livegang eventuell nicht ausgeschaltet.
Haben Sie nach dem Umzug einen Einbruch bemerkt, besorgen Sie sich eine Liste der alten Adressen. Das beschleunigt die Diagnose erheblich. Ein Gespräch mit der Person, die die alte Seite gebaut hat, ist oft der erste Schritt.
Erste Schritte, um Google Ihre Seite bekannt zu machen
Google findet eine neue Seite meist von selbst, aber Sie können den Vorgang beschleunigen. Die Schritte klingen technisch, sind aber schlicht und meist einmalig.
Sitemap melden
Eine Sitemap ist eine Datei, die Google eine Liste Ihrer Seiten gibt. Viele Baukästen erzeugen sie automatisch. Melden Sie deren Adresse in der Search Console, erfährt Google leichter, welche Seiten es gibt.
Wichtige Seiten intern verlinken
Google entdeckt Seiten, indem es Verlinkungen folgt. Gibt es keinen klaren Weg von der Startseite zu den Leistungsseiten und von dort zum Kontakt, bleiben manche Seiten unbemerkt. Eine Seite, die nicht im Menü steht und von nirgends verlinkt ist, gleicht einem Raum ohne Plan.
Auf dem Smartphone mit eigenen Augen prüfen
Die meisten Kunden suchen Sie vom Handy aus. Öffnen Sie Ihre Seite auf dem eigenen Telefon und lesen Sie den ersten Bildschirm wie ein Fremder. Sind die Schriften klein, die Schaltflächen zu dicht oder lädt die Seite langsam, wirkt sich das auf Kunden und auf die Platzierung aus.
Einheitlicher Name, Adresse und Telefonnummer
Firmenname, Adresse und Telefonnummer sollten auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und in anderen Verzeichnissen gleich geschrieben sein. Steht in einem „GmbH“, im zweiten eine Kurzform und im dritten noch die alte Adresse, kann Google nicht sicher sein, was stimmt.
Woher kommen echte Verlinkungen und Erwähnungen?
Beim Wort „Backlinks“ denken viele an Pakete, die man einkauft. Wertvoll ist jedoch, wenn Menschen und Organisationen, die Sie wirklich kennen, auf Sie verweisen. Das lässt sich Schritt für Schritt und ohne Druck aufbauen.
- Branchenverbände und Kammern. Prüfen Sie, ob die Mitgliederliste einer Organisation, der Sie angehören, Ihre Seite aufführt.
- Geschäftspartner und Lieferanten. Firmen, mit denen Sie arbeiten, können Sie auf einer Partnerseite nennen.
- Lokale Presse und Verzeichnisse. Stadtteil- oder Stadtführer, regionale Nachrichtenseiten, Veranstaltungsseiten.
- Fachbeiträge. Ein wirklich nützlicher Beitrag zu einem Problem Ihres Fachs auf einer anderen Seite.
- Kunden- und Absolventenlisten. Wer ausbildet oder Projekte umsetzt, kann auf Referenzseiten genannt werden.
Fragen Sie sich bei jedem Verweis, ob ein echter Mensch, der diese Seite sieht, zu Ihnen weiterklicken würde. Lautet die Antwort ja, sind Sie meist am richtigen Ort. Lautet sie nein, ist der Wert für Google ebenfalls gering.
Diese Arbeit dauert Wochen und braucht Geduld. Seien Sie vorsichtig bei allen, die Preislisten anbieten oder Ergebnisse versprechen.
Wenn Sie ein lokaler Betrieb sind: Warum das Unternehmensprofil eigene Pflege braucht
Website und Unternehmensprofil sind zwei getrennte Schaufenster. Bei Suchen wie „in meiner Nähe“ oder „Stadt plus Leistung“ erscheint zuerst oft der Kartenblock, und dieser wird aus dem Profil gespeist, nicht aus der Seite. Auch die beste Website nützt wenig, wenn das Profil unvollständig ist, denn dann bleiben Sie außerhalb dieses Bereichs.
Zu den Grundlagen gehören die richtige Hauptkategorie, die einzeln aufgeführten Leistungen, aktuelle Öffnungszeiten und echte Fotos. Auch höfliche, regelmäßige Antworten auf Bewertungen schaffen Vertrauen. Stimmen Adresse und Telefonnummer exakt mit der Website überein, bestätigen sich beide Schaufenster gegenseitig.
Umfasst Ihr Einzugsgebiet mehrere Stadtteile oder Orte, geben Sie das ohne Übertreibung an und nennen nur Gegenden, in denen Sie wirklich tätig sind. Orte aufzulisten, die Sie nicht erreichen, wirkt kurzfristig verlockend, schadet aber Vertrauen und Genauigkeit.
Was Sie in dieser Phase lassen sollten
Ungeduld führt neue Website-Betreiber oft zu schlechten Entscheidungen:
- Die Seite immer wieder neu gestalten. Fehlt der Verkehr, liegt es selten am Design.
- Billige Linkpakete kaufen. Minderwertige Links schaden oft mehr, als sie nutzen.
- Jeden Monat den Dienstleister wechseln. Jedes neue Team fängt bei null an.
- Sofortige Ergebnisse erwarten. Seien Sie vorsichtig bei allen, die schnelle, garantierte Platzierungen versprechen.
Häufige Inhaltsfehler auf neuen Websites
Der frühere Abschnitt behandelte das Verhalten. Hier geht es um Lücken im Inneren der Seite. Das sind meist keine technischen Mängel, sondern Lücken in Überlegung und Planung.
- Alles auf einer Seite erklären. Liegen fünf Leistungen auf einer Seite, kann Google nicht wählen, wofür es sie zeigt, und der Kunde findet nicht, was er sucht.
- Stadt und Stadtteil nie nennen. Wer lokal arbeitet, sollte klar schreiben, wo er tätig ist.
- Denselben Text auf mehreren Seiten verwenden. Kopieren Seiten einander, sticht keine hervor.
- Text in ein Bild einbetten. Wurde ein schönes Plakat als Foto hochgeladen, kann Google die Wörter darin nicht lesen.
- Kontaktdaten nur im Formular lassen. Telefon und Adresse als sichtbarer Text schaffen Vertrauen bei Kunden und bei Google.
- Einen Blog starten und liegen lassen. Ein Bereich mit einem einzigen Beitrag, der monatelang unberührt bleibt, wirkt eher vernachlässigt als vertrauenswürdig.
Jeder dieser Punkte ist für sich vielleicht kein großes Hindernis. Zusammen ergeben sie das Bild einer Seite, die existiert, aber nicht gefunden wird.
Wann professionelle Hilfe sinnvoll ist
Ich empfehle, nicht länger allein zu kämpfen, wenn eines davon zutrifft:
- Sie haben alles geprüft, es wirkt in Ordnung, und nach Monaten tut sich trotzdem nichts.
- Sie wissen nicht, unter welchen Suchbegriffen Sie gefunden werden sollen.
- Sie vermuten technische Probleme (Weiterleitungen, Ladezeit, Mobilansicht), finden aber die Quelle nicht.
- Wettbewerber stehen weiter oben, und Sie sehen nicht, was sie anders machen.
- Sie sind von einer alten auf eine neue Seite umgezogen, und der Verkehr ist eingebrochen.
Dann besteht meine Arbeit zuerst darin, zu diagnostizieren, warum die Seite unsichtbar ist. Danach liste ich nach Priorität auf, was zu beheben ist: Indexierung, Seitentexte, Linkchancen, lokales Profil. Das Vorgehen ist transparent, Sie wissen immer, was getan wird und warum. Wann und wie stark Ergebnisse eintreten, kann ich nicht garantieren, denn niemand steuert Googles Entscheidungen. Aber Arbeit in der richtigen Reihenfolge wirkt erfahrungsgemäß deutlich schneller als wahlloses Probieren.
Was Sie selbst tun können und was Sie Fachleuten überlassen sollten
Sie müssen nicht alles aus der Hand geben. Ein Teil der Arbeit braucht Ihr Branchenwissen, ein anderer ist ein technisches Handwerk, das Zeit kostet.
Was Sie selbst tun können
- Prüfen, ob Ihre Seite bei Google erscheint.
- Die Fragen notieren, die Kunden Ihnen stellen, als Rohstoff für einen FAQ-Bereich.
- Ihr Google-Unternehmensprofil bestätigen und Fotos, Zeiten und Beschreibung ergänzen.
- Zufriedene Kunden bitten, eine Bewertung auf Ihrem Profil zu hinterlassen (ohne Gegenleistung und im Rahmen der Plattformregeln).
- Mit Verband, Kammer oder Partnern über einen Verweis sprechen.
Was Sie Fachleuten überlassen sollten
- Die Quelle eines Indexierungsproblems finden und die Seitenstruktur ordnen.
- Planen, welche Seite für welche Begriffe gestärkt werden soll.
- Weiterleitungen beim Umzug von der alten auf die neue Seite einrichten.
- Analysieren, was Wettbewerber anders machen, und Verlinkungschancen auswählen.
- Schädliche Verweise und riskante Praktiken aussortieren.
Die Grenze ist einfach: Braucht es Ihr Wissen, tun Sie es; braucht es Methode, übernimmt eine Fachperson. So bekommen Sie für die bezahlte Zeit einen echten Gegenwert.
Wie läuft es ab, wenn wir die Arbeit teilen?
Arbeiten Sie mit mir, höre ich im ersten Gespräch zu: Ihr Betrieb, Ihre Kunden und was bisher getan wurde. Danach prüfe ich die Seite und schreibe auf, was ich gefunden habe, in einfacher Sprache. Von Anfang an ist klar, was ich übernehme und was von Ihnen kommt.
Anschließend arbeiten wir nach Priorität, und bei jedem Schritt sehen Sie, was sich geändert hat. Je nach Größe des Problems kann der Plan Wochen oder Monate laufen. In regelmäßigen Abständen schauen wir erneut hin und passen ihn bei Bedarf an.
Häufige Fragen
Wie lange dauert es, bis eine neue Seite Besucher bekommt?
Eine feste Dauer gibt es nicht. Je nach Branche und Wettbewerb können es Wochen oder Monate sein. Ist die Seite aber gar nicht indexiert, löst die Zeit das Problem nicht. Machen Sie zuerst die Checks.
Würde Werbung helfen?
Anzeigen bringen schnell Besucher, enden aber, sobald Sie nicht mehr zahlen. SEO ist langsamer, wirkt aber dauerhaft. Für die meisten Betriebe ist eine ausgewogene Mischung sinnvoll.
Hätte der Webdesigner das nicht wissen müssen?
Webdesign und SEO sind getrennte Fachgebiete. Eine Seite kann schön und fehlerfrei laufen, ohne für die Suche vorbereitet zu sein. Sehen Sie es als fehlenden Schritt, nicht als Schuldfrage.
Wie viel muss ich selbst beitragen?
Ihre Branche kennen Sie am besten. Wenn Sie mir sagen, welche Fragen Ihre Kunden stellen, werden die Texte realistisch. Die Technik übernehme ich.
Meine Seite ist online, erscheint aber gar nicht bei Google. Was zuerst?
Geben Sie in die Adresszeile site: und danach Ihre eigene Adresse ein. Kommt nichts, liegt ein Indexierungsproblem vor; kommen Treffer, liegt das Problem bei der Platzierung. Die Lösungen unterscheiden sich, deshalb ist diese Unterscheidung der wichtigste erste Schritt.
Bringen Beiträge in sozialen Netzwerken Besucher über Google?
Nicht direkt. Sie machen Ihre Seite aber bekannt und können Menschen dazu bringen, nach Ihrer Marke zu suchen. Suchen nach Ihrem Markennamen sind für die Seite zudem ein gutes Signal. Sehen Sie soziale Netzwerke als Ergänzung zu Google, nicht als Ersatz.
Wie entscheide ich zwischen SEO und Google Ads?
Brauchen Sie schnelle Ergebnisse, passt Werbung. Wollen Sie dauerhafte Sichtbarkeit mit geringeren laufenden Kosten, ist SEO besser. Viele Betriebe nutzen beides, doch bei knappem Werbebudget ist es sinnvoll, zuerst das Fundament der Seite zu reparieren.
Welche Seite wähle ich für einen Suchbegriff?
Legen Sie für jede wichtige Leistung eine eigene Seite neben der Startseite an. Die Startseite stellt den Betrieb vor, eine Leistungsseite konzentriert sich auf ein Thema. Wir planen gemeinsam, welche Seite welchem Begriff dient.
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